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Die Neocons und Verschwörer sitzen nach wie vor an den Schaltstellen

US-Präsident Donald Trump ging beim Gedenken an die Anschläge vom 11. September 2001 auf Nummer sicher und beschwor den Kampf gegen den islamischen Terrorismus.

Samthandschuhe

Die Alex Jones Show gestern, am 11. September, drehte sich kurz und oberflächlich um 9/11. Anders als die Springerpresse behauptet, ist Jones bei dem Thema nicht umgekippt. Aber leider verfolgt er das heutige republikanische Establishment nur mit Samthandschuhen, weil er ja die Republicans bei den Midterm-Wahlen gewinnen sehen will und Trump die Stange hält. Einer von Trumps wichtigsten Unterstützern ist ausgrechnet Rudolph Giuliani, der ehemalige Bürgermeister von New York während der Anschläge und einer seiner ältesten Freunde ist Stephen Schwarzman von der Blackstone Group, die die Schulden übernommen hatte für das World Trade Center-Gebäude Nummer 7, das Büros für Sicherheitsbehörden beherbergte und mysteriöserweise innerhalb von wenigen Sekunden in sich zusammenfiel, obwohl es nicht von einem Flugzeug getroffen worden war. Schwarzman ist Mitglied von Skull and Bones und es gibt Querverbindungen zum CFR und Henry Kissinger, der ursprünglich die Untersuchungskommission zu 9/11 leiten sollte. Trumps Heimatschutz-Personal war teils in 9/11 verwickelt und in seiner Administration und Schlüsselbehörden tummeln sich Neocons und Insider, die u.a. den nächsten Krieg gegen den Iran starten möchten. All diese krassen Zusammenhänge werden von Infowars nicht beleuchtet, weil es gerade nicht in den Kram passt.

Flip-Flop

Im Wahlkampf schimpfte Trump noch auf Saudi-Arabien und deren Verwicklungen. Als Präsident gab er sich dann plötzlich ganz zahm und machte dann aber eine bizarre Kehrtwende und bahnte den größten Waffendeal aller Zeiten an. Katar scheint nun den schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen und sieht sich in der Region zunehmend isoliert. Mitglieder der königlichen Familie sollen bei einem Jagdausflug im Irak (einer der gefährlichsten Orte der Welt) entführt worden sein und deshalb zahlte Katar rund 1 Milliarde $ Lösegeld an Terroristen.

In den berüchtigten Emails des Clinton-Vertrauten John Podesta wurde zugegeben, dass Saudi-Arabien Terrorismus finanziere. Katar beteiligte sich an diversen Revolutionen in Nordafrika, was einige Flüchtlinge und Dschihadis nach Deutschland spülte.

Skull&Bones im Supreme Court

US-Präsident Donald Trump kann nun während seiner Amtszeit einen zweiten neuen Richter an den Obersten Gerichtshof entsenden; eine einmalige Chance und einmalige Gefahr. Der momentan wahrscheinlichste Kandidat ist Brett Kavanaugh, ein Vertrauter des ehemaligen Präsidenten George W. Bush und wahrscheinliches Mitglied der Geheimgesellschaft Skull&Bones. Kavanaugh machte seinen B.A.-Abschluss an der Yale University 1987 und seinen Doktortitel an der Yale Law School drei Jahre später. Seine engen Verbindungen mit George W. Bush deuten stark darauf hin, dass er Skull&Bones beigetreten war. Die Bushs sind seit Generationen Mitglied und die Organisation fördert gezielt die Karrieren der 15 neuen Rekruten pro Jahrgang. Kavanaugh diente als Staff Secretary im Executive Office von Präsident Bush, nachdem er mit der Nachzählung der umstrittenen Wahlergebnisse im Bundesstaat Florida bei den Präsidentschaftswahlen 2000 beschäftigt war. Es gab damals weitläufigen Wahlbetrug und sehr verdächtige Vorgänge im Umfeld von Bush. Neben Kavanaugh holte sich die Bush-Kampagne für den Streit um die Nachzählung den ehemaligen Secretary of State unter Präsident Bush Sr., James Baker, sowie den Berater Roger Stone. Kavanaughs Job unter Präsident Bush beinhaltete zudem die Auswahl von genehmen Richtern für bedeutende Gerichte in den USA.

Neocons

H. R. McMaster wurde als National Security Advisor ersetzt durch den berüchtigen Neocon und Hardliner John Bolton. Bolton studierte zeitgleich mit den beiden Clintons an der Yale-Universität, ohne dass sein Name auftaucht in den geleakten Mitgliederlisten von universitären Geheimgesellschaften wie Skull&Bones. Seine spätere Arbeit für die Administrationen von George H.W.Bush (Bones-Mitglied) und George W. Bush (ebenfalls Bones) deutet allerdings stark darauf hin, dass die elitären Zirkel ihm sehr stark vertrauen. Er wurde Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR) und diversen Think Tanks wie dem Project for a New American Century, der wenige Jahre vor 9/11 ein “neues Pearl Harbor” als möglichen Beschleuniger für den Umbau des US-Militärs bezeichnete.

