Wolfgang Eggert
Chronos Medien Vertrieb GmbH
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Was sagt uns aber die amerikanische „Keine Macht Neben Uns“-Strategie in Bezug auf die nuklearen Umbrüche in Fernost? Welche Bewegungen gibt sie der Außenpolitik des Weißen Hauses vor? Man kann sagen, dass der „Destroy Target“ Plan – zu dem wir hier auch die Zielbestimmung Perrys rechnen – ganz grundsätzlich auf China und hinsichtlich der letzten Entwicklungen auch auf Japan anwendbar ist. Das Reich der Mitte, welches gerade die USA als ökonomische Führungsmacht ablöst, ist zweifelsohne das gegebene Feindbild par excellence: Es ist in seiner Ausdehnung und Bevölkerungszahl der UdSSR gleichzustellen, es hat längst zu einem Kontrollprozess über Ostasien angesetzt, es unterliegt anders als der Westen ständigem Wachstum. Es besteht kein Zweifel darüber, dass im Pentagon verschiedene Gruppen Schlachtpläne entwickelt haben, wie Peking zu „containen“ ist. Auch unter Zuhilfenahme militärischer Mittel. Und hier kommt Japans Griff zur Atombombe ins Spiel.

Rein formal bedient dieser Umstand – gerade nach der Skizzierung Perrys – wie im Falle China die Erfordernis, nötigenfalls mit äußersten Mitteln einzugreifen. Eine Paktsituation ist vor diesem Hintergrund eine rein formale und vernachlässigenswerte Erscheinung, wie verschiedene Gewaltakte unter Bruderstaaten, nicht nur im kommunistischen Raum, in der Vergangenheit hinlänglich unter Beweis gestellt haben. [13]

[13] Siehe die amerikanischen Putsche gegen unzählige Verbündete Staaten, vor allem in Südamerika, oder die Steuerung von Terror/gruppen gegen unliebsame Staatsoberhäupter (Italiens Staatschef Aldo Moro, Schwedens Premier Olof Palme)

Die Sicherheit von 66 kriegslosen Jahren auf europäischen Boden beruht schlicht auf der Tatsache, dass sich seine Staaten in das Machtdiktat der Sieger von Yalta ergeben haben. Im März 1991, als die Sowjetunion zusammenbrach und jedermann das goldene Zeitalter des Friedens angebrochen wähnte, prognostizierte kein geringerer als der ehemalige amerikanische Justizminister Ramsey Clark gegenüber der französischen Monatszeitschrift “L´Autre Journal”:

Ich warne die Europäer davor zu glauben, dass die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung Skrupel haben würden, auch in Europa militärisch zu intervenieren. Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind und zwar mit allen Mitteln, einschließlich Atomwaffen. (…) Ich gehe sogar so weit zu behaupten, daß Amerika ohne Zögern auch in Westeuropa intervenieren würde, wenn dies gegenwärtig auch manchen Leuten als absurde Idee vorkommen mag. Die USA würden eine europäische nukleare und wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden.

Henry Kissinger, der ehemalige amerikanische Außenminister, fügte dem hinzu:

Wenn sich auch heute noch keine europäische Macht gegenüber den USA feindlich zeige, so nähme man doch den Beginn eines irgendwie gearteten hegemonialen Verhaltens in jener Region unverzüglich als feindliches Verhalten wahr. Eine diesbezügliche Herausforderung könne sich einerseits aus den osteuropäischen Instabilitäten ergeben und zweitens durch die Neudefinierung der Rolle Deutschlands. [14]

[14] Gerhard Wisnewski/ Wolfgang Landgraeber/ Ekkehard Sieker: Das RAF-Phantom, Knaur München, 1992, Seite 197f. sowie Konkret, Hamburg, Ausgabe 9/92

Der letzte Satz, der eine Machterweiterung des geschlagenen Weltkriegsgegners Deutschland behandelt, legt eine Parallele zu Japan nahe. Andererseits verfügt Tokio anders als Berlin über keinerlei Raum, in den es seine Macht integrieren könnte. Eine Ost-EU ist nicht in Sicht, ein Schulterschluss mit Moskau (den Gorbatschow Bundeskanzler Kohl und Putin Schröder in der Tat antrugen) heute nicht nur territorial in weiter Ferne. Es erscheint schwer vorstellbar, wie der Inselstaat selbst als militärische Nuklearmacht Ostasien dominieren sollte. Zuletzt ist auch eine Japan-Politik im Sinne der Cheney-Doktrin – „den potenziellen Konkurrenten davon zu überzeugen, dass (er) erst gar nicht zu versuchen braucht, eine größere Rolle zu spielen…, um seine legitimen Interessen wahrzunehmen“ – nicht erkennbar. Zwar gab sich Washington alle Mühe, Tokio verbal von seinem Nuklearträumen abzubringen. Eine „Fütterung“ bzw. bündnisstrategische Aufwertung, die es dem Inselstaats erlaubt hätte, seine asiatischen Bedrohungslage zu kompensieren (etwa in Form von gemeinsamen Zugriffs- oder Optionsrechten, auf amerikanische Atomwaffen) hat es demgegenüber aber zumindest offiziell nicht gegeben. Im Gegenteil, die Vereinigten Staaten ließen nicht nur die atomare Bewaffnung Nordkoreas zu, sie verschoben während der vergangenen Jahre ihr diplomatisches Gewicht entschieden von Japan weg auf das asiatische Festland. [15] Was die Alleingangshaltung in Tokio noch bestärkt haben muss und im Abgleich mit dem amerikanischen Containmentpolitik gegenüber einem ins Auge gefassten Gegner wiederum keinen Sinn ergibt.

[15] Diese Politik setzte bereits unter Clinton ein. Nachdem Nordkorea 1998 eine Taepodong Rakete zu Testzwecken über Japan hinweg geschossen hatte, versuchte Tokio seine beiden Bündnispartner Südkorea und die USA zu einer härteren Position gegenüber Pjöngjang zu bewegen, blieb aber weitgehend isoliert. Im Gegenteil suchte Washington eine Annäherung an Nordkorea.

Anderseits ergibt alles vor dem Hintergrund militärischer Planspiele einen nahezu perfekten Sinn, wenn das Pentagon mit seiner Politik im asiatischen Raum eine Konfliktsituation bevorteilten wollte, um einen territorialen Flächenbrand zu entzünden, in den die Vereinigten Staaten nicht selbst hineingezogen werden. Wenn dies der Fall war, dann suggerierten die großimperialistischen Neokonservativen um Bush jr. den Chinesen lediglich, Japan von seinem Nuklearvorhaben abzuhalten, wirkten aber von leeren Worthülsen abgesehen in das genaue Gegenteil, indem sie die Japaner abwechselnd zu mehr Machtausübung ermunterten um sie gleichzeitig auf dem diplomatischen Parkett in schöner Regelmäßigkeit hintanzusetzen, also zu frustrieren.

Ob Japan tatsächlich erwog, sich aus dem amerikanischen Bündnissystem zu verabschieden, wie es die Aussage des ehemaligen Ministerpräsidenten Nakasone nach dem Nordkoreanischen Atomtest nahe legt, steht dahin. Sicher ist, dass das Land das Know How und die Kapazität zum Aufbau einer eigenen Nuklearstreitmacht hatte, dass es diesen Weg zu gehen bereit war, und dass der Betriebsverlauf in Rokkasho (Plutoniumanreichung- sowie auflagerung, restriktive Informationspolitik gegenüber Diplomaten und der Atomenergiebehörde) bereits Schritte in die Praxis anzeigen. Theo Sommer, gewesener Leiter des Planungsstabes im Bundesverteidigungsministerium unter Helmut Schmidt und Herausgeber der Zeit konstatierte auf einem Vortrag Anfang 2007 ebenso trocken wie zutreffend, sollte Nordkorea zu einer Atommacht werden, sei damit zu rechnen, dass sich auch Japan Nuklearwaffen zulegen werde. Technisch sei es dazu in sechs Monaten in der Lage. [17]

[17] Universität Trier, 16.-17. Februar 2007, Drittes Alumni-Treffen der Trierer Politikwissenschaft, Festvortrag Sommers zum Thema „Neue Weltordnung – Neue Weltunordnung“  

Neben Pjöngjangs „erfolgreichem“ Atomtestlauf setzte die Regierungsübernahme durch Shinzo Abe den passenden Rahmen für eine Souveränisierung der japanischen Nuklear-, Aussen- und Militärpolitik. Mit seinem Großvater teilt Abe das Ressentiment gegenüber dem „Nachkriegsregime“. Seine ultranationalistische Auffassung zeigte sich beispielsweise darin, dass er am 4. Januar 2007 den Ise-Schrein, der die Ahnengöttin des Tennos verehrt, besuchte, wo er der Kaiserfamilie „weiteres Gedeihen“ wünschte.

Nur wenige Wochen später spitzte sich die Auseinandersetzung um die Vergangenheit zu: Am 31. Januar 2007 forderte der Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus Michael Honda in einem Resolutionsentwurf eine offizielle Entschuldigung von der japanischen Regierung, weil die Kaiserliche Armee während des Zweiten Weltkriegs junge Frauen – vornehmlich aus Korea – zur Prostitution gezwungen hätte. Abe sah indes keinerlei Anlass für eine Entschuldigung. Im Gegenteil: Er betonte, es gebe keinen Beweis dafür, dass die Kaiserliche Armee hier involviert gewesen wäre.

Kurz darauf stiftete der Ministerpräsident eine Votivgabe im umstrittenen Yasukuni-Schrein, wo auch die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten geehrt werden – einschließlich mutmaßlicher Kriegsverbrecher, die in China und Korea an Massakern beteiligt gewesen sein sollen.

Obwohl Japan auf Grund seiner Verfassung auf Streitkräfte verzichtet hat, betrachtet es der Staat als legitim, so genannte »Selbstverteidigungskräfte« zu unterhalten. Seit 2007 unterstehen alle Soldaten dem – seit Kriegsende zum ersten Mal wieder neu gegründeten Verteidigungsministerium.

Das ebenso umstrittene wie ehrgeizige Wiederaufbereitungsprojekt machte derweil weiter Fortschritte. Bereits im Frühjahr 2006 vermeldete Tokio über seine diplomatischen Vertretungen im Ausland „große Fortschritte bei Japans Plutonium-Thermal-Nuklearprogramm“.

In der Wiederaufbereitungsanlage von Japan Nuclear Fuel Co. in der Präfektur Aomori begann der Probebetrieb zur Gewinnung von Plutonium aus abgebranntem Kernbrennstoff, Kyushu Electric Power Co. erhielt die Genehmigung der Lokalverwaltung für ihr Plutonium-Thermoreaktorprojekt im AKW Genkai in Saga und die Shikoku Electric Power Company erhielt die Regierungsgenehmigung für ein ähnliches Projekt im Reaktor Ikata in Ehime.

Rokkasho (Aomori), hiess es weiter, werde ab August 2007 seinen vollen Betrieb aufnehmen und die bislang nach Großbritannien und Frankreich outgesourcete Wiederaufbereitung in nationale Hände legen. Das geplante Produktionsaufkommen an Plutonium werde bei vier bis fünf Tonnen pro Jahr liegen. Es sei geplant, das System bis 2010 in 16 bis 18 Reaktoren in ganz Japan zu nutzen. Das Investitionsvolumen sei immens: Allein 2,19 Billionen Yen Baukosten, in den nächsten 40 Jahren kämen 19 Billionen Yen Wiederaufbereitungskosten hinzu.
Interessant ist hier ferner der Hinweis auf einen Leitartikel in der Tageszeitung Yomiuri Shimbun, der auf die Nuklearwaffennähe dieser Arbeiten abhebt und herausstellt, die Internationale Atom Energie Organisation habe in Anbetracht des historisch „vorbildlichen Verhaltens“ Tokios in der Atomfrage 2004 das Inspektionsverfahren für Japan gelockert. [18] Als Generaldirektor der IAEO amtierte der 2005 zusammen mit seiner Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ägypter Mohammed el-Baradai, ein Amerika-affiner [19] aber zweifellos Grundsatz-treuer Mann.

