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Weder Journalisten, noch Ärzte, noch Pharmafirmen oder der Staat übernehmen echte Verantwortung beim Impfen

Kommentar

Verantwortung ist eines der beliebtesten Schlagworte in der Presse, bei Konzern-PR, in der Selbstdarstellung von Ärzten und natürlich in der Politik. Jeder redet viel über Verantwortung, übernimmt davon aber erschreckend wenig, wenn man hinter das Gelaber sieht und das Kleingedruckte liest. Echte Verantwortung zu übernehmen ist in etwa so beliebt wie sich eine Malaria- oder Ebola-Erkrankung einzufangen.

Der gewöhnliche Journalist oder medizinische Fachjournalist braucht so gut wie keine Verantwortung zu übernehmen für irgendwelche Texte, die wenig mehr sind als Werbung für die Impfstoff-Produkte der Pharma-Konzerne. Solange der Schreiberling sich an die groben Vorgaben hält und nachplappert, was als anerkannt gilt, kann niemals jemand den Journalisten zur Verantwortung ziehen, wenn durch eine Impfung ein konkretes Problem auftritt. Der Journalist tippt seinen Text ein, der aus Satzbausteinen und vorgegebenen Talking Points besteht, wird bezahlt und ist aus dem Schneider, was Verantwortung anbetrifft. Schließlich ist der Journalist kein Arzt.

Der Arzt wiederum bewirbt zwar seine (teuren) Impf-Dienstleistungen mit dem Schlagwort Verantwortung, aber er betrachtet seine Verantwortung bereits dann als erfüllt, wenn er ein paar kurze Sätzchen herunterbetet über mögliche Nebenwirkungen in Richtung des Kunden. Das gilt dann schon als Aufklärung über Risiken. Was hinterher mit dem Patienten/Kunden passiert, ist nicht mehr das Problem des Arztes. Schließlich ist der Arzt nicht der Hersteller des Impfstoffs.

Die Hersteller-Firma hat eine Stange Geld ausgegeben für Studien über die eigenen Produkte und diese Studien sind extrem kompliziert und umfangreich. Man wirbt mit dem Schlagwort Verantwortung, aber im Zweifelsfall verweist der Konzern darauf, dass ja der Staat diese Studien geprüft hätte und der Konzern somit verantwortungstechnisch aus dem Schneider sei.

Der Staat hat die Studien des Konzerns nur oberflächlich geprüft und der zuständige Staatsbeamte arbeitete entweder früher für den Konzern oder wird künftig für den Konzern oder einen anderen Konzern der Branche arbeiten. Die Studien machen einen Berg an Papier aus. Wenn ein Problem auftritt bei den Menschen, die geimpft wurden, erklärt der Staat, er sei ja demokratisch gewählt und legitimiert worden vom Wähler. Die Verantwortung wird somit auf den Wähler abgewälzt. Die Berge an konfusen Studien der Konzerne hat der Wähler aber weder gelesen, noch hätte er jemals die Zeit dazu, noch fehlt ihm der wissenschaftliche Hintergrund und die teure Ausrüstung. Der (Kinder-)Arzt hat die Studien auch nicht gelesen und nachvollzogen, sondern nur kurz im Studium ein bisschen was gehört zur generellen Impftheorie. Dazu liest er vielleicht noch den ein- oder anderen kurzen Artikel in einer Fachzeitschrift, wie furchtbar doch die Impfgegner seien. Das war’s. Genauso schlecht sieht es aus mit den Journalisten. Und mit den Politikern.

Die tatsächliche Verantwortung wird von einem zum nächsten durchgereicht, bis man sie schließlich auf den Bürger, den Konsumenten bzw. den Steuerzahler abwälzen kann. Wenn der Bürger sich abseits der üblichen Kanäle informieren möchte, bekommt er Steine in den Weg gelegt von Facebook, Youtube usw.

Sinkt die Impfrate im Land unter 95%, rumort es bei den Massenmedien, den Konzernen und dem Staat und es wird mehr geredet über eine mögliche Impfpflicht, sodass der Bürger keine freie Entscheidung mehr treffen und keine Verantwortung mehr übernehmen darf. Entscheiden sollen wir nicht dürfen, aber die Konsequenzen sollen wir allein tragen müssen.

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