Kommentar

Ohne Medienrummel, ohne Demonstrationen, einfach so, beginnt die große Entwaffnung der deutschen Zivilbevölkerung. Mit einem stupiden, unlogischen und widersprüchlichen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts werden nun halbautomatische Waffen, die Magazine mit mehr als zwei Schuss Kapazität aufnehmen können, nicht mehr für Jäger eingetragen. Alle bereits im Jägerbesitz befindlichen Waffen, die darunter fallen, gelten damit entgegen der bisherigen Rechtslage möglicherweise als illegaler Besitz.

Als nächstes folgt wohl, gemäß der Wünsche von UN und Brüssel, das Verbot solcher Waffen für Sportschützen und Sammler. Dies geschieht während einer äußerst instabilen Phase, in der sich Deutschland befindet, mit Horden an integrationsunwilligen Miranten, Terroristen, Radikaler aller Couleur, einer Wirtschaftskrise, völlig überforderten Polizisten, einer überforderten Bundeswehr die sowieso nicht als Hilfspolizei gedacht ist, sowie einer akuten Gefahr der Destabilisierung von außen durch Moskau.

In Polen dürfen Bürger wegen der russischen Gefahr Miliztraining absolvieren. In skandinavischen Ländern setzt man ebenfalls auf wehrhafte Bürger als Abschreckung. In der Ukraine tobt ein Krieg. Aber die Deutschen sollen ihren gesamten Besitz verpfänden an die stupide Idee eines zentral verwalteten EU-Großreichs und gleichzeitig wehrlos gemacht werden.

Als Reaktion auf ihr eigenes Versagen wollen die EU-Bürokraten das Waffenrecht in Europa für gesetzestreue und auf Zuverlässigkeit geprüfte Bürger zerstören. Die Terroristen kauften ihre Waffen illegal auf dem Internet-Schwarzmarkt und die EU will nun den legalen Internethandel verbieten! Die Terroristen hatten die Möglichkeit, vollautomatische Gewehre zu kaufen und die EU will nun halbautomatische Waffen für gesetzestreue Bürger verbieten. Im Ausland wurden solche Verbote längst ausprobiert und gebracht hat es nichts.

Die EU will nun die Bürger entwaffnen, aber gleichzeitig eine europäische Armee haben mit allem drum und dran. Ausländische Diktaturen dürfen so ziemlich alles an Rüstungsgütern und hochwertigen Schusswaffen aus Europa kaufen, aber der Bürger soll in die Röhre gucken, seine teuren Waffen verschrotten lassen und im Notfall die Polizei rufen, die zu spät oder gar nicht mehr kommt und längst kapituliert hat vor den Extremisten-Hochburgen. Russland durfte 2011 von dem deutschen Konzern Rheinmetall ein ganzes Ausbildungszentrum für Soldaten kaufen, aber wehe ein deutscher Bürger hat ein Gewehr, das moderner ist als ein altmodischer Karabiner.