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Politik

Gudenus befürchtet weitere Leaks mit „psychotropen Substanzen“ und „kompromittierenden Situationen“

Der Ibiza-Skandal wird noch bunter: Johann Gudenus ist praktisch komplett aus der Politik ausgestiegen, weil er noch weitere peinliche Leaks über sich fürchtet:

“Ich befürchte weiteres Material, das mich in kompromittierenden Situationen zeigt.”

Er spricht davon, dass er sich nicht nur mit Alkohol und Energy-Drinks aufgeputscht hätte, sondern auch noch „psychotrope Substanzen“ konsumierte, um sich wieder zu entspannen. Konkreter wurde er nicht. Irgend jemand könnte ihm zusätzlich etwas wie K.O.-Tropfen untergejubelt haben, was eventuell einen Blackout von mehreren Stunden hervorgerufen hat. Auch sollen mögliche kompromittierende Äußerungen in  weiteren geleakten Aufnahmen dem Drogeneinfluss geschuldet sein.

Vielleicht fand tatsächlich eine Operation gegen ihn statt mit Betäubungsmitteln, vielleicht will er sich jetzt eher vorauseilend vor irgendwelchen neuen Leaks eine Ausrede zusammenbasteln.

Gudenus entstammt einer alten Adelsfamilie, die wiederum größeren Adelsfamilien zuarbeitete wie Habsburg-Lothringen und dafür belohnt wurde. Der Gudenus-Clan stammt ursprünglich aus Hessen, dem Stammplatz der Welfen, und erschien erstmals 1594 urkundlich mit Christoffel Gude(nus), späterem landgräflich hessischen Schultheißen zu Sontra.

1907 bekam man von Kaiser Franz Joseph (Habsburg Lorthringen) den österreichischen Grafenstand verliehen. Die Mutter des Kaisers war verwandt mit den Häusern Sachsen (Welfen) und Baden (teils Welfen). Die Großmutter des Kaisers war die Tochter der Amalie, geborene Prinzessin von Hessen-Darmstadt, der „Schwiegermutter Europas“, als deren Lieblingstochter Karoline auch galt. Ihre jüngere Schwester Luise war Zarin von Russland und Friederike Königin von Schweden. Hessen-Darmstadt war praktisch die Familie der russischen Zaren und teilidentisch mit dem britischen Thron. So gut wie kein Historiker und auch kein Rechtsrevisionist achtet auf adelige Geheimdienste.

Der Vater von Johann Gudenus war John Gudenus, auch Politiker. Beide gehörten, wie auch Strache, der Wiener pennalen Burschenschaft Vandalia an. John Gudenus wirkt so, wie bei uns die NPD, deren adeliger Gründer Adolf von Thadden für den britischen Geheimdienst arbeitete. Über den Neonazi Gottfried Küssel, dem Sellner von den Identitären früher hinterherdackelte, sagte der ältere Gudenus bei einer Gerichtsverhandlung gegen den Politiker Ewald Stadler im April 2014:

„Gottfried Küssel war ein anständiger Mann, den man leider eingelocht hat.“

Die extrem rechten Ansichten mögen ein paar braune Brüder begeistern, schreckt aber den überwiegenden Großteil der Bevölkerung ab. Die extrem Rechten Dogmen basieren auf Desinformation des britischen Imperiums der Welfen. Die völkischen Bewegungen im deutschsprachigen Raum wurden bereits in den 1800er Jahren von Anführern aus dem Welfen-Netz entworfen als fortschrittsfeindlich, gegen Freiheit und gegen freie Marktwirtschaft, sowie versessen auf das Märchen einer jüdischen Weltverschwörung. Auch nach 1945 kontrollierten Geheimdienste die Neonazi-Szene, konstruierten den Rechtsrevisionismus genau auf das Zielpublikum zugeschnitten und ließen die Mikrofone und versteckten Kameras heißlaufen.

Gudenus besuchte auch die Diplomatische Akademie Wien, wo er 2005 zum Master of Advanced International Studies (M.A.I.S.) graduierte. Diese Einrichtung bildet auch viele Leute aus für die EU. Das okkulte Logo zeigt ein Dreieck im Kreis, eine ägyptische Pyramide und Palme sind zu sehen. Eine Göttin, Athene aus der griechischen (also vorchristlichen) Mythologie, sitzt im Kreis wobei der Mittelpunkt des Kreises exakt in ihrem Schoß liegt. Ein Caduceus ist noch im Hintergrund zu sehen.

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