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Wie alternative Medien das nächste 9/11 in den Sand setzen werden

Kommentar

Es ist schwierig zu bestimmen, welchen quantitativen und qualitativen Effekt die “9/11-Wahrheitsbewegung” seit dem 11. September 2001 gehabt hat. Es gibt diverse Umfragen von Meinungsforschungsinstituten, laut denen eine bestimmte Prozentzahl der Menschen denkt, dass ihnen wichtige Dinge von der Bush-Regierung vorenthalten wurden. Genaue Umfragen, die in die Tiefe gehen, existieren nicht. Irgendwelche Klickzahlen auf Youtube-Dokumentarfilme sind auch kein zuverlässiges Datenmaterial, da die Manipulationsmöglichkeiten der Zugriffszähler immer gegeben war und auch stark genutzt wurden. Aktivisten verwendeten Browser-Plugins um den jeweiligen Film wieder und wieder und wieder automatisch anzuklicken.

Selbst wenn man verlässliche Zahlen darüber hätte, wieviele Menschen alternative 9/11-Dokus gesehen und tatsächlich starke Zweifel an der offiziellen Darstellung haben, wüsste man noch nichts über den qualitativen Effekt. Denn es gibt auch allerhand dumme Filmchen, Artikel und Bücher zu dem Thema. Außerdem macht es einen Menschen nicht automatisch intelligenter oder moralischer, wenn derjenige von einem Inside Job ausgeht. Die meisten aus der 9/11-Bewegung würden heutzutage eingestehen, dass zwar eine (schwierig zu bestimmende) Wirkung erzielt wurde, die Bewegung inzwischen aber gegen die Wand gefahren wurde. Es lohnt sich die Nachbetrachtung, warum die Aufklärung weit unter den Möglichkeiten geblieben ist:

Die dargebotenen Werke der 9/11-Aufklärer waren zu beschränkt

Man kann einen Mitmenschen noch so sehr zumüllen mit 9/11-Aufklärungsfilmen und Internet-Links, es fehlt letzten Endes an breiterer Bildung in politischen, militärischen und geschichtlichen Belangen. Es wäre wohl effektiver gewesen, seinen Mitmenschen eine breitere Auswahl an Literatur nahezulegen als das immergleiche 9/11-Verschwörungs-Material. Wer erst einmal begriffen hat, was alles schon an geschichtlichen Vorgängen bestätigt ist, der kann sich anschließend aktuellen, ungeklärten Fällen widmen.

Das 9/11-Thema wurde von den Falschen politisiert und zweckentfremdet

Nehmen sie irgend ein 9/11-Aufklärungsbuch oder einen Film in die Hand: In vielen Fällen werden sie merken, dass es den Machern nicht wirklich um das Thema geht, sondern dass es nur Aufmerksamkeit für etwas ganz anderes bringen soll: Eine Esoterik-Sekte, oder den Sozialismus oder den radikalen Islam. Im mittleren Osten sehen viele Leute hauptsächlich Israel als Täter und preisen gleich noch die Protokolle von Zion. Gleichermaßen sprangen viele aus dem extrem linken Lager auf das Thema auf und benutzten es schlicht für ihre Mission, die ganze Welt mit dem Sozialismus zwangszubeglücken. Der 9/11 Inside Job ließ sich gekonnt von der Agitprop-Fraktion verbinden mit genereller Kapitalismuskritik und Hass auf “den Westen”. Dabei kam Wladimir Putin eigentlich George Bush zuvor mit inszeniertem Terror, neokonservativ-christlicher Ideologie und dem Krieg gegen den islamischen Terror. Trotzdem weigert sich die überwiegende Mehrheit der “9/11-Wahrheitsbewegung” , die Tatsache zu akzeptieren dass Putin der George Bush des Ostens ist und genauso einen Krieg führte (in Tschetschenien) und genauso die Überwachung seines Volkes eskalierte (SORM).

