Image default
Globalismus

Der Ausblick auf 2016

Die sprichwörtliche Kristallkugel zeigt uns Folgendes für 2016:

Russland muss wohl weitere Währungsreserven verbrennen um den Rüstungsfahrplan bis 2020 einzuhalten

Das Putin-Regime kann nicht innerhalb weniger Monate oder Jahre die eigene primitive, von Öl und Gas abhängige Wirtschaft diversifizieren. Da die Preise weiterhin künstlich schlecht bleiben, wohl auf Befehl der westlichen Eliten, bleibt Russland nichts anderes übrig, als auch 2016 die eigenen Währungsreserven aufzuzehren. Dieses Spiel ginge noch bis 2020, dann sind die Reserven leer, das russische Militär aber kriegsbereit und runderneuert. Es gäbe dann für Russland keinen Grund mehr, NICHT die Ukaine zu überrollen und weiter nach Westeuropa vorzudringen. Die dabei erbeuteten Industrien, Häfen etc. würden als Beute die Verluste wieder reinholen. Der international bekannte russische Dissident Garri Kasparow traf bei der Präsentation seines neuen Buches im früheren DDR-Staatsratsgebäude in Berlin eine düstere Vorhersage:

“Wenn der Ölpreis unter zwanzig Dollar fällt und die Wirtschaft zusammenbricht in Russland, dann wird Putin die NATO-Grenzen überschreiten. “

 

Möglicherweise sehen wir im neuen Jahr heftige Beschränkungen für den Fortzug aus Russland. Denn je schlechter die russische Wirtschaft, umso mehr ziehen die gebildeten Leute weg und umso mehr lohnt es sich, Überläufer zu werden. In den letzten Jahren hieß es in der Russenpropaganda und den alternativen medien ständig, die russische Wirtschaft werde erblühen und dem Dollar bald den Garaus machen. Russland-Propagandisten lagen völlig falsch mit ihren Vorhersagen: Im Vorwort von Paul Craig Roberts’ Buch “Failure of Laissez-Faire Capitalism” schreibt Johannes Maruschzik, dass die Wirtschaftsmacht sich zugunsten der BRIC-Staate verschiebt und dieser Bock die neue Weltwirtschaftsordnung dominieren werde. Russland geht jetzt aber der Pleite entgegen, China ist am Zerfallen weil die westliche Unterstützung wegfällt, Brasilien ist pleite etc.

NATO und Russland brauchen 2016 eher Kriegsvorbereitungen als Krieg

Die NATO kann ohne große Feinde nicht in ihrer typischen Form existieren, genausowenig wie das Putin-Regime. Also stützen sich Ost und West weiterhin. Für Russland macht es 2016 wenig Sinn, militärisch direkt in der Ost-Ukraine stärker aufzutreten. Stattdessen sind verdeckte Methoden erfolgversprechender, genauso wie im Bezug auf das Baltikum, oder in Südamerika und Kuba. Kriegsvorbereitungen zu treffen, auch in der Arktis, ist strategisch sinnvoller.

Fiese Operationen gegen Polen

Wir werden fast garantiert 2016 diverse Operationen gegen die konservative polnische Regierung sehen. Womöglich sogar im Zusammenspiel von Ost und West. Eigentlich müssten die alternativen Medien die neue polnische Regierung feiern, aber die alternativen Medien wiederholen immer nur ungeprüft und gleichgeschaltet die russische Propaganda und die Russen hassen die Partei Recht und Gerechtigkeit in Polen.

Merkels Kanzlerschaft hängt am seidenen Faden namens IS-Terror und Migrantengewalt

Ein Anschlag in Berlin von Terroristen, die als Füchtlinge getarnt nach Deutschland kamen bzw. untergetaucht waren, und Merkel ist Geschichte. Die deutschen Geheimdienste hatten international noch nie einen guten Ruf, dennoch blieb Deutschland verblüffenderweise vom Terror verschont. Bei einem Anschlag steigen die Umfragewerte der AfD wohl um mindestens 5%. Grund genug für die Russen, hier heimlich mitzumischen, andererseits fürchtet Russland, dass Merkels Nachfolger(in) eine noch stärkere US-Anbindung hat. Außerdem: Ein einziger aufsehenerregender Fall von Gewalt eines Migranten gegen Einheimische, und die Stimmung gegen Merkel kippt. Gelingt es ihr, 2016 die heranströmenden Migranten auf das gewöhnliche Maß von 250.000 zu bremsen, wird eine weitere Amtszeit realistisch.

Kein anständiger US-Präsidentschaftskandidat mit Erfolgschancen

Donald Trump ist ein narzisstischer NeoCon, Rand Pauls Kampagne ist jetzt schon ein Schuss in den Ofen trotz weitgehender Verbiegungen und  Ted Cruz kommt wohl nicht gegen die Konkurrenz an. Die Vermutung bleibt bestehen, dass sich Trump 2016 aus dem Rennen verabschieden wird, und Jeb Bush das Rennen gegen Hillary Clinton gewinnt.

Rückkehr der Euro-Krise samt Panik

Wieder wid es heißen “Wir schaffen das”, allerdings in Bezug zu Griechenland und anderen Pleite-Staaten. Trotz Rettungsschirme ist die Gefahr nicht kleiner, sondern größer geworden. 2016, wenn die Flüchtlingskrise abebbt, steht die Eurokrise wieder ganz oben in den Schlagzeilen. Eventuell kommen Zwangshypotheken für Hausbesitzer und Solidaritätszuschläge wieder ins Gespräch, wohl aber eher nach den nächsten Bundestagswahlen, nicht vorher.

Erneute Spaltung der AfD

Da man den Weggang von Lucke und dessen Anhängern verkraftet hatte, wird man eventuell ein Verschwinden von Höcke und dessen paar tausend Getreuen in Kauf nehmen. Schon seltsam: Lucke jagte man wie einen Hund vom Hof, weil der nicht rechts genug war, und Höcke ist wiederum zu rechts.

Zwangsimpfungen

Die CDU will Bürger zwingen dürfen, ihre Kinder in Arztpraxen zu schleppen damit sie dort geimpft werden gegen alles was die verkappte Lobby-Gruppe STIKO empfiehlt. Die SPD signalisiert Zustimmung. Wenn das durchgeht, könnten als nächstes Teenager gezwungen werden, die HPV-Impfung zu bekommen, diverse “Auffrischungen”, Impfungen gegen durch Zeckenbisse übertragene Krankheiten sowie nutzlose Grippeimpfungen. Alle Bürger können bereits jetzt schon zwangsgeimpft werden, falls die Regierung und die industrienahen Institute “Epidemie” oder gar “Pandemie” schreien. Was kommt als nächstes? Stimmungsaufheller ins Trinkwasser kippen? Zwangspsychiatrisierung für Regimekritiker?

Liked it? Take a second to support AlexBenesch on Patreon!

Related posts

Merkel tauscht Deutschland gegen Bilderberg

AlexBenesch

EU-Spionagebehörde ENISA macht Bürgern Angebote, die sie nicht ablehnen können

AlexBenesch

China ist die Neue Weltordnung

AlexBenesch

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie einverstanden sind, benutzen Sie die Seite weiter und klicken auf „OK“. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung. OK Datenschutz