US-Außenminister Rex Tillerson immer noch in der Hand der Rockefellers und Neocons

Foto: Office of the President-elect/CC-AI 4.0 Kommentar Der neue US-Außenminister Rex Tillerson, vormals Chef des Ölgiganten Exxon, wurde von Unterstützern des Präsidenten Trump in hohen Tönen gelobt. Natürlich steht der...

Foto: Office of the President-elect/CC-AI 4.0

Kommentar

Der neue US-Außenminister Rex Tillerson, vormals Chef des Ölgiganten Exxon, wurde von Unterstützern des Präsidenten Trump in hohen Tönen gelobt. Natürlich steht der Verdacht im Raum, dass er eine Marionette des Rockefeller-Clans ist, welcher Exxon und dessen Vorläufer über 100 Jahre lang kontrollierte. Die Rockefellers haben sich nach offizieller Darstellung inzwischen aus dem Ölgeschäft zurückgezogen und stänkern gegen ihren ehemaligen Familienkonzern wegen der angeblichen moralischen Verwerflichkeit, im 21. Jahrhundert immer noch auf fossile Brennstoffe zu setzen.

Wer glaubt, dass die Rockefellers und ihre Freunde Macht abgeben und Tillerson in irgendeiner Form gegen das Establishment arbeiten würde, hat seinen Kopf nicht richtig herum angeschraubt.

2016 erklärte der Rockefeller Family Fund, seine Anteile an Exxon zu liquidieren, weil Öl nun auf einmal schmutzig und schlecht für die Umwelt sei. Wenn man davon ausgeht, dass die Rockefellers nicht wirklich grün geworden sind und keine guten Absichten hegen, dann sollte man auch anzweifeln, dass die Familie ihre Kontrolle de facto wirklich abgibt.

 

Es waren führende Neokonservative der Administration von George W. Bush gewesen, die Tillerson überhaupt erst an Trump vermittelt hatten: Außenminister James Baker III aus der Bush-Administration, der ehemalige Verteidigungsminister Robert M. Gates, sowie Condoleezza Rice. Genau diese Promi-Neocons haben enge Verbindungen zu Exxon und Tillerson.

 

Im Vorstand von ExxonMobil sitzen alle möglichen Insider, die auch andere Großkonzerne managen. Immer wieder treffen wir auf Mitglieder von Rockefellers Council on Foreign Relations (CFR) oder der Bilderberg-Gruppe oder von ähnlichen Kreisen:

  • Michael Boskin: Er beriet George W. Bush. Ist professor of economics Stanford University, director of Oracle Corp., Shinsei Bank, and Vodafone Group
  • Peter Brabeck-Letmathe, Nestlé chairman and former Nestlé CEO. Bilderberg-Mitglied.
  • Angela F. Braly, former CEO of WellPoint
  • Ursula Burns, Xerox chairman and CEO
  • Larry R. Faulkner, President, Houston Endowment; President Emeritus, the University of Texas at Austin
  • Henrietta H. Fore, Holsman International, arbeitete unter George W. Bush und Condoleezza Rice. Mitglied vom CFR.
  • Kenneth Frazier, Präsident des Pharmariesen Merck & Co. Mitglied im CFR
  • Douglas R. Oberhelman, Chairman and Chief Executive Officer, Caterpillar Inc.
  • Samuel J. Palmisano, Chairman of the Board, IBM Corp.
  • Steven S Reinemund, retired Executive Chairman of the Board, PepsiCo
  • William C. Weldon, past Johnson & Johnson chairman, außerdem im Vorstand von JP Morgan Chase
  • Darren W. Woods, Chairman of the Board and CEO, ExxonMobil Corporation

Das Rockefeller-Imperium hat Erfahrung damit, Verhältnisse zu vernebeln.

Exxon und Mobil waren im Jahr 1882 Teile eines einzigen Unternehmens, der Standard Oil Company, von John D. Rockefeller.

1911 ordnete der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Auflösung von Standard Oil an. Als neue Unternehmen entstanden dadurch unter anderem die Standard Oil Company of New York (Socony), die später über die Socony-Vacuum Oil zur Mobil Oil wurde, und die Standard Oil of New Jersey, abgekürzt SO (gesprochen EssO), die spätere Exxon. Beide wuchsen somit in den darauffolgenden Jahrzehnten rechtlich unabhängig voneinander weiter.

Am 30. November 1999 konnten sich die beiden nunmehr großen Konzerne aufgrund von geänderten gesetzlichen Bestimmungen wieder vereinigen.

-wikipedia

Standard Oil Trust war abgesehen von den Rockefellers lange Zeit in den Händen weiterer Elite-Familien: Pratt, Payne-Whitney und Harkness-Flagler.

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Politik
One Comment
  • abgelehnt83
    27 Januar 2017 at 20:55
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    Ein weiterer „Einzelfall“, natürlich wieder dort, wo die Multikultispinner am schlimmsten wüten:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Livestream-Gruppenvergewaltigung_in_Uppsala
    Natürlich auch gleich wieder ein Löschantrag dieses so unbequemen Artikels irgendwelcher Antifanten; warum gibt es keine Löschanträge für z.B. „Yvonne (Hausrind)“, den Schwachsinnsartikel gibt es nämlich immer noch!
    Naja, vllt könnte dieser Wichsipedia-Artikel gewisse Bürger politisch zu sehr „mansplainen“, hm??

    Dieser SJW-Gutmenschen-Alptraum, ja das ist Wahnsinn im Endstadium

    Naja, 2017 wird gewählt.

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