Gold outperformed den Dax und den S&P500

Die Jahr-Performance von Gold liegt mit 12,5% über dem Dax und dem S&P500-Index (8,6%) und Investoren erwarten einen weiteren Anstieg auf Grund der globalen Unsicherheiten und der deutlich höheren...

Die Jahr-Performance von Gold liegt mit 12,5% über dem Dax und dem S&P500-Index (8,6%) und Investoren erwarten einen weiteren Anstieg auf Grund der globalen Unsicherheiten und der deutlich höheren Nachfrage Chinas.

Der Goldkurs ist nicht einmal ansatzweise zurückgerutscht auf Werte vor der Wirtschaftskrise 2008 und einige Indikatoren deuten darauf hin, dass der nächste Crash vor der Tür steht. Durchschnittlich alle zehn Jahre kracht es und Anleger flüchten dann traditionell wieder in Gold, wobei sich der Aktienmarkt eigentlich immer wieder erholt. Andere Schäden jedoch bleiben und die eiligen Rettungsmaßnahmen sorgen noch für mehr Verunsicherung.

Prinzipiell können die Großmächte immer den Goldpreis manipulieren, allerdings stocken gerade Staaten in den letzten Monaten ihre Vorräte deutlich auf.

Physische Edelmetalle gehören genauso wie Index Funds zu dem Fundament jedes vernünftigen Investors. Die große Aufmerksamkeit liegt zwar derzeit bei Bitcoin, aber das ist genauso typisches Verhalten wie bei einzelnen „heißen“ Aktien oder bei Mutual Funds die zeitweise den S&P500 schlagen. Investoren rennen Trends hinterher und springen auf Züge auf, die längst an Tempo verlieren oder in Richtung Abgrund rasen. Es wird viel geschrieben zu „Bitcoin vs. Gold“ als Krisenwährung, aber der fundamentale Unterschied ist folgender: Es braucht nur EINE EINZIGE Katastrophe, um Bitcoin entweder vollständig zu ruinieren oder um den Preis für ewig auf 4$ fallen zu lassen. Entweder eine Schwachstelle im Code, ein Problem beim Fork, ein Großangriff von einer der Insider-Machtgruppen oder Ähnliches. Bitcoin ist nur ein Prototyp, dessen Kurs von Insidern rauf und runter manipuliert wird, damit mehr Investoren einsteigen. Gold übersteht alle möglichen Desaster und hat in den letzten tausenden Jahren bereits alle möglichen Desaster überstanden. Bitcoin ist hochspekulativ und die meisten Gewinne, die damit gemacht werden, stecken Invstoren gleich wieder in Bitcoin. Das Ganze kann platzen wie die Dotcom-Blase.

Gold ist langweilig und das ist gut so. Benjamin Graham, der Lehrmeister von Warren Buffett, warnte immer davor, Investments überzubewerten nur weil sie sexy und technologisch fortschrittlich scheinen. Bitcoin ist eine Vulnerability in Windows davon entfernt, gnadenlos unterzugehen.

Falls Sie es verpasst haben: Die Bitcoin-Eliten befinden sich im Krieg.

Nicht nur staatliche Propaganda redet Gold schlecht, sondern auch die Finanzindustrie. Warum? Je mehr Goldkäufe, umso schwächer werden die staatlichen Währungen. Die Finanzindustrie kassiert jedes Jahr 750 Milliarden$ an Gebühren von Investoren für nutzlose Dienstleistungen und schlechte Fonds, die einen kostengünstigen Index Fond nicht schlagen können. Beim Handel von physischem Gold verdienen die „Ich mach Sie zum Millionär“-Schaumschläger nichts.

Der Goldpreis wurde möglicherweise zeitgleich zur Griechenland-Krise nach unten manipuliert und die Massenmedien interpretierten den gesunkenen Kurs als Beweis dafür, dass das Vertrauen in den Euro und die Papiermärkte nach wie vor solide sei. Dabei wurde von Ermittlungen des US-Justizministeriums berichtet über den Edelmetallhandel von Großbanken wie Deutsche Bank, HSBC, Barclays, UBS Credit Suisse, Goldman Sachs, JPMorgan, Societe Generale, Bank of Nova Scotia und die Standard Bank. Über Jahrzehnte hinweg wurden die täglichen Referenzpreise für Gold und Silber von wenigen Banken in Telefonkonferenzen festgelegt.

Ab 2004 wurden auffällige Preisbewegungen während den Nachmittags-Telefonkonferenzen beobachtet, hauptsächlich ging dabei der Kurs nach unten. Die Häme über die „Krisenwährung“ Gold verheimlicht die Krisenfestigkeit von Edelmetall und konzentriert sich nur auf den fiktiven Markt-Kurs.

Wer allerdings vor rund 20 Jahren bei einem Kurs von rund 250$ eingestiegen war, hat seinen Einsatz immer noch vervielfacht.

Jurg Kiener, CEO von Swiss Asia Capital, sagte 2008 dass es einen zweigeteilten Goldmarkt gäbe: Den einen an der WallStreet wo die Banker weiterhin spekulieren und den physischen Markt, welcher „rotglühend“ sei und wo die Nachfrage das Angebot übersteige. Robin Griffiths von Cazenove Capital Management erklärte im selben Jahr gegenüber CNBC, dass die übermäßige Dollarschöpfung als Resultat des Rettungspaketes für die WallStreet ein Katalysator sein werde für einen Anstieg der Goldpreise auf 2.000$ pro Unze. 2010 traf die Prognose recht akkurat ein.

Der offizielle Spot-Preis repräsentiert nur die massenhaften Verkäufe von Papierverträgen über Gold durch Investoren, um neue Liquidität zu erhalten und um wieder auf den Aktien- und Shares-Zug aufzuspringen. Wie Alex Wallenwein bei The Market Oracle betont:

„GOLD IST GOLD, PAPIER IST PAPIER UND ‚COMEX GOLD‘ IST NICHTS WEITER ALS PAPIER DAS SICH ALS GOLD AUSGIBT WÄHREND ES GLEICHZEITIG VORGIBT, DAS PREIS DEFINIERENDE MEDIUM FÜR TATSÄCHLICHES GOLD IN DER WELT ZU SEIN. NUN IST COMEX-GOLD ENDLICH DABEI, DEMASKIERT ZU WERDEN.“

„MIT DIESER TEILUNG, DIESER TRENNUNG ZWISCHEN DER COMEX-ILLUSION UND DER GOLD-REALITÄT, WIRD DAS EINE ODER DAS ANDERE NACHGEBEN MÜSSEN UND ES WIRD NICHT PHYSISCHES GOLD SEIN DAS NACHGIBT.“

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Wirtschaft
2 Comments on this post.
  • Micha
    7 Juni 2017 at 22:15
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    Was soll dieses Investment gehype und Philosophieren in letzter Zeit eigentlich bewirken Herr Benesch?

    • abgelehnt83
      9 Juni 2017 at 0:46
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      Mal wieder übelst viel Psychoterror von Systemtrollen hier in letzter Zeit, nicht?

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