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Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Strasbourg – kommentierte UPDATES

Überblick: Der 29-jährige Cherif Chekatt, ein Mann mit „nordafrikanischen Wurzeln“, eröffnete im berühmten Weihnachtsmarkt in Strasbourg Dienstag Abend gegen 20 Uhr das Feuer auf Gäste mit einer Automatikpistole. Bislang drei Tote und 12 Verletzte; manche der Verletzten schweben in Lebensgefahr. Der Mann ist flüchtig und soll verwundet sein.

  • Vielleicht gelingt im die Flucht nach Deutschland. Dort könnte er untertauchen. Als Flüchtling registrieren wird schwierig.
  • Zeugen: Er rief Allahu Akbar. Er hat sich anscheinend in Haft radikalisiert.
  • Vielleicht gelingt Chekatt die Flucht nach Nordafrika oder in den mittleren Osten. Vielleicht hat er sich mit der Attacke seine Aufnahme in höhere Kreise „verdient“.
  • Auch nach dem Bruder des Mannes wird gefahndet. Der Bruder ist aus der Islamistenszene.
  • Falscher Alarm führte zu einem Großeinsatz der niedersächsischen Polizei und des SEK nahe Bremen, wo ein französisches Taxi angehalten worden war.
  • Am Mittwoch haben die Behörden fünf Personen festgenommen. Keine weiteren Angaben. Wahrscheinlich handelte es sich um Leute aus Chekatts Umfeld oder andere Leute aus der Gefährder-Liste in der Gegend.
  • Das französische Innenministerium spricht noch nicht von einem terroristischen Motiv.
  • Chekatt hat nur eine Art Hauptschulabschluss und keine Ausbildung. Er war bekannt für einige Einbrüche. Seit 2011 gilt er als arbeitslos.
  • Vielleicht handelt es sich um eine weitere gescheiterte Existenz, die ihrem Leben einen Sinn geben wollte durch den Dschihad. Bei dem Anschlag per LKW in Nizza war ein 31-jähriger kleinkrimineller Franzose mit tunesischen Wurzeln der Täter gewesen. Mohamed Lahouaiej Bouhlel soll mit Psycho-Medikamenten behandelt worden sein. Der Vater sprach nun von Nervenzusammenbrüchen, Einsamkeit, Depressionen. Die Familie hätte ihn zum Arzt gebracht, der “Medikamente gegen Depressionen” verschrieben hat. Seine Ehefrau mit den Kindern hatte ihn verlassen, er hatte ständig Wutausbrüche und strafrechtlich relevante Handlungen begangen und soll auch in seinem Beruf als Liefer-Fahrer gescheitert sein. Ein gläubiger Muslim sei er nicht gewesen. Aber es gab Verbindungen zu radikalen Individuen.
  • Neben Granaten ließ er auch noch eine Pistole in seiner Wohnung zurück. Was für einen Sinn ergibt das? Jeder Profi hat eine Ersatzwaffe dabei, falls die Hauptwaffe eine Fehlfunktion hat. Warum sollte er auf die Granaten und die Zweitwaffe verzichten?
  • Die Identität des Täters soll per DNA und Überwachungskameras festgestellt worden sein. Also Schnelltest bei einer Blutspur? Offensichtlich wollte der Täter sich nicht selbst töten oder von der Polizei töten lassen, sondern flüchtete. Wäre es ihm nicht um ein Haar gelungen, unerkannt zu bleiben? Im Dunkeln auf einem belebten Weihnachtsmarkt, wo er eine Mütze und einen hohen Kragen oder Schal hätte tragen können?
  • Der Augenzeuge Peter Fritz sagte zur BBC, dass ein Krankenwagen für einen angeschossenen Thailänder 45 Minuten brauchte, um anzukommen. Wir kann das sein?
  • Die Daily Mail berichtet, dass es ursprüngliche Berichte gab, laut denen er in einem Gebäude verschanzt war und die Polizei ihn umstellt hatte. Diese Berichte wurden später dementiert. Nur ein Irrtum?
  • Er soll eine Schussverletzung haben nach einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Wie weit kann er fliehen? Wo erhält er medizinische Versorgung? Hat er ein Netzwerk, auf das er zurückgreifen kann?
  • Cherif war auf der sogenannten S-Liste mit 26.000 Gefährdern und sollte eigentlich Dienstagmorgen verhaftet werden wegen einem bewaffneten Raubüberfall oder einem Mordversuch. Zufall? War ihm bewusst, dass ein Zugriff erfolgen wird? Die Gefährder-Liste ist erfahrungsgemäß ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits benötigen die Behörden diese Übersicht, andererseits erregen Leute auf der Liste öfter phasenweise wenig Aufmerksamkeit und werden dann herabgestuft als geringeres Risiko und kaum noch überwacht.
  • Die Polizei fand bei ihm Zuhause Granaten. Welche Art von Granaten, sagen die Medienberichte nicht. Handgranaten hätten sich geeignet für den Anschlag, kamen aber nicht zum Einsatz. Meistens bekommen die Behörden Wind davon, wenn sich ein Terrorist mit sowas eindeckt. Eine Automatikpistole ist auch noch lange kein Automatik-Gewehr. Eine Bombe hatte er auch nicht.
  • Es gab eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft wegen einer Messerattacke gegen eine 16-jährige Person. Der Mann soll auch schon mehrmals in Deutschland von einem Gericht verurteilt worden sein, u.a. wegen schwerem Diebstahl und danach wurde er nach Frankreich abgeschoben.
  • Der Vorfall lenkt ab von den Gelbwesten-Protesten. Allerdings nicht genug. Bei wenigen Toten verschwindet die Meldung sehr schnell wieder aus den Nachrichten und dem Bewusstsein der Bürger.
  • Ganz schnell war die Grenze dicht und der Verkehr war überwacht. Es geht also doch, wenn es sein muss.
  • Es handelte sich um ein weiches Ziel. Wenige Kilometer entfernt befindet sich das Europaparlament. Dass es sich um einen Weihnachtsmarkt handelte mit christlichen Gästen, sowie der nordafrikanische Hintergrund des Täters deuten auf ein islamistisches Motiv hin. Das genaue Herkunftsland würde weitere Rückschlüsse ermöglichen. Algerien? Libyen?
  • Die Behörden befürchten weitere Attacken. Auch die Bürger müssen mit mulmigem Gefühl und unter verstärktem Polizeischutz auf die Weinachtsmärkte.
  • Der Täter hätte einen kleineren, weniger bewachten Markt angreifen und damit mehr Leute töten und eher unerkannt flüchten können.
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