Zuviele Spinner und Leichtgläubige sprangen auf den Zug

9/11-Aufklärer können den ganzen Tag über Flugmaneuver-Winkel einer Boeing oder über Trümmerstückchen auf den Pentagon-Fotos sprechen, aber von Psychologie verstehen sie meist viel zuwenig. So fiel es auch kaum jemandem auf, dass klinisch verrückte Spinner und jede Menge Leichtgläubige auf den Zug aufsprangen. Die Gruppenmentalität führte dazu, dass Leute als vertrauenswürdig und sympathisch eingeschätzt wurden, nur weil sie ein Inside-Job-Hemd trugen und sich als Mitglied der “Bewegung” ausgaben. Unter dem schwarzen Hemd mit dem weißen 9/11-Aufdruck verbargen sich leider immer wieder Gestörte, Betrüger, Sektenmitglieder und Naivlinge. Da praktisch niemand das nötige Verständnis hatte, um einen Troublemaker von einer anständigen Person zu unterscheiden, entwickelte sich die 9/11-Bewegung in die falsche Richtung. So wurden Bürgern außerhalb der Bewegung nicht nur 9/11-Filme überreicht, sondern dazu gleich noch Werke über Blut trinkende Reptilien aus der unteren fünften Dimension, Pro-Nazi-Material, okkulter Nonsens, Material von betrügerischen Wunderheilern und natürlich stumpfsinnige Propaganda über den “ewigen Juden”. Egal wie groß der Blödsinn war, alles wurde von den “Truthern” geglaubt und die “Aufgewachten” fühlten sich den unerleuchteten “Schafen” mordsmäßig überlegen.

Die Desinformation mischte gehörig mit

Immer wieder agierten Autoren und Filmemacher dermaßen schräg und provozierend, dass der Verdacht aufkam, es handelt sich um gezielte Provokateure. Meistens waren es wohl eher Irre als irgendwelche FBI-Leute, dennoch sind solche Methoden auch nach dem 11. September wie im Fall von Hal Turner gut dokumentiert. Andere prominente Autoren und Filmemmacher über 9/11 waren nichts anderes als Moskaus Agitprop-Agenten und fördern schon seit den alten KGB-Tagen nur das, was der Kreml will. Geht es darum, Amerika Schandtaten nachzuweisen, sind sie sofort zur Stelle und schwadronieren. Begeht hingegen Moskau die nächste Schadtat, stehen dieselben Schwadroneure auf der Matte um alles zu entschuldigen und zu rechtfertigen. In Wirklichkeit bildete Russland mehr islamische Terroristen aus als die USA. Außerdem hatte Putin seit 1999 immer einen eigenen Bin Laden-Verschnitt als Terrorfürsten zum Bekämpfen, wie etwa Schamil Bassajew, der wie Bin Laden Propagandavideos in Tarnjacke und Kalaschnikow im Hintergrund veröffentlichte und eigentlich von den Russen ausgebildet worden war. Es gab sogar einige gemeinsame US-russische Anti-Terror-Maneuver nach 9/11.

Es wurde meist der Eindruck vermittelt, es gäbe keine echten radikalen islamischen Gruppen unabhängig von den USA

Dies war wohl einer der größten Sargnägel für die 9/11-Bewegung. Zwar logen die US-Administrationen gehörig über die Struktur von “al-Kaida”, trotzdem war es fahrlässiger Unfug zu behaupten, jede islamische Terrororganisation und fanatische Gruppe sei eine Erfindung oder ein Werkzeug der CIA. Da nutzt es auch nichts, wenn irgendwann vor 35 Jahren eine Gruppe einmal Geld genommen hatte von den Amerikanern. Dies macht eine Gruppe noch lange nicht zu hörigen Dauer-Erfüllern amerikanischer Interessen.

