Windparks waren ultimative Ursache von Massen-Blackout in Australien

Bild: Ashton 29/CC-SA 2.0 Anthony Watts Während Ökos und Windpark-Befürworter versuchten, den Blackout im australischen Bundesstaat South Australia umgestürzten Strommasten und gerissenen Überlandleitungen in die Schuhe zu schieben, zeigt ein...

Bild: Ashton 29/CC-SA 2.0

Anthony Watts

Während Ökos und Windpark-Befürworter versuchten, den Blackout im australischen Bundesstaat South Australia umgestürzten Strommasten und gerissenen Überlandleitungen in die Schuhe zu schieben, zeigt ein detaillierter Untersuchungsbericht des AEMO [*AEMO = Australian Energy Market Operator = der australische Netzbetreiber] etwas ganz anderes. Tatsächlich waren nämlich Windparks die Ursache der Stromausfälle.

Aus dem Institute of Public Affairs, der führenden Denkfabrik Australiens:

5.Oktober 2016: Vorläufiger Bericht der AEMO zum Stromausfall in South Australia: Ursache war Wind.

Der vorläufige Bericht des australischen Netzbetreibers AEMO zum Stromausfall in South Australia zeigt auf: Der Hauptgrund für den totalen Stromausfall war eine plötzliche Reduktion der Windenergie, die ins Netz eingespeist worden war.

„Der Vorläufige Bericht stellt klar: während das Wetter Ursache für multiple Ausfälle des Strom-Übertragungssystems war, kam es zu dem Blackout erst nach dem plötzlichen Abfall von Wind-Output um 315 Megawatt an sechs verschiedenen Stellen im Verlauf von sechs Sekunden“, erklärte Forschungsdirektor Brett Hogan. „Die Regierung von South Australia und die Erneuerbaren-Industrie können nicht länger glaubwürdig geltend machen, dass die Gründe für den Ausfall ausschließlich beim Wetter zu suchen sind. Bilder umgefallener Strommasten erzählen nicht die ganze Geschichte.

Einfach gesagt, der Wind frischte auf und einige Übertragungsleitungen rissen, aber die Stromerzeugung ging weiter. Es war ausschließlich die bislang noch unerklärliche Reduktion des Outputs von Windparks bei gleichzeitiger Überlastung des Interkonnektors mit Victoria, was zum Zusammenbruch des gesamten Netzes führte“.

„Die Stromerzeugung mittels Gas wurde durch den Sturm und die Ausfälle der Übertragungsleitungen nicht unterbrochen, ebensowenig wie die Versorgung durch den Interkonnektor. Außerdem war es von Wichtigkeit, dass das auf Torrens Island stehende Gaskraftwerk herangezogen wurde, um das Stromnetz später an jenem Abend wieder in Betrieb zu nehmen.

Wenn man sich zur Stromerzeugung auf das Wetter verlässt und das Wetter schlecht wird, sollte man nicht überrascht sein, wenn das Stromsystem als Reaktion darauf damit nicht fertig wird. Während die Erneuerbaren durchaus ihren Platz in unserem zukünftigen Energiebedarf haben können, beginnt deren unkontrollierter Ausbau, befeuert durch Subventionen der öffentlichen Hand, Australien zu schädigen.

Die Begrenzung der Nachfrage legt Umschalter lahm, und Blackouts sind Symbole für gescheiterte Politik. Es ist nicht Aufgabe der Regierung, eine Energie-Technologie oder einen Provider gegenüber Anderen zu bevorzugen. Die Regierung sollte den Wettbewerb in einem offenen und freien Markt fördern, so dass sich Technologien und der private Sektor frei für die besten Energiequellen entscheiden können.

Die Erzeugung war ursprünglich durch die Schäden nicht beeinträchtigt, aber um 16.18 Uhr wurden im Zuge einer außerordentlich großen Zahl von Ausfällen innerhalb eines kurzen Zeitraumes 315 Megawatt Windenergie abgekoppelt, wovon auch das Gebiet nördlich von Adelaide betroffen war“. Quelle: AEMO Preliminary Report – Black System Event in South Australia am 28 September 2016, Seite 2.

Eine Ausgabe dieses Reports steht hier.

[Im Original folgt jetzt ein wörtlicher Auszug aus diesem Bericht mit vielen technischen Einzelheiten. Da das Wesentliche oben bereits zusammengefasst ist, wird auf dessen Übersetzung hier verzichtet. Anm. d. Übers.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/05/australian-energy-market-operator-report-says-wind-farms-were-the-ultimate-cause-of-blackout-network-withstood-pylon-downings/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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