So reagierte die „alternative“ Presse während George W. Bush auf jeden islamistischen Terroranschlag

So reagierte die „alternative“ Medienszene während der Amtszeit unter George W. Bush auf jeden islamistischen Terroranschlag: Den Großteil des Islams in Schutz nehmen den westlichen Einfluss auf  Extremisten betonen...

So reagierte die „alternative“ Medienszene während der Amtszeit unter George W. Bush auf jeden islamistischen Terroranschlag:

  • Den Großteil des Islams in Schutz nehmen
  • den westlichen Einfluss auf  Extremisten betonen
  • den Anschlag als Inside Job bezeichnen nach entsprechender Recherche
  • betonen dass man nicht in das klassische Rechts-Links-Denkmuster verfallen sollte
  • George Bush ablehnen

Heute reagiert die Szene jedesmal größtenteils so:

  • Den Islam komplett verteufeln
  • den westlichen Einfluss auf Extremisten nur ansatzweise und begrenzt erwähnen
  • Inside Job-Hypothesen weitgehend verwerfen
  • voll und ganz gemäß dem Links-Rechts-Denkmuster frönen
  • Trump/Putin bewerben

Hätte Jeb Bush die Präsidentschaftswahl gewonnen oder John McCain, würden die „alternativen“ Medien jetzt wohl eher wieder so berichten wie früher unter George W. Bush.

Der Infowars-Reporter Paul Joseph Watson, der inzwischen eine größere Karriere gemacht hat mit simplen populistischen Videos gegen Linke und den Islam, klang damals noch ganz anders. 2006 schrieb er:

„Gerade mal ein Fünftel aller britischen Bürger glauben, dass die Blair-Regierung die Wahrheit erzählt mit ihren Terroralarmen. Diese Tatsache erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass echte Anschläge inszeniert werden um die Ansicht zu stützen, dass der Islamo-Faschismus eine echte Gefahr sei und nicht etwa die Erfindung einer ruchlosen neofaschistischen Regierung, welche die Freiheit in Großbritannien abgeschafft hat.“

Heute poltert er pausenlos über die Gefahr des Islamo-Faschismus:

Urgestein Mark Dice lobte vor weigen Jahren noch „Muslime gegen die Illuminati“ und lobhudelte, wie Muslime Jesus mögen:

2010 wollte Alex Jones noch nichts wissen von den Problemen, die breiter gefächerte radikale Strömungen im Islam mit sich bringen. Er verteidigte gar den Bau einer Moschee in unmittelbarer Nähe zu Ground Zero in New York:

Inzwischen nennt Alex Jones den Islam einen Satanskult, der mit freien, westlichen Gesellschaften grundsätzlich nicht kompatibel ist:

Infowars zeigte dermaßen wenig Interesse an Inside Job-Hypothesen bei Terroranschlägen in den letzten Jahren, dass es fast eine 180-Grad-Wende zu der früheren Berichterstattung darstellt.

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Terror
One Comment
  • KIDWITDEGUN
    1 Juni 2017 at 0:41
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