Für viele in der “9/11-Wahrheitsbewegung” war die gesamte islamische Welt sakrosankt, während die meisten Bürger über diese Sichtweise nur den Kopf schütteln konnten. Die USA haben das Talent, echte Probleme zu fördern und zu verschlimmern. Man muss diese Rolle natürlich enthüllen, allerdings darf man nicht gleichzeitg Partei nehmen für die jeweilige radikale Gruppe die ein Problem darstellt.

Die Umsonstmentalität im Internet verunmöglichte qualitativen Journalismus

Das Internet war gleichzeitig die Superwaffe und der Strick der 9/11-Bewegung, an dem sie sich selbst aufhängte. Qualitativer Journalismus kostet Zeit und jede Menge Geld. Dummerweise sahen sich die allerwenigsten “Truther” dazu genötigt, zu bezahlen und zu spenden. Jeder größere Islamistenverein platzt vor Spendengeldern, aber die gewöhnlichen Leute sind zu zaghaft, um ihren Teil zu einer wichtigen Sache beizutragen wie die Aufklärung über 9/11. Wunder wurden erwartet – und das kostenlos – dank dem Internet. Unzählige Blogger kamen und gingen wieder, bevor sie jemals größere Kompetenz entwickelten, weil sie feststellen mussten dass Medien praktisch nicht refinanzierbar sind. Im Gegenteil, man landet in einem dicken Minus und darf sich noch Kritik anhören, dass man doch “wegen der Sache und nicht wegen dem Geld” Journalist sein solle. Wieviele qualitative Webseiten oder Radiosendungen oder verwandte Projekte konnten sich seit 2001 gewinnbringend etablieren in Deutschland? Praktisch keine. Ein Armutszeugnis. Es gibt keine Nachwuchsförderung, keine Ausbildungsmöglichkeiten.

Das nächste 9/11

Seit 9/11 gab es keinen singulären großen Anschlag mehr in der westlichen Welt, der genügend Wellen schlagen konnte um direkt militärische Aktionen im Ausland, sowie weitreichende rechtliche Veränderungen im Inland zu ermöglichen. Während 9/11 zu einem mehrjährigen Medienrummel führte, erzeugt inzwischen ein kleinerer Anschlag wie in Las Vegas, oder Nizza oder Berlin international gerade einmal zwei oder drei Tage Schlagzeilen, während in dem jeweiligen Land des Anschlags eher vier bis fünf Tage Schlagzeilen zu erwarten sind.

Aber auch diese kleinen Anschläge haben in der Summe ähnliche Effekte wie 9/11 und ermöglichten beispielsweise in Bayern die unbegrenzte Haft für Gefährder und dienten als Vorwand für militärische Aktionen in Nordafrika, Syrien und Irak. Diese Vielzahl an kleineren Anschlägen an unterschiedlichen Orten mit komplexen Vorgeschichten und Nachgeschichten stellt die alternativen Medien vor eine fast unlösbare Aufgabe, denn es bleiben bei einem Anschlag nur wenige Tage Zeit für Analyse und Berichterstattung, bevor das Interesse erlischt, das Thema nicht mehr “heiß” ist und alle sich wieder anderen Themen zuwenden. Bei 9/11 fabrizierten alternative Medien bereits viel Blödsinn, aber auch Qualität, weil genügend Zeit vorhanden war, um die Sachverhalte zu untersuchen. Heute bei den kleinen Anschlägen liegt das Zeitfenster bei nur noch wenigen Tagen.

