Kommentar

Björn Höcke, Chef der Thüringer Alternative für Deutschland, sprach bei dem Kongress des Instituts für Staatspolitik Ende November darüber, was passiert, wenn Bevölkerungen aus Ländern der Dritten Welt mit hohem Bevölkerungswachstum nach Europa strömen, wo die Nachwuchsraten extrem niedrig sind: Die Bevölkerungsexplosion Afrikas beispielsweise werde weitergehen, solange Europas Grenzen offen bleiben. Solche Überlegungen sind politischer Alltag, aber dennoch stürzen sich die Medien und sogar Teile der eigenen Partei auf Höcke.

Der „Rassismus-Forscher“ Robert Lüdecke von der Amadeus-Antonio-Stiftung sagte gegenüber der „Tagesschau“, es handle sich um „Rassismus auf einer Linie mit der Rassentheorie des Nationalsozialismus“. Vom Berliner Extremismusforscher Hajo Funke kam der Kommentar, Höcke sei „Rassist der ersten Sorte“.

Jeder, der nicht unter irgendeinem Stein lebt, weiß, was Höcke mit dem „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ und dem „selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp“ gemeint haben muss. Europäer sind ideologisch verbrämte Neurotiker mit Geld, die sich auf ihre wenigen Kinder konzentrieren, während weite Teile Afrikas aus aufstrebenden Menschen besteht, die nichts zu verlieren haben, in vielen Nachkommen die Chance auf mehr Einkommen sehen und in Europa ihre Träume verwirklichen wollen.

Bei Höcke redet man einen Shitstorm herbei; wenn aber hingegen mächtige Individuen richtig krasse Vorstellungen hegen und auch in die Tat umsetzen.

Das von der EU finanzierte Think Tank-Projekt namens One Planet Economy Network (OPEN:EU) veröffentlichte im Jahr 2011 ein schockierendes Dokument, das von den Massenmedien weitgehend ignoriert wurde und welches zeigt, was für ein Europa der etablierten Politik wirklich vorschwebt.

„Szenarien für den Weg zu einer einheitlichen planetären Wirtschaft“ listet mehrere verschiedene Pfade auf. Das Geld stammt vom European Community’s Seventh Framework Programme und dem World Wildlife Fund; der Rahmen entspricht der Agenda 21. In dem Szenario “Breaking Point”  heißt es:

„Die EU muss starke Maßnahmen ergreifen um das Bevölkerungswachstum in Europa zu begrenzen, und – was noch wichtiger ist – im Rest der Welt.“

Aha. Die EU darf also konkrete Forderungen stellen nach einer Begrenzung des Bevölkerungswachstums, aber Höcke von der AfD soll ein Monster sein, wenn er nur eine Begrenzung der Zuwanderung begründet?

2002 berichtete die Publikation The Melbourne Age über neu enthüllte Dokumente, die den Plan des mit dem Friedensnobel- preis ausgezeichneten Mikrobiologen Sir Macfarlane Burnet darlegen, um der Australischen Regierung bei der Entwicklung von biologischen Waffen zu helfen, die gegen Indonesien und andere „überbevölkerte“ Länder Südostasiens eingesetzt werden können. Im Artikel heißt es:

„Sir Macfarlane empfahl in einem geheimen Bericht im Jahr 1947, dass biologische und chemische Waffen entwickelt werden sollten um auf Ackerflächen abzuzielen und um ansteckende Krankheiten zu verbreiten. Der Canberra-Historiker Philip Dorling enthüllte im Jahr 1998 in den Nationalarchiven Macfarlanes Schlüsselrolle als Berater für biologische Kriegsführung.“
„Speziell für die Situation Australiens würde die effektivste Gegenoffensive im Bezug auf angedrohte Invasionen durch überbevölkerte asiatische Länder direkt auf die Zerstörung von angebeuten Nahrungsmitteln in den Tropen durch biologische oder chemische Methoden abzielen sowie auf die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten die in der Lage sind, sich unter tropischen, nicht aber unter australischen Bedingungen auszubreiten,“

sagte Macfarlane.

Es sollte nicht überraschen dass ein weiterer Superstar der Akademiker-Welt, der Genetiker James Watson, gegenüber der Zeitung Sunday Times gesagt hatte, dass Menschen afrikanischer Herkunft prinzipiell weniger intelligent als Weiße wären. Watson war der Anführer des Human Genome Project bis 1992 und ist am berühmtesten für seine Entdeckung der DNA, eine Leistung die ihm 1962 den Nobelpreis einbrachte.