[18] Japanische Botschaft in Deutschland, Abt. Presse und Publikationen, 6.April 2006, Große Fortschritte bei Japans Plutonium-Thermal-Nuklearprogramm
[19] El-Baradai promovierte an der New York University School of und ist Mitglied der American Society of International Law in Washington D.C.

El-Baradais Amtszeit endete 2009. Wie der Zufall so spielt, wurde am 2. Juli diesen Jahres ausgerechnet ein Japaner zu seinem Nachfolger gewählt: Yukiya Amano, ein Diplomat, der im Rahmen seiner Tätigleiten für das Tokioter Außenministerium an den Botschaften seines Landes in Washington und Brüssel gearbeitet hatte. Seine US-Biografie zeigt ihn 2001 im Dienste des Weatherhead Center for International Affairs an der Harvard University. Im gleichen und darauffolgenden Jahr wirkte Amano als Gastdozent am Monterey Institute of International Studies.

Der Aufstieg des Japaners zum Chef der Organisation, die für die Überwachung der Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags zuständig ist erfolgte unmittelbar nachdem Nordkorea zwei weitere Schläge gesetzt hatte. Am 5 April hatte es – wie üblich über japanischem Luftraum – eine  Langstreckenrakete getestet, dabei aber nicht versäumt Tokio im Falle eines Abschusses mit einem „gnadenlosen“ Angriff zu drohen. Nordkorea werde dann „tödliche Schläge“ gegen „wichtige Ziele“ in Japan ausführen, hiess es in einer Erklärung der Streitkräfte in Pjöngjang. Nach Berichten südkoreanischer Medien brachte Nordkorea zudem ein Geschwader von Kampfjets entlang der Ostküste in Stellung. Das Verteidigungsministerium in Tokio bekräftigte als Reaktion auf die Drohung kleinlaut, dass die Rakete nur abgeschossen werde, wenn sie das Leben und das Eigentum der japanischen Bevölkerung gefährde.[20]

[20] Hannoversche Allgemeine, 2. April 2009, Nordkorea droht Japan im Streit um Satellitentest mit Angriff.  20 Minuten Online, 2. April 2009, Nordkorea droht Japan mit Krieg

Am 25. Mai 2009 führte Pjöngjang dann einen weiteren Kernwaffentest durch. Nach russischen Angaben besaß die Bombe eine Sprengkraft von 20 Kilotonnen, was der Sprengkraft jener Atombombe entspricht, die 1945 auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen worden war. Um das Muskelspiel gegen seine kapitalistischen Nachbarn noch zu unterstreichen feuerte Pjöngjang zeitgleich drei Raketen ab. Das Weiße Haus reagiert auf die neuerliche Provokation, die in Seoul und Tokio einen Schock auslöste, lax. Während ein vergleichbarer Vorgang durch im Iran – auch ohne Raketeneinsatz  –  zweifelsohne  militärische Sofortmaßnahmen durch das  NATO-Bündnis im Verfolg gehabt hätte, erging sich US-Präsident Barack Obama in Leerformeln und formulierte lediglich das, was ohnehin sichtbar war: Nordkoreas Versuche(!), Atomwaffen zu entwickeln, so verlautbarte es aus dem Oval Office, seien „eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit“. Nordkorea fordere die internationale Gemeinschaft heraus. Nach dieser „rücksichtslosen Aktion“ Pjöngjangs müsse die internationale Gemeinschaft klar reagieren.[21]

Focus, 25. Mai 2009, Weltsicherheitsrat verurteilt Nordkorea

Die Antwort, die deutlich illustriert, wie sicher sich Nordkorea war, für seine Zündelpolitik eine „Carte Blanche“ zu besitzen, erfolgte postwendend: Der stalinistische Kleinstaat feuerte gleich drei weitere Raketen ab und drohte, sollten die Vereinten Nationen eine Strafe für den zweiten Atomtest aussprechen, so werde man weitere Maßnahmen zur “Selbstverteidigung” ergreifen.[22]

[22] Welt.de, 30. Mai 2009, Nordkorea schießt weitere Rakete ab und droht UN-Sicherheitsrat

Die Folge in Japan war ein politisches Erdbeben. Am 30 August 2009 gewann mit der Demokratischen Partei Japans (DPJ) erstmals seit 1955 eine andere Partei als die Liberaldemokratische LDP die Unterhauswahlen. Bei dem historischen Erdrutschsieg errang die DJP, (welche sich in großen Teilen aus Politikern zusammensetzt, die im innerparteiligen Richtungsstreit aus der LDP ausgetreten waren) fast Zweidrittel der Mandate. Parteichef Yukio Hatoyama, der im September zum neuen Premier gekürt wurde, zeigte sich bereit, der Konfrontationspolitik Pjöngjangs entschieden entgegenzutreten. Mehr noch: Die DPJ kündigte offen an, das Bündnis mit den USA einer Prüfung zu unterziehen. Ein überdeutlicher Indikator des japanischen „Ausbrechens“ war eine Reihe von Auftritten, bei denen Yukishima Fujita, Leiter der Parteiabteilung für „Internationale Fragen“ und Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitik und Verteidigung im Japanischen Oberhaus, die offizielle US-Version zum Hergang von 911 und den darauf gründenden „Krieg gegen den Terror“ in Frage stellte – was im März 2010 eine harsche Kritik seiner Person in einem regierungsamtlich klingenden Editorial der Washington Post nach sich zog.[23]

Eine entsprechende Rede Fujitas im Japanischen Parlament findet sich hier   Das Editorial der Washington Post, welches im 911 Zusammenhang den Höhepunkt des bilateralen Zerwürfnisses skizziert, erschien vom 8.März 2010 unter der Schlagzeile „A Leading Japanes Politician Espouses A 9/11 Fantasy“ 

Die„neuen Töne“ aus Tokio waren ein Wink mit einer ganzen Reihe von Zaunpfählen gegen ein Weißes Haus, das die jüngste Provokation Nordkoreas gar nachträglich durch bilaterale Annäherungsgespräche aufzuwerten bereit war; was auf Japan, wollte es aus diesem Prozess nicht ausgeschlossen werden und damit außenpolitischen Einfluss verlieren, zusätzlichen Druck legte, gegen den Willen der eigenen Bevölkerung seinerseits erniedrigende Normalisierungsverhandlungen aufzunehmen.

Sollte es noch Reste von derartigen Überlegungen innerhalb der japanischen Administration gegeben haben, so wurden diese mit dem letzten und bislang schärfsten Schlag Pjöngjangs endgültig vom Tisch gefegt: Am 23. November 2010 beschoss Nordkorea die bewohnte südkoreanische Insel Yeonpyeong mit mehr als 100 Granaten, wobei südkoreanische Soldaten und Zivilisten ums Leben kamen. Eine militärischen Einsatz dieses Ausmaßes hatte es seit Ende des Koreakrieges nicht gegeben. Es war ein klassischer Kriegsakt, der zeigte, wie überlegen der neue Nuklearstaat sich bereits gegenüber seinen Nachbarn fühlte.

Es ist unwahrscheinlich, dass das internationale diplomatische Parkett die weitreichenden psychologischen Folgen, die das Bombardement in Japan hatte, übersah. Die Zeit wird zeigen, dass sämtliche Militärattaches von Bedeutung wussten, dass die Präsentierung der japanischen Bombe in den Außen-, Sicherheits- und Militärpolitpolitischen Gremien Tokios zu einem Imperativ nationalen Überlebens erhoben wurde. Das Motiv war unbestreitbar vorhanden, die Motivation, so zeigen es etliche Aussagen führender Establishmentvertreter, ebenfalls. Die eigentliche Krux lag auch nicht auf Seiten der Technik: Know How, Geld, Plutonium, Waffenträgersysteme, Plutonium- alles stand zur Verfügung und wartete (wenn überhaupt) darauf, verbunden zu werden. Die eigentliche Frage war, wie man die Öffentlichkeit in den Wechsel einstimmen und gleichzeitig seinen Partnern diesen Schritt verkaufen konnte.

Wie man es gerade nicht machen sollte, illustrierte der für seine Rechtsauslagen bekannte Gouverneur der Hauptstadtpräfektur Tokio, Shintaro Ishihara, in einem Interview, das er am 8. März einer japanischen Zeitung gab und welches die staatlich-chinesische Internetseite German.China.Org bereits am folgenden Tag wie folgt begierig aufgriff:

Gouverneur von Tokio fordert Entwicklung von Atomwaffen gegen China

Wenn es nach dem Gouverneur der Präfektur Tokio ginge, würde sich Japan, das einst einen acht Jahre dauernden Krieg gegen das Reich der Mitte führte, bald Atomwaffen haben, um sich gegen China zu verteidigen. Der Gouverneur der Hauptstadtpräfektur von Tokio, Shintaro Ishihara, hat gestern in der Öffentlichkeit mit der Aussage für Bestürzung gesorgt, Japan müsse als ein von Atomwaffen angegriffenes Land solche Waffen ebenfalls entwickeln, um der wachsenden Bedrohung seitens Chinas zu begegnen. Er drückte zudem seine Zuversicht aus, dass sein Land innerhalb von einem Jahr Nuklearwaffen produzieren könne.

“Alle unsere Feinde, also zugleich die Nachbarländer China, Nordkorea und Russland, verfügen über Atomwaffen. Gibt es ein anderes Land auf der Welt wie Japan, das sich in solch einer gefährlichen Situation befindet? Die Fähigkeit, mit anderen Ländern über etwas zu verhandeln, heißt heute Atomwaffen. Alle ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats haben Atomwaffen.”

Dies sagte Ishihara im Interview mit einer japanischen Zeitung am Dienstag.

Die Meinung desals Nationalist bekannten 78-jährigen wurde zum Ausdruck gebracht vor dem Hintergrund, dass die internationale Gemeinschaft besorgt ist über die Erhöhung des chinesischen Militärbudgets und die Expansion seiner Streitkräfte. Ishihara gab ein Beispiel, um seine Forderung zu unterstützen, dass Japan sein Militär weiter entwickeln müsse. Im vergangenen Jahr, so Ishihara, hätte die japanische Regierung unter Druck der chinesischen Seite ein (in seinen Hoheitsgewässern festgesetztes) chinesisches Fischerboot freigelassen.

“Hätte Japan auch Atomwaffen, würde China es nicht wagen, sich zu den Senkaku-Inseln (auf chinesischer Seite Diaoyu-Inseln genannt) vorzuwagen”

Der Gouverneur erhofft sich zudem mehr Respekt aus Russland für ein mit Atomwaffen bestücktes Japan. Er erwähnte in diesem Zusammenhang den Territoriumsstreit mit Russland über die Kurilen-Inseln.

