Der offizielle Recentr-Buchclub

Der Recentr-Buchclub ist ein einfaches Konzept: Ich liste die Sach-/Fachbücher auf, die ich gelesen habe und kommentiere diese Liste im Laufe der Zeit. Neu gelesene und bisher noch nicht...

Der Recentr-Buchclub ist ein einfaches Konzept: Ich liste die Sach-/Fachbücher auf, die ich gelesen habe und kommentiere diese Liste im Laufe der Zeit. Neu gelesene und bisher noch nicht in die Liste übertragene Bücher kommen hier regelmäßig dazu. Unsere Leser können wiederum ihrerseits ihre gelesenen Bücher irgendwo anders posten und neue Bücher kommentieren. Dies dient erstens der Transparenz, damit Leute sich ein Bild davon machen können, welchen Aufwand wir betreiben, zweitens behält man so einen Überblick und entdeckt Lücken, die noch zu füllen sind, und drittens führt der Buchclub  zu allerhand interessanten Buchtipps für alle Beteiligten.

Die folgende Liste enthält noch nicht die von mir gelesenen Bücher über Gesundheit und Zivilschutz, weil ich noch nicht dazu gekommen bin, diese in die Liste zu übertragen. Auch fehlen hier zahlreiche ausgeliehene Kindle-Bücher und Bücher im PDF-Format, die auf unseren verschiedenen Computern herumliegen. Desweiteren fehlen in der Liste Bücher, die ich während dem Studium gelesen hatte, sowie mehrere Kartons Bücher, die bei uns im Laufe der Zeit ausgelagert oder aussortiert wurden. Dass Bücher sich auf meiner Liste befinden, bedeutet natürlich nicht, dass ich den Inhalten notwendigerweise zustimme.

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4 Comments on this post.
  • Phrontistes
    9 August 2017 at 22:54
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    Gute Idee, zwei Verbesserungsvorschläge:

    1) „Unsere Leser können wiederum ihrerseits ihre gelesenen Bücher irgendwo anders posten und neue Bücher kommentieren.“
    – Das „irgendwo anders“ würde ich noch spezifizieren, um Chaos zu vermeiden.

    2) Sinnvoll fände ich es, sich an einer der gängigen Zitierweisen wie z.B. dem Chicago-Style zu orientieren, also
    Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Ort Jahr.
    Und das dann nach den Nachnamen alphabetisch geordnet – würde deutlich übersichtlicher wirken.

  • KIDWITDEGUN
    9 August 2017 at 2:38
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    Toll, was Du alles gelesen hast. Merkt man Deiner Berichterstattung auf jeden Fall an.

    Wenn ich einen Tipp für ein Buch aus der Perspektive der amerikanischen Unterschicht geben darf, das gleichzeitig Spaß zu lesen macht, dann wäre das „Redneck Manifesto“ von Jim Goad. Gavin McInnes nennt ihn den besten Autor seiner Generation und ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, ein von der ersten Zeile an solch fesselndes und lustiges Buch gelesen zu haben, das gleichzeitig viele interessante Fakten bietet.

    Dann ist auch noch ein Hammer „BioHistory“ von Jim Penman. Von ihm gibt es auch ein ausführliches Interview auf Stefan Molyneux Kanal, in welchem die Grundthese gut dargelegt wird. Ist sehr anregend, was die biologische und kulturelle Evolution des Menschen angeht.

    Zuletzt war ich beeindruckt von „Imperium Americanum“ von Menno Aden, der die Manifest Destiny als den großen expandierenden amerikanischen Mythos beleuchtet und dann den Bogen über die verschiedenen Kriege spannt. Er wartet mit einer für mich neuen Theorie über die Entstehung von Imperien auf, sogenannte dreistufige Staffelkriege. Für ihn kann die amerikanische Welthegemonie in zwei hundertjährige Krieg eingeteilt werden, wovon 1919 der zweite Teil begann. Laut Aden „muss hierbei auch die eurozentrische Sicht auf die beiden Weltkriege mit dem Hautpthema Deutschland überdacht werden“. Zudem ist eine interessante Denkschrift von Pjotr Durnow, russischer Politiker und Innenminister im Russischen Reich, als Anhang aufgeführt.

