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Politik

Springerpresse: “Retrogrusel-Deutschland” gehört auf den Müllhaufen der Geschichte

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Kommentar

Es gibt nicht nur die unbelehrbaren DDR-Nostalgiker, sondern laut der Springerpresse auch noch eine grässliche Bundesrepublik-Nostalgie, ein Festhalten am “Retrogrusel-Deutschland“, das auf den “Müllhaufen der Geschichte” gehört. Diese Worte werden nicht nur in Richtung der rund 25.000 Mitglieder der AfD geschleudert, sondern auch in Richtung der bis zu 15% AfD-Wähler:

“Wir haben also gar keinen Grund fürs Retrodeutschland. Denn wir sind lockerer, reicher, gesünder, weltoffener und stilvoller als früher.”

Heute ist alles besser? Geschrieben hat diesen Unfug Dirk Schümer, ausgezeichnet mit dem Erich Fromm-Preis, benannt nach der Ikone der Kommunisten der Frankfurter Schule.

Die Frankfurter Schule führte auf mehreren Schienen einen hybriden Krieg gegen den Nationalstaat und den Volksgedanken. Weiter unten in der Futterkette der Sozialisten wird die Glaubensüberzeugung geteilt, dass der Nationalstaat für Krieg und Verderben in der Vergangenheit verantwortlich war. Mit einem internationalen Sozialismus und dem Ende eigenständiger Völker, so die Heilslehre, könnte man dem Bösen den Garaus machen.

Oben in der Futterkette finden wir die reichen Gönner, die die Arbeit der berüchtigten Philosophen der Frankfurter Schule und ihrer Dachorganisation, der Fabian Society, bezahlt haben. Diese Gönner glaubten selbstverständlich nicht die Heilslehre von der Überwindung des Nationalstaats, sondern sie beabsichtigten, die Nationalstaaten aufzulösen und in einen transatlantischen Super-Staat einfließen zu lassen.

Ohne den Rückhalt der Menschen besteht ein Staat nur aus Papier mit leeren Worten. Es ist deshalb kein Wunder, dass sich ein Staat am besten zersetzen lässt mit Angriffen auf den Menschen.

Die zentralen Waffen der Frankfurter Schule waren die Nutzbarmachung von Ängsten und Wünschen der Menschen, der gnadenlose Extremismus in der politischen Agenda, psychologische Kriegsführung, Winkeladvokaten und jede Menge Narzissmus. Erich Fromm und andere Frankfurter verbogen die Erkenntnisse der frühen Psychologie zu Knüppeln, um auf ihre ideologischen Gegner einzudreschen. Natürlich waren für sie nur die Konservativen verklemmt und irre. Später zerlegten clevere Konservative den sozialistischen Kult in seine Bestandteile mit Hilfe der Psychologie. Auch die amerikanische Bundespolizei FBI, die u.a. mit der Jagd auf kommunistische Agenten beauftragt war, erstellte einen tiefgreifenden Leitfaden mit dem Titel „Reasons Why People Accept, Reject Communism“.

Im Osten herrschte der totalitäre Kadersozialismus, im Westen jedoch hatte der Sozialismus einen anderen Anstrich; er wirkte nicht zentralisiert sondern vielfältig. Finanziert war er vom Geldadel und den Chefs der Fabian Society.

Je tiefer man in den Kult hineingeraten ist, umso schwieriger ist es, wieder herauszukommen, denn die psychologischen Hebel reichen tief und das Eingeständnis von Lebenslügen ist ein sehr hartes Brot. Viel leichter ist es da, sich in die gesellschaftlichen Bataillone der Linken einzureihen und den gemeinsamen Feind zu bekämpfen: Die konservativen Nationalstaatsbefürworter. Die sich doch tatsächlich aufregen, wenn Landesgrenzen geöffnet werden, wenn die Kontrolle über das nationale Geld und über das Militär abhanden kommt. Fragen Sie sich, was für Reaktionen Sie ernten würden, wenn Sie versuchen, einem linken Regime oder dem Geldadel die Kontrolle über Geld, Militär, Familie und Territorium zu entziehen. Man würde Sie als Feind in ein dunkles Verlies werfen. Die Frankfurter entwickelten zwar eine Abwandlung des Marxismus, nichtsdestotrotz blieben die Kernelemente erhalten, die berüchtigten zehn Säulen, die nichts anderes sind als Diebstahl in Form von Verstaatlichung. Berührt man das Geld eines linken Staates, ist man Staatsfeind. Ignoriert man die Kontrolle eines linken Regimes über das Staatsgebiet, wird man zum Staatsfeind. Aber wehe, ein deutscher Bürger regt sich auf, wenn er seines Geldes und seines Landes beraubt wird.

Ein linker Superstaat ist eben nicht automatisch friedlicher und gerechter als der klassische Nationalstaat, weder im Inneren noch im Äußeren, was die Sowjetunion und das kommunistische China bewiesen haben.

 

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