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Vater des Orlando “Pulse Club”-Shooters war eine “vertrauliche FBI-Quelle”

Der Vater des Orlando “Pulse Club”-Shooter Omar Mateen war eine vertrauliche FBI-Quelle, wie sich nun ergab mitten in dem Prozess gegen Omars Frau. Die Behörden versuchten, dieses äußerst wichtige Detail zu verbergen.

Komischerweise gibt es Belastendes gegen den Vater, aber nur gegen die Frau von Omar wird nachdrücklich ermittelt wegen möglicher Beihilfe oder Mitwissens. Wollten die Behörden an irgendwelche Hintermänner im Ausland herankommen? The Intercept vermutet, dass der Vater das FBI vor dem Anschlag dazu drängte, die Untersuchung gegen seinen Sohn zu schließen.

Eine schrecklich radikale Familie

Geboren wurde Omar in Florida 1986. Seine Eltern sind Afghanis, der Vater Sedik Mir Mateen erklärte sofort nach der Tat bei dem Schwulen-Club “Pulse”, dass die Sache nichts mit Religion zu tun habe, obwohl Homosexualität in seinem Heimatland Afghanistan mit dem Tod geahndet wird, genauso wie in Brunei, Iran, Mauritania, Nigeria, Saudi Arabien, Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Jemen. In vielen anderen muslimischen Ländern stehen andere harsche Strafen im Gesetzbuch.

Sedik Mateen ist politisch aktiv und besuchte den US-Kongress, das US-Außenministerium und traf sich direkt mit einflussreichen Politikern wie Dana Rohrabacher und Ed Royce. Er produziert auch eine eigene Sendung, in der er zunehmend wirres Zeug redet und plant, der afghanische Präsident zu werden.

Sein Sohn Omar galt laut Kollegen, Freunden und Angehörigen als ein instabiler, höchst aggressiver und sogar geisteskranker Bodybuilder, der mit verschiedenen Substanzen seine Körperkraft erhöhen wollte. Er erwarb einen Abschluss in Strafrecht, arbeitete seit 2007 als Sicherheitsmann bei G4S und wollte Polizist werden. Er bestand 2007 und zuletzt 2013 eine Überprüfung seiner Person bei G4S. Der Konzern gehört zu den größten Sicherheitsunternehmen der Welt.

 

Während seiner Arbeit für G4S soll er wiederholt gegenüber seinen Kollegen erzählt haben, terroristische Verbindungen zu haben. Zwei Mal wurde er von der Bundespolizei FBI unter die Lupe genommen. Beide Male seien ausführliche Maßnahmen zur Überprüfung ergriffen worden, am Ende wurden die Fälle jedoch eingestellt. Sein Kollege Daniel Gilroy beschwerte sich mehrfach, sah das Unheil heraufziehen. Hatte Omars Vater als FBI-Informant ein gutes Wort für seinen Sohn eingelegt?

Omar Mateens Ex-Frau berichtete der Presse, dass er geistig instabil und gewalttätig gewesen war. Allerdings ist es selbst dann noch ein weiter Weg dahin, ein Massaker zu begehen und das eigene Leben für den Dschihad zu opfern. Es braucht weitere Informationen aus den letzten Jahren seines Lebens, um das Rätsel zu lösen. Wurde bei ihm eine schwere Krankheit diagnostiziert? Gab es bestimmte Erlebnisse die ihn veränderten? Gelang es einfach den radikalen Muslimen, ihn zu rekrutieren und zu bearbeiten? Weshalb hatten die FBI-Ermittlungen nichts Konkretes ergeben? Litt er an psychischen Störungen wie Narzissmus oder antisozialer Störung? Nahm er Medikamente ein oder Drogen? Wurde ihm etwas ohne sein Wissen eingeflößt, das ihn instabiler werden ließ?

 

Beamte erklärten gegenüber NBC News, dass Omar kurz vor der Tat den Notruf gewählt und sich zu dem Anführer des Islamischen Staats bekannt hätte. Die Nachrichtenagentur Amaq, die dem Umfeld der Terrorgruppe zugerechnet wird, soll bestätigt haben, dass er im Auftrag der Gruppe handelte. Omar hat Berichten zufolge auch andere Nachtclubs im Vorfeld ausgespäht.

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