Shintaro Ishihara ist ein bekannter rechtsnationaler Politiker in Japan. Bereits 1989 machte Ishihara durch sein Buch Wir sind die Weltmacht auf seine nationalistischen Ansichten aufmerksam. Er spricht sich dafür aus, die hegemoniale Stellung Japans in Asien wiederherzustellen und eine feindliche Politik gegenüber China zu verfolgen. Seine Aussagen haben mehrmals für Unzufriedenheit in der Bevölkerung Chinas gesorgt. Unter anderem forderte er im Jahr 2000 in einem Interview mit dem deutschen “Spiegel” dazu auf, China in mehrere, kleine Staaten zu spalten, um “die größte Bedrohung in der Region zu beseitigen”. Im Jahr 2005 rief er öffentlich alle Länder dazu auf, die Olympischen Spiele 2008 in Beijing zu boykottieren. Ein Jahr später hat er einen Dokumentarfilm gemacht, in dem die Taten der japanischen Flieger-Spezialtruppe zum Selbstmordangriff auf die US-Kriegsschiffe während des Zweiten Weltkrieges als Heldentat bezeichnet wurden.

Ishihara hat mehrmals gesagt, dass Japan einen Krieg gegen China starten solle, falls China die Senkaku-Inseln besetzt. [24]

[24] German.China.Org.CN, 9.März 2011, Gouverneur von Tokio fordert Entwicklung von Atomwaffen gegen China , Behandelt am selben Tag von der ebenfalls chinaergebenen Krefelder Onlinezeitung scharf-links unter der Überschrift Tokios Gouverneur fordert Atomwaffen gegen China

Der der LDP nahestehende Shintaro Ishihara amtierte in den 80er Jahren als Verkehrsminister und ist seit 1999 auf dem Tokioter Gouverneursposten. Sein bewusst polarisierendes und skandalisierendes Auftreten bietet seinen vermeintlichen Gegnern häufig mehr Argumentationsfläche, als daß es sie in Bedrängnis bringt, während die von ihm „verteidigten“ Themen, polarisiert, jegliche Massentauglichkeit verlieren. In diesem Fall liegen die Dinge nicht anders, da Ishihara die ProArgumentationslinie der Atomwaffenpartei maßlos überspitzt bzw. ins Absurde reduziert. Die dem japanisch-amerikanischen Diplomatieparkett zugedachte Trumpfkarte des „China-Containment“ spielt er Angsterzeugend unters Volk, während die mögliche Interessenstrennung Peking-Washington durch Weltkriegsgetöse (dabei ohne Not Russland als Feind noch einpackend) und Hegemonialansprüche in ihr Gegenteil verkehrt wird.

Wenn das Reich der Mitte, das den Stand der Tokioter Bombenplanungen zweifellos genau kannte, amerikanisches und sogar russisches Verständnis zu einem Vorgehen gegen Japan generieren wollte, so wurde diese Erfordernis durch den Tokioter Bürgermeister praktisch in Kommuniqueform frei Haus geliefert. Der Verdacht einer bewusst gesetzten Provokation mittels „negative spin“ verdichtet sich durch die Schnelligkeit, in welcher die Ishiharaauswürfe durch Chinatreue Internetseiten gespiegelt wurden. Bereits einen Tag nach dem Interview lag es im WorldWideWeb in den wichtigsten Weltsprachen, Esperanto inbegriffen, als Anschauungsmaterial bereit.

Die AUM-Russland Connection

In Ishiharas außenpolitischem Weltbild ist China so oder so der Dreh- und Angelpunkt. Nach außen hin tritt der Tokioter Bürgermeister als entschiedener Gegner Pekings auf. In diesem Sinne lud er den exilierten tibetischen „Gottkönig“, den Dalai Lama, in die japanische Hauptstadt und knüpfte Verbindungen zu der mit diesem verbundenen buddhistischen Politsekte Aum Shinrikyo. Der ehemalige Liberaldemokratische Parlamentsabgeordnete Koichi Hamada schreibt in seinem Buch “Hamako’s Emergency Statement”, daß Ishihara (bis zum „Untergang“ der Gruppe LDP-Mitglied) eine Geldquelle des finanziell sehr potenten Kults war.

AUM und ihr Guru Shoko Asahara stehen für eine Kabale, die Politik, Religion und Hochtechnologie intensiv miteinander verband. Streng nach außen abgeschirmt tat die mit fähigen Wissenschaftlern bestückten Japaner das, was Nachkriegsgesetze ihrer Regierung verwehren: Sie forschte an Waffensystemen der  allerneuesten Generation. Da es dabei Kontakte zum russischen Geheimdienst und der Moskowiter Politnomenklatura gab, wurde immer wieder der Verdacht geäußert, dass AUM nichts anderes darstellte, als ein Deckmantel hinter dem sich in Wirklichkeit das amtliche Tokio bzw. militärische Dienststellen verbargen. [25]

„Private“ und jederzeit desavourierbare Sekten sind, wie Terrorgruppen, ein perfekter Cover für Geheimdienstaktätigkeit und sie wurden in der Vergangenheit auch wiederholt als solcher genutzt. Als Beispiel  nennt der Turiner Sektenexperte Professor Massimo Introvigne gegenüber dem deutschen Magazin Stern (4.Januar 1996) die „Sonnentempler“. Auch bei Satanistischen Gruppen, der chinesischen „Falun Gong“ und der koreanischen „Vereinigungskirche“ wurden entsprechende Verbindungen aufgedeckt.

Die finanziellen und diplomatischen Mittel der „Sekte“ unterstützen diese Vermutung eindrucksvoll. In AUM-Quartier von Kamikuishiki wurden nicht weniger als 700 Millionen Yen (8,24 Millionen US-Dollar) zur Verfügung gehalten. Hamada berichtet, dass Toshio Yamaguchi, Ex- Arbeitsminister und enger Weggefährte von Altpremier Nakasone als wesentliche Quelle dieser Mittel gesehen werden muss. Yamaguchi war eine führende Figur im „Außenpolitischen Komitee“ der LDP. In dieser Eigenschaft errichtete er im Zuge des Zusammenbruchs der UdSSR das Russisch-Japanische Kolleg, über welches Tokio in der Folge eine Reihe sensibler Waffenforschungsprojekte abwickelte, bei denen das Japan wegen entsprechender Verfassungsvorbehalte Rüstung betreffend nicht selbst in Erscheinung treten konnte. Stattdessen wurden leitende AUM-Funktionäre vorgeschoben, für die ein konservativer japanischer Politiker (den Hamada nicht namentlich nennt) Kontakte zu entsprechenden Entscheidungsträgern herstellte. Als zentrale Anlaufstelle im Rahmen dieses Zugriffs auf die exsowjetische HighTech-Forschung diente Oleg Lobov, Vertrauter von Premier Boris Yelzin und später Vorsitzender des „Russischen Sicherheitsrats“, der den Vorsitz des Kollegs übernahm.

AUM hatte über die Scheinakademie in der Folge Zugriff auf hochrangige Wissenschaftler, die in fortgeschrittene Waffenforschung und -Entwicklung involviert waren. Der eng mit Fragen des Atomwaffensperrvertrags befasste Harvard-Professor Matthew Bunn schreibt:

AUM Shinrikyo verfolgte ein weitgefasstes Programm zur Entwicklung chemischer, biologischer und nuklearer Waffensysteme… Sie suchten hartnäckig Nukleartechnologie und –Material aus der ehemaligen Sowjetunion abzuziehen, wofür sie in Russland Tausende von Mitgliedern rekrutierten, darunter Personal des führenden Moskauer Kurchatov-Atomforschungs-Instituts und Physiker der Moskauer Staatsuniversität. Um in den Besitz einer Nuklearwaffe zu kommen, bemühten sie sich sogar um ein Treffen mit Atomenenergie-Minister Victor Mikhailov. Während Mikhailov ein Treffen mit ihnen ablehnte, traf sich der damalige Russische Vizepräsident Alexander Rutskoi Anfang 1992 mit einer AUM-Delegation, die von Shoko Asahara, dem Führer des Kults, angeführt wurde. Aus Gründen, die bis heute nicht bekannt sind, übergaben Shoko Asahara und die AUM zwischen 1991 und 1995 dem Sekretär des Russischen Sicherheitsrat Oleg Lobov eine Summe zwischen 500.000 und 1 Million Dollar. Um Waffen zu kaufen unternahm Kiyohide Hayakawa, ein führender Funktionär des Kults, auf Anordnung des Kults wiederholt Besuche nach Russland.[26]

 Matthew Bunn, The Demand for Black Market Fissile Material, März 2000, Carnegie Endowment for International Peace, Exzerpt aus The Next Wave: Urgently Needed New Steps to Control Warheads and Fissile Material Die Angaben Bunns stammen hauptsächlich aus: Gavin Cameron, “Multi-Track Micro-Proliferation: Lessons from Aum Shinrikyo and Al Qaida,” Studies in Conflict and Terrorism, Vol. 22, No. 4, 1999

Es bleibt undurchsichtig, welche nuklearen Fortschritte Tokio über den AUM Umweg bereits Anfang der 90er machte. Was sich überliefert hat sind eindrucksvolle Forschungen an Tektonischen Waffensystemen, welche die Gruppe nun aufnahm. Diese Arbeiten gehen möglicherweise auf ein gemeinsames seismisches Projekt zurück, welches Japan und die Sowjetunion nach einem schweren Beben in Armenien Ende der 80er Jahre eröffneten. In Tokio halten sich Gerüchte, denen zufolge die sowjetische Seite anlässlich eines Treffens, bei dem Regierungsoffizielle anwesend waren, den Japanern eine Technologie anbot, die in der Lage ist Erdbeben zu induzieren. Anfang der 90er Jahre kaufte die AUM eine großflächige Farm in einem entlegenen Teil des Australischen Outback und führte dort 1993 Tests mit elektromagnetischen Vorrichtungen durch, welche Zeugenberichten zufolge den Himmel illuminierten und die Erde erbeben ließen. [27] Der australische Geologe Harry Mason erstellte eine 19-Seitige Untersuchung der Vorgänge und kommt zu der Schlussfolgerung, dass die Japaner an einer Art Teslaschild gearbeitet hatten, mittels dem sich Nuklearwaffen außer Gefecht setzen lassen.[28]

Indes schienen die Möglichkeiten der Waffentechnik, zumindest unter der Ägide staatlicher Laboratorien, noch bedeutend weiter zu reichen: Durch ihre Verzahnung in die russische Rüstungselite hatte der AUM-Apparat Einblick in Entwicklungen, die, schenkt man Asaharas Worten Glauben, darauf angelegt waren, alles Dagewesene in den Schatten zu stellen. „Die Waffen des Dritten Weltkriegs“, äußerte er am 19. April 1993 in einer Ansprache vor einer Gefolgschaft in Sapporo werden Atom- und Wasserstoffbomben wie Spielzeuge erscheinen lassen. Derzeit wird das Herzstück des russischen Arsenals als Sternreflektor-Kanone bezeichnet. Die Vereinigten Staaten betreiben derweil eine Strategische Verteidigungs-Initiative, die sich mit einem Mikro-Plasma-Projekt verbindet. [29]

[27] New Dawn Nr. 41, März-April 1997,
[28]  Harry Mason, The Bright Skies, Nexus, April-Mai 1997.   Siehe auch Harry Mason, Earthquake Inducing Electromagnetic Weapons Used At Kobe? Nexus Dezember 1997-Januar 1998. 
[29] New Dawn, Nr.57. November-Dezember 1999, Earthquakes – Natural or Manmade?

