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Fehlen von Gräuelbildern aus Berlin führt erneut zu unsinniger Spekulation

SicherheitFehlen von Gräuelbildern aus Berlin führt erneut zu unsinniger Spekulation

Bild: Andreas Trojak/CC BY 2.0

Kommentar

Wie bei vielen Anschlägen und Amokläufen der letzten Jahre gibt es nun auch nach der Tat in Berlin Spekulationen im Netz auf Grund fehlender Gräuelbilder in der Presse. Warum kein Blut am LKW klebt, wird beispielsweise gefragt, oder weshalb keine Blutlachen am Boden sichtbar sind. Man sieht keine Bilder von Rettungskräften die an Patienten werkeln usw.

Oftmals führt dies zu der unsinnigen Schlussfolgerung oder Vermutung, dass der gesamte Vorfall nur eine Inszenierung war, mit Krisenschauspielern und eingeweihten Rettungs- und Polizeikräften. Noch heute werden Angehörige der Opfer von Sandy Hook belästigt von Leichtgläubigen.

Bei Unfällen mit Fahrzeugen und Fußgängern muss es übrigens nicht zwangsläufig zu Blutlachen kommen.

Wie soll man sich das vorstellen im Bezug auf Berlin? Eingeweihte Budenbesitzer, eingeweihte Augenzeugen auf der Straße, eingeweihte Besucher des Weihnachtsmarktes, eingeweihte Rettungskräfte, eingeweihte Polizei, eingeweihtes Krankenhauspersonal, eingeweihte Politiker. Dann noch alle unmittelbaren Kollegen und Angehörigen dieser Leute als potenzielle Mitwisser, denen das Geheimnis erzählt wird.

Es macht schlicht keinen Sinn. Es gibt keinen belegten historischen Vorfall, bei dem jemals so etwas gelungen war.

Inszenierungen finden normalerweise dort statt, wo möglichst wenige direkte Zeugen und Mitwisser eingeplant werden müssen: In „Operation Northwoods“ plante der Generalstab des US-Militärs im kalten Krieg, ein amerikanisches Schiff in Guantanamo Bay zu sprengen, Begräbnisse für non-existente Opfer abzuhalten und Kuba die Sache anzuhängen. Es wurde auch vorgeschlagen, eine unbemannte Drohne zu sprengen in der Nähe von Santiago oder Havanna. US-Rettungskräfte und Soldaten sollten dann eine Rettungsoperation durchführen um die nicht existierenden Überlebenden zu „evakuieren“. Alternativ sollte ein US-Pilot unter falscher Identität Funksprüche absetzen, dass er von kubanischen MIG-Abfangjägern angegriffen würde. Er sollte dann an einer sicheren Basis landen. Auch eine Terror-Kampagne in Florida wurde anvisiert. Diese Pläne aus dem Jahr 1962 wurden zwar nicht umgesetzt, allerdings erkennt man, dass für diese Operationen entlegene Orte gewählt wurden und Soldaten die ausführenden Personen sein sollten. Der Informationsfluss in den Medien war auch noch sehr langsam im Jahr 1962 und es gab keine Internetforen und keine sozialen Medien.

Viel einfacher war es für die CIA, Leute mit Drogen, Folter und Gehirnwäsche zu Auftragskillern zu machen. If it bleeds, it leads.

Bei dem Oklahoma City-Anschlag sollte das Gebäude eigentlich nachts getroffen werden.

Die Bilder des Gebäudes und der Opfer, darunter auch einige Kinder, gingen um die Welt. Niemand hat damals die Hypothese zusammengesponnen, es habe sich nur um eine Inszenierung gehandelt.

Seltsamerweise konzentrieren sich skeptische Menschen bei Massakern inzwischen auf die kompliziertest-mögliche, unwahrscheinlichste Verschwörungs-Hypothese einer kompletten Inszenierung. Selbst wenn es Gräuelbilder gibt wie beim Boston Marathon, dann heißt es von medizinischen Laien, dass die Wunden nicht echt seien und die Opfer nur Schauspieler.

In Orlando gab es 50 Opfer, 50 weitere Verletzte und viele weitere Club-Besucher, die heil davon gekommen sind. Jede von diesen Personen ist in Orlando bekannt, ob nun Mit-Studenten, Schülern, Angehörigen oder Freunden. Die Gay-Szene kennt die Gäste, die regelmäßig, in manchen Fällen seit Jahren durch die Nachtclubs zogen. Die Vorstellung, dass diese hunderte Personen allesamt Schauspieler sind mit völlig frei erfunden Identitäten, ist komplett absurd. Dann gibt es die ganzen Angehörigen und Freunde, die Kränze für die Toten niederlegen. Auch nur Schaupieler? Absurd.

Hunderte Polizisten, Rettungskräfte, FBI-Ermittler, Forensiker sollen auch in die Inszenierung eingeweiht worden sein? Absurd. Das Orlando Regional Medical Center nahm alleine 44 Patienten auf. Ist jetzt praktisch das gesamte Personal des Krankenhauses in die Verschwörung involviert? Jeder Krankenschwester müsste aufgefallen sein, dass keine echten Patienten reinkamen. Keine Operationen, kein gar nichts. Keine Anmeldungen von Patienten im System oder Scheinanmeldungen von Leuten, die gar nicht existieren und die keine Krankenversicherung kennt. Sind jetzt die Krankenversicherungen von den Fake-Patienten auch noch an der Verschwörung involviert?

Die ganze Idee ist irrational. Trotzdem werden, wie bei vergangenen Fällen auch, unsinnige Foto-Vergleiche gezogen werden um zu „beweisen“ dass Opfer und Angehörige nur Schauspieler seien.

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