Der Internationale Währungsfonds gilt als eines der Machtinstrumente des angloamerikanischen Establishments. Umso bedeutsamer, dass nun die chinesische Währung Yuan in den IWF-Währungdkorb aufgenommen und auf den Status einer Reservewährung gehoben wurde.

Der prominente Investor George Soros argumentierte vor Monaten Woche in einem Essay in der Publikation „New York Review of Books“, dass es eine engere Partnerschaft zwischen der US-Regierung und Peking geben müsse, um Russlands Präsidenten Putin und die Gefahr eines Weltkriegs einzudämmen. Der Preis für diese Einigung bestünde aus einem noch drakonischeren EU-Superstaat, einem größeren Einfluss der kommunistischen Partei Chinas auf „Global Governance“, einer Stärkung globaler Organisationen wie dem IWF, mehr Freihandelsabkommen, und weiteren Wünschen der Globalisten.

Allerdings könnte ein solcher Plan, wie Soros ihn vorschlägt,  eher doch einen Weltkrieg wahrscheinlicher machen. Soros warnte zuvor bei der Bretton Woods-Konferenz der Weltbank, dass Chinas Währung in den Korb des Internationalen Währungsfonds akzeptiert werden müsse, da ansonsten China sich Russland annähern und dadurch die Bedrohung durch einen dritten Weltkrieg real werden würde. Um die Herrschaft der kommunistischen Partei zu sichern, wäre die Versuchung Pekings groß, einen externen Konflikt heraufzubeschwören.

Der Mann, dem China alles in Sachen Wirtschafz zu verdanken hat, ist ausgerechnet George Herbert Walker Bush. 1942 wurde er mit nur 18 Jahren Pilot der US Navy und kämpfte im asiatischen Raum gegen die Japaner, Chinas Erzfeinde. Bereits vor seiner Militärkarriere bekam er das Angebot, an der Elite-Universität Yale zu studieren. Nach seinem Ausscheiden aus der US Navy konnte er in Yale seinen Abschluss in einem Blitzprogramm in nur zweieinhalb Jahren statt vier vollenden. Das Geheimnis seines Erfolges ist die Geheimgesellschaft Skull & Bones. Diese sollte ihn später nach China führen.

Die Geheimorganisation an der Eliteuniversität Yale nimmt seit ihrer Gründung nur 15 neue Mitglieder pro Jahr aus der Studentenschaft auf. Gründer im Jahr 1832 war General William Russell, dessen Transportunternehmen später die amerikanische Seite des chinesischen Opiumhandels dominierte.

Foto: Skull & Bones-Gebäude

Die Universität Yale wurde gegründet von dem Kaufmann walisischer Abstammung Elihu Yale, der als Gouverneur der Britischen Ostindienkompanie sein Vermögen machte. Berüchtigt als narzisstischer Tyrann, erhob er in Madras horrende Steuern und bestrafte Eingeborenenrevolten mit härtesten Mitteln.

Die Britische Ostindien-Kompanie (British East India Company) entstand durch einen Freibrief, den Königin Elisabeth verschiedenen reichen Londoner Kaufleuten am 31. Dezember 1600 ausstellte. Im Jahr 1711 errichtete die Kompanie eine Handelsniederlassung in Kanton, China.  Ihren kritischen Mangel an Barmitteln zum Erwerb von Tee behob die Gesellschaft durch den Export von in Indien hergestelltem Opium nach China. Die Anstrengungen Chinas, diesen Handel zu unterbinden, führten zum ersten Opiumkrieg mit Großbritannien.

Skull and Bones rekrutierte die meisten wichtigen Familien aus New England, die ebenfalls am Opiumhandel verdienten, darunter die Coffins, Sloanes, Tafts, Bundys, Paynes und Whitneys. Die Bush-Familie ist eine der in der Öffentlichkeit bekanntere, aber nicht sonderlich ranghohe dieser „Old Money“-Familien von der Ostküste. Nach dem Studium kam George H.W. Bush unter bei einem Tochterunternehmen der berüchtigten Investmentbank Brown Brothers Harriman. Die Harrimans waren selbstverständlich Skull&Bones-Mitglieder und hatten ihre Finger in der Finanzierung der bolschewistischen Revolution in Russland und der NSDAP in Deutschland.

George H.W. Bush war nach seiner Business-Karriere als frischgebackener Millionär prompt der der erste inoffizielle diplomatische US-Abgesandte, der 1973 an die Volksrepublik China geschickt wurde. Winston Lord, der US-Botschafter für China während der Reagan-Bush-Administration war auch Bones-Mitglied, genauso wie sein Vater und mehrere andere Verwandte. Auch der Botschafter für China James Lilley und dessen Bruder. Abgesehen von der Carter-Administration war jeder US-Botschafter für China seit Henry Kissingers Deal mit Mao ein Mitglied von Skull and Bones.

