Der Unterschied zwischen West-Banken und russischen Banken

VladimirMPetrov / Shutterstock.com Kommentar Europa-Banken schreien erneut  nach 150 Milliarden Rettungsgeldern, die EZB darf inzwischen auch faule Unternehmenspapiere aufkaufen und der ehemalige EU-Kommissionspräsident Barroso geht jetzt zu Goldman Sachs....

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Kommentar

Europa-Banken schreien erneut  nach 150 Milliarden Rettungsgeldern, die EZB darf inzwischen auch faule Unternehmenspapiere aufkaufen und der ehemalige EU-Kommissionspräsident Barroso geht jetzt zu Goldman Sachs. Kein Zweifel, das gesamte System ist ein einziger Skandal.

In diese Kerbe schlägt natürlich auch die russische Propaganda und versucht dabei den Eindruck zu erwecken, im Osten liefe es irgendwie anders oder besser.

Das Berkeley Journal of International Law berichtete bereits 1996 über das mächtige russische Geldinstitut Sberbank, das sich zu über 50% im Besitz der staatlichen Zentralbank befindet. Die Identität der restlichen Anteilseigner ist „unklar“ und es ergaben sich größte Bedenken hinsichtlich einer Monopolstellung. Die Sberbank kann extreme Risiken eingehen und wird als Besitz des Staates von ein und demselben Staat reguliert.

Der Großteil der Privatkunden besteht aus Rentnern und Arbeitern, denen die nötige Bildung fehlt, um misstrauisch genug zu sein. Im Endeffekt ist also die Sberbank, genau wie die zweitgrößte Bank des Landes, die zu 60,9% im Staatsbesitz befindliche VTB, noch viel skandalöser als die amerikanischen Institute wie Goldman Sachs oder das von JP Morgan übernommene Bear Stearns.

Es ist zum Schieflachen, wie die Putin-Propagandisten den lieben langen Tag über „too big to fail“-Banken im Westen schimpfen, die mit Bailouts auf Steuerzahlerkosten gerettet werden und der Zentralbank zu nahe stehen, aber gleichzeitig ignorieren, dass in Russland nicht einmal wirklich vertuscht wird, dass die zwei mit Abstand größten Banken des Landes nur Anhängsel der Zentralbank sind und ein und derselben Clique an Milliardären und Insidern gehören, die sich selbst nach Belieben regulieren und das Risiko auf die Kunden bzw. Steuerzahler abwälzen.

Bei Goldman Sachs sind die Besitzverhältnisse bzw. die Anteilseigner öffentlich, allerdings gilt das Institut als „systemisch bedeutsames Finanzinstitut“ und ist über eine Drehtür mit der Regierung verbunden.

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Wirtschaft
One Comment
  • Absurdistan
    10 Juli 2016 at 13:42
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    Hängt alles zusammen.

    So z.B. auch bei uns die von Steuerzahlern alimentierten antideutschen Antifaspinner mit den ebenfalls und nicht minder antideutschen rotbraunen Vertretern der alternativen Lügenpresse. Die haben schon mehrfach bewissen, dass sie zusammengehören – wie Pech und Schwefel)))
    Die Nummer – welche von der Lügenpresse natürlich kaum oder gar nicht berichtet wurde – bzgl. Rigaer Straße im Pleite-Asi-Moloch Bööörlin mit Großaufgebot der Polizei (was das wohl kostet? uiuiuiuiui), weil irgendwelche Zecken nicht „kulturell bereichert“ werden wollen und Randale gemacht haben, oh pardon „demonstriert“ haben … ist nun ein gefundenes Fressen für all die „Neue Rechte“ ! har har

    Feind: Klar! Eine ECHTE Mitte.
    wohlgemerkt: Eben nicht diese Faker bestehende aus Quotentussis, Freie Europäische Jugend (FEJ), Hipstertunten, Neospießer, Mainstreamsozialisten etc.
    Man lese sich nur den Psychoterror gegen „Abweichler“ wie uns durch, ganz speziell auf YouTube… und auch da halten sie dann zusammen: Islamisten, Nazis, Kommunisten, Systemtrolle, links-„liberale“ Fo***

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