Die Japaner konzentrierten sich einstweilen auf das, was ihnen machbar erschien: Mittel zur Elektromagnetische Kriegsführung. Zu diesem Zweck wurden 1994 Pläne ausgearbeitet, auf einem der Sekten-Grundstücke eine ausgedehnte Entwicklungsanlage zu errichten. In dieser Anlage sollte unter AUM-Forschungschef Hideo Murai eine größere Gruppe von Wissenschaftlern und Technikern aus verschiedensten Instituten und Universitäten konzentriert werden. Zu diesem Zeitpunkt umfasste der Wissenschaftlich-Technische Stab des Gruppe über 270 Köpfe, mehr als die meisten öffentlichen Forschungsinstitute aufzubieten haben. Zusätzlich wurden Wissenschaftler hinzugezogen, die in geheimen japanischen und russischen Verteidigungsprogrammen arbeiteten. Die Kosten- und Organisationserfordernisse für das Projekt waren beträchtlich. Woher gedachte Murai das alles bezahlt zu bekommen? Einmal gefragt, verwies dieser auf den schon durch Bunn ins Spiel gebrachten Kiyohide Hayakawa: Bauten- und Waffenhandelschef der AUM, zentrale Figur hinter den Australischen Feldversuchen und früherer Kader der Vereinigungskirche, einer weiteren geheimdienstnahen Sekte.

Letztendlich kamen die Finanzierungen von der japanischen Regierung über Hayakawa. Kiyohide Hayakawa errichtete und unterhielt verschiedene Forschungsinstitute, die wiederum die meisten ihrer Mittel über Förderprogramme der Regierung (und halbprivate Stiftungen) erhielten.“ [30]

[30] Yoichi Clark Shimatsu, Esoteric Info on Electrromagnetic Weapons, 1998,  Shimatsu war Herausgeber der Tokioter Wochenzeitung Japan Times, Japans führender englischsprachigen Zeitung und Journalistikdozent an der Universität Hong Kong

Dann, noch bevor die Arbeiten aufgenommen worden waren, ereignete sich so etwas wie ein Wunder: Asahara offenbarte prophetische Qualitäten. Am 8. Januar 1995 kündigte er in einer Tokioter Radiosendung den Einsatz exakt ebenjener Waffe an, auf die er und seine Hintermänner gerade im Begriff standen, ihre Hand zu legen: „Japan“, so seine Worte, „wird 1995 durch ein Erdbeben angegriffen werden. Der wahrscheinlichste Ort dafür wird Kobe sein“.

Neun Tage später wurde Kobe von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht, das in der zum größten Teil verwüsteten Stadt 5500 Tote und ein vielfaches an Verletzten zurückließ. [31]

[31] Yoichi Clark Shimatsu, Starwars and the Final War: The Life, Death and Secret Weapons Research of Hideo Murai, Science and Technology Minister of Aum Shinrikyo, Archipelago (Internetjournal) 1. Juli 1996.
Zu Shimatsu siehe FN30

Ökoterror als Muskelspiel? Und wenn ja: Durch wen? Beobachtern der AUM zufolge basierte Asaharas Vorwissen auf Kontaktleuten im japanischen Geheimdienstapparat, die zuvor von KGB-Agenten über einen entsprechenden Anschlag informiert worden waren. Die strategische Zusammenarbeit zwischen Tokio und Moskau war in der nachsowjetischen Umbruchszeit einer Dynamik unterworfen, die einer „anderen Macht“ durchaus ein Dorn im Auge sein konnte. Es liegt auf der Hand, dass Russland daran Interesse fand, dem absehbaren Aufstieg Chinas ein Gegengewicht entgegenzustellen, was zugleich Japan die Gelegenheit eröffnete, seine einseitigen Verpflichtungen gegenüber einem Interessensmäßig bedrohlich nach China gravitierende Amerika zu lockern. Für beide Seiten bot sich daher eine zumindest ergänzende Partnerschaft an, für welche die Rüstungsdiplomatie der AUM der sichtbare Ausdruck waren. Wenn Kobe ein „Schuss“ in diese Richtung war, dann sollte der finale Treffer gegen die vermäntelte Paktiererei zwischen Tokio und Moskau nicht lange auf sich warten lassen.

Am 20. März 1995 war das U-Bahnsystem der japanischen Hauptstadt Ziel eines simultan mit Giftgas vorgetragenen Anschlagsserie. Das Zentrum des Angriffs richtete sich gegen die Station unterhalb des Regierungssitzes. Ein Dutzend Menschen wurde getötet, fünftausend verletzt. Es ist bis heute nicht sicher erwiesen, ob eine bewaffnete Fraktion innerhalb der AUM (unter deren Namen ein vorauseilendes Bekennerschreiben verschickt worden war) den Anschlag geführt hatte, weil sich die politischen Förderer auf amerikanischem Druck seit Beginn des Jahres aus dem „Joint venture“ zurückzogen und sich gegen ihren Partner zu richten begannen. Fakt ist, dass das Terrorunternehmen bis dato ausschließlich mit dem Namen Asahara verbunden ist und den „Sektenbetrieb“ mitsamt der darin eingebetteten HighTechForschung endgültig aus dem Rennen nahm. Die Filmreifeste Rüstungspartnerschaft aller Zeiten hatte in einer Katastrophe geendet.

Der letzte Showdown war die öffentliche Hinrichtung Hideo Murais. Am 7. April textete dieser auf einer Pressekonferenz des Tokioter „Foreign Correspondent Club“ den anwendenden Journalisten seine Sicht auf das Kobeunglück in die Notizblöcke (Es bestehe die Wahrscheinlichkeit, dass ´jemand´ das Beben durch elektromagnetische Kraft oder die Nutzung eines Transmitters, der Energie in den Erdboden leitetet, künstlich induziert habe) – um Minuten darauf vor laufenden Kameras von einem „Einzeltäter“ erstochen zu werden. Zwei Tage zuvor hatte der Wissenschaftler in einem Interview mit zwei US- Journalisten ankündigt, in den nächsten Wochen sowohl japanischen als auch amerikanischen Ermittlern zur Verfügung zu stehen.

Es ist nachvollziehbar, dass sich gerade die Vereinigten Staaten intensive Gedanken um die Möglichkeiten der Sekte machten, Massenvernichtungswaffen zu erwerben. Exklusiv zu diesem Zweck wurde ein parlamentarisches Untersuchungskomitee unter Senator Sam Nunn gebildet, dem staatliche und geheimdienstliche Erkenntnisse zur Verfügung standen.[32] Zwei Jahre später konstatierte US-Verteidigungsminister William Cohen bei einem parlamentarischen Hearing  an der Universität Georgia hinsichtlich einer „Neuen Form des Terrorismus“:

Andere beschäftigen sich gar mit einer Art Ökoterrorismus, mit dem sie durch den Einsatz elektro-magnetischer Wellen das Klima ändern oder Erdbeben und Vulkanausbrüche auslösen können. So gibt es reichlich geniale Geister da draußen, die daran arbeiten, Wege zu finden, wie sie anderen Nationen Terror bringen können. Es ist real, und das ist der Grund, weshalb wir unsere Anstrengungen verstärken müssen.“  [33]

[32] Staff Statement US-Senate Permanent SubCommittee of Investigations (minority Staff), Hearings on “Global Proliferations of Weapons of Mass Destruction: A Case Study of the AUM Shinrikyo, veröffentlicht am 31. Oktober 1995
[33] US-Department of Defence News Briefing, Secretary of Defense William S. Cohen, Q&A at the Conference on Terrorism, Weapons of Mass Destruction, and U.S. Strategy, University of Georgia, Athens, 28. April 1997. 

Cohens Ausführungen klingen verdächtig nach dem amerikanischen Regierungsprojekt HAARP, sie waren aber – zeitgleich erschienen die Enthüllungen im New Dawn und Nunn war Leiter des Hearings – offenkundig auf die AUM gemünzt. Sicher ist: Was vermeintlich private Gruppen entwickeln können, besitzen die mit Milliardenbudgets ausgestatteten Staatsrüstungen schon lange. Auch wenn die Öffentlichkeit hierüber wenig bis nichts erfährt: An sogenannten Seismischen und Tektonischen Waffensystemen wird bereits seit Dutzenden von Jahren gearbeitet [34]

[34] So zeigt das folgende Geheimdokument, daß die damaligen Alliierten bereits Ende des Zweiten Weltkriegs praktische Überlegungen anstellten, wie man mittels Sprengungen im Meer vernichtende Flutwellen induzieren könne. Über Moskaus Arbeiten seit Ende der 80er Jahre, künstlich manipulierte Erdbeben als Waffe einzusetzen, berichtete Carl Levitin in dem britischen Wissenschaftsmagazin Nature vom 10.Oktober 1996. Die beiden zugrundeliegenden Projekte „Mercury“/„Volcano“ wurden russischen Angabe zufolge erfolgreich getestet und liefen bis mindestens 1992.

Es sind dies die letzte Waffensysteme, welche der Geheimdienstlich-Militärische Komplex in aller Welt öffentlich machen würde, da sie als Mittel niedrigstufiger Kriegsführung jederzeit „Out of war“ einsetzbar sind. Und das wichtigste: Der Angreifer, der mit ihnen ohne den Einsatz von Truppen kriegsmäßige Verwüstung anrichtet, bleibt unerkannt und unbelangt.

Doch zurück ins Japan unserer Tage und zu Rüstungsträumen, mit denen auch der landläufig gebildete Medienkonsument etwas „anfangen“ kann. Zurück zur guten alten Atombombe, welche die japanische Regierung gerne gehabt hätte. Zu einem Billionenschweren AKW-Programm, das Tonnen von Plutonium produzierte, für welches entsprechende Raketen bereit standen. Und zu Shintaro Ishihara, Finanzier der AUM und Gouverneur der Hauptstadtpräfektur Tokio, dessen provokativ gehaltene Forderung nach japanischen Nuklearwaffen so eilends durch chinesische Medien in alle Welt gespiegelt wurde. Diese so spannende Welt war lediglich zwei Tage später nicht mehr die gleiche. Denn an diesem  Freitag den 11. März, wurde der Nordosten Japans von einem starken Erdbeben heimgesucht; parallel kam es zu einem Vulkanausbruch und eine Katastrophenflutwelle, ein Tsunami, verheerte weite Küstenstreifen. Im Epizentrum der Vernichtung lag jene Reihe von Atomkraftwerken, deren Gau heute die Welt in Atem hält.

Einmal mehr in seiner Geschichte steht Japan heute von Trümmern und Toten umgeben vor einem nuklearen Inferno, einem Ruin, der das Land mehr als „nur“ Billionen gekostet haben mag: Nämlich den Traum, mit der Herrschaft über das kleinste Teilchen der Materie zugleich die größte Macht in der Politik zu kaufen.

Die Geowissenschaftlerin Leuren Moret erklärte in einem Interview mit dem in USA einflussreichen Ökoaktivisten Alfred  Webre, dass die Vorgänge in Japan seit dem 11.03.2011 das Ergebnis eines beabsichtigten Aktes einer tektonischen Nuklearkriegsführung seien, die sich gegen die Ökologie und Bevölkerung Japans und der Nationen der nördlichen Hemisphäre richte. Moret beschreibt das tektonische Nuklearwaffensystem als ein ausgereiftes Waffensystem, das aus mehreren sich gegenseitig ergänzenden Komponenten (u.a. HAARP) besteht und den Start eines tektonischen Nuklearkrieges praktisch von jedem Computersystem zu Lande, zu Wasser, in der Luft und vom Weltraum ermöglicht. Jede Region der Welt könne attackiert werden. (Seattle Exopolitics Examiner, 21. März 2011, Scientist: Japan Earthquake, nuke „accident“ are tectonic nuclear warfare. Mitschnitt des Skype-Interviews auf: http://www.youtube.com/watch?v=5WxmeOqYtB0, dringend empfohlen!!)

