Das bedingungslose Grundeinkommen für die “Klasse der Nutzlosen”

Kommentar Hawaii versucht es vielleicht bald mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Der US-Bundesstaat eignet sich hervorragend für ein un-repräsentatives Experiment, das dann als Werbung hergenommen wird für den Rest von...

Kommentar

Hawaii versucht es vielleicht bald mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Der US-Bundesstaat eignet sich hervorragend für ein un-repräsentatives Experiment, das dann als Werbung hergenommen wird für den Rest von Amerika, damit die Leute nicht aufbegehren, wenn 50% der Jobs wegen den Robotern wegfallen.

Eliten und sogenannte “Zukunftsforscher” sprechen immer mehr von der kommenden Klasse der Nutzlosen, also die Hälfte der Menschen die ihre Jobs an Roboter und Künstliche Intelligenz verlieren wird. Sogar die Springerpresse lobt deshalb schon mal vorsorglich die Waldorfschulen und die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Ein Teil der sogenannten Nutzlosen wird sich begnügen mit Videospielen, Pornos, Gras, Sex und Alkohol. Der andere Teil hingegen soll sich beschäftigen mit intellektuellen Tätigkeiten, die den Wunsch nach Bedeutung erfüllen, letztendlich aber sinnlos sind.

Also das Ende von Stress und nervigen Jobs? Mitnichten.

Das bedingte Schwundeinkommen

Aus dem Traum von mehreren Tausend Euro steuerfrei im Monat pro Familie ohne dafür arbeiten zu müssen bzw. als „Künstler“ tätig sein zu können, wird mit dem Sozialismus nichts werden. Im Sozialismus gilt Arbeitspflicht, weil ansonsten nicht einmal die Ernährung gesichert ist.

Eine halbe Generation wird also zu Theaterspielern, Windrad-Ölern, Ökoberatern und anderen Zeitverplemperern, bis dann das Grundeinkommen kaum noch etwas kaufen kann, weil nichts mehr produziert wird und andere Teile der Welt nicht so blöd sind wie wir. Was nützen dem Einzelnen tausend Euro im Monat, wenn dieses Geld irgendwann nur noch die Kaufkraft von heutigen 200€ hat? Der Sozialisten-Mensch der Zukunft kann seinen Betrieb nicht bestreiken, weil er gar nicht mehr in einem Betrieb arbeitet. Einen Job finden kann er nicht, weil er nichts kann. Ein Unternehmen kann er auch nicht gründen, weil er nicht weiß wie, nichts hat und nichts kann. Wenigstens hat er genug Zeit, um zu maulen, zu demonstrieren und warme Luft in die Gegend zu blasen.

Als Folge schwärmen dann die linken Heuschrecken aus und verschachern anderer Leute Resteigentum, das noch nicht längst verkauft wurde damit die Party eine Weile weiterlaufen kann. Irgendwann ist auch damit Schluss, das Geld hat keine Kaufkraft mehr und das Warenangebot ist futsch. Dann kommt der Arbeitszwang, die Mangelverwaltung, die Schlangen und die schlechten Produkte, der Rückschritt und das Niederknüppeln von Aufständen, die Überwachung und Geheimpolizei.

Hebel

Die Eliten verwenden geschickt diverse Hebel, um ihre eigene Kraft zu vervielfachen. Die niederen Instinkte der normalen Menschen gegen sie zu verwenden, ist ein solcher Hebel. Sie gegeneinander aufzustacheln, ist ein weiterer.

Markus Bechtel:

Dies bedeutet im Klartext, daß der Lohn der bisherigen Lohneinkommensbezieher sozialisiert und umverteilt wird. Die Mehrzahl der Lohneinkommensbezieher werden also nach dem BGE-Hütchenspiel schlechter dastehen als vorher. Denn sie müssen ja ein Teil ihres Lohnes an diejenigen abgeben, die bisher keinen Lohn-Einkommen beziehen. Diesen „Lohn“ des BGE-Empfängers kann der ursprüngliche Lohnempfänger ja nicht mehr ausgeben. Man kann Lohn bekanntlich nur einmal ausgeben.

Sehr aufschlußreich ist an dieser Stelle auch wieder der Hinweis auf die Vermögensteuer. Dabei wird offensichtlich mit den altbekannten Neidkomplexen gespielt. Natürlich ist dabei keine Rede davon, daß die Vermögensteuer in Deutschland aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht mehr erhoben wird. Eine Vermögensteuer, die nicht ganz massiv in die Eigentumsgarantie nach Art. 14 GG eingreifen würde, ist praktisch nicht darstellbar. Soweit die Grünen, Die Linke, die Piratenpartei und die sog. „Neue Mitte“ eine Finanzierung eines BGE durch eine Vermögensteuer anstreben, kann man diese mit Fug und Recht als sozialistische und damit als grundgesetzfeindliche Parteien einstufen.

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