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Taktische Männer-Handtasche?

Die Männerhandtasche wurde populär durch den Fernseh-Agenten Jack Bauer in Fox’ Hit Show 24. Der sogenannte Jack Sack hatte sogar einen eigenen Blog nach ihm benannt.

Es handelte sich um einen gewöhnlichen Messenger Bag, also eine Tasche die eher ausgelegt war auf Aktenordner und anderen Papierkram. Es war für die Drehbücher einfach notwendig, dass Jack die Möglichkeit hat, Sachen mit sich herumzutragen. Aber wie nützlich sind Männerhandtaschen im wirklichen Leben? Und was ist der Unterschied zu einem gewöhnlichen Rucksack?
Historisch betrachtet hat es etwas Männliches an sich, nützliche Dinge immer mit sich herumzutragen. Die Männer im wilden Westen hatten Taschen bei sich mit Navigationsmaterial, Trockenfleisch, Tabak, einer Trinkwaserflasche, Ersatzmunition, Werkzeug, Verbandsmaterial, usw.

Heutzutage pflegt man einen Minimalismus: Schlüsselbund, Smartphone und Geldbeutel. Vielleicht noch Zigaretten und Feuerzeug. Was aber wenn man doch eine Taschenlampe dabei haben will? Manche holen sich eine Minilampe und hängen sie an den Schlüsselbund. Wenn man jetzt aber noch ein Taschenmesser oder Multitool anfügt, dann wird der Schlüsselbund viel zu groß und unhandlich.

Hosen wie von 5.11 und ähnlichen Herstellern bieten viele Fächer und Taschen und verstärkte Stellen zum Unterbringen von Gegenständen, aber auch dieser Platz ist begrenzt und man will nicht unbedingt jedes Mal von Neuem eine Hose mit den ganzen Sachen bestücken.

Als nächste Option gibt es die Gürteltasche, aber niemand trägt mehr sowas und der Platz ist recht gering. In einem Rucksack mit einem Volumen von 20 – 25 Litern bringt man natürlich einiges mehr unter, allerdings sind Rucksäcke nicht unbedingt ausgelegt für den Alltag. Ein Messenger Bag, also eine Männerhandtasche, ist wegen der rechteckigen Form geeigneter für Laptops, Tablets, Akten, usw. Man muss ihn auch nicht umständlich abnehmen um etwas herauszuholen und er sieht auch alltäglicher aus als ein Rucksack.

In Ländern mit Sondergenehmigungen für das verdeckte Tragen von Schusswaffen wie den USA bietet eine Männerhandtasche zusätzlic noch die Möglichkeit, die Waffe zu verstauen und schnell Zugriff zu ihr zu haben. Mit einem Rucksack geht das nicht, es sei denn es handelt sich um einen Sling-Bag mit einem einzigen Schultergurt. Hersteller wie 5.11 oder Helikon statten die Dinger innen aus mit großen Klettflächen, damit man ein Holster montieren kann, elastischen Halterungen für Ersatzmagazine usw. Man kann sich das so einrichten wie man es braucht. Die Banger-Serie von 5.11 taugt auch sehr gut als Munitionstasche zum schnellen Umhängen.

Je nach Größe kann man also all die nützlichen Sachen unterbringen: Elektronik, wie Tablets oder Laptops, Taschenlampen in vernünftiger Größe, ein Multitool, Notkekse, Waffen wie Messer und Pfefferspray, eine Fotokamera, Klebeband, Kartenmaterial und Kompass, Schreibzeug, Sonnenbrille.

Wie bewegt man sich mit einer Männrrhandtasche? Mit Rucksäcken kann man rennen und Fahrrad fahren. Mit Männerhandtaschen geht das mit leichten Einschränkungen auch. Einen Messenger Bag kann man nach hinten schieben, ein 5.11 Banger hat sogar einen Hüftgurt.

Ich selbst gehe ohne meine Männerhandtasche nicht mehr aus dem Haus. Sie finden empfehlenswerte Modelle im Recentr Shop.

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