Die Neokonservativen und Republikaner kontrollieren momentan das Weiße Haus, die Parlamente und auch den Supreme Court.

Das nächste 9/11

Prominente Konservative sehnen seit 9/11 dramatische Ereignisse herbei, die ihre Agenda beflügeln und den Widerstand in der Bevölkerung aufweichen könnten. Gleich zwei linke Institutionen, The Intercept (Glenn Greenwald/Omidyar/Snowden) und Noam Chomsky, spekulierten kürzlich über einen neuen, massiven Terroranschlag, der quasi alle Probleme Trumps auf einen Schlag lösen würde. Niemand würde sich mehr für die Russland-Connection interessieren oder anderweitig an Trumps Stuhl sägen. Die Republikaner würden geschlossen auftreten und ihre Mehrheiten benutzen, um mit hochgekrempelten Ärmeln ihre Agenda durchzudrücken. Eigentlich eine Top-Story, aber die Massenmedien fassen das lieber nicht an, um nicht Erinnerungen an die 9/11-Aufklärungsbewegung hochkochen zu lassen.

Die ideale False Flag, die Trump zum großen Superstar machen könnte, wäre entweder islamischer Terror mit einer Massenvernichtungswaffe oder ein massiver Cyber-Angriff oder ein begrenzter biologischer Angriff ungeklärter Herkunft. Auf die Weise könnte man entweder staatenlose Islamistengruppen beschuldigen, oder unbekannte Kräfte. Vermutungen über Nordkorea, China und Russland würden natürlich im Raum stehen, aber man müsste keine direkten Beschuldigungen machen.

Noam Chomsky vermutete genau wie The Intercept kürzlich, dass ein fragwürdiger Anschlag Trumps lahme Präsidentschaft beleben wird und er sich zum großen Feldherren aufschwingen kann. Aber Infowars will davon nichts wissen. Nur Linke, Moslems und generell Trump-Kritiker seien das Problem. Wäre Hillary Clinton Präsidentin geworden, würden Chomsky und The Intercept nun höchstwahrscheinlich nicht vor inszeniertem Terror warnen. Stattdessen würde Infowars jeden Tag von den Dächern schreien, dass inszenierter Terror bevorstünde. Wäre Jeb Bush Präsident geworden, würde Infowars jeden Tag von den Dächern schreien, dass bald eine False Flag kommt.

Nun ist aber Trump Präsident und Infowars klingt nun wie Fox News für ein Publikum unterhalb von 50 Jahren. Man hat nun klargestellt, dass man im Falle von neuem großen Terror felsenfest zu Trump stehen wird. Und das, obwohl Trump sich mehrfach für Folter ausgesprochen hat, das irakische Öl an Exxon geben will (deren Ex-Boss nun Außenminister ist), rüstet wie ein Verrückter und Leute für den Heimatschutz berufen hat, die Verbindungen zu 9/11 haben und die nach 9/11 die Reaktion der Behörden auf große Anschläge (Kriegsrecht usw.) neu ordneten. Wir können also erwarten, dass beim nächsten 9/11 die „Journalisten“ von Infowars ganz auf der Seite des Weißen Hauses sein werden.

Heimatschutz

Iran

Die Neocons drängten unter Bush auf einen Krieg gegen den Iran und verfolgten ein massives Programm der verdeckten Kriegsführung. Trumps Administration ist voller Neocons und Hardliner udn wir sehen eine massive Verschärfung der Spannungen.

Afghanistan

US-Präsident Trump verkündete nun in schwammigen Worten und ohne konkrete Zahlen zu Truppenstärken zu nennen, die neue Afghanistan-Strategie, die seine Generäle ihm eingetrichtert haben und warnt auch Pakistan. Im Endeffekt geht es darum, den steigenden russischen Einfluss in dem Land zurückzudrängen und zu verhindern, dass Islamisten dort ein neues Regime aufziehen, das höchst peinlich wäre für die USA.

Russland kann natürlich mit billigen Waffenlieferungen an die Taliban das Problem für die Amerikaner verschärfen und evtl. amerikanische Kräfte dort binden.

Die Russland-Propagandisten nehmen Trumps Kurswechsel zu Afghanistan jetzt enorm übel. Dabei war im Wahlkampf schon völlig klar, dass Trump global Amerikas Macht ausweiten will. Breitbart meckert auch herum und stänkert gegen die Generäle und „Globalisten“ in Trumps Weißem Haus, obwohl Trump für alle Entscheidungen stark mitverantwortlich ist und die entsprechenden Personen ins Weiße Haus geholt hat. Ron Paul hatte einen halben Anfall auf Twitter, ohne natürlich die Komplexität der Situation und den russischen Einfluss zu erwähnen.

Welche „Experten“ fragten Donald Trumps Leute, um eine neue Strategie zu entwerfen für Afghanistan? Erik Prince, den Gründer von Blackwater, sowie den Chef von DynCorp.

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