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Medien

Rezos Achtklässler-Kommunisten-Logik vs. AKKs „Regeln für den digitalen Bereich“

Kommentar

Der Wohlstands-Punk und Influencer Rezo darf seine Achtklässler-Kommunisten-Logik auf Youtube absondern. Auch im Wahlkampf. Auch mit der Unterstützung von 90 weiteren Torfnasen vor ihren DSLR-Kameras. Falls er aber offen oder verdeckt darauf hinarbeitet, eine freiheitliche Republik-Ordnung durch einen Sozialismus zu ersetzen und Grundrechte für Andersdenkende zu zerstören, dann hören der Spaß und seine Freiheit auf.

Komplizierter wird die Angelegenheit dadurch, dass Rezo einen fetten Konzern im Rücken hat. Auch wenn Möchtegern-Kanzlerin AKK sich nun einen weiteren medialen Fehltritt erlaubte mit der schwammig formulierten Forderung nach „Regeln für den digitalen Bereich“, so liegt ihr Argument gar nicht mal so weit entfernt von der Argumentationslinie der rechtskonservativen Medien: Es wird rechtlich heikel, wenn Konzerne solche jungen Influcencer im Wahlkampf Quasi-Wahlwerbung machen lassen und das nicht deklariert ist als Wahlwerbung oder eine Art von Hilfestellung oder Spende an die Grünen oder die LINKE. Rezos Video gegen die CDU, SPD und FDP war zwar nicht monetarisiert auf Youtube, förderte aber trotzdem seine Sichtbarkeit und seine Marke sowie dein Einfluss des Konzerns hinter ihm.

Man kann nicht als Linker Rezo abfeiern und gleichzeitig maulen, wenn von nebulösen Urhebern massenhaft Flyer und Infozeitungen mit AfD-Werbung im Wahlkampf auftauchen. AKK ist Juristin und sie weiß zumindest, dass die existierenden Gesetze den digitalen Entwicklungen hinterherhinken. Sollen Youtuber nach uralten Rundfunk-Gesetzen aus dem Kalten Krieg reguliert werden? Sicherlich nicht. Soll man einen Youtuber kreuzigen, wenn er aus einer Chipstüte von einem Sponsor frisst und das Sponsoring nicht überdeutlich kennzeichnet? Wohl kaum. Wenn es aber um Wahlkämpfe geht, dann haben wir es oft mit einer richtiggehenden Materialschlacht zu tun und wer mehr Munition verfeuert, gewinnt, was nicht wirklich zu der Vorstellung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung passt.

In den USA läuft es so, dass ein Präsidentschaftskandidat im Wahlkampf rund 1 Milliarde $ an Spenden zusammensammelt von Großbanken und anderen haarigen Großkonzernen und mit dieser Kohle dann Werbung bezahlt. Dieser Unfug ist keine gute Idee. Was in den USA wesentlich besser ist als bei uns, ist die Pressefreiheit: Jahrzehntelang konnte fast jeder noch so durchgeknallte Dödel Radioprogramm machen und damit einen Haufen Leute erreichen, während bei uns strengstens reguliert war, wer was über Funk ausstrahlen durfte.

Besonders witzig war AKKs Verzweiflung über die Geister, die sie und Merkel riefen:

„Wenn einflussreiche Journalisten oder Youtuber zum Nichtwählen oder gar zur Zerstörung demokratischer Parteien der Mitte aufrufen, ist das eine Frage der politischen Kultur. Es sind gerade die Parteien der Mitte, die demokratische Werte jeden Tag verteidigen.“

Das heißt auf klarem Deutsch: Kommunistische Subversive versuchen, uns zu untergraben. Man kann nicht 20 Jahre lang als CDU immer sozialistischer werden und dann überrascht sein, dass Kommunisten dann trotzdem noch versuchen, die CDU links zu überholen, anstatt CDU zu wählen.

Wenn man ganz genau hinschaut, dann stammt der grüne politische Adel in Deutschland von denselben Welfen-Universitäten und Seilschaften wie viele CDU-Granden. Im Endeffekt sind die Grünen wie der extrem grüne Flügel derselben Einheitspartei.

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