    „Licht aus dem Osten – Eine neue Geschichte der Welt“ Peter Frankopan schlägt auch gerade sehr große Wellen, weil es das eurozentrische Geschichtsbild etwas zurechtrückt. Es schlägt interessante Brücken vom Sklavenhandel der Wikinger zur uralten „Silk Roads“.

    Zum Thema Geografie empfehle ich „Die Macht Der Geografie“ von Tim Marschall, Untertitel „Wie sich anhand von 10 Karten die Weltpolitik erklären lässt“. Marshall hält die Geografie für den unterschätztesten Faktor in der Politik. Er erklärt zum Beispiel, der Himalaya als natürliche Große Mauer habe verhindert, dass sich China und Indien jemals bekriegt haben, obwohl beide eine lange gemeinsame Grenze haben, was ja tatsächlich der Fall ist. Allein wegen einem Gebirge hat man China und Indien nicht als Kriegsgegner auf dem Schirm. Am meisten beeindruckte mich „Wladimir Putins Pizzastück“. Dies ist die nordeuropäische Tiefenebene, die für Russland gleichzeitig Fluch und Segen darstellt, weil sie einen schmalen Korridor für einen schnellen Angriff bietet, der an der russischen Grenze aber bereits 3200 Kilometer breit ist und seit je her eine Gefahr war. Vielleicht nicht zuletzt deswegen reagiert Russland besonders gereizt auf Bewegung von Europa.

    Was umweltliche Einflüsse auf Psycho- und Soziopathie angeht, so ist Alice Miller sehr stark. Ich war beeindruckt, wie sie mir in „Dein Gerettetes Leben“ gleichzeitig Mut machte, meine eigene Familiengeschichte zu hinterfragen und sie das Schicksal vom als Kind geprügelten Adolf Hitler in einen Zusammenhang mit totalitären Regimen stellte.

    Details über das Ausmaß kommunistischer Spionage in den USA erhält man in Stanton Evans „Blacklisted by History“.

    Bei Kevin Kelly erhält man interessante technologische Trends.

    Eigentlich müsste man auch „The Anglo American Establishment“ von Caroll Quigley lesen, das ich erst bis Seite 130 durch habe, aber das sehr krasse Zitat über den „künftigen Krieg gegen Deutschland“ aufweist.

    Zur Esoterik empfehle ich noch „God Man – The Word Made Flesh“ von George Carey and Inez Eurora Perry aus dem Jahr 1920, welches man im Internet findet. Die Autoren erklären biblische Personen und Geschehnisse zu körperlich biologischen Abläufen, nachdem etwa „Santa Claus“ von „Claustrum“, einem Teil vom Gehirn, stammt.

    Ökonomisch geht natürlich nichts über Mises, aber wer Roland Baader und Henry Hazlitt gelesen hat, der sollte das Grundsätzlichste verstanden haben.

    Über Erziehung werde ich demnächst „Die Wiederentdeckung der Kindheit – wie wir unsere Kinder glücklich und lebenstüchtig machen“ von Michael Winterhoff lesen. Wer sich einen Vortrag von ihm auf YouTube ansieht, der merkt, daß er Mann etwas verstanden hat.

    • CupCake14
      10 August 2017 at 19:33
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      „Licht aus dem Osten“ habe ich gelesen als es erschienen ist. Peter Frankopan kritisiert eine eurozentrische Weltsicht in welcher der Westen die größten Errungenschaften für sich beansprucht und wirft ihm dann vor, den Orient als ehemaligen Mittelpunkt der Welt durch britische Grenzziehungen verunstaltet zu haben, als wären diese Menschen dort nicht selbst dabei gewesen gegeneinander Kriege zu führen. Die Ironie des Buches ist dass er den eurozentrischen Fortschritt kritisiert und durch eurozentrische Herrschaftsansprüche in seiner Kritik ersetzt. Man muss aber auch bedenken, dass solche Kritiken sich besser verkaufen im politischen Klima der heutigen Zeit. Was Frankopa allerdings wirklich einfach übersehen könnte ist, dass das was er tut, eine kritische Betrachtungsweise der Geschichte der eigenen Kultur, in anderen Kulturen nicht praktiziert wird. Eigentlich ist das ganze Buch ein „Aber die Araber haben Algebra erfunden“ Argument.

      • KIDWITDEGUN
        11 August 2017 at 11:45

        Ja, das ist eine gute Kritik.

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    Neuauflage 2017

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