New world order Teamplayer wird neuer Nationaler Sicherheitsberater der USA

Donald Trump hat einen neuen Nationalen Sicherheitsberater und der hat es in sich: H. R. McMaster, hochdekoriert im Krieg und als Dozent an der Militärakademie, Experte für Militär-Geschichte, Aufstandsbeskämpfung und...

Donald Trump hat einen neuen Nationalen Sicherheitsberater und der hat es in sich: H. R. McMaster, hochdekoriert im Krieg und als Dozent an der Militärakademie, Experte für Militär-Geschichte, Aufstandsbeskämpfung und die Armee der Zukunft. Er hat außerdem einen Plan entwickelt, um den Russen zu begegnen und selbst der Trump-kritische Senator John McCain ist ein Fan.

Natürlich erzählt er öffentlich den Nonsens, dass man lange die Russen ignoriert hätte und überrascht worden wäre von Moskaus Imperialismus. Jeder mit einem Hauch Ahnung von Geschichte weiß, dass Russland nie nach einer Niederlage länger passiv agiert.

Im Golfkrieg 1991 machte er sich bei einer erfolgreichen Panzerschlacht zur Legende, bei der Uranmunition zum Einsatz kam. Später erreiche er eine leitende Funktion im Zentralkommando der US-Streitkräfte USCENTCOM, wurde in den neokonservativen Think Tank Hoover Institution aufgenommen und erreichte im Irakkrieg nach 2003 den Status eines Promi-Offiziers den die Medien mit Aufmerksamkeit überhäuften. In dem Konflikt wurden extreme Mengen Uranmunition verschossen, die verheerende Auswirkungen hatte auf die irakische Zivilbevölkerung und auch auf US-Streitkräfte.

Seine Revolutionierung der Aufstandsbekämpfung machte ihn zum Berater von Armeeführer David Petraeus und brachte ihn zum britischen Think Tank “International Institute for Strategic Studies”, der den “Kalten Krieg intellektuell verwaltete.”

Bekannt ist McMasters Buch “Dereliction of Duty” über das Gerangel hinter den Kulissen des Vietnamkriegs. Was er interessanterweise nicht bespricht, sind die westlichen Technologietransfers an den Ostblock, die die nordvietnamesische Offensive überhaupt erst möglich machten. Professor Antony Sutton schrieb vor Jahrzehnten über Vietnam:

Die erste große konventionelle Offensive 1972 in Vietnam brachte den T-54-Panzer so­wjetischer Herkunft zum Einsatz. Dieser hat eine abgeänderte Christie-Federung amerikani­schen Ursprungs. Die GAS-Lastwagen auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad stammten aus den von Ford gebauten Gorkij-Werken. Die SIL-Lastwagen ka­men aus den von Brandt gebauten Fabriken. Und während der Vietnamkrieg in vollem Gange war, wurden beide Werke durch weitere Handelslie­ferungen der Vereinigten Staaten mit neuen Maschinen ausgerüstet. Der Amphibienpanzer PT-76 stammte aus einer Fabrik in Wolgograd, an deren Errichtung achtzig amerikanische Firmen mitgearbeitet hatten. Das ist „fried­licher Handel“ im Wörterbuch der „Mystiker“ in Washington.

Schon in den frühen sechziger Jahren schäl­te sich aus der Unmenge von Fakten, die ich zusammengetragen hatte, eine vorläufige Hypo­these heraus, die heute beweisbar ist: Seit 1917 bezieht die Sowjeunion ihre Technologie aus westlichen Ländern mit freier Wirtschaft. Grob geschätzt sind 90% der heutigen Sowjet-­Technologie westlichen Ursprungs.

Bis 1968 wurden nur 34% der Schiffsrümpfe in der UdSSR gebaut, und Motoren rein sowjetischer Herkunft gab es überhaupt keine. Die Sowjets lieferten 80% des Nachschubs der Nordvietnamesen; die schwer­sten Güter, die über Land nicht hätten beför­dert werden können, kamen auf dem Seeweg. Es ist somit aus amerikanischer Sicht durch­aus korrekt zu sagen, dass 50’000 Amerikaner in Vietnam ihr Leben ließen, weil mit Waffen auf sie geschossen wurde, die dem Gegner zum grössten Teil nicht zur Verfügung gestanden wären, hätte der Westen der Sowjetunion nicht so fleissig Schiffe und Schiffsmotoren gelie­fert.

Dieselbe Beweisführung, sofern die Beweise erhältlich sind -darüber später mehr- gilt für ein weites Spektrum von Technologie, von Metallurgie bis zu Chemie, von Überlandtrans­porten bis zur Waffentechnologie, für die der Westen den Sowjets praktisch alle Grundkennt­nisse, die sogenannten „inputs“, verkauft hat und heute noch verkauft.

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