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Sicherheit

“Totalausfall”: Albakr entkam der Polizei bei Zugriffsversuch

Kommentar

Der Focus will “aus Sicherheitskreisen erfahren” haben, dass bei dem Einsatz gegen Albakr völlig geschlampt wurde. Er verließ mit einem Rucksack und wer weiß wieviel Sprengstoff darin seine Wohnung als bereits einige Einsatzkräfte vor Ort waren. Wie geht sowas? Wieviele Straßen als Fluchtmöglichkeiten gab es hier? Der Sinn und Zweck der regulären Einsatzkräfte vor Ort ist es, alle Fluchtwege abzuriegeln. Die Sondereinsatzkräfte sollen dann den Zugriff machen.

Sogar amerikanische und französische Geheimdienste hatten ihn auf dem Schirm, aber der Verfassungsschutz war direkt verantwortlich. Der Kauf eines Heißklebers, der für Sprengstoffwesten benutzt wird, habe einen Alarm ausgelöst. Heißkleber? Aus dem Bastel- und Heimwerkerbedarf? Angeblich hatte er auch Kenntnisse über TATP. Woher wusste man das im Vorfeld? Wir erfahren es nicht. Auch wissen wir immer noch nicht, welche neuen Infos den Zugriffsversuch auslösten. War es der Heißkleber oder etwas anderes?

Dann kommt der nächste Schocker: Die Bundesanwaltschaft und das BKA waren unwillig, den Fall zu übernehmen obwohl er die zweithöchste Dringlichkeitsstufe hatte, die es gibt. Wir haben also Geheiminformationen, die wahrscheinlich von ausländischen (und besseren) Geheimdiensten stammen, über einen Syrer im besten Terroristenalter der TATP herstellen kann und dann kauft der Mann Heißkleber und vielleicht andere Utensilien. Trotzdem besteht kein ausreichender Handlungsbedarf?

Stattdessen wurde als Ersatz das LKA Sachsen aktiv. Die Sondereinsatzkommandos und das Mobile Einsatzkommando aber ließen ihn entkommen wegen “Abstimmungsproblemen”. Wirklich? Warum hatte man nicht längst seine Wohnung verwanzt und Tracker in seine Schuhe, Armbanduhren etc. eingebaut? Die Ortung seines Handys wurde versucht, aber man konnte ihn trotzdem nicht in seiner Wohnung verorten. Dem Verfassungsschutz war es also gelungen, ihm beim Kauf von Heißkleber zu beobachten, es war aber aus irgendeinem Grund nicht möglich, ihn genug zu beobachten, sodass er nicht einfach türmen konnte?

Vielleicht wollte man ihn mit einem Tracker entkommen lassen, in der Hoffnung, er führt die Fahnder zu seinen Kontaktleuten.

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1 comment

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HassNeidGier 9. Oktober 2016 at 18:01

Genau in Sachsen musste es natürlich jetzt passieren, nach den abflauenden Anti-Government und Anti-Ausländer Protesten. Da kommt man natürlich als IS-Terrorist genau auf die Idee, in Sachsen sich einzunisten und nicht etwa die Pegidas hochzujagen, sondern einen Flughafen oder Flugzeug?

Rofl – die Russen kommen auf die hirnverbranntesten Konspirationen mit ihren sächsischen Mitstreitern – einfach nur Drehbuchreif für Hollywood

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