Kommentar

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge musste seine Zahlen grandios nach oben korrigieren:

Bundesamt erwartet 450.000 Asylanträge in diesem Jahr

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt und überprüft laufend seine Prognosen der Asylzahlen. Bislang ging das Bundesamt von 250.000 Erst- und 50.000 Folgeantragstellern für dieses Jahr aus, nun wird die Prognose aufgrund neuer Erkenntnisse angepasst. Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich 400.000 Erstanträge und 50.000 Folgeanträge in Deutschland gestellt werden.

Gerüchte (teilweise gezielt gestreut) über die bereitwillige Aufnahme albanischer Migranten in Westeuropa sowie über gewährte Sozialtransferleistungen erhöhen die Ausreisewilligkeit der Migranten und erleichtern kriminellen Reiseunternehmen zusätzlich das Geschäft. So bieten mittlerweile kosovarische Busunternehmen in Albanien Reisen nach Deutschland an.

Ist Albanien zum Beispiel wirklich ein Ödland, in dem man auf Teufel komm raus keine Jobs und keinen Wohlstand erzeugen kann?

Die Inflationsrate wurde stabil gehalten, die Arbeitslosenrate ist gesunken, das Bruttoinlandsprodukt und das durchschnittliche Monatsgehalt sind gestiegen, der Tourismus-Sektor verzeichnete steigende Einnahmen, die Infrastruktur wurde massiv verbessert, die Volkswirtschaft wächst von Jahr zu Jahr – sogar während der Finanzkrise ab 2007 verzeichnete Albanien im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern noch ein Wirtschaftswachstum. Die Anzahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, wurde verringert und seit 2008 besteht eine Flat Tax-Rate von 10 Prozent, eine der niedrigsten in Europa.

Das Land verfügt über zahlreiche Rohstoffe. Chrom ist eines der wichtigsten Rohstoffgüter Albaniens. Daneben gibt es größere Vorkommen an Nickel, Kupfer, Kohle, Gips, Kalkstein, Torf, Basalt, Sandstein und Lehm. Aus verschiedenen Gründen werden aber viele Rohstoffe kaum gefördert.

Albanien verfügt außerdem über kaum erschlossene Gas- und Erdölvorkommen. Man schätzt ein Gasvorkommen von 3,014 Mrd. m³ und ein Ölvorkommen von 2,987 Mrd. Barrel.

wikipedia

Häh?

Wegen der EU-Freizügigkeit kamen in den vergangenen drei Jahren bereits 437.000 Bulgaren und Rumänen nach Deutschland. Die BILD berichtete über ein internes Papier der öffentlichen Verwaltung, das die Probleme beschreibt in Großstädten wie Duisburg, Dortmund, Berlin, Hannover, München, Mannheim, Offenbach und Frankfurt: Überbelegung baufälliger Gebäude, Vermüllung, Störungen, Prostitution und null Sprachkenntnisse der Kinder, die in die Schulen gehen. Ab 1. Januar 2014 ist der Zugang zum Arbeitsmarkt für diese Einwanderer praktisch uneingeschränkt, bisher nutzen die meisten Migranten Lücken im Sozialgesetz aus oder melden irgendein Gewerbe an.

In Berlin sind im vergangenen Jahr Trickdiebstähle, bei denen beispielsweise ein Kind um Hilfe bittet, während ein anderes Geldbeutel oder Handtaschen stiehlt, um 39 Prozent gestiegen. Einbruchdiebstähle in Einfamilienhäusern stiegen um 32 Prozent. Jedes 76. Haus wird überfallen. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologieforschungsinstitutes in Hannover, macht die Osterweiterung der EU verantwortlich:

“[Die Syndikate] gehen dorthin wo das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag am höchsten ist. Sie meiden Bayern und Baden-Württemberg, wo die Häuser zwar teurer sind, aber besser geschützt durch Alarmanlagen und eine schnellere Reaktion der Polizei. Stattdessen gehen sie in den Norden, wo die Polizei überfordert ist und das Risiko, erwischt und verurteilt zu werden, bei 1 aus 100 liegt.”

Die Zeitung Economist berichtet:

“Rumänien und Bulgarien insbesonders haben hochentwickelte Verbrechenssyndikate, mit Netzwerken für Training und Ausspähungen die weit in die reichsten EU-Länder hineinreichen, wie Deutschland und Österreich”.

Frank-Jürgen Weise, Chef der deutschen Bundesagentur für Arbeit, erklärte gegenüber der Rheinischen Post, er erwarte für die BRD eine Netto-Zuwanderung von bis zu 180.000 “Arbeitskräften” pro Jahr und deutete sogar an, es würde sich um Fachkräfte handeln. Es werden aber wohl eher die hoffnungsvollen Opfer jahrzehntelanger sozialistischer Politik im Ostblock werden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden verkündete, zogen im vergangenen Jahr 369.000 mehr Menschen nach Deutschland als fortzogen, der höchste Wert seit 1995.

2010 drängten die Regierungen von Deutschland und Frankreich noch die Europäische Komission darauf, Rumänien und Bulgarien nicht in den Schengen-Raum zu akzeptieren wegen der ausufernden Korruption und dem organisierten Verbrechen.