Aufmerksamkeit bekommt nur noch derjenige, der blitzschnell eine Reihe an Indizien und Auffälligkeiten aufbläst zu einer Schein-Sensation und aggressiv jeden angreift, der Zweifel äußert und zur Vorsicht mahnt. Während nach 9/11 noch substanzielle Aufklärung einer breiten Bevölkerung zugänglich wurde und echter Druck entstand innerhalb von Behörden, so erreichten alternative Medien nach 9/11 bei kleineren Anschlägen nichts außer die Generierung von Klicks und Eigen-Diskreditierung außerhalb einer begrenzten Szene des typischen Verschwörungspublikums. In den letzten Jahren erreichte diese Negativ-Entwicklung einen Höhepunkt und schloss auch zunehmend konkrete Lügen, Fakes, Russenpropaganda sowie Bedrohungen gegen vermeintliche Mitverschwörer mit ein, sodass Regierungen wie auch Internetkonzerne mit dieser Steilvorlage eine neue Ära der Zensur einleiten konnten. Viel schlimmer als diese Zensur ist aber die Zensur und Eigenzensur, die die alternativen Medien und das Publikum mit sich selber betreiben. Wer nicht Russenpropaganda bejubelt, wer nicht die jeweils aktuelle Trend-Meinung vertritt, wer auf die Bremse drückt, gefährliche Illusionen demontiert und kritisch denkt, wird konsequent angegriffen, denunziert und in den sozialen Medien als radioaktiv behandelt.

Eine amerikanische Webseite über 9/11 beklagte bereits vor Jahren diese Zustände:

Viele Aspekte der 9/11-Anschläge sind nicht beweisbar, sondern vertuscht. Viele wichtige Fragen zu der Sache bleiben unbeantwortet und viele Dinge sind mit den uns zugänglichen Informationen einfach bisher nicht zu klären. Der erste Schritt, um sich der Wahrheit zu nähern, ist die Feststellung, dass man die Antwort noch nicht hat. Die “Wahrheitsbewegung” bei 9/11 ist aber voll mit Leuten, die nicht nur so tun als wenn sie alles bereits wüssten, sondern die dich noch als Provokateur bezeichnen, wenn du irgendeine Meinungsverschiedenheit hast. Wenn man sie auffordert, konkrete und relevante Belege zu zeigen für eine weit hergeholte Behauptung, dann entsteht sofort Wutgeheul und man wird davongejagt. Sowas ist keine Wahrheitsbewegung, sondern eine Glaubensbewegung.

Die Neigung, unverifizierte Informationen weiterzureichen ohne richtige Überprüfung, hat der 9/11-Wahrheitsbewegung wahrscheinlich irreversibel schwer geschadet. Qualitätskontrolle setzt voraus, dass man eine neue Behauptung untersucht und Belege dafür und dagegen findet, bevor man die Sache auf einer Webseite oder Facebook-Gruppe postet.

Diese Probleme wurden nicht gelöst, sondern haben sich seitdem drastisch verschlimmert. Was ist also zu erwarten bei dem nächsten 9/11?

  • Falls bei dem nächsten 9/11 muslimische Täter präsentiert werden und die Sache in irgendeiner Weise nicht nur Amerika und der NATO-Sphäre nützt, sondern auch in Russlands Strategie passt, werden die alternativen Medien sich größtenteils weigern, den Fall wirklich eingehend zu untersuchen. Vergangene kleinere Anschläge haben dies deutlich gemacht.
  • Obwohl davon auszugehen ist, dass die wahren Täter bei einer neuen False Flag wesentlich weniger Spuren hinterlassen werden als es bei 9/11 der Fall gewesen war, werden alternative Medien wahrscheinlich erneut dünne Indizien, Irrtümer und Fakes zu Schein-Sensationen aufblasen. Kritik wird nicht zugelassen, sondern bekämpft werden.
  • Eine False Flag, die der “neuen Rechten” in den Kram passt und Trumps Position stärkt, wird von vielen kaum kritisch untersucht werden. Große alternative Medien wie Infowars haben bereits vorab ihre Zustimmung zu einem Koreakrieg Trumps signalisiert und sind vielleicht auch offen für einen Krieg gegen den Iran.
  • Eine manipulative Darstellung der Hintergründe des Anschlags wird in das Muster gepresst werden des Schein-Konflikts zwischen Trump und dem Deep State.
  • Anstatt die politische Mitte, Linke, Rechte und Muslime zusammenzubringen, wie es nach 9/11 getan wurde, werden die Spannungen nach dem nächsten Anschlag eher verstärkt werden durch alternative Medien.
  • Russenpropaganda und entsprechende Fakes werden erneut ungeprüft übernommen werden. Jede Kritik daran wird abgeschmettert. Keine Spuren, die auf Russland deuten, werden untersucht werden.
  • Russland wird unablässig als Retter der darauffolgenden Krise präsentiert werden, als Vorbild und sicherer Hafen. Bei geopolitischen Eskalationen werden zu 100% die Forderungen Moskaus übernommen und Moskaus Handlungen verteidigt werden.
  • Die Internetkonzerne und Regierungen werden rigoros durchgreifen, der Popularität und Monetisierung alternativer Medien gewaltig schaden und neue Interessenkonflikte erzeugen. Provokationen ohne konkrete Belege werden auch mit (zivilen) Klagen beantwortet werden. Wenn alternative Medien um ihren Lebensunterhalt und ihre berufliche Zukunft bangen müssen, knicken sie lieber ein bzw. suchen sich ein anderes Betätigungsfeld. Im Gegensatz zu der Zeit nach 9/11 wird es bei dem nächsten großen Anschlag viele Barrieren geben im Internet.