Es erschienen Bücher über Bushs Zeit in China wie zum beispiel „The China Diary of George H.W. Bush“. Im Vorwort erklärt der Ex-Präsident, dass seine „lange Geschichte mit Deng Xiaoping und den anderen Führern“ dazu beitrug, Krisen zu bewältigen ohne die chinesisch-amerikanischen Beziehungen zu belasten. Ohne ihn wären die Beziehungen im „Desaster“ geendet. Was bedeutet, dass ohne Bush China nicht in den folgenden Jahren zur Produktionsstätte westlicher Industriegüter geworden wäre.

Genosse Mao war ein Bones-Agent

1903 startete die „Yale Divinity School“ eine Anzahl an Schulen und Krankenhäuser in China, die man generell als ‚Yale in China‘ bezeichnete. Hinter ‚Yale in China‘ verbarg sich aber ein Geheimdienstnetzwerk, um für das angloamerikanische Establishment die republikanische Bewegung von Sun Yat-sen zu zerstören. Die chinesischen Kommunisten kamen gerade recht, da sie China in ein ineffektives Unrechtssystem überführen und den Opiumhandel fortführen wollten. Einer der bedeutendsten Studenten von ‚Yale in China‘ war Mao.

Kissinger_Mao-500Foto: Mao mit Henry Kissinger

Während des zweiten Weltkriegs war ‚Yale in China‘ das benötigte Instrument des amerikanischen Geheimdienstes Office of Strategic Services (OSS) um die Maoisten an die Macht zu bringen. Diese Mission wurde vom OSS-Agenten und Skull&Bones-Mitglied Reuben Holden geleitet, dem Ehemann von George H.W. Bushs Cousine. Bush leitete später in seiner Karriere den OSS-Nachfolger CIA. Die Maoisten verwandelten China in den weltgrößten Opiumproduzenten. ‚Yale in China‘ hatte Verbindungen zu dem New Yorker Union Theological Seminary, ein Zentrum für die amerikanische Unterwanderung Asiens. Union Theological wurde 20 Jahre lang dominiert von Henry Sloane Coffin, ein führender US-Nachrichtendienstfunktionär aus den Familien Sloane und Coffin. Er war Mitglied von Skull and Bones wie auch ein Dutzend seiner Verwandten.

Der brilliante Historiker und Wirtschaftsforscher Dr. Antony Sutton dokumentierte in seinen Büchern wie Skull and Bones das kommunistische System in China aufbauten. China stieg nicht zur Weltmacht auf, das Land wurde auf den Status gehoben. Sutton erläutert wie die Skull&Bones-Projekte Nazi-Deutschland und Sowjetunion in einen zweiten Weltkrieg eskaliert wurden und wie eine fortschreitende Zentralisierung der Welt erreicht wurde mit u.a. COMECON, NATO, UNESCO, Warschauer Pakt, SEATO, CENTO und der Trilateral Commission. China war ein weiteres „Projekt“:

Der chinesische Regierungsfunktionär Chin-tung Liang schrieb über [US-]General Joseph W. Stilwell, den wichtigsten US-Repräsentanten in China von 1942 bis 1944: „Vom Blickwinkel des Kampfes gegen den Kommunismus aus betrachtet […] hat [Stilwell] China einen großen Bärendienst erwiesen.“ Dabei hatte Stilwell nur seine Befehle aus Washington umgesetzt, von General George C. Marshall. Admiral Cooke sagte gegenüber dem US-Kongress: „1946 benutzte General Marshall die Taktik der Vorenthaltung von Munition, um unsichtbar die chinesischen Streitkräfte zu entwaffnen.“
Wenn wir General Marshall betrachten, müssen wir uns daran erinnern, dass in den USA der zivile Flügel das letzte Wort hat in militärischen Angelegenheiten und das bringt uns zu dem damaligen Kriegsminister Henry L. Stimson, Marshalls Vorgesetzter und Mitglied im Orden von Skull and Bones (Eintritt 1888).
Während dieses Buch in Druck geht (Anfang 1984) hat der Bechtel-Konzern eine neue Firma gestartet, Bechtel China, Inc., um Aufträge für die chinesische Regierung zu übernehmen hinsichtlich Entwicklung, Technik und Bauten. Der neue Präsident von Bechtel China, Inc. ist Sydney B. Ford, ehemals Marketing Manager von Bechtel Civil Minerals, Inc. Gegenwärtig arbeitet Bechtel an Studien für die China National Coal Development Corporation und die China National Offshore Oil Corporation – beides natürlich chinesische kommunistische Organisationen. Es scheint dass Bechtel nun eine ähnliche Rolle spielen wird wie Albert Kahn, Inc. aus Detroit, die Firma die 1928 die ursprünglichen Studien und Planungen unternommen hatte für den ersten Fünf-Jahres-Plan der Sowjetunion.
Das kommunistische China wird ungefähr im Jahr 2000 eine „Supermacht“ sein, geschaffen von amerikanischer Technologie und Fähigkeiten. […]

Es besteht kein Zweifel daran dass Bechtel die Aufgabe erfüllt hat. Der ehemalige CIA-Direktor Richard Helms arbeitete für Bechtel, genauso wie Ex-Außenminister George Shultz und Ex-Verteidigungsminister Caspar Weinberger.

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