Saudi-Arabien und Katar tief in Terror und Flüchtlingsmisere verwickelt

Präsident Trump polterte im Wahlkampf noch mächtig gegen Saudi-Arabien und deren Verwicklungen in Terrorismus, machte dann aber eine bizarre Kehrtwende und bahnte den größten Waffendeal aller Zeiten an. Katar scheint...
State Department photo by Jason Chudy/Gemeinfrei

Präsident Trump polterte im Wahlkampf noch mächtig gegen Saudi-Arabien und deren Verwicklungen in Terrorismus, machte dann aber eine bizarre Kehrtwende und bahnte den größten Waffendeal aller Zeiten an. Katar scheint nun den schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen und sieht sich in der Region zunehmend isoliert. Mitglieder der königlichen Familie sollen bei einem Jagdausflug im Irak (einer der gefährlichsten Orte der Welt) entführt worden sein und deshalb zahlte Katar rund 1 Milliarde $ Lösegeld an Terroristen.

In den berüchtigten Emails des Clinton-Vertrauten John Podesta wurde zugegeben, dass Saudi-Arabien Terrorismus finanziere. Katar beteiligte sich an diversen Revolutionen in Nordafrika, was einige Flüchtlinge und Dschihadis nach Deutschland spülte.

Hillary gestand in einer Email an Podesta vom 17. August 2014 ein, dass Katar und die Saudis “geheime finanzielle und logistische Unterstützung liefern an ISIL und andere radikale sunnitische Gruppen in der Region.”

“Wir müssen unsere diplomatischen und traditionelleren Geheimdienst-Assets einsetzen, um Druck auszuüben auf Katar und Saudi-Arabien.”

“Die Kataris und Saudis werden in eine Position gebracht werden, in der sie einen Balance-Akt schaffen müssen zwischen ihrem andauernden Konkurrieren um die Dominanz über die sunnitische Welt und zwischen den Konsequenzen von ernstem Druck der USA.”

Warum hat das kleine Königreich Katar drei Milliarden Dollar ausgegeben, um die Rebellen in Syrien zu unterstützen? Katar ist der größte Exporteur von Flüssig-Ergdas weltweit und Assad wollte die Katarer keine Pipeline durch Syrien bauen lassen, mit der Gas nach Europa transportiert werden kann. Katar durfte kürzlich Anteile an der russischen Öl- und Gasindustrie kaufen, was der Kreml nur aus Geldnot zuließ.

Die Russen schäumen, weil Erdogan ernsthaft erwägt, Katar eine Pipeline bis in die Türkei bauen zu lassen. Die türkische Presse spricht davon, wie eventuell Katar-Gas über die Nabucco-Pipeline weiter nach Europa transportiert werden könnte, sehr zum Nachteil Russlands.

Die Zeitung London Guardian berichtete, dass 2009 Assad sich geweigert hatte, ein Abkommen mit Katar zu unterzeichnen für eine Pipeline durch unter anderem Syrien bis in die Türkei. Im selben Jahr begannen die Briten mit ihren Destabilisierungsoperationen in Syrien. Der saudische Prinz Bandar bin Sultan versuchte vergeblich, die Russen zu bestechen um die Seiten zu wechseln. Exxon Mobil und Katar Petroleum International haben einen Deal über 10 Milliarden Dollar abgeschlossen für Erdgas, das von einem Hafen in Texas nach Großbritannien und den Mittelmeerraum gehen soll. Die USA verfügen über die größten Erdgasvorkommen auf der Welt.

Der hastig abgeschobene Saudi beim Boston-Anschlag

Eine saudische Person, die für die Behörden “von Interesse”, d.h. verdächtig war im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Boston, soll nächste Woche abgeschoben werden wegen “Gründen die mit der Nationalen Sicherheit zusammenhängen”. Ein Sicherheitsexperte beschrieb diesen Schritt als “sehr ungewöhnlich”, insbesondere angesichts eines Treffens zwischen PRäsident Obama und dem saudischen Außenminister Prinz Saud al-Faisal.

Der Kongressabgeordnete Jeff Duncan fragte die Chefin des Heimatschutzministeriums Janet Napolitano über den Saudi, worauf sie jede Kenntnis der Sache von sich wies. Napolitano denied any knowledge of the man being deported.

Die Behörden liefern ein chaotisches Bild über die Ermittlungen nach den Bostoner Anschlägen. Bilder zeigen diverse Verdächtige, manche davon augenscheinlich mit Wurzeln im mittleren Osten, andere verdeckt operierende Personen aus Behörden oder privaten Sicherheitsfirmen.

Das FBI hatte eine anberaumte Pressekonferenz plötzlich abgesagt und kritisierte die Medien für deren Berichterstattung. CNN ruderte zurück nachdem angekündigt worden war, dass ein Verdächtiger verhaftet worden wäre. Die Behörden leugneten später die Verhaftung eines dunkelhäutigen Mannes und die Medienberichte darüber verschwanden.

Laut dem Terrorismusexperten Steve Emerson wird der 20-jährige Abdul Rahman Ali Alharbi aus Saudi-Arabien nun hastig deportiert. Er stand unter Bewachung im Krankenhaus nach den Bombendetonationen, bekam einen Besuch des saudischen Diplomaten Abdel Karim und musste hinnehmen, dass sein Appartment von Agenten der Bundesbehörden und bundesstaatlichen Behörden durchsucht wurde.

Reuters berichtete dass das Treffen zwischen Obama und dem saudischen Außenminister nicht in dem öffentlichen Terminplan des Präsidenten vermerkt war. Emerson erklärte:

“So werden Sachen gehandhabt mit Saudi-Arabien. Deren Bürger werden nicht verhaftet. Sie werden abgeschoben weil man die Saudis nicht in Verlegenheit bringen will. Auf diese Weise kommen wir ihnen entgegen.”