Leuren Moret ist laut Wikipedia-Eintrag eine „Geowissenschaftlerin, die weltweit zum Thema ´Strahlung´ gearbeitet hat und Parlamentarier sowie andere Regierungsoffizielle zu diesen Fragen berät. Sie war im Nuklearwaffenlaboratorium in Livermore/Kalifornien beschäftigt und amtiert als Umweltbeauftragte im Rat der Universitätsstadt Berkeley.“ Im Verfolg der Golfkriege klärte sie viel über die Folgen des Einsatzes von Depleted Uranium-Geschossen auf. Der Yaleabsolvent Alfred Webre ist hauptsächlich mit Abrüstungs- und Umweltfragen befasst, wobei er wie Moret eng mit Politikern – wie dem ehemaligen kanadischen Verteidigungsminister Paul Hellyer – zusammenarbeitet. Seit Januar 2011 entwickelt er eine Gesetzesnovelle, die HAARP als mögliche Weltraumgestützte Massenvernichtungswaffe ächten soll. Am 16. Februar 2007 erklärte er die kurz zuvor von China durchgeführten Tests an Anti-Satelliten-Raketen als gegen die US-Aufrüstung des Weltraums gerichteten Schritt. (Daily News and Analysis, China missile test is justified, 16. Februar 2007)

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58 comments

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SVEN GLAUBE 27. August 2019 at 12:50

JAPAN benutzt von AtomKernkraftwerken angetriebene HAARP-Anlagen zur Raketenabwehr !

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Sheohara 20. April 2011 at 3:43

Vielen Dank an Euch alle! Ich sitze hier in
Tokio und kann nur anbieten alles zu recherchieren und zu uebersetzen, was ihr wissen wollt. Der Artikel war brilliant recherchiert. Ich haette gerne ein paar japanische Videos gepostet, wenn sie nicht bereits vom netz verschwunden gewesen waeren. Auch kontrolliert man in Japan und China Twitter und Facebook seiten…
Laut Benjamin Fulford wurde auch das Niigata Erdbeben vorher angedroht und fand tatsaechlich statt weil Fulford die Info in die Medien brachte.
Auch steht das grosse Tokai Erdbeben aus. Bei diesem wuerde nicht nur der fuji explodieren, auch der hamaoka reaktor, direkt auf der spalte zwischen zwei platten gebaut, haette seine besten Zeiten gesehen. Ob Haarp oder nicht, Japan ist eine Zeitbombe…und war es schon immer. Es ist nichts definitiv.

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Tony Ledo 14. April 2011 at 17:28

Ja, doch noch ein Komentar von mir … wegen Wolfgang Eggert, dessen Bücher mich sehr inspiriert hahen und wegen der HAARP-Sache, bei der ich mitdiskutiert habe (komme nicht so leicht aus IK.TV raus – nichts für ungut!):

Eggert schreibt: “Die Geowissenschaftlerin Leuren Moret erklärte in einem Interview mit dem in USA einflussreichen Ökoaktivisten Alfred Webre, dass die Vorgänge in Japan seit dem 11.03.2011 das Ergebnis eines beabsichtigten Aktes einer tektonischen Nuklearkriegsführung seien, die sich gegen die Ökologie und Bevölkerung Japans und der Nationen der nördlichen Hemisphäre richte. Moret beschreibt das tektonische Nuklearwaffensystem als ein ausgereiftes Waffensystem …”

Eggert sollte seine Quellen besser prüfen, wenn er dme Eindruck entgehen will, er wolle einige Effekte streuen, um wieder mehr ins Gespräch zu kommen, um Käufer für seine Bücher zu finden – denn:

“Leuren Moret claims to be an independent U.S. scientist who works on radiation and public
health issues. She claims to have been a staff scientist at two nuclear weapons
laboratories. 5 years at the Lawrence Berkeley National Laboratory,and two years
at the Lawrence Livermore National Laboratory. Inquiry under the California Public
Records Act at the Berkeley Laboratory was referred to retired UC Berkeley Professor Emeritus Ian Carmichael because Moret was not considered a Laboratory employee during her
graduate studies in geology there. These studies were also much less than the claimed 5
years and did not involve radiation or uranium. The Livermore Laboratory stated that Moret was a Senior Scientific Technologist in the Center for Applied Scientific Computing and that her
employment from 1989 through 1990 was for less than a year. Neither of these positions
rises to the claimed level of Staff Scientist.

Ms. Moret was lowly grad student a.k.a. “cheap labor” for the Lab. Her masters
in geology does not provide much of a base for the outlandish claims she now makes.
Nothing I have seen indicates she was a ‘whistleblower’: against the Lab but again that title has helped her with street creds as an oppressed genius shunned by her peers. in reality she is a activist with little knowledge of what she publicly professes.

Ms. Moret appears to be one of several individuals who has falsified their credentials to
gain prominence among a very gullble portion of the people willing to belive the
worst of governments and people in general. Among her claims are that the 911 disasters
were government plots and that bombs planted in the structures were the actual cause
of the disaster…not terrotists in airplanes. She also claims that the Indonesian
tsunami that killed hundreds of thousand was the result of a planted atomic bomb and not an
earthquake.

The lady makes a very good living from the dozen or so “instituutes” and “foundations”
she runs or is employed by. Facts are secondary to the message of the day.

I find it sad that people of this kind can gain so much credibility with those usually most sceptical of all info. I guess its just a matter of giving the audience what
they want to hear.

http://tech.groups.yahoo.com/group/Know_Nukes/message/22035

und

Roger Helbig // 9:26 PM, February 19, 2009

If you really were seeking the truth, the last thing you would be doing is listening to Leuren K Moret of Berkeley, California spinning her lies. I understand that even the Vancouver conference attendees were far less than impressed with the credibility of her presentation. If you don’t believe me, ask your doctor or a friend who has diabetes. Then, you will know what a blowhard con artist the pseudoscientist Moret really is.

You can also write me, I have been researching her since she claimed to have had me thrown out of a bookstore that I never was in – all I did was e-mail them and question Moret’s being honored by them as a ‘whistleblower’ since that is just another of Moret’s lies to establish her false persona.

http://canadawantsthetruth911videos.blogspot.com/2007/11/vancouver-911-truth-conference-videos.html

Ich könnte noch mehr Belege senden, die Moret in kein günstiges Licht rücken – interessanterweise, weil vom Editor des aufgeschlossenen Nexus Magazins, dieser hier:

“Nearly every graph which is being used as evidence that HAARP is TRANSMITTING – are from the Induction Magnetometer, based at Gakona, Alaska.

This piece of equipment sits there monitoring the magnetic field fluctuations in the ionosphere in the ULF range.

It runs 24 hours per day, 7 days per week, and is ALWAYS showing something.

When HAARP transmits, it is the IRI that is used. They use it for short bursts, then turn it off.

Those magnetometer readings are NOT showing that HAARP was transmitting at all – they show a geomagnetic storm raging on Earth as a result of the sunspot activity.

If HAARP was transmitting at the time of the quakes, then the readings on ALL the monitors at HAARP would have shown it.

Once again, there is ZERO evidence in those graphs that HAARP was transmitting at all.

I have great respect for Ms Moret, but for her to say the Induction Magnetometer graphs are evidence of HAARP transmitting at that time – is just going to kill her credibility even more.

That is if she even said those things.”

nexuseditor Nexus Magazine in

http://www.godlikeproductions.com/forum1/message1411911/pg4

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0815 14. April 2011 at 16:30

Alex, lass dich nicht entmuntern solche brillante Artikel weiter zu schreiben. Das ist Zeug was an Schulen gelernt werden muss. DAS ist Journalismus par excellence! Das ist GESCHICHTE! Dafür ein dickes LOB und weiter so! Für alle “Balkonpflanzler” habe ich einfach nur Mitleid, denn sie sind einfach nur dumm und gehirngewaschen.

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rolf 14. April 2011 at 14:20

Hatte den Eggert-Artikel hier schon vor Wochen verlinkt, steht bei politikforen.net

http://www.politikforen.net/showthread.php?t=108479

wünsche angenehm geruht zu haben 😉

Debka berichtet, dass die “Rebellen” in Libyen aus Waffendepots geklaute Giftgasgranaten zu Tausenden an Hisbollah und Hamas verscherbelt haben.

http://debka.com/article/20811/

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Frank56 26. März 2011 at 20:51

@ LOL

“Die technischen Probleme, die bei den Siedewasserreaktoren in Japan – wohl bemerkt im Kontext der mit Vorgängen auf der Sonne zusammenhängenden Erdbeben – aufgetreten sind, wären längst überwunden gewesen, und Deutschland hätte seine Führungsrolle beim HTR und anderen sicheren Reaktortypen ausgebaut. Genau diesen Weg müssen wir heute einschlagen.“

Ich glaube, der Mensch sollte sich endlich auf seinen Verstand besinnen, und nicht auf finanzielle Spekulationen, denn nichts anderes ist unsere Wirtschaft. Entscheidungen werden immer mit der Gewinnkalkulation gefällt, das hat nichts mit Verstand zu tun. Bedenken wir, dass ca 45% des Strompreises der Staat kassiert, bedarf das keiner Erklärung. Hier will man ein System retten, welches nicht zu retten ist. Das gilt übrigens für die andere Seite genauso, die sich mit “erneuerbarer Energie“ wichtig machen, alles Schwachsinn! Ich verweise hier gern auf das Angebot aus Norwegen, ganz Europa mit Strom versorgen zu können, aus freier Energie, aus Wasserkraft, das wird aber aus wirtschaftlichen Interessen blockiert!

http://www.youtube.com/watch?v=nsI7_W8QuLU&feature=player_embedded

Man darf bei der ganzen Debatte eines nicht vergessen. Werden unsere Reaktoren nicht gekühlt, erleiden Sie dasselbe Schicksal wie in Japan! Man kann auch hier kosmische Vorgänge, aus denen Katastrophen erwachsen können, nicht ausschließen, und Stromausfall über Wochen würde uns das Chaos bringen. Sollte sich die Software der Nasa als richtig herausstellen (der Link ist auf einem Beitrag über mir), dann sollten wir beten, wenigstens die Zeit vom 17.09.2011 (27. Fehler) bis 23.11.2011 ohne Katastrophe zu überstehen! Sollte aber der bisher nicht auf der Rechnung stehende “Planet X“ am 17.09.2011 zwischen Sonne und Erde stehen, der auch noch ein paar Monde mitbringt, dann hat er nicht nur Einfluss auf die Gravitationskräfte, sonder auch auf die Gezeiten, weil er das Wasser anzieht. Was passiert weiter mit dem Ermagnetfeld und der zu befürchtetenden Zunahme der Sonnenwinde? Man sollte aufhöre zu glauben, der Mensch kann die Natur beherrschen.

Warum werden uns Technologieen (freier Energie) vorenthalten, weil sich kein Geld damit verdienen läßt?! Diese Debatte bin ich allerdings langsam leid!

http://www.youtube.com/watch?v=2Y8cxgJVW0Q
http://www.youtube.com/watch?v=XWhHCGlv9r8&feature=related

Ich glaube, wir können nur in Frieden leben und sicher sein, wenn wir dieses System zum Teufel scheren! Wir werden hier Tag für Tag zum Narren gehalten!