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8 comments

Gog von Magog 12. September 2018 at 19:56

Zitat:”Außerdem macht es einen Menschen nicht automatisch intelligenter oder moralischer, wenn derjenige von einem Inside-Job ausgeht.”
Da mögen sie Recht haben -es braucht ja auch wirklich nicht allzu viele Gehirnzellen und Synapsen, um zu erkennen, dass die “offizielle” Version ein einziges Lügendickicht darstellt- aber immerhin stellen diese “Verschwörungstheoretiker”( wie sie sicherlich wissen ist das ein Terminus, den der Ausbund an Moral, Integrität und Glaubwürdigkeit, die CIA, kreiert hat) unter Beweis, dass sie noch selber denken und nicht alles schlucken, was ihnen die (durchweg korrumpierten) Mainstreamorgane vorgekaut haben.

Wenn 9/11 nämlich eines ganz klar und deutlich aufgedeckt hat, dann ist es die Tatsache, dass ausnahmslos alle Mainstreammedien zumindest des “Wertewestens” bis hin zur allerletzten Lokalpostille vom “Imperium der Kasse” gleichgeschaltet sind. Ansonsten hätte zumindest doch dem einen oder anderen “Investigativjournalisten” auffallen sollen, dass die Inszenierung miserabel war, zudem physikalische Gesetze an diesem Tag offensichtlich außer Kraft gesetzt waren und die Frage des “cui bono” sicherlich nicht mit “den Islamisten” richtig beantwortet ist, aber wie sagte Samuel Johnson so schön: “Ich weiß nicht, was mehr zu fürchten ist: Straßen voller Soldaten, die ans Plündern gewöhnt sind, oder Dachkammern voller Schreiberlinge, die ans Lügen gewöhnt sind.”

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Cyberpunk 11. September 2018 at 21:50

„In der Vergangenheit funktionierte Zensur dadurch, dass der Informationsfluss blockiert wurde. Im 21. Jahrhundert bedeutet Zensur, die Menschen mit irrelevanten Informationen zu überschwemmen. Die Menschen wissen einfach nicht mehr, worauf sie achten sollen, und vergeuden ihre Zeit oft damit, sich mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. In früheren Zeiten bedeutete Macht, Zugang zu Daten zu haben. Heute bedeutet Macht zu wissen, was man ignorieren kann.“ (aus: Homo Deus, Yuval Harari, Seite 536)

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ein mensch 12. September 2018 at 8:47

