Gespieltes Entsetzen über Chats: AfD darf nicht das, was für CDU/CSU selbstverständlich war

Kommentar Die AfD hat sich mal wieder ein FAIL geleistet, diesmal in Form von geleakten Chat-Transkripten, in denen ein paar haarige Äußerungen gefallen...

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Kommentar

Die AfD hat sich mal wieder ein FAIL geleistet, diesmal in Form von geleakten Chat-Transkripten, in denen ein paar haarige Äußerungen gefallen sind. Der Verfassungsschutz reibt sich die Hände und will prüfen, ob man der Partei den kompletten Aussätzigen-Stempel verpassen kann. Das obwohl auf bayerischen Stammtischen viel Härteres von CSU-Stammwählerklientel zum Bier vorgetragen wird und die CDU/CSU in den 90er Jahren noch munter Parolen schwang gegen kriminelle Ausländer und Sozialschmarotzer. Ohne die wütenden Männer über 40, von denen ein paar zur AfD übergelaufen sind, hätte die CSU in den letzten Jahrzehnten kaum ein einziges passables Wahlergebnis hinbekommen.

Hätte die CDU nicht massives Theater gestartet, um den Eindruck zu erwecken, den Flüchtlingsstrom und die Gewaltexzesse einzudämmen, wäre sie jetzt auf dem Niveau der SPD in Regionen von 20% in Umfragen.

Nicht einmal zu Helmut Kohls Tod traute sich die feige Systempresse, die Nazi-Gönner des Altkanzlers ausführlicher zu beleuchten und wie diese Großindustriellen mit Nazivergangenheit Cash nach den Systemparteien warfen. Aber wehe, ein Polizist stammtischlert im AfD-Chat über einen Machtwechsel und ein Absägen der Systemmedien.

Ich bin überhaupt kein Fan von Neonazis und Spinnern, die die AfD unterwandert haben, aber dieser Doppelstandard der etablierten Medien ist nicht mehr zu ertragen.

Jedes Mal, wenn bei uns ein (Pseudo-)Flüchtling einen Anschlag begeht, salbadert die Springerpresse, dass wir doch von Israel die Terrorbekämpfung lernen sollten.

WELT Online veröffentlichte bei einem der vergangenen Terror-Fälle den Kommentar von Gil Yaron aus Jerusalem mit dem Titel „Was wir von Israel lernen können – und müssen“. Er spricht von Soldaten und anderen bewaffneten staatlichen Kräften an jeder Straßenecke, in jedem Einkaufszentrum, an jedem Café, das Sturmgewehr kommt ins Kino mit und zum Spaziergang. Der private Schusswaffenbesitz in Israel ist hingegen lausig, weil überreguliert. Gil Yaron spricht das Thema private Schusswaffen gar nicht an, sondern beschränkt sich auf staatliche Sicherheitskräfte und das massenhafte Abgreifen von Daten durch den Staat. Was er nur kurz anreißt: Israel ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die auf religiöse, kulturelle und ethnische Homogenität setzt; etwas das in Deutschland und Europa praktisch unmöglich gemacht wurde. Von Israel wirklich zu lernen, würde demnach bedeuten, eine legale Diskriminierung zu schaffen, den Volksgedanken und den Nationalstaat in den Mittelpunkt zu stellen. In Europa allerdings gilt so etwas als absolutes Teufelswerk. Stattdessen redet Gil Yaron lieber über die staatlichen Truppen, die überall mit Uzi und Sturmgewehr in der Öffentlichkeit herumlaufen, sowie über Folter, die bei dringenden Fällen legal ist. Interessant ist Folgendes:

“Die ganze Gesellschaft versteht sich als Teil des Existenzkampfs. Kinder werden dazu erzogen, nach verdächtigen Objekten Ausschau zu halten.”

Wenn bei uns in Deutschland jemand wirklich versuchen würde, solche Zustände wie in Israel zu schaffen, wäre das Geschrei gewaltig. Kinder erziehen, um den Existenzkampf des Volkes zu führen und überall misstrauisch nach Terroristen Ausschau zu halten? In Deutschland?

In Frankreich haben weder der Ausnahmezustand noch hunderttausend Soldaten im Einsatz den gewünschten Effekt gebracht. In Deutschland will kaum noch irgendjemand zur Bundeswehr. Anstatt Ausschau zu halten und auf den Vorteil des eigenen Volkes zu schielen, wählen die Deutschen immer noch die großen Parteien. Wir sollen uns ständig das Dümmste abgucken aus irgendwelchen anderen Ländern, aber die sinnvollen Dinge wiederum nicht.

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