Der Wille zur Bevölkerungsreduktion manifestierte sich im National Security Study Memorandum 200, ein geopolitisches Strategiedokument von 1974 das von Rockefellers engem Freund und Bilderberg-Kollegen Henry Kissinger ausgearbeitet wurde. Der Plan zielte auf 13 Länder ab und hatte eine massive Bevölkerungsreduktion als Objektive, welche durch künstlich hervorgerufene Nahrungsmittelknappheit, Sterilisationen und Krieg erreicht werden sollte.

Das im Jahr 1989 von der Geheimhaltung befreite Dokument listete 13 für die geopolitischen Ziele der USA relevante Länder und umriss, weshalb Bevölkerungswachstum, insbesondere unter den jungen Menschen die als Bedrohung für US-Konzerne betrachtet wurden, ein potentielles Hindernis darstellte. Bei den genannten Ländern handelte es sich um Indien, Bangladesch, Pakistan, Nigerien, Mexiko, Indonesien, Brasilien, die Phillipinen, Thailand, Ägypten, die Türkei, Ethiopien und Kolumbien. Die Studie umriss wie Unruhen in der Bevölkerung, welche den „Fluss notwendiger Materialien“ negativ beeinflussen, weniger wahrscheinlich auftreten würden „unter den Umständen von langsamem Bevölkerungswachstum oder Nullwachstum.“ Es heißt weiter in dem Dokument:

„Die Entwicklung eines weltweiten Engagements in der Politik und der Bevölkerung für die Stabilisierung von Bevölkerungen ist fundamental für jegliche effektive Strategie.

Dies setzt die Unterstützung und die Verpflichtung der wichtigen Führer von LDCs [weniger entwickelten Ländern] voraus. Dies wird nur dann geschehen wenn sie die negativen Auswirkungen von unbegrenztem Bevölkerungswachstum deutlich sehen und glauben, dass es möglich ist durch Handlungen der Regierung diese Sache anzugehen.“

Es wird weiterhin gefordert, „Familienplanung“ (auch bekannt als Abtreibung) in routinemäßige gesundheitliche Dienste zu integrieren, um die „Anzahl der Leute in LDCs zu verringern“. Es wird dargelegt, wie man das Vorenthalten von Nahrungsmitteln als Strafmaßnahme verwenden könnte für weniger entwickelte Länder, die nicht aktiv ihre Bevölkerung reduzieren. Nahrung soll quasi zur Waffe gemacht werden für die politische Agenda; das massenweise Verhungern von Menschen wird in Kauf genommen.

„Bei der Zuteilung von raren PL480-Ressourcen (Nahrung) sollte berücksichtigt werden, welche Schritte ein Land im Bereich Bevölkerungskontrolle sowie bei der Nahrungsmittelproduktion unternimmt.“

Später in dem Dokument wird das Konzept von „vorgeschriebenen Programmen“ dargelegt, bei dem Nahrung als „ein Instrument nationaler Macht“ präsentiert wird. Es heißt, dass das Programm durch den United Nations Fund for Population Activities (UNFPA) umgesetzt werden solle, dadurch werde

„die Gefahr vermieden dass manche LDC-Führer den Druck von entwickelten Ländern als eine Form des wirtschaftlichen oder ethnischen Imperialismus betrachten; dies könnte durchaus eine ernsthafte Gegenreaktion auslösen.“

Jean Guilfoyle schreibt:

“NSSM 200 war ein Statement das im Nachhinein verfasst wurde. In den späten 1960ern und frühen 1970ern arbeiteten die USA eifrig hinter den Kulissen um die Agenda für Bevölkerungskontrolle bei den Vereinten Nationen voranzutreiben, man stellte die ursprüngliche Finanzierung von 1 Million $ bereit.“

Ein Telegramm des US-Außenministeriums vom Juli 1969 meldete die Unterstützung von u.a. John D. Rockefeller III für die Ernennung von Rafael Salas von den Phillipinen zu einem ranghohen Funktionär um das Bevölkerungsprogramm der UN zu koordinieren und umzusetzen. Der Administrator des UN Development Program meldete zuversichtlich, dass er jemanden wie Salas bevorzuge, der den ‚Vorteil der Hautfarbe, der Religion (katholisch) und der Überzeugung‘ hätte.“

Ein ausführlicher Artikel über das National Security Memorandum ist zu finden bei http://www.theinterim.com/july98/20nssm.html

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