Stefan Luft erklärt in seinem Buch Ausländerpolitik in Deutschland:

Die Einwanderung in die Sozialsysteme ist jüngst in einer gemeinsamen Untersuchung des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und des Max Planck-Instituts für ausländisches und internationales Sozialrecht detailliert beschrieben worden. So wurden exemplarisch für das Jahr 1997 die direkten Auswirkungen auf das Sozialsystem in Westdeutschland errechnet. Danach ergibt sich, “dass Zuwanderer Nettoempfänger staatlicher Leistungen waren. Die Leistungen, die sie von der öffentlichen Hand in Anspruch nahmen, überstiegen ihre Finanzierungsbeiträge. Im Durchschnitt kommt es zu einer Umverteilung von Einheimischen zu Zuwanderern in Höhe von 1400 DM (707 Euro) pro  Person und Jahr.

Im Jahr 2003 fehlten in Deutschland rund 7 Millionen Arbeitsplätze. Bei dem Import von Arbeitskräften wird die Knappheit heimischer Arbeitsplätze übertüncht. Auch der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, warnte davor, angsichts der nach wir vor vorhandenen Massenarbeitslosigkeit im eigenen Lande den Arbeitsmarkt für osteuropäische Staaten zu öffnen.

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9 comments

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Vermin 3. August 2015 at 16:03

Bulgaren und Rumänen haben Asyl sicher nicht so nötig, wie kriegsgebeutelte Syrer oder viele Afrikaner.

Der Integrationsfroscher Stefan Luft ist zu dem Thema nur zu empfehlen. Ein interessantes Interview:
http://www.cicero.de/berliner-republik/da-wird-ein-feind-konstruiert/41380

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Vermin 3. August 2015 at 20:32

Was sagt das jetzt genau über den, von Alex zitierten, Stefan Luft aus?
Es geht mir um das Interview und seine Standpunkte, nicht um Cicero.

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Harry 4. August 2015 at 13:29

Ja ja – es gibt eine bullshitsichere Kommunikationsebene,- vulgo: Streit”kultur”-, die heisst Platonischer Diskurs, und es gibt noch eine bullshitsichere Kommunikationsebene die heisst Dialektischer Materialismus. Beides unterscheidet sich dadurch dass im Dialektischen Materialismus die Götter und ihre Eigenschaften nicht mehr als solide Argumente an gesehen werden. Aus dem Dialektischen Materialismus entstand dann die sogenannte “psychoanalytische Technik” als weitere bullshitsichere Kommunikationsebene (vergl. “Charakteranalyse”, das ist das Lehrbuch der Psychoanalyse), und in den seventies gab es in den trendigen Schulen ein auf diesem Fundament stehendes Schulfach namens “Aussagenlogik” als Kreuzung zwischen Mathematik und Grammatik, das aber nach 2 Jahren wieder abgeschafft wurde weil die Schüler damit jeden geister”wissen”schaftlichen Theologen- und Pädagogenbullshit kunstgeschicklich der Sondermüllentsorgung zuführen konnten – was wohl auch der Grund dafür sein mag weswegen Du Dich dieser bullshitsicheren Streit”kultur”möglichkeiten niemals bedienst.

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Vermin 3. August 2015 at 20:29

Watt laberscht du?

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ein mensch 3. August 2015 at 15:22

tja, einmal mehr wird die gezielt inszenierte umsiedlungspolitik deutlich, welche nicht im geringsten etwas mit emi- oder immigration zu tun hat…sie dient nur der zerstörung der kulturen und der produktion von chaos 🙁 …und die “facharbeiter” sind dann wohl die verstärkt an jedem zweiten supermarkt auftretenden zeitungsandreher 😉 :-))))

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ein mensch 3. August 2015 at 18:35

“Der Begriff “Umsiedlungspolitik” mag kurz- bis mittelfristig eine korrekte Zustandsbeschreibung sein,”

genau das sollte er auch darstellen, hinsichtlich der ziele der nwo 😉

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Harry 4. August 2015 at 14:27

Ich kenne natürlich nicht die Ziele der NWO, aber ich weiss dass man im Paris der späten 1970er das religiös motivierte Enthaupten sanktionslos üben und den Obereiertoller dann ausfliegen liess um in Teheran die Anzahl der Miniröcke zu reduzieren, die dort damals genau so hoch war wie in Amsterdam.

Bevor das Mittelalter in der 3. Welt ausgestorben war liessen die Mitteleuropäer zu dass es sich unter ihren Fittichen erholte, und nun kommt es zurück zu ihnen. Aber natürlich will hier niemand ein 3.Welt-Mittelalter – aber vielleicht darf es ein 1.Welt-Mittelalter sein, und ich schätze dass genau das passiert wenn sich Pegida in seiner bisherigen Form ohne Hauptschulabschluss nicht nur hier sondern in Westeuropa durchsetzt.

Dann werden wir wieder ein schööönes Vor-’69er-Westeuropa haben bestehend aus verkniffenärschigen verklemmten neidhammelhaften Spiessern, denen alle etwas fehlt und das wird der Trabbi sein. Kann natürlich sein dass das ein NWO-Ziel ist ….

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Harry 4. August 2015 at 18:46

Warum siehst Du den Normalbürger als defizitär an?

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