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Die Blackstone Group, 9/11 und Trumps Freunde

Donald Trump profilierte sich im Wahlkampf bei einer Klientel als rigoroser Aufklärer über die Hintergründe von 9/11, speziell die saudische Spur. Nach großspurigen Ankündigungen kam es aber zu keinen neuen Enthüllungen, sondern massenhaften Verkäufen von Waffen an das saudische Regime und einer Säuberungsaktion.

Einer von Trumps wichtigsten Verbündeten ist der ehemalige Bürgermeister Rudolph Giuliani, der in der fraglichen Zeit die Verantwortung für New York hatte und zum Ziel von Verdächtigungen wurde.

Zudem gibt es eine weitere Verbindung, die von Belang ist: Trumps langjähriger Freund ist Stephen Schwarzman, Mitglied der Geheimorganisation Skull&Bones und Vorsitzender der Blackstone Group.

Das ISGP hält fest: Die Blackstone Group hielt die Hypothek für das Gebäude 7 des World Trade Center-Komplexes. In dem Gebäude befanden sich Büros diverser Regierungsbehörden wie CIA, das Verteidigungsministerium, die SEC und das New Yorker Emergency Management. Peter Peterson von Blackstone ist Mitglied der Pilgrims Society, der Trilateral Commission und war Vorsitzender des Council on Foreign Relations. Sir Ronald Grierson von Blackstone wurde ausgebildet an Oxford, diente in der Spezialeinheit SAS, arbeitete bei der Warburg-Investmentbank, General Electric und diente bei der Europäischen Kommission.

Ehemals angestellt bei Blackstone bis 1998 war Jonathan Colby, Sohn des ehemaligen CIA-Direktors. Später ging er zur Carlyle Group, die mit hochkarätigen Neocons besetzt ist. Er diente zudem bei der Nationalen Sicherheit unter Henry Kissinger, der nach 9/11 vorgeschlagen wurde als Leiter der Untersuchungskommission.

Kissinger und Leute vom CFR spielen in der Trump-Administration eine unauffällige, aber wichtige Rolle.

Stephen A. Schwarzman ist ein unscheinbarer, wenig in der Öffentlichkeit bekannter Mann und würde nie soviel Staub aufwirbeln wie sein langjähriger Freund Donald Trump, dabei ist er mit über 10 Milliarden $ nicht nur reicher als der Präsident, sondern der Vorsitzende der Blackstone Group und Anführer von Trumps “Strategic and Policy Forum”, eine Art Bindeglied zwischen dem Weißen Haus und den Bossen der Wirtschaft. Er besuchte die Yale-Universität und er ist Mitglied der äußerst gruseligen Geheimgesellschaft Skull & Bones, die seit weit über 100 Jahren die Schaltstellen der Macht mit ihren Leuten besetzt hat.

Bones war instrumentell im Aufbau der Sowjetunion durch Technologietransfers gewesen und dominierte gleichzeitig den Militärapparat und die Geheimdienste Amerikas. Schwarzman war interessanterweise 2011 Berater im “Russian Direct Investment Fund”, der von der russischen Regierung mit 10 Milliarden $ ausgestattet wurde und 30 Milliarden ausländisches Kapital zusätzlich anzog. Ein weiteres Betätigungsfeld von Skull & Bones war traditionell China: Die Gründer der Geheimgesellschaft hatten ihr Vermögen gemacht mit Opiumhandel zu der Zeit des britischen kolonialen Einflusses auf China und laut dem Historiker Antony Sutton etablierte die Organisation im 20. Jahrhundert ein Spionagenetz, aus dem der Diktator Mao hervorging. Schwarzman schuf ein Förderprogramm in China namens “Schwarzman Scholars”, in Anlehnung an die berüchtigten elitären Rhodes Scholars, und scheint damit die Tradition fortzusetzen.

Schwarzmans Blackstone Group ist als internationales Finanzmonstrum mit Tentakeln in zahlreichen Ländern ein ideales Vehikel für die Operationen von Skull & Bones. Schwarzmans Partner bei der Gründung von Blackstone war Peter George Peterson, ein ehemaliger Kollege bei dem Bankhaus “Lehman Brothers, Kuhn, Loeb Inc.”.

1969 wurde Peterson von zwei der gefährlichsten Männer Amerikas rekrutiert: John D. Rockefeller III und der CFR-Vorsitzende John J. McCloy. Letzterer hatte vor dem Zweiten Weltkrieg noch US-Konzerne an die Nazis vermittelt und den berüchtigten Nazi-Industriekomplex I.G. Farben beraten, galt dann plötzlich während dem Krieg als Geheimdienstexperte und versorgte die Gegner von Nazi-Deutschland mit kriegswichtigen Gütern im “Lend Lease Programm”. Der US-Kriegsminister Henry Stimson (Mitglied von Skull & Bones) heuerte McCloy als Berater an, wobei McCloy eine wichtige Rolle dabei spielte, das moderne Verteidigungsministerium Petagon und den CIA-Vorläufer OSS zu erschaffen. Nach dem Krieg wurde McCloy Hochkommissar für das besetzte Deutschland.

Peterson löste 1985 David Rockefeller als Vorsitzenden des mächtigen Council On Foreign Relations ab und schuf im selben Jahr mit dem Skull&Bones-Mitglied und Trump-Freund Stephen Schwarzman die Blackstone Group.

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4 comments

KIDWITDEGUN 11. September 2018 at 21:59

Ich will ja nicht zu esoterisch rüberkommen, aber Blackstone bedeutet “Schwarzer Stein”.
Gegründet hat das Unternehmen ein Herr Peterson und Petrus bedeutet “Stein.
Und heute leitet das Unternehmen ein Herr Schwarzman, also “Schwarz”.

Jedenfalls war dieser Peterson laut Wikipedia ein armer Sohn griechischer Einwanderer. Nicht gerade Spionagematerial. Also entweder er war wirklich genial und die Machtelite hat seinen Hunger nach Reichtum ausgenutzt.
Oder er war mal wieder so ein Frontmann.
Geschieden war Peterson übrigens 3 mal. Also auch hier keine Konservativität, keine Verlässlichkeit und keine langfristige Planung sondern eher Stürmischkeit und Oberflächlichkeit.

Reply
AlexBenesch
AlexBenesch 12. September 2018 at 12:59

Es gibt ja so manche einflussreiche Figuren, die angeblich aus ärmsten Verhältnissen kommen und teils aus Europa oder weiter östlich. Aber vielleicht sind das nur falsche Lebensläufe/Legenden. Je ärmer jemand angeblich war, umso schwerer ist es, die Geschichte zurückzuverfolgen.

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SVEN UNGLAUBE 11. September 2018 at 18:53

The 17th Anniversary of The 9/11 Terror Attacks (GEDENK-VIDEO) !

https://www.washingtonexaminer.com/news/white-house-pays-tribute-to-9-11-victims

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abgelehnt83 11. September 2018 at 18:42

Was für ne saudische Spur
davon hat der “linksliberale” Michael Moore schon vor Jahren geschrieben und sogar eine Doku zu gemacht
:gäähn:

Aber die sog. “Patrioten” lassen sich mittlerweile gerne mit Bullshit und kaltem Kaffee abspeisen^^
egal ob ein Alex Jones oder Oliver Flesch… die Musels und die “Linken” seien unser Haupt (!) Problem
alles andere wäre ja sekundär

Ja, na klar…

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