@cyberpunk
interessanter vergleich, jedoch der letzte satz verwirrt mich etwas,
ich denke da grad an dieses gleichnis “wissen ist macht, unwissen ist ohnmacht”,
ich frage mich wie soll jemand (insbesondere die sogenannten “normalbürger”) wegen den irrelevanten informationen dann überhaupt noch “wissen” was man ignorieren kann,
und wenn dann noch wieder wie früher der informationsfluss blockiert wird (aktuelle upload-filter debatte) dann ist das chaos perfekt :-))
erinnert im übertragenen sinne etwas an die babylonische sprachverwirrung, keiner versteht mehr den anderen :-))
irgendwie komplett beängstigend 🙁

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SVEN UNGLAUBE 11. September 2018 at 18:45

The 17th Anniversary of The 9/11 Terror Attacks (GEDENK-VIDEO) !

https://www.washingtonexaminer.com/news/white-house-pays-tribute-to-9-11-victims

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ein mensch 11. September 2018 at 17:33

tja, wie alex so schön sagt: wissenschaftliche analyse,
vielleicht kann das iranische “9/11” ja etwas dabei helfen wieder auf den punkt zu kommen,
es ist echt bizarr wie sich die bilder gleichen: der rauch, die popups, die explosionen, die staubwolke, das geschmolzenes metall, die fallgeschwindigkeit,
komplett bizarr,

https://www.youtube.com/watch?v=p0bunhjHJ0g

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abgelehnt83 8. Oktober 2017 at 21:16

Spätestens seit die “Wahrheitsbewegung” sich nicht mehr groß bei Anti-Bilderberg-Demos blicken lässt, ist diese tot.

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Basti 8. Oktober 2017 at 13:05

Habe das mit der Faktenverdrehung letztens auf der Facebookseite der Identitären Bewegung erlebt. Zum Anschlag von Las Vegas war direkt die Rede davon, dass der Täter Islamist ist. Ich kommentierte dann, dass es nicht bestätigt ist und man keine voreiligen Schlüsse ziehen sollte weil das unseriös ist. Daraufhin wurde ich in den Kommentaren als Relativierer, ekelhafter Ideologe, Spasti und sonstiges bezeichnet. Da war mir dann auch sofort klar, den Leuten geht es nicht um die Wahrheit sondern um die Instrumentalisierung für die eigene Ideologie. Ich habe dann leider den Fehler gemacht und mich auf eine Diskusion eingelassen. Einer behauptete der Täter sei seit 34 Jahren Islamist, konnte aber keine Quelle dafür nennen. Ein anderer behauptete die Meldung kommt von dem IS Fanzine Dabiq, was einer 100% Wahrscheinlichkeit der Wahrheit entsprechen muss und somit bewiesen ist, dass die Meldung des IS zum Anschlag über Amaq und nicht Dabiq kam interessierte natürlich nicht. Nach ein paar Stunden wurde dann in der Meldung das Wort Islamist durch Attentäter ersetzt und die IB Seite kommentierte dann, da hätte auch nie was anderes gestanden. Das war für mich dann auch der Bruch mit der IB als ich erfahren habe was für Leute die Bewegung anzieht und wie die IB sich selbst gegenüber der Wahrheit verhält. Ich war wegen der Analysen von Alex sowieso schon kritisch, hatte aber noch die Hoffnung, dass die IB schon so etwas wie einen seriösen Ansatz verfolgt. Meine Erfahrung ist wahrscheinlich nicht repräsentativ für die gesamte IB, aber hat mir ein weiteres mal gezeigt, dass man echt verdammt aufpassen muss wo man sich Informationen holt und mit was für Menschen man Umgang pflegt. Ich bin oder war kein Mitglied aber habe seit ein paar Monaten IB und Umfeld verfolgt.

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KIDWITDEGUN 8. Oktober 2017 at 18:40

Wenn der Täter wenigstens muslimisch ausgesehen hätte.
Aber war ein älterer, weißer Mann.
Das ist schon kein confirmation bias mehr.
Das ist Halluzination.

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