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Frank56 25. März 2011 at 19:47

Außer Haarp gibt es zu den Erdbeben vielleicht eine ganz “natürliche” Erklärung! Das Thema ist heiß, und es sollte sich jeder ansehen! Zurück zu den Katastrophen aus jüngster Vergangenheit, die einem Planeten X zugeschrieben werden.

27.02.2010 Erdbeben in Chile
04.09.2010 Erdbeben in Neuseeland
21.02.2011 Erdbeben in Neuseeland
16.03.2011 Erdbeben in Japan!!
27.09.2011 ???
17.10.2011 kürzeste Distanz zur Erde!!
23.11.2011 Selbe Linie wie bei dem Erdbeben in Chile und dem
Erdbeben in Japan!

Planet Elenin – (Erklärung zu Linien der Sonne, Erde und Planet_X!)
http://www.youtube.com/user/astrolpatroit#p/a/f/1/Qi7wpEIGU0I

Entstehung des Sonnensystems durch Planet X oder besser einem seiner Monde:
Nibiru 2012, history
http://www.youtube.com/watch?v=Iempod2GaAg&feature=related

Leider alles in Englisch.
Friede sei mit Euch

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ProjektPlanetX 25. März 2011 at 19:24

Dieses Video von Benjamin Fulford ist 3 Jahre alt.
Die Bedrohung ein Erdbeben gegen Japan auszulösen besteht also schon sehr lang und wie ernst sie war, dass erfuhren wir alle am 11.03.2011.

Das Video ist deutsch untertitelt, so dass es auch nicht englisch sprechende Zuschauer verstehen.

http://www.youtube.com/watch?v=860Zu0LMNYc&feature=related

Die Webseite http://www.Wahrheitsbewegung.net erklärt:

Zitat:
“In diesem Video erklärt Benjamin Fulford, ehem. Forbes Magazin Redakteur, wie Asien, insbesondere Japan von einer Erdbeben-Waffe seitens der “Bush-Nazi Skull&Bones Mafia” bedroht wird. Das Video ist ca. 3 jahre alt.

In einem aktuellen Blogeintrag schreibt Fulford am 11.3.2011: Special Bulletin:
Erdbeben Angriff auf Japan – USA, New Madrid Bruchlinie ist das nächste Ziel.

Der schreckliche Erdbeben-Waffen Angriff auf Japan, welcher zu 10 Meter Tsunamis an Japans Küsten führte, wurde von betrügerischen Elementen der US-Regierung in unterirdischen Basen in New Mexico und Nevada durchgeführt, nach Pentagon und CIA-Quellen.

Das nächste Ziel wird die New Madrid Bruchlinie im Süd-Westen der Vereinigten Staaten sein, nach Drohungen aus der Nazi George Bush Senior Fraktion der US-Regierung.

Da die Vereinigten Staaten (USA) ein Verbündeter Japans sind, verlangen wir, dass Sie umgehend Männer mit Panzern und Kanonen schicken, um diese US internen Basen einzunehmen und diese Völkermord Verbrecher im eigenen Land zu verhaften. Sie wissen, wer sie sind, und Sie wissen wo sie sind. Sie müssen handeln, oder Ihr eigenes Volk wird das nächste sein”.

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ProjektPlanetX 25. März 2011 at 18:41

Das Video von conrebbi kann hier angesehen werden:
http://www.youtube.com/watch?v=npzvWGZfdho&feature=relmfu

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ProjektPlanetX 25. März 2011 at 18:40

Schwere Erdbeben finden untypisch und extrem gehäuft in genau 10 km Tiefe statt.
Conrebbi versucht die Ursachen herauszufinden.
Es zeichnet sich auch hier der Verdacht eines Waffeneinsatzes ab!

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Wesker 25. März 2011 at 11:47

11.09.2001 11.03.2011
1+1+9+2+1+1+1+3+2+1+1=23
und wieder einmal ein dummer Zufall jajaja

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Yoa 24. März 2011 at 17:53

Ihr wisst aber schon das auf http://137.229.36.30/cgi-bin/magnetometer/gak-mag.cgi, lediglich das Magnetfeld der ERDE dargestellt wird oder?!…Den Text über der Grafik sollte man eventuell schonmal lesen.

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Tony Ledo 23. März 2011 at 20:40

Aus irgendwelchen Gründen kann ich keinen Kommentar in der Spalte zur Live-Sendung vom Dienstag absetzen – zig-mal ohne Erfolg probiert … kein Nercv mehr, daher hier:

Interessante Sendung, von der ich mir allerdings erst das Gespräch mit Wolfgang Eggert angehört habe.

Im Verhältnis Japan – China sehe ich nun nach dem Erdeben, der Atomkatastrophe den Anlass davon auszugehen, dass Japan nun erst einmal als endlich aufgeschlossenen mittelfristig urbar zu machenden Investitionsmarkt wahrgenommen wird – insbesondere von China. Ein wenig habe ich mich gewundert, wie Eggert die von den USA angeblich favorisierte Möglichkeit, Japan gegen China militärisch aufzubringen, für irgendwie realisierbar dargestellt hat. Das erscheint mir doch vorerst sehr in den Hintergrund gedrängt. China kann Anteile an japanischen Industrien aufkaufen und Kredite vergeben, auf die Japan wirtschaftlich
angewiesen sein wird, kann Exporte aus China nach Japan steigern und sogar
mit einem intensivierten Mitspracherecht in wirtschaftlichen Dingen im
eigene Interesse liegende Importraten ausgestalten.

Das könnte freilich eine national gesinnte Opposition aufbringen und formieren und so für Spannungen sorgen. Ob daraus ein militärischer Konflikt hervorgehen mag, darüber lässt sich aber nur sehr vage spekulieren. Momentan
muss Japan chinesischen Interessen unterliegen. US-Amerikanischen ebenso,
was mit Blick auf die Schulden gegenüber China, China in gewissem Maße auch Recht sein kann.

Leider, obwohl ich die Gesprächsführung durch Alex durchwegs in Ordnung
fand, konnte er Wolfgang Eggert nicht dazu bringen, eine Einschätzung darüber abzugeben, wie bzw. ob sich das Verhältnis USA – (messianistisches)
Isarel nach Bush unter Obama geändert haben könnte. Allerdings hat er sehr
wohl beschrieben, was in der ‘Endzeit’ auf dem Plan stünde, falls die messianistische Elite in einer Enge zu den letzten Mitteln – den Tempelwaffen – griffe.

Ich äussere nun mal eine etwas gewagte Vermutung: Was wäre denn, wenn China und die USA gegen die messianistische Elite, die historisch gesehen auf eine lange Tradition in beiderseitiger fruchtbarer Kooperation auch mit ganz
säkularen Kräften zurückblicken kann, gemeinsam paktierte? Paktierte, um jenen im Raum stehenden Total-Genozid abzuwenden, da man einer in Etappen sich schneidenden aber im Ausgang sich sehr unterscheidenden Version der
Zukunft, der Geschichte, anhängt?

Die extremen politisch aktiven Messianisten (in der Tradition des Mesiah ben Jakob wirkend) sollten bei eventueller Bewahrheitung meiner Annahme erwartungsgemäß in nächster Zeit etwas hektisch werden. Das angebliche Ufo über dem Tempelberg, die aktuell im Schatten der Libyen- und Japankrise stattfindende Verschärfung der Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern, der jüngste drastische Anschlag sprächen dafür.

Die Fülle an technokratischen Zukunftsentwürfen wären dahin, die Geschichte des Menschen mehr oder weniger geschrieben würden jene Messianisten den allergrößten Teil der Erde unbewohnbar machen, die Menschen bis auf eine kleine aus vermeintlich ihnen, den endlich erlösten, fortgetragenen Messianisten, bestehende Restmenschheit ausgerottet. Ich kann mir Alternativen dazu vorstellen, die zwar ebenfalls eine beträchtliche Rate an
Zerstörung mit sich brächten, aber fern aller Visionen einer reinen Jenseitsexistenz der Auserwählten nach Auscheidung der Erde als Lebens-Ort
stehen und die sowohl von den maßgebenden Kräften Chinas wie denen der USA getragen werden.

Der Witz jedoch bei der Sache, sollte daran etwas Wahres sein: Gog und Magog wären als Gegner oder zu ‘Befreiende’ wie das die Religiösen ausdrücken,
identifiziert und für die zur Apokalypse Treibenden hätte sich formal eigentlich nichts geändert.

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netterEddy aka durstensenz 23. März 2011 at 13:49

Sagt mal weiß einer von euch wie Ron Paul zu Kernenergy steht? vorallem im zusammenhang zu den aktuellen ereignissen wäre seine Meinung wirklich mal interessant. Gibt es da statements?

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Blume 23. März 2011 at 14:28

2006 war er zumindest noch pro Atomkraft, denn die Argumente gegen Atomkraft wären nicht sonderlich überzeugend.

Do you anticipate that nuclear energy will provide some solutions to higher energy prices? China and India are building nuclear plants, and they have a large number of new plants planned for the future. Do you favor this form of energy?

CONGRESSMAN PAUL: I think it will come. I think it is a good answer. I have a nuclear power plant in my district. It is another answer when energy prices go too high. I think we are going to win on that issue, although we have lost for a good many years, and there have not been any new nuclear power plants. When push comes to shove, I think the American people are going to say, “I want my house heated and lit up with electricity.” So I think we are finally going to reject some of these arguments against nuclear power, because they are not very convincing.”

http://www.321gold.com/editorials/taylor/taylor031706.html

Hier eine FOX-News Interview mit Ron Paul vom 15.3.11. Seine Einstellung hat sich nicht geändert. Die Sorge vor unbeherrschbarer Kernenergie hält er für Hysterie und Amerika sollte neue AKWs bauen.

http://www.youtube.com/watch?v=1gWSeiUxr_8

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Weltenwanderer 23. März 2011 at 13:25

Liebe Leserinnnen und Leser,

wir sind sehr stolz, Ihnen sagen zu können, dass seit heute, 23.3.2011, unser unabhängiges Strahlen-Messportal aktiv ist:

http://strahlenbelastung.wo-wann-wer.de/

Wer einen Geigerzähler sein Eigen nennt, kann hier seine Daten anonym einstellen. Das heisst, dass der Einsender der Daten natürlich nicht öffentlich genannt wird.

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen teilnehmen würden.

Mein Entwickler Carsten Achilles freut sich, wenn Sie bei ihm einen Account für das Portal anfordern:

[email protected]
0541/9156730

Er erklärt Ihnen auch gerne das technische Prozedere.

Geben Sie das bitte auch an Bekannte weiter, die über einen Geigerzähler verfügen.

Herzliche Grüsse, Ihr

Gerhard Wisnewski

P.S.: Ich möchte nochmals allen von Ihnen danken, die dies mit ermöglicht haben, sei es nun durch einen Spende oder durch nützliche Informationen, Hinweise und Gedanken – und das waren schliesslich alle von Ihnen. Bitte unterstützen Sie meine Arbeit auch weiterhin.

Wenn Sie keine Informationen in dieser Sache erhalten möchten, bitte einfach mit “nein danke” antworten.


Gerhard Wisnewski
Journalist Schriftsteller TV-Autor Literaturagent
Postfach 140624
D-80456 München

Fon&Fax 03212-1176472

http://www.wisnewski.de
IP-Adresse 78.46.210.158

Wisnewski auf youtube:
http://www.youtube.com/user/WisnewskiGerhard

José-Lutzenberger-Preis 2008
http://info.kopp-verlag.de/news/wisnewski-erhielt-lutzenberger-preis-fuer-whistleblower.html

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Blaumann 22. März 2011 at 20:42

Ist das Ziel nicht erst einmal, die Welt in vier Teile aufzuteilen?

