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Recht

Warum Tschechien tatsächlich das Waffenrecht liberalisieren muss

Die deutschen Massenmedien sind entrüstet über Ideen der tschechischen Regierung, das Waffenrecht zu liberalisieren und Selbstschutz als Bedürfnisgrund für Schusswaffenbesitz anzuerkennen. Das übliche Presse-Programm mit den immergleichen Satz-Bausteinen wird heruntergespult: “Wilder Westen”, “erst schießen dann fragen”, usw.

Genau die Satzbausteine, die man von Leuten erwarten würde, die keine Ahnung von der Materie haben. Das Notwehr-Recht ist sehr gut geregelt, außerdem erweisen sich Angebote für Kurse zur Verteidigung mit Schusswaffen als sehr effektiv. Es muss in einer Abwehrsituation auch gar nicht unbedingt ein Schuss abgegeben werden, bzw. ein reiner Warnschuss ist in den meisten Fällen ausreichend.

Die Lobbyorganisation German Rifle Association versandte über 360 Briefe an die Kandidaten des EU-Parlaments mit der detaillierten Forderung nach einem Grundrecht auf Waffenbesitz, ähnlich wie es in den USA verankert ist mit dem zweiten Verfassungszusatz.

Im Januar kündigte das polnische Verteidigungsministerium an, dass sich ab dem 1. März jeder Zivilist anmelden könne, um eine militärische Ausbildung zu erhalten. Darüberhinaus formierten sich angesichts der Bedrohung durch Russland spontan über 100 nicht-staatliche Milizgruppen mit geschätzten 80.000 Bürgern.

Das Ministerium möchte die Milizen am Liebsten registrieren, regulieren und ausstatten; ein solches Modell entspräche der heutigen US-Nationalgarde. Ursprünglich waren jedoch in den USA die Milizen aus gutem Grund nicht direkt dem Staat unterstellt, auch wenn im zweiten Verfassungszusatz von “well regulated” die Rede ist. In dem damaligen Sprachgebrauch bedeutete dies lediglich “trainiert, ausgestattet und diszipliniert”.

Ron Paul über Waffenrecht:

“Niemand hat das Recht, ihnen vorzuschreiben, kein Buch veröffentlichen zu dürfen, weil sie vielleicht jemanden damit verleumden könnten. Niemand schreibt ihnen vor, dass sie kein Automobil besitzen dürfen, weil vielleicht damit ein Unfall passiert. Und niemand sollte ihnen vorschreiben, dass sie keine Schusswaffe besitzen dürfen, weil sie vielleicht missbraucht werden könnte.

Wenn jemand verleumdet wird, kann derjenige vor Gericht ziehen. Wenn jemand mit einem Automobil einen Unfall verursacht, kann das vor Gericht geklärt werden. Genauso ist es mit Schusswaffen. Wird eine missbraucht, ist es eine Angelegenheit für die Gerichte. Leider setzt die Regierung nicht das Gesetz um gegen jene Individuen, die Gewaltverbrechen begehen. 70 Prozent der Verbrechen in diese Land werden von Individuen begangen, die vorbestraft sind.”

“Dieses Gewehr sieht sicherlich gefährlich aus, ist aber nicht im geringsten tödlich, es sei denn ich richte es auf jemanden und betätige den Abzug. Mit den Worten von Thomas Jefferson: Wir sind “von unserem Schöpfer mit bestimmten, unveränderlichen Rechten ausgestattet” und unter diesen Rechten ist dasjenige, um sich selbst zu verteidigen, seine Familie und den eigenen Besitz.

Unglücklicherweise gibt es in jeder Gellschaft diejenigen, die zur Gewalt greifen um zu bekommen, was sie wollen. Man kann unmöglich einen Polizeibamten an jeder Ecke stehen haben um uns zu beschützen, deshalb ist es wichtig das wir auf dem Recht beharren, uns selbst zu verteidigen.

Ich denke es ist wichtig, dass wir den zweiten Verfassungszusatz im Kontext der gesamten Bill of Rights betrachten. Unsere Freiheiten basieren auf der sogenannten libertären Philosophie. Das heißt wir haben das Recht, alles zu besitzen was wir wollen, auch Schusswaffen, solange wir niemand anderem schaden.

Die Verfassung gibt uns dieses Recht. Der beste Weg um dieses Recht zu schützen, ist dessen Ausübung. Wenn wir unsere Freiheit für Sicherheit opfern, verlieren wir beides.”

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1 comment

abgelehnt83 5. Januar 2017 at 17:26

Was versteht man unter Recht; die Summe aller Sch…-Gesetze oder das höhere Naturrecht einer freien Menschheit?

Bürger heißen Damon, Untertanen heißen Damokles.

Ron Paul hat’s verstanden.
Diese EUdSSR-Dummokraten (sowie deren Schergen) eher nicht so

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