FBI-Ermittlungen gegen Pro-Trump-Webseiten wegen Russland-Connection

FBI-Direktor Comey lässt seine Spionageabwehr-Abteilung ermitteln gegen Pro-Trump-Webseiten und deren mögliche Verbindungen zu Russland und der russischen Kampagne, um Trump ins Weiße Haus zu bringen. Die Russen, oder möglicherweise Web-Programmierer...

FBI-Direktor Comey lässt seine Spionageabwehr-Abteilung ermitteln gegen Pro-Trump-Webseiten und deren mögliche Verbindungen zu Russland und der russischen Kampagne, um Trump ins Weiße Haus zu bringen. Die Russen, oder möglicherweise Web-Programmierer in Amerika, nutzten Social Media Bots um zum effektivst-möglichen Zeitpunkt millionenfach die Anti-Hillary-Berichte von Infowars, Breitbart, RT und Sputnik usw. zu verbreiten. Diese Nachrichten-Artikel nahmen oft Bezug auf die gehackten Emails von Hillary, Podesta und der Demokratischen Partei.

Das FBI will nun herausfinden, ob diverse Medien aktiv und bewusst mit den Russen kooperiert hatten. Alex Jones von Infowars weist natürlich jedwede Schuld von sich, verbreitet jedoch seit 2008 mehr und mehr russische Propaganda, während er zuvor noch ein harscher Kritiker des Moskauer Regimes gewesen war.

Der Investor Max Keiser, der bei dem Russen-Sender RT eine Show hat, interviewte Wladimir Putin und wurde von jenem gebeten, bei der nächsten Gelegenheit Alex Jones persönlich zu grüßen:

Breitbart war eigentlich oft kritisch gegenüber Russland, aber die Redaktion wurde mehr oder minder eingekauft von Trump. Der Breitbart-Chef Steve Bannon landete sogar in Trumps Administration.

Infowars hat auch enge Verbindungen zu Roger Stone, der äußerst suspekt in dem Zusammenhang ist. War Infowars naiv oder opportunistisch genug, den Russen auf den Leim zu gehen? Bekam Alex Jones als „Beratervertrag“ getarnte Gelder von Trump und den Russen? Ansonsten stehen im Fokus der Ermittlungen: Carter Page, Michael Caputo, Wilbur Ross, Paul Manafort und Rex Tillerson.

Jones wurde auch in eine landesweit ausgestrahlte russische TV-Sendung eingeladen, moderiert von niemand anderem als dem Faschisten und Propaganda-Guru Alexander Dugin.

Dugin lobpreiste Alex Jones in höchsten Tönen. Russlands staatsnahes TV und Dugin würden dies kaum tun, wenn sie sich nicht ihrer Sache sicher wären. Lange Jahre war Antiamerikanismus Dugins Hauptagenda. Nicht etwa nur Eliten-Kritik, sondern eine fundamentale Ablehnung amerikanischer Freiheit, Ablehnung des Individualismus. Nun, da Jones brav seinen Trump-Agitprop verbreitet hat und dabei die Slogans der Russen übernahm, welche an sowjetische Propaganda erinnerte („Hillary bedeutet Krieg“), bekommt Jones den Roten Teppich und Dugin spielt den Amerika-Freund.

Jones revanchierte sich mit einer Einladung von Dugin in seine eigene Sendung:

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One Comment
  • ein mensch
    21 März 2017 at 19:54
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