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Blaumann 22. März 2011 at 20:40

Ich habe auf der offiziellen Seite gelesen, dass HAARP lediglich mit einer Kapazität von 1 Millionen Watt auskommt.

Kann mir Jemand bestätigen, ob das für eine Veränderung des Klimas oder der tektonischen Platten genügt?

Wenn es geht mit Links usw.

Benesch:

Selbst wenn die These stimmt, die du angibst, frage ich mich Eines:
Ich kann den Hass gegen Nord Korea durchaus verstehen. Aber warum ausgerechnet China? Soviele Atombomben kann Japan doch gar nicht abschiessen, bis China mit seiner vollen Härte zurück ballert und so eine kleine Insel, im Vergleich zu China einfach Platt macht.” und die Amis…. Bevor sich die Amis einmischen, müssten sie erst einmal den Schock über die geplatzten Schecks aus China gedanken machen, denn wenn China die Anleihen einfach gegen Waffen tauscht, sieht Amerika ziemlich Alt aus.

Oder habe ich das ganze pllitische Netz und die Globalisierung und die neue Weltordnung falsch verstanden?

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ProjektPlanetX 22. März 2011 at 19:54

Das Thema Planet X ist hier off topic.
Du kannst gern auf meinen Namen klicken und Dir Informationen anschauen.
Um jedoch die Kausalitäten zu verstehen, da bedarf es viel Lesezeit und Recherchezeit.

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Nürnberger_Paladin 22. März 2011 at 18:28

Eine Frage an dich PlanetX. Du hastt ja deinem Namen, wie es scheint, nach etwas mit PlatnetX oder Nibiru zu tun. Wenn es diesen Planeten gibt, dann müsste er doch mittlerweile zu sehen sein oder? Sonst führt die Zeit diese Theorien immer mehr ad absurdum.

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THX 1138 22. März 2011 at 23:42 Reply
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ProjektPlanetX 22. März 2011 at 17:50

Video von Conrebbi – Japan – 654 Erdbeben in 10 Tagen

http://www.youtube.com/watch?v=NuyAWWDnQwU&feature=player_embedded

Die im Video genannten Zahlen der schweren Erdbeben vor Japan sind real.
Die aktuelle Gefahr, das Japans Norden im Meer versinkt, ist zumindest im denkbaren Bereich.

Erwähnen möchte ich, dass dieses Video einen ebenso denkbaren Einsatz von HAARP nicht widerspricht.
Einmal durch HAARP angestoßen, könnte sich die Region verselbstständigen – Dominoeffekt.

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Tony Ledo 22. März 2011 at 18:09

Man solls au’ ned übertreiben, oder?! Also ich mein’ jetzt Conrebbi damit. Wem ist mit Prophezeiungen der übelsten Katastrophenszenarien denn gedient?

Könnte alles sein, schon klar – – ich geh’ mal ne’ Pulle Portwein einkaufen …. hoffentlich fall’ ich nicht vom Fahrrad ….

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0815 22. März 2011 at 17:46

Super Artikel Alex, mach weiter so und ignorier einfach die Trolle hier!

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ProjektPlanetX 22. März 2011 at 13:47

Wie sich die Beziehung Japan – USA entwickelt zeigt deutlich, dass der Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa sich noch 2 Tage Zeit nimmt, dass “Hilfsangebot” der USA anzunehmen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/japan-beschaedigte-atomanlage-erneut-rauch-ueber-fukushima-reaktor-1.1075367-2

Jedes Land wäre in dieser Lage für alle Hilfe unendlich dankbar – Japan nicht – es wird sicher ernste Gründe dafür haben. Jeder mag sich da seine Gedanken machen – Stichwort HAARP.
Dazu ein 15 Sekunden Video:
http://vodpod.com/watch/5759092-haarp-evidence-in-japan

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Nürnberger_Paladin 22. März 2011 at 14:12

Hast du davon die Quelle? Also von welcher offiziellen Wetterseite ist das Video und kann man es dort noch einsehen?

Müsste doch dann auf allen Wetterseiten zu sehen oder?

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ProjektPlanetX 22. März 2011 at 14:52

Zu diesem Wettervideo habe ich keine weitern Quellen. Ich kann leider kein japanisch, so dass ich auf den japanischen Wetterstationen nicht recherchieren kann.
Jedoch das HAARP de facto aktiv war, dass kann jeder Leser hier auf der Originalwebseite nachforschen.
Einfach den Tag 20110311 eingeben, dann zum Vergleich 20110310, 20110312 und 20110313:

HAARP Magnetometer:
http://137.229.36.30/cgi-bin/magnetometer/gak-mag.cgi

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rubyblue 22. März 2011 at 12:45

Der derzeitige Weg der radioktiven Wolke: http://www.nachrichten.at/nachrichten/videos/sts11308,2339

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rolf 22. März 2011 at 4:56

Japan täte gut daran, sich Atomwaffen zuzulegen und die USA aus dem Land zu schmeissen.

Dasselbe gilt für die BRD.

Letztere sollte allerdings aufpassen, dass sie nicht zuvor von Israel atomar ausgelöscht wird: Kann man die Kuh nicht mehr melken, dann schlachtet man sie.

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Guantana-MOHR a.k.a Guerilla 22. März 2011 at 4:04

Japan – 654 Erdbeben in 10 Tagen

http://www.youtube.com/watch?v=NuyAWWDnQwU

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Guantana-MOHR a.k.a Guerilla 22. März 2011 at 4:38

Allein Heute (Dienstag; grad ma 4:30 uhr) gab es schon 5 Erdbeben in Japan.. Und Jetzt kommts.. hehe..
Insgesammt sind es nun 666 Erbeben. Mal gucken was noch kommt.
Aber Interessant auch, dass die Erdbeben stätig abnahmen… bis es Heute (bis jetzt) nur noch 5 stk waren.. und ausgerechnet jetzt bei 666 stk. bleibt.. hhhmmm… soll nix heissten.. is ja noch Früh ;).. kommt wahrscheinlich noch was!

http://www.japanquakemap.com/

zu sehen auch hier…

http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Maps/10/145_40.php

Peacen Miesen Reason 5.0
Guantana-MOHR a.k.a Guerilla

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Klausi 22. März 2011 at 10:15

cooler link,

mittlerweile sinds 676 beben

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guyincognito 22. März 2011 at 1:55

hahaha, der spiegel titelt:

Fukushima: Was wirklich geschah

fast so gut wie der brüller hier:

http://deinweckruf.files.wordpress.com/2010/10/der-spiegel-ehrt-churchill.jpg?w=497&h=634

aber so lange diese internetseite existiert, weiß ich, es gibt noch gutes in der welt: http://www.gerhard-wisnewski.de

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Weltenwanderer 22. März 2011 at 1:08

@kritik

dann laß es doch – mußt ja nicht kaufen, wir sind doch nicht im Sozialismus – es zwingt Dich niemand dazu.
Aber die Möglichkeit, sich Dinge zuzulegen ist doch schon mal was wert – oder.
Im DDR-Sozialismus hatten die Leute nicht mal die Möglichkeit das eigene Land in westlicher Richtung zu verlassen oder eben auch bestimmte Dinge (Schlauchboote, Neoprenanzüge, Taucherausrüstungen (z.B.zur Republikflucht usw.)) zu kaufen.
Von Selbstschutz unter der Knute der roten Socken wollen wir hier mal gar nicht erst reden.
Ich selbt habe u.a. Gasmasken für die ganze Familie bereits seit Jahren für Krisenfälle gebunkert, sowie andere für nationale oder globale Notstände wichtige Güter.
Wer darauf verzichten mag – bitte doch – jeder nach seiner Fasson.

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Nürnberger_Paladin 21. März 2011 at 23:32

Habe noch nie einen getroffen der beim Namen schlimmer daneben gegriffen hat wie dieser mentor. Außer er will andere lehren, wie man unlustige, sinnfreie Kommentare schreibt und primitiv pöbelt.

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mentor 22. März 2011 at 23:27

@ Nürnberger Aladin

Ich zitiere noch mal einen deiner ach so lustigen und geistreichen Dialoge mit Blume:

Nebenbei, wenn man beobachtet, wie du dich stets an jeden hängst, der gegen ein Waffenverbot ist, habe ich ehrlich gesagt den Verdacht, dass es dich beim Gedanken an martialische Männer mit Waffen in archaischen Posen, in Wahrheit gewaltig im Schritt zu jucken beginnt. Du scheinst gar nicht mehr von ihnen ablassen zu können und sie regelrecht zu verfolgen. Vielleicht ist dir diese verborgene Sehnsucht auch selbst noch gar nicht bewusst, aber es ist wirklich offensichtlich. Vielleicht darfst du immer nur kucken aber nie anfassen. 😉

Ich will dir eine gewisse Intelligenz nicht absprechen aber belehr mich bitte nicht wie man konstruktive Kritik am niveauvollsten anbringt solange du selber solchen Rotz schreibst.

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EuroTanic 21. März 2011 at 23:12

Israelische Firma für die Reaktorsicherheit zuständig: “Israeli firm which secured Japan nuclear plant says workers there ‘putting their lives on the line'” http://www.haaretz.com/print-edition/news/israeli-firm-which-secured-japan-nuclear-plant-says-workers-there-putting-their-lives-on-the-line-1.349897

Da muss ich nun wieder grübeln 😀

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mentor 21. März 2011 at 23:00

kauft doch hier eh keiner ausser fluor (Frauen shoppen eben gern)

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F.B. 21. März 2011 at 22:36

@ Kritik,

warum habe ich den Eindruck, daß Du mir Deine Sichtweise als Fakt überhelfen willst?
Weil Du Ansichtssachen und Tatsachen verdrehst?

F.B.

P.S. Vielleicht sagt Dir dieses Modell eher zu:
http://www.youtube.com/watch?v=IJnvaR_Xivw&feature=related

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mentor 22. März 2011 at 22:51

wo ist denn der Kommentar von

@ Kritik?!

gelöscht!?

Mielke lässt grüssen!

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Rufus 21. März 2011 at 20:51

Und jetzt ganz neu im Infokriegshop der ABC Schützenpanzer ähm.. ich meine natürlich Schutzanzug. Kinders… was ist nur aus infokrieg.tv geworden? infokrieg.tv bald ein Teleshoppingkanal ? Wo ist Alexander Benesch ? Was habt ihr mit ihm gemacht und wer verbockt hier diesen Mist. Unglaublich.

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ProjektPlanetX 21. März 2011 at 21:44

@all
Nicht Infokrieg ändert sich, sondern die Weltlage.
In Japan sterben hier und heute Menschen und werden verstrahlt – HAARP ist ein Indiz und über Indizien denkt man sachlich nach und bemüht, sich diese in den Kontext der politischen Fakten einzuordnen.

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Nürnberger_Paladin 21. März 2011 at 22:05

Naja so ein ABC-Schutzanzug ist nichts Schlechtes. Vor allem bei den aktuellen Anlässen. Willst du ausschließen, dass es bei uns nicht mal einen Terroranschlag geben könnte? Wer auch immer dahintersteckt.

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netterEddy 21. März 2011 at 22:57

oh nein wie schrecklich morgen kommt einer und verkauft wasserfilter und bücher über selbstschutz.
were is the fucking difference?

jaja ich weiß lächerlich nee

es gibt hier leute die nehmen die bedrohung durch inszeniert oder nicht inszenierte katastrophen ernst.

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mentor 23. März 2011 at 0:06

ach für katastrohpen hab ich doch ne unfallversicherung-wenn die nicht zahlt hab ich ne rechtsschutzvers. und wenn ich bei draufgeh zahlt die LV. 🙂

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Sei's drum 21. März 2011 at 20:46

Leute, Leute, Leute… sowas ist sowas UNGLAUBLICH absurd. Macht doch mal irgendwas Schönes im Leben, kümmert euch um Topf- oder Balkonpflanzen, oder was weiß ich. Aber so ein geistiger Dünnschiss wie “Hat Amerika jetzt HAARP eingesetzt?” macht doch nur das Schöne kaputt, was man im Leben hat. Meine Herren, es fing langsam an, hier wieder auf altes, recht seriöses Niveau zu kommen. Aber mit solchen Artikeln macht sich jeder, ders ernst nimmt und Autor und Veröffentlicher lächerlich. Hochgradig lächerlich! Wetter kontrollieren… Alter! Wir sind hier nicht in 50er/60er-Jahre-Alienhorrorfilmen! Es gibt auch eine reale Welt da draußen! Und da passieren nun mal starke Erdbeben, keiner hat mit so einem Tsunami gerechnet – bumms! Wie gesagt, die Zeit, so einen Mist zu veröffentlichen, kann man auch gut anders nutzen.

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Tony Ledo 21. März 2011 at 20:55

Sorry. In dem Artikel habe ich weder “Hat Amerika jetzt HAARP eingesetzt?” als Suggestiv-Frage gefunden, noch als Behauptung beantwortet.

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Sei's drum 21. März 2011 at 22:31

Gib mal in der Browsersuche “HAARP” ein und schau mal in die Zusammenhänge… mit irgendwelchen merkwürdigen Werten usw. Aber versaut euch ruhig die Zeit damit.

Herr Benesch, wann machen sie endlich mal wieder vernünftigen alternativen Journalismus und nicht so ein paranoides Zeug?

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mentor 21. März 2011 at 22:53

Daumen hoch!

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Weltenwanderer 22. März 2011 at 1:16

@seis drum

…dann lies doch den Mist nicht und kümmer Dich um Deine Topfplanzen.

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Tony Ledo 21. März 2011 at 20:17

Ja großartig und ein mindestens zweimal zu lesender Artikel.
Ob HAARP der Schlüssel ist? Ich glaube nicht, zuviel spricht dagegen. Wer weiss, vielleicht ist es ein Baustein. Vielleicht werden die ausgesandten Wellen an anderer Stelle verstärkt. Erdbeben kann man aber nach meiner bisherigen Informationslage höchstens dann mit der reine HAARP-Anlage erzeugen, wenn man per HAARP Einfluss auf die Wassereinschlüsse in der Tiefe nehmen würde. Welchen genau? Keine Ahnung. Aber ich werde demnächst einen Geophysiker, der zwar stets etwas genervt auf solche Ideen reagiert, einmal befragen.

Ohne Fachwissen über die mechanischen Möglichkeiten ist die Annahme, HAARP habe etwas mit der Erzeugung von Erdbeben zu tun, leider reine Spekulation. Außerdem ist zu bedenken, dass als propagandistisches Mittel, um zu verunsichern, Gerüchte auszustreuen, man habe schon all die Ökoterrorwaffen fertig zur Benutzung bereitstehen, keine schlechte Idee wäre. Hier Wahrheit von taktisch erwogener Behauptung zu unterscheiden ist ebenfalls sehr schwierig. Keinen Augenblick zweifele ich jedoch daran, dass an Wetterwaffen, Erdbebenwaffen, Fluwaffen, gearbeitet wird und manches schon für den Einsatz tauglich ist. So gut wie sicher bin ich mir hinsichtlich der Erweckung und Lenkung von Wetterphänomenen wie Hurricans, Dürren – Wolkenerzeugung ist schon komplizierter.

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ProjektPlanetX 21. März 2011 at 21:10

@Tony Ledo

Grüße aus München.

Schaut Dir bitte die HAARP Werte vom 11.03.2011 – Beginn des Erdbebens in Japan – an.
Auf diesen beiden Seiten findest Du alle Infos und Links – etwas scrollen – die Diagramme kann man nicht übersehen:
http://planetx.forenking.de/viewtopic.php?f=3&t=23&st=0&sk=t&sd=a&start=900
und http://planetx.forenking.de/viewtopic.php?f=3&t=12&st=0&sk=t&sd=a&start=20
Auch wenn HAARP aktiv gewesen ist, so kann theoretisch auch unabsichtlich das Erdbeben ausgelöst worden sein.
Wer Zweifel hat, ob HAARP in der Lage ist, Erdbeben auszulösen (nicht zu verwechseln mit verursachen), der sollte ab Minute 25 hier rein schauen – Wetter als Kriegswaffe auf n-tv am 6.03.2011 / 22:05 Uhr gesendet:
http://www.youtube.com/watch?v=OstbAWsJzzs&feature=player_embedded
HAARP eine potenzielle Kriegswaffe:

Zitat der Quelle:
http://www.alaska-info.de/a-z/haarp/alaska_haarp1.html

> US-Patent Nr. 4.873.928 – Oktober 1989
“strahlungsfreie Explosionen von nuklearen Ausmaßen” <

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dogbert 22. März 2011 at 8:36

Das US-Patent Nr. 4.873.928 beschreibt lediglich Möglichkeiten, mittels Gasexplosionen die Gleichmäßigkeit einer Nuklearexplosion zu simulieren. Mehrere Zündmöglichkeiten werden beschrieben. Eine Zündmöglichkeit wäre, einen im Gas verlaufenden, aluminiumbeschichteten Draht (Antenne) mittels eines kurzen Überlastimpulses zum Durchbrennen zu bringen.
Eine Verbindung zu HAARP und Erdbeben sehe ich allerdings immer noch nicht. Wo ist das Gas, wo ist der Draht?

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Tony Ledo 22. März 2011 at 12:57

@ProjektPlanetX – Die Doku auf NTV ist eine History Channel-Produktion – aus Dutzendware billig zusammengeschnippselte Reportage angelet als Quotenfänger. Was Dr. Agnew mit der Lautsprecherbox, dem Sand, dem Spielzeuglaster und dem Stein auf einem Würfel anstellt, hat nichts aber auch garnichts mit HAARP zu tun. Allerdings mit Schallwellen.

Die Suche nach Erdöl mit ELF-Wellen ist dagegen nicht ohne. Wie gesagt kenne ich einen Geophysiker, der mir einmal sagte, es werde nicht eingestanden dafür, aber es bestehe sehr wohl unter Geophysikern die Annahme, dass durch die Erdölsucherei mit solchen Wellen Erdbeben unbeabsichtigt ausgelöst werden.

Aber auch das hat mit HAARP nichts zu tun, weil HAARP für die Verschickung solch starker ELF-Wellen nicht ausgestattet ist. HAARP kommt medial einfach gut an. Damit kann man punkten, das ist eben so und verdeckt vielleicht ganz andere Mittel und Möglichkeiten der Erbebenauslösung.

Auch Grüsse an dich.

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pentacyana 22. März 2011 at 17:08

Ich habe im Rahmen eines Experements mit eigenen Augen gesehen wie verdichteter Sand unter Einfluss von elektromagnetischer Strahlung relativ geringer Intensität sich löst und bröckelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man im Großem Maßstab auf diese Weise Erdbeben auslösen kann. Voraussetzung ist aber, dass bereits Spannungen in der Erdkruste vorhanden sind.

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Frank56 22. März 2011 at 21:25

Unwahrscheinlich ist die Annahme von Haarp nicht, wenngleich ein Beweis schwierig sein sollte.
http://www.youtube.com/watch?v=OstbAWsJzzs&feature=watch_response

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ProjektPlanetX 21. März 2011 at 19:59

Ein brillanter Artikel – erstklassig recherchiert! Gratulation und Danke!

Zitat:
„Was sagt uns aber die amerikanische „Keine Macht Neben Uns“-Strategie in Bezug auf die nuklearen Umbrüche in Fernost?

Ich warne die Europäer davor zu glauben, dass die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung Skrupel haben würden, auch in Europa militärisch zu intervenieren“.

Stimmt, wer den 11.September geplant und durchgeführt hat, der schreckt vor nichts zurück.

Zitat:
„Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind und zwar mit allen Mitteln, einschließlich Atomwaffen“

Stimmt und HAARP ist da nur ein geeignetes Mittel zum Zweck!

Zitat:
Die DPJ kündigte offen an, das Bündnis mit den USA einer Prüfung zu unterziehen.

Stimmt – das sehen die USA nicht gern!

Zitat:
„Ein überdeutlicher Indikator des japanischen „Ausbrechens“ war eine Reihe von Auftritten, bei denen Yukishima Fujita, Leiter der Parteiabteilung für „Internationale Fragen“ und Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitik und Verteidigung im Japanischen Oberhaus, die offizielle US-Version zum Hergang von 911 und den darauf gründenden „Krieg gegen den Terror“ in Frage stellte – was im März 2010 eine harsche Kritik seiner Person in einem regierungsamtlich klingenden Editorial der Washington Post nach sich zog“.

Stimmt – das war das Ende der Freundschaft Japan – USA!

Zitat:
„Dann, noch bevor die Arbeiten aufgenommen worden waren, ereignete sich so etwas wie ein Wunder: Asahara offenbarte prophetische Qualitäten. Am 8. Januar 1995 kündigte er in einer Tokioter Radiosendung den Einsatz exakt ebenjener Waffe an, auf die er und seine Hintermänner gerade im Begriff standen, ihre Hand zu legen: „Japan“, so seine Worte, „wird 1995 durch ein Erdbeben angegriffen werden. Der wahrscheinlichste Ort dafür wird Kobe sein“.
Neun Tage später wurde Kobe von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht, das in der zum größten Teil verwüsteten Stadt 5500 Tote und ein vielfaches an Verletzten zurückließ
Cohens Ausführungen klingen verdächtig nach dem amerikanischen Regierungsprojekt HAARP, sie waren aber – zeitgleich erschienen die Enthüllungen im New Dawn und Nunn war Leiter des Hearings – offenkundig auf die AUM gemünzt. Sicher ist: Was vermeintlich private Gruppen entwickeln können, besitzen die mit Milliardenbudgets ausgestatteten Staatsrüstungen schon lange. Auch wenn die Öffentlichkeit hierüber wenig bis nichts erfährt: An sogenannten Seismischen und Tektonischen Waffensystemen wird bereits seit Dutzenden von Jahren gearbeitet.

So zeigt das folgende Geheimdokument, daß die damaligen Alliierten bereits Ende des Zweiten Weltkriegs praktische Überlegungen anstellten, wie man mittels Sprengungen im Meer vernichtende Flutwellen induzieren könne.“

Stimmt – ich bin mir sehr gewiss, dass Japan genau weiß, ob ein HAARP Vorfall stattgefunden hat oder nicht.
Militärisch wird Japan nicht auf die USA einschlagen, aber sollte das ungeheuerliche wahr sein und HAARP bezüglich des Erdbebens in Japan absichtlich involviert gewesen sein, dann wird es eine Reaktion Japans gegen die Verantwortlichen geben.
Das wird nicht das amerikanische Volk sein, sondern die „globale Elite“ und ihre Marionetten.

Andreas von Projekt Planet X

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