Eine für 10 Uhr morgens anberaumte Fotosession zwischen John Kerry und dem saudischen Außenminister wurde Dienstag morgen urplötzlich abgesagt. Joe Kovacs von der Publikation World Net Daily dokumentierte:

“Der saudische Student hat denselben Nachnahmen wie ein großer saudischer Clan welcher scharenweise al-Kaida-Leute beinhaltet.”

Khaled bin Ouda bin Mohammed al-Harbi zum Beispiel ist ein Saudi der Osama Bin Ladens Mudschahedin-Gruppe in den 1980er Jahren beitrat. Im Jahr 2004 stellte er sich im Zuge eines Deals den saudischen Behörden. Die BBC berichtete dass Khaled Alharbi mit der Tochter von al-Kaidas Nummer 2 verheiratet war, Ayman al-Zawahri. Ein weiterer ranghoher al-Kaida-Funktionär ist Adel Radi Saqr al-Wahabi al-Harbi, ein saudischer Bürger den des US-Außenministerium als “Schlüsselmitglied eines al-Kaida-Netzwerks im Iran” bezeichnet .

Da die Obama-Administration über eine halbe Milliarde Dollars und Waffen an FSA-Rebellen in Syrien gesandt hat, welche von al-Kaida-Kämpfern durchsetzt sind, wäre es ein Risenskandal, sollte sich herausstellen dass ein saudischer Mudschahedin einen Anschlag in den USA verübt.

Abdul Rahman Ali al-Harbi, der nach dem Boston-Anschlag kurzzeitig von den Behörden als “person of interest” festgehalten und innerhalb von 24 Stunden auf einen “Zeugen” heruntergestuft wurde, hatte mehrfach seit 2009 das Weiße Haus besucht, wie The Rightscoop berichtet.

Zuvor wurde berichtet, dass al-Harbi im Krankenhaus mit Verletzungen durch die Sprengsätze einen Besuch abgestattet bekam von niemand Geringerem als der First Lady Michelle Obama.

9/11

Saudi-Arabien drohte, Assets im Wert von hunderten Milliarden Dollar zu verkaufen und damit der US-Wirtschaft Schaden zuzufügen, falls der US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, mit dem Saudi-Arabien vor US-Gerichten zur Verantwortung gezogen werden kann wegen 9/11. Die Obama-Administration wollte eine solche Situation vermeiden und den Druck abwehren, bislang geheime Seiten aus dem 9/11-Untersuchungsbericht freizugeben. Die Saudis argumentierten, sie müssten die Assets verkaufen, bevor jene evtl. eingefroren werden von amerikanischen Gerichten. Alle Spuren nach Saudi-Arabien sind unweigerlich mit Spuren zu einflussreichen Amerikanern verbunden:

  • Monate vor den Anschlägen soll die Order an US-Behörden gegangen sein, die Saudis und Bin Ladens in Ruhe zu lassen
  • Auch zwei Senatoren, die Geheimmaterial gesehen haben, befürchten eine direkte Rolle der Saudis
  • Die mutmaßlichen Flugzeugentführer Khalid Al-Mihdhar und Nawaf Al-Hazmi kamen im Januar 2000 in die USA und trafen sich mit Omar Al-Bayoumi, einem mutmaßlichen saudischen Spion und Angestellten eines saudischen Flugunternehmens. Gegen Al-Bayoumi ermittelte das FBI in den beiden Jahren vor 9/11. Er besorgte Mihdhar und al-Hazmi eine Wohnung und zahlte deren Miete.
  • Al-Mihdhar und Al-Hazmi zogen um zu einem Kollaborateur des FBIs, Abdussattar Shaikh, angeblich ein Lehrer der Sprache Saudi-Arabiens. Er erklärte, die beiden nur für Studenten gehalten zu haben. Al-Bayoumi und Shaikh kannten auch Hani Hanjour, den angeblichen Terrorpiloten von Flug 77. Das FBI verhinderte während den 9/11-Ermittlungen, dass Shaikh verhört wurde.
  • Der Journalist Joseph Trento behauptet, dass ein ehemaliger CIA-Agent, der in Saudi-Arabien arbeitete, ihm sagte dass Alhazmi und Almihdhar saudische Spione gewesen wären die von den US-Behörden geschützt wurden.
  • Bernard Kerik, der Polizeichef von New York City während den 9/11-Anschlägen, verbrachte drei Jahre in Saudi Arabien während den 70er Jahren und nochmals drei Jahre in den 80ern, wo er als Chefermittler für die saudische Königsfamilie arbeitete. Er behauptete kategorisch, dass kein Sprengstoff das WTC zu Fall brachte.
  • Die Firma, die das Sicherheitssystem für das WTC entworfen hatte, Kroll Associates, hatte enge Verbindungen zu Saudi-Arabien. Kroll-Vorstandsmitglied Raymond Mabus, später Kommandant der Marine, war in den 1990ern US-Botschafter für Saudi-Arabien. Alle Vertragsfirmen, die für Kroll das Sicherheitssystem für das WTC implementierten, hatten einige geschäftliche Aktivitäten im saudischen Königreich. Stratesec war auch für die Sicherheit am Dulles-Flughafen verantwortlich, von wo Flug 77 abhob, sowie für United Airlines, der zwei der drei übrigen 9/11-Flugzeuge gehörten.
Categories
Terror
No Comment

Leave a Reply

*

*

Neuauflage 2017

RELATED BY

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen