von Ralph Bärligea

Lüge Nummer 1: Der Euro wird als Währung „gerettet“

Nein, es geht darum, dass überschuldete Staaten, die von normalen Geldgebern keine Kredite mehr bekommen, weil eine Rückzahlung aussichtslos ist, noch mehr Kredite über den Rettungsschirm aufnehmen sollen. Das ist Insolvenzverschleppung und rettet den Euro nicht, sondern im Gegenteil, es schädigt den Euro. Der Euro-Rettungsschirm muss schließlich finanziert werden, und dies geschieht, weil die Steuern real schon bei über zwei Dritteln unseres Einkommens liegen, indem die Europäische Zentralbank einfach zusätzlich Geld druckt, was dann den Euro entwertet und so den Euro als Währung zerstört. Die Maßnahmen, die im Mai 2010 hinsichtlich des Euro-„Rettungsschirms“ begonnen haben und seitdem weiter verstärkt wurden, sind als „stille Währungsreform“ zu werten, wie es auch der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler an der Universität Passau sagte. Schließlich sind die drei Säulen der Währungsunion aufgehoben worden: Unabhängigkeit der Zentralbank, kein Ankauf von Staatsanleihen, keine kollektive Haftung für Schulden eines Mitgliedslands. Die „Wirtschaftswoche“ als Deutschlands größtes Wirtschaftsmagazin erkannte dies auch und wählte im Mai 2010 als Titelblatt eine Todesanzeige für den Euro. Der Euro wird also nicht „gerettet“, sondern zerstört.

Lüge Nummer 2: Es geht darum, anderen EU-Ländern zu „helfen“

Überschuldeten EU-Ländern wird durch noch mehr Schulden nicht geholfen. Helfen würde eine Insolvenz, und die Länder wären ihre Schulden los und könnten sich unter dem ökonomischen Druck, nicht ohne Gegenleistung ständig neues Geld zu bekommen, an die reale ökonomische Situation anpassen und so wettbewerbsfähiger werden. Durch noch mehr Kredite an diese Länder wird nur den Banken geholfen, die ihnen Kredit gewährt haben. Obwohl sie wegen des Ausfallrisikos Jahrzehnte lang höhere Zinsen für die Anleihen an diese Staaten bekamen, übernimmt jetzt das Ausfallrisiko der europäische und vor allem der deutsche Steuerzahler über den „Euro-Rettungsschirm“. Durch die weiter an die Pleitestaaten vermittelten Gelder werden in diesen Staaten reale Ressourcen im Staatssektor gebunden und einer Verwendung entsprechend der wirklichen Nachfrage der Menschen vor Ort und entsprechend der Exportbedürfnisse im Ausland entzogen. Die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder wird so systematisch kaputt gemacht. Was beispielsweise hat Spanien der durch die Billigkreditpolitik der EZB angereizte Bauboom gebracht? Leer stehende Plattenbauten, Verschandelung der Küsten, Zerstörung der Umwelt, Verschwendung von Ressourcen und Arbeitszeit. Dieser Wahnsinn wird jetzt durch staatliche Hilfsprogramme, die durch das Rettungspaket nun bis ins Endlose finanziert werden können, aufrecht erhaltenen. Den EU-Ländern wird so nicht „geholfen“, sondern geschadet.

Lüge Nummer 3: Es handelt sich nur um Garantien, es fließt kein Cent deutscher Steuergelder

Das stimmt nicht, denn dadurch dass Deutschland für den Euro-„Rettungsschirm“ garantiert, verschlechterte sich seine Bonität, wodurch es für eigene Anleihen höhere Zinsen zahlt, die ja aus Steuermitteln bedient werden müssen. Hierauf verwies ich bereits am 30. April 2010 und warnte vor dem griechischen Sozialisten, Trickbetrüger und Ex-Ministerpräsidenten Simitis, der in der Bundesbankfiliale zu München die Euroanleihe zur Finanzierung von Pleitestaaten als einer der Ersten in die Diskussion brachte. Die auf deutsche Staatsanleihen zu zahlenden Zinsen sind auch sofort seit Einführung des Euro-„Rettungsschirms“ gestiegen. Es fließen also nicht keine, sondern Milliardenbeträge deutschen Steuergeldes. Durch den jetzt neuen „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM) muss Deutschland neben Garantien sogar knapp 22 Milliarden Euro direkte Bareinlage leisten, was die Lüge, es fließe kein einziger deutscher Steuercent, perfekt macht.

Lüge Nummer 4: Die EU-Pleitestaaten haben nur kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten

Dass der Kredit an die europäischen Pleitestaaten irgendwann zurückbezahlt werden könne und die Finanzmärkte nur kurzfristig hysterischerweise gewissen EU-Staaten keinen Kredit mehr gäben, sind absurde Annahmen. Wer weniger Vermögen hat als Schulden und seit mehreren Jahrzehnten, ja sogar seit Staatsgründung, höhere Ausgaben hat als Einnahmen, ja auch seine Zinsen nur durch immer mehr neue Kredite bezahlen kann und bei den, um nicht Pleite zu gehen, notwendigen Steuererhöhungen vor einer Revolution steht, der ist einfach Pleite. Wer solche Länder nicht finanziert, ist nicht irrational und unterliegt auch keinem tierischen Herdentrieb, wie die EU-Planer unterstellen. Oder sind Sie lieber Leser etwa ein hysterischer Dummkopf, weil sie keine Griechenlandanleihen kaufen? Dass einige EU-Staaten auf die Pleite zusteuern, war seit Jahrzehnten ersichtlich. Griechenland beispielsweise hat seine Verschuldung nicht einfach von heute auf morgen um das Doppelte des Maastricht-Kriteriums einer Verschuldung von maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesteigert.

Lüge Nummer 5: Das Einspringen des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist hilfreich

Dass der IWF zu dem bisher 500 Milliarden Euro schweren Euro-„Rettungsschirm“ noch einmal 250 Milliarden drauflegt, sei eine tolle Sache, behauptet man. Das ist falsch, denn der IWF finanziert sich auch über seine Mitgliedsländer, wodurch ähnlich wie beim Euro-„Rettungsschirm“ wieder Deutschland am meisten haftet und am meisten zu verlieren hat. Lüge 1 bis 3 und die im Folgenden noch erklärten Lügen 6 und 7 treffen auf die „Hilfe“ des IWF genauso zu, wie auf den Euro-„Rettungsschirm“ selbst. Die Schweiz hat dem IWF wegen seiner ruinösen Kreditversprechen an EU-Pleitestaaten jetzt sogar Kredite verweigert, wodurch das gesamte IWF-Rettungspaket ins Wanken gerät und am Ende nur der Dümmste, also im vorliegenden Fall Deutschland, zahlen und verlieren wird. Lukas Reimann, Nationalrat der größten Partei in der Schweiz (SVP), schreibt zur Thematik: „Die SVP ist nicht bereit, die Verantwortung für hochspekulative Aktivitäten des IWF bei der Rettung bankrotter Staaten zu übernehmen. Die finanz- und währungspolitischen Risiken für die Schweiz sind dabei viel zu groß. Die SVP wird eine Parlamentarische Initiative zum Austritt der Schweiz aus dem IWF vorbereiten.“ Bereits am 16. Dezember 2010 hat Nationalrat Oskar Freysinger (ebenfalls SVP) eine Motion zum Austritt der Schweiz aus dem IWF eingereicht.

Lüge Nummer 6: Der Verlust seitens Deutschlands ist nach oben hin begrenzt

Deutschlands Anteil von 27 Prozent am Rettungsfonds liegt um 33 Prozent höher als der französische Anteil, mehr als 50 Prozent über dem italienischen Anteil und ist deutlich mehr als doppelt so hoch wie der Anteil Spaniens. Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien garantieren zusammen für fast 80 Prozent der Kredite, die der Euro-„Rettungsfonds“ vergibt. Italien und Spanien selbst sind jedoch Teil der sogenannten „PIIGS-Staaten“, die in unmittelbarer Gefahr stehen, pleite zu gehen, oder bereits pleite sind. Damit ist der „Rettungsschirm“ eine Last, die am Ende allein Deutschland zusammen mit Frankreich tragen wird. Seitens der Garanten für den Rettungsfonds ist nicht ersichtlich, womit die größten Garanten nach Deutschland und Frankreich garantieren sollen, wenn sie bereits selbst vor der Pleite stehen und bald selbst Rettungsgelder aus dem Rettungsschirm beziehen müssen. Eine Begrenzung des Garantie-, Haftungs- und Finanzierungsanteils von Deutschland liegt damit nicht vor.

Lüge Nummer 7: Der Rettungsschirm ist zeitlich begrenzt

Zeitlich begrenzt ist der Rettungsschirm auch nicht, denn angesichts der Pleitesituation der Staaten, die er finanziert, wie unter Lüge Nummer 4 beschrieben, war klar, dass es sich um eine Finanzierung ohne Ende handeln würde. Spätestens jetzt seit dem jüngsten EU-Gipfel wissen wir: Ab 2013 wird der Europäische Rettungsschirm, der bisher 500 Milliarden Euro schwer war und eigentlich 2013 auslaufen sollte, durch den sogenannten „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM) verlängert, der 700 Milliarden Euro schwer sein soll. Zusätzlich besteht der ESM dann nicht mehr „nur“ aus Garantien, sondern es wird auch „echtes Geld“ als Bareinlage eingezahlt. Damit erhöht sich die Last für Deutschland weiter. Ein Anstieg des Rettungsfonds ist jederzeit möglich, soweit weitere Euroländer Hilfe benötigen. Es ist ein Fass ohne Boden! Stolz verkünden unsere Politiker, wie wir die knapp 22 Milliarden Euro deutsche Bareinlage, die jetzt für den ESM fällig sind, wenigstens nicht sofort zahlen müssen, sondern über drei bis fünf Jahre in Raten verteilt zahlen „dürfen“. Zusätzlich zu dieser Einlage werden wir dann für 168,3 Milliarden Euro garantieren, lässt uns die „Bild“-Zeitung wissen. „Der Rettungsfonds wird zur Dauereinrichtung“, frohlockt die „Tagesschau“. Es liegt also, wie bereits einleitend gesagt, entgegen der Regierungserklärung der Kanzlerin nicht nur eine dauerhafte Fortsetzung des Rettungsschirms vor, sondern sogar eine extreme Ausweitung.

Das alles ist ein glatter Betrug! Zum Betrügen gehören jedoch immer zwei, einer der betrügt und einer der sich betrügen lässt. Solange wir uns also diese Behandlung mehrheitlich gefallen lassen, wird es so weiter gehen. Die Nutznießer dieser Euro-„Rettungspolitik“, kostspielige EU-Politiker, Banken und von Subventionsgeldern abhängige Großkonzerne, wären ja dumm, das für sie lukrative Eurorettungsgeschäft einfach ohne Grund aufzugeben. Benennen wir die EU und ihre Euro-„Rettungspolitik“ also als das, was sie ist: Lüge, Betrug, ökonomisch-parasitoid und weil gegen Lissabon-Vertrag und Grundgesetz verstoßend auch noch kriminell.

Weiterführende Informationen:

Die Kassierer: Wahres Lied zum Euro – Unbedingt hören!

Prof. Dr. Philipp Bagus: „Die Tragödie des Euro“

Prof. Dr. Thorsten Polleit: „Der Euro: Europas Papiergeldexperiement“

Quellen:

Ralph Bärligea: „Die Euro-Lüge: EU-Anleihe durchs Hintertürchen“

Merkels Regierungserklärung vom 27. Oktober 2010: Dementi dauerhafter Rettung von Pleitestaaten

Ralph Bärligea, „Smart Investor“, August 2010 : Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftkrise

„VERORDNUNG” zur Einführung eines europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus

„WELT“, 14.12.2010: „Eiserne Kanzlerin widersetzt sich Euro-Anleihen“

EFSF Rahmenvertrag der EU-Mitgliedsländer

Universität Passau, 22.06.2010: Frank Schäffler MdB erklärt „stille Währungsreform“

Offizielle Seite des European Financial Stability Facility

Ex-Ministerpräsident Simits zu Euro-Anleihen: Bankrotteur wirbt für noch mehr Schulden

„TagesAnzeiger“: Schweiz unterstützt ruinöse Euro-Rettungspolitik des IWF nicht länger

Nationalrat Lukas Reimann (SVP): Größte Schweizer Partei verlangt Austritt aus IWF

Motion des Schweizer Nationalrats Oskar Freysinger zum Austritt der Schweiz aus dem IWF

„BILD“: Fakten über den „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM) kurz und bündig

„Tagesschau“: Der Rettungsschirm wird zur Dauereinrichtung

Ralph Bärligea: Öffentlich-rechtliche Medien… Ein öffentlich-rechtliches Problem

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39 comments

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Zero 4. Juli 2015 at 2:47

Sorry, auch wenn du dir, was weiß ich was einbildest, aber ich interessiere mich einen feuchten Dreck um deine persönliche Meinung.
Entweder du verkraftest mich, als einen Menschen der anderer Meinung ist, oder bleibst auf ewig in deiner homogenen Einheitsgesellschaft kleben, in der alles “normal” (deiner sehr subjektiven Norm entsprechend) und kein bisschen menschlich/empathisch ist. Deine realen Ängste versperren dir vielleicht den Blick auf die Realität. Nur ein GERINGER Prozentsatz der Flüchtlinge wird kriminell. Genau wie nur eine GERINGER Prozentsatz von deutschen vernachlässigten Jugendlichen kriminell wird. Aus Panik willst du aber lieber alle Grenzen schließen (inkl. der wirtschaftlichen Nachteile?) und niemanden und nichts mehr unkontrolliert ins Land lassen. Auf wen vertraust du dabei? Den Staat!
Du machst hier einen auf Kontrollfreak, und ausgerechnet dir soll man eine freiheitliche Gesinnung abkaufen?
So naiv ist kaum jemand.

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Zero 4. Juli 2015 at 2:24

Du bist nicht nur introvertiert, und das weißt du selber.
Dein Leben wird bestimmt von Ängsten, zumindest verhältst du dich im Netz so.

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Zero 3. Juli 2015 at 12:51

Man kann eigentlich nur Mitleid haben, wenn man weiß warum du im Internet so bist.

Im richtigen Leben bist du ja, nach eigener Aussage, “EXTREM” Menschenscheu und bekommst “Schweißausbrüche”, wenn dir jemand zu nahe kommt. Bist wahrscheinlich ein total schüchternes liebes Kerlchen.
http://recentr.ipbhost.com/index.php?/topic/1494-der-recentr-forum-kummerkasten/

Vielleicht versuchst du mal in erster Linie deine Sozialphobie im Real-Life in den griff zu bekommen. Dann mußt du hier auch nicht mehr so viel kompensieren.

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Zero 2. Juli 2015 at 18:44

Ein weiterer hirnloser Wortschwall.
Bekomm dich endlich in den Griff.

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Zero 2. Juli 2015 at 19:04

“Und an der Stelle kann man schon aufhören zu lesen, denn abgelehnte Asyl-Betrüger müssen abgeschoben werden.”
Und wohin, wenn sie ihr Heimatland nicht verraten und kein Land sie aufnehmen will?
Denk doch ab und zu ein paar Minuten nach.

Erst schimpfst du, dass alle Flüchtlinge unserem Sozialsystem auf der Tasche liegen und jetzt bist du für ein Ausbildungs- und Arbeitsverbot? Was ist an dieser Forderung “kommunistisch”? Die wahren Kommunisten sitzen meiner Meinung nach im bayrischen Innenministerium.
Sag doch einfach mal ehrlich worum es dir geht.

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Zero 2. Juli 2015 at 21:35

“soll man so einen Dummkopf hier wirklich durchfüttern”

Eben nicht, darum geht es doch gerade. Das bayrische Innenministerium will diese Menschen weiter “durchfüttern” (ich glaube nicht, dass du unter den Bedingungen leben wolltest) und in viel zu großen Heimen unterbringen. Kein Wunder, dass es so zu Unmut bei manchen Anwohnern und Heiminsassen kommt. Die angeblichen “Kommunisten” wollen, dass diese Menschen arbeiten, sich integrieren und etwas aufbauen können. Was klingt jetzt mehr nach Freiheit und Deeskalation?

“also geht es hier um Lobbyarbeit für Lohndumping”
Klingt fast wie, “die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg und zerstören die deutschen Löhne”.

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Zero 3. Juli 2015 at 13:02

Nein, freiheitlich denkende Menschen scheißen auf Leitkultur und Kollektivismus.
Denen ist es egal, welche Kultur ein Mensch pflegt, solang er sich an die Gesetze hält.
Es geht dich nichts an, was andere Menschen machen!

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Soma 1. Juli 2015 at 21:27

Der Song, Der Euro, ist im Orginal vom unglaublichen Georg Kreisler.
Das Orginal gefällt mir persönlich auch besser:
https://www.youtube.com/channel/UCTHsPYbutu6irL_MOkoMtBA/videos

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Soma 1. Juli 2015 at 21:28 Reply
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ein mensch 2. Juli 2015 at 11:21

interessant ist auch dass das teil schon ’96(!) erschienen ist 😉

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marc70 17. Mai 2011 at 2:23

Wie der Autor schreibt: “Das alles ist ein glatter Betrug! Zum Betrügen gehören jedoch immer zwei, einer der betrügt und einer der sich betrügen lässt. Solange wir uns also diese Behandlung mehrheitlich gefallen lassen, wird es so weiter gehen”

Was wir eine “Wahl” haben wir denn? Ich vergaß: alle 4 Jahre ein Kreuzchen auf einem Zettel zu machen, um vorausgewählte Figuren in eine Regierung zu setzen, die in 90% der Fälle nur noch EU Beschlüsse durchnickt.

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wasser 14. Mai 2011 at 15:31

Wilhelm Hankel: Bundesregierung – Ausstieg aus Eurozone

http://aktien-boersen.blogspot.com/2010/05/bundesregierung-ausstieg-aus-eurozone.html

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lisa43 7. April 2011 at 10:01 Reply
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F.B. 5. April 2011 at 17:20

Viele Grüße:

Irlands Call – Demo Lisbon Treaty 5.9.2009 Berlin Germany

http://www.youtube.com/watch?v=Dz3YhDzF4cE

von F.B. 🙂

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P. Monacco 5. April 2011 at 13:19

@Tony Ledo

“Man darf nicht vergessen, dass bei Unternehmen wie Standard Oil wie auch bei anderen, etwa Ford, auch faschistische Kräfte am Werk waren[…].”

Henry Ford selbst ist in meinen Augen ein Faschist und Sadist!

(Ford,H., Mein leben und Werk. Leipzig 1923, 131 f.)

“Bei jedem Arbeitsgang wird genau der Raum ausgemessen, den der Arbeiter braucht; er darf natürlich nicht eingeengt werden-das wäre Verschwendung. Aber wenn er und seine Maschine mehr Raum beanspruchen, als nötig ist, so ist das ebenfalls Verschwendung. So kommt es, daß unsere Maschinen enger aufgestellt sind als in irgendeiner anderen Fabrik der Welt.[…]nach einem System, das jedem Arbeiter jeden erforderlichen Quadratzoll Raum gewährt, aber wenn möglich, keinen Quadratzoll und ganz gewiss keinen Quadratfuß mehr.”

Das hatte natürlich zur Folge, dass Fords Arbeiter 8 Std. am Stück, auf wenigen Fuß eingeengt, die immer selben Handgriffe (max. 3!) zu verrichten hatten. An anderer Stelle gibt er Einblick in seine Zukunftsvision, jene Arbeiter alsbald komplett durch Maschinen zu ersetzen. Er rühmt sich weiter damit seinen Angestellten die höchsten Löhne der Branche zu zahlen und bemerkt ganz unverblühmt, dass wenn diese wüssten, dass ihre Produktivität (also Arbeitsleistung) die anderer Konzerne um mehrere hundert Prozent übersteigt, es mit Sicherheit einen Aufstand geben würde. Darum müsste man die Angestellten in Unwissenheit über die Bürokratie hinter den eigentlichen Produktionsprozessen lassen.

Selbst der Weg zur Arbeit wurde von Ford analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass ein Arbeiter in seiner Freizeit aktiv und freudig seinen Hobbys nachgeht und diese auf dem Weg zur Arbeit vor Kraft zu strotzen scheinen um dann in der Fabrik ‘einen Gang runterzudrehen’. Darum musste der Weg zur Arbeit verkürzt werden (Folge: Mietskasernen ala’ Siemensstadt in Berlin). Um die Produktion auf solch hohem Niveau aufrechtzuerhalten gab es in Fords Fabriken an jeder Arbeitsstation einen Aufseher!

Das ist die Logik der Ausbeutung und Ausnutzung, welche unserer herrlichen Industrie zugrunde liegt. Und soetwas (ein Leben mit minimaler Muße für höchstmögliche Produktivität) wird dann als gesellschaftlicher Fortschritt abgefeiert…

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Tony Ledo 5. April 2011 at 13:41

Hitler hatte in seinem Büro in der Parteizentrale auf seinem Schreibtisch ein Bild Henry Fords stehen, weil er ihn bewunderte. Zitat: “Ich betrachte Henry Ford als meine Inspiration.”

Später, nachdem das ‘Hitler-Experiment’ abgeschlossen war, hat sich Ford wie andere auch von etwa seinen antisemitischen Statements – sein Buch ‘Der Internationale Jude’ – versucht zu distanzieren.

Wie andere auch dürfte er aber sich selbst und seinen ursprünglichen Ideen niemals untreu geworden sein, obwohl er die Sache mit dem Antisemitismus einer echten Modifizierung unterzogen haben könnte, machte man doch mit dem vermeintlichen ‘Weltjudentum’ inzwischen/immer noch beste Geschäfte….

Hermann Ploppa. ‘Hitlers amerikanische Lehrer. Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus’. 2008

Fünftes Kapitel: Effizienz und Weltherrschaft 60

Sechstes Kapitel: Der Weg in die Formierte Gesellschaft -The Corporate State 69

Zwanzigstes Kapitel: Hitler als ‘Verkaufsagent’ der amerikanischen Eugenik 209

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P. Monacco 5. April 2011 at 14:00

@Tony Ledo

Danke für den Buchtip.

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F.B. 5. April 2011 at 12:47

Professor Antony Sutton: Wall Street & the rise of Hitler 1

http://www.youtube.com/watch?v=3sCpsq55uic

Antony Sutton – Wall Street & Bolshevik Revolution Part 1.flv

http://www.youtube.com/watch?v=7GhPsJCXPqY&feature=related

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Tony Ledo 5. April 2011 at 11:54

“Tod auf Raten für Deutschland und Europa”

Tatsächlich? Bei allen Wahrheiten, die der Artikel “Die Euro-Lüge” ausspricht, übersieht er meines Erachtens doch die immer noch vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten. Bei einer weiteren forcierten Ostausrichtung der EU – Türkei, Russland – könnten die Problemländer im Süden einfach abgespalten werden, so wie das Olaf Henkel einmal vorgeschlagen hat. Was nun beginnt und für Deutschland in eine sogar mögliche 5% jährliche Inflationsrate münden könnte, ist die Inflationierung von Schulden – das ist für die westlichen Industriegesellschaften der Trend, der auch die Ökonomien stärken soll, was jedoch nur solange funktioniert wie es noch aufnahmefähige Binnenmärkte gibt. Dazu haben wir die Schwellenländer. Der Euro selbst ist derzeit mit 1,41/42 erstaunlich robust, was ein Vertrauen der Händler und Investoren widerspiegelt, das selbst auf die Portugal-Krise noch verhältnismäßg gelassen reagiert. Eine Garantie ist darin nicht enthalten. Sollte es, was viele Börseprofis klar erwarten, es zu einem markanten Börsenrutsch = Finanz-Crash aufgrund überbewerteter Versicherungstitel, Immobilienpapiere, Rohstoff-Aktien und den ‘toxischen’ Altlasten, etc. aus der letzten Krise kommen, löst sich für die Gewinner, die immer gewinnen, und sich diesen Vorteil durch eben die nun erlebte Euro-Krise ausfüttern lassen, alles in Wohlgefallen auf: Man drückt die Reset-Taste und das Monopoly beginnt neu – – Europa ist aber auch dann nicht tot aber voraussichtlich vitaler denn je zuvor, weil jede integrierte Partei gestützt durch die allgemeine Meinung die ganz engen Zusammenschlüsse innerhalb von Zentralorganen fordern wird.

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Tony Ledo 5. April 2011 at 13:06

Dem Arikel wäre auch noch hinzuzufügen, dass das Hineinpumpen von Geld in die Märkte/Banken, in den USA das Quantive Money Easing, einem Krisenpotential an den Börsen nur zuspielt. Unternehmen sitzen übrigens sowohl in den USA wie auch in Europa auf enormen Geldreseven, die sie gerne investieren würden – bei einer Börsenhype, die kurzfristig enorme Gewinne verspricht, eine zusätzliche Gefahr für die Stabilität der Finanzmärkte.

Das wird – vielleicht in vier Jahren – den immer noch für einen Großteil der Bevölkerung relativ sehr guten Verhältnissen in Deutschland eine empfindlichen Dämpfer verpassen.

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Tony Ledo 5. April 2011 at 10:38

Man darf nicht vergessen, dass bei Unternehmen wie Standard Oil wie auch bei anderen, etwa Ford, auch faschistische Kräfte am Werk waren, die Hitlers Traum ideell und finanziell zu stützen bereit waren und wie auch die rein gewinnorientierten Kräfte in einigen international agierenden Konzernen, ein sehr starkes Interesse daran hatten, bei einem eventuellen Sieg Hitlers ein großes Stück vom Kuchen mit abzubekommen. Hitler hatte es bei seinem Ost-Feldzug auf die Öl- und Gasfelder im kaspischen Raum abgesehen. Bei Gelingen einer Okkupation dieser Region hätten Infrastrukturen zum Abbau und Transport erfolgen müssen – allein das ein gigantisches Geschäft.

Eichmann war als Angestellter Standard Oils für den Konzern ein Mann in vorgelagerter Position. Er war nicht der einzige. Der im Gegensatz zu Eichmann viel sinistere Göring ist vom Anfang der Bewegung an ein elementares Bindeglied zur Groß-Industrie, auch der im Ausland, gewesen. Ohne Görings Aktivitäten hätte Hitler nicht die Unterstützung von der deutschen Groß-Industrie, die er zum Aufbau seiner Partei wohl brauchte, bekommen.

Auch Eichmann halte ich, wie schon oben gesagt, nicht für einen die Nazi-Bewegung unterwandernden Agent.

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narf 4. April 2011 at 22:08

;D, bin ich früher mal drüber gestolpert:

“was hitler an illuminati agent?”

http://www.henrymakow.com/001399.html

ich glaub bei Adolf Hitler gibt es alle nur erdenkliche Thesen in der Verschwörungswelt…

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Tony Ledo 4. April 2011 at 21:01

@F.B. – Zitat von mir:
“Hitler ist aber angesichts dessen nicht als Opfer zu verstehen. Er war ein Täter.”

Zitat F.B.: “Richtig Tony, der hat mit denen
in einer Mannschaft gespielt.”

So habe ich das aber nicht ganz gemeint. Außer wir meinen, er habe bis zu seiner für ihn äußerst schmerzhaften Einsicht unwissentlich in deren Mannschaft gespielt.

Hitler war sicherlich k e i n Agent!

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Trüffelchen 4. April 2011 at 17:58

jemand hier aus Leipzig?

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Trüffelchen 4. April 2011 at 17:18

warum überhaupt noch aufregen? Ich nehme einfach meine Wohlfühlpillen und leg mich chillen.

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Tony Ledo 4. April 2011 at 17:20

Am Ende zählt doch nur eines: Hauptsache es ist kein Crack!!!

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Maria Lourdes 4. April 2011 at 14:39

Danke Alex für die Veröffentlichung dieses Artikels.
@F.B. auch Dir gilt mein Dank, Du schreibst: “Wir dürfen nicht müde werden, die grundlegenden Zusammenhänge immer wieder zu beleuchten.”
Du liegst absolut richtig, die Devise lautet Aufklärung!
Beginnen wir gleich, mit….
Das große Geschäft: Weltkrieg mit den Deutschen.
“Die Amerikaner schätzten uns richtig ein – durch das ganze Jahrhundert. Sie wußten, auf die Deutschen ist Verlaß. Erst konnten sie die Nation 1917/18 kaputtschießen, danach, in den goldenen zwanziger, den braunen dreißiger Jahren, sie wieder auferstehen lassen, in den vierziger Jahren ihr erneut den Rest geben und endlich in den fünfziger Jahren sie abermals aufrüsten – ein wahrhaft wundervolles Geschäft, das Geschäft des Jahrtausends.”

hier gehts zum vollständigen Artikel:http://www.weltkrieg.cc/articles/read-das-grose-geschaft-weltkrieg-mit-den-deutschen_132.html

danke und Frieden auf der Welt, sagt Maria Lourdes http://www.weltkrieg.cc

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Tony Ledo 4. April 2011 at 17:18

Das Israelische Staatsarchiv hat unter dem Titel “Ein Blick hinter die Kulissen der Festnahme und des Prozesses gegen Adolf Eichmann” Dutzende Dokumente ins Netz gestellt. Darunter sind auch Protokolle von Gesprächen Eichmanns mit seinem deutschen Anwalt Robert Servatius, allerdings in hebräischer Sprache.

“Zu seinen Ansichten über Adolf Hitler befragt, sagte der NS-Verbrecher, er habe Respekt vor ihm gehabt. Hitler sei allerdings nur eine “Marionettenpuppe” internationaler Finanzkreise gewesen, meinte Eichmann.”

aus: http://www.ftd.de/politik/:ns-verbrecher-israel-veroeffentlicht-geheime-eichmann-dokumente/60034596.html

Interessant, nicht wahr? Ich meine, mich erinnern zu können, das aber schon zuvor irgendwo gelesen zu haben. Möglich, dass der Eichmann-Anwalt selbst in einem Interview diesen Umstand erwähnt hatte.

Es ist nun so, dass Eichmann auf der Lohnliste von Standard Oil stand, also ein Angestellter des Konzerns war. Es gibt sehr starke Indizien dafür, dass Standard Oil bei seiner Überführung nach Israel maßgebend beteiligt war.

Ganz gut zu lesen – hier:
http://www.verschwoerungen.info/index.php?title=Eichmann_und_Standard_Oil

Dennoch würde ich nicht soweit gehen, wie dies manche machen, in ihm einen Agenten zu sehen. Die Tonbandprotokolle mit dem ehemaligen SS-Offizier und späteren Journalisten, der unter anderem dem Magazin ‘Stern’ zuarbeitete, Willem Sassen, offenbaren einen ideologisch gefestigten und von seiner Mission und seinem Tun überzeugten Nazi.

Wenn man sich ein wenig mit der Frühgeschichte des Nationalsozialsmus beschäftigt hat und dem, was Hitler spätestens nach dem Röhm-Putsch im Sinne gehabt haben könnte, ist es, finde ich, nicht abwegig zu vermuten, dass Hitler sich zum Ausbau seiner persönlichen für das Reich entscheidenden Machtstellung meinte, sich der ausländischen Geldgeber einigermaßen schadlos bedienen zu können, ebenso wie der Unterstützung der Großindustrie. Von frühen Wegbegleitern wurde dies scharf kritisiert, was dann unter anderem auch zu einer Abspaltung jener führte.

Für nicht ausgeschlossen halte ich sogar die Möglichkeit, dass ihm von manchen höheren Funktionsträgern aus dem Angelsächsischen zwar nicht explitit aber doch einvernehmlich signalisiert worden war, man unterstütze die Ideen seiner Bewegung.

Auf Banken wie Warburg, Kuhn & Loeb trift dies aber sicherlich nicht zu.

Hitler hat, denke ich, nicht nur aus Vertrauen auf die sich ihm mehrmals vermeintlich bestätigenden Pläne der Vorsehung mit ihm in seiner Siegesgewissheit verlassen sondern Suggestionen, insbesondere aus England, Glauben geschenkt. Über etwaige Bedenken hinsichtlich der Kredite einiger Großbanken dürfte er sich damit hinweggetäuscht haben, wie er zu einem Zeitpunkt, als längst alles zu spät gewesen war, auch eingesehen haben muss.

Hitler ist aber angesichts dessen nicht als Opfer zu verstehen. Er war ein Täter. Das sollte man nicht vergessen. In die Gegenwart transponiert sind auch die Grünen, die SPD, die CDU-Schranzen, usw. keine ausschließlichen Opfer einer übergeordneten Taktik. Durchaus wird aus deren Reihen auch Gutes zustande gebracht. Meiner Meinung nach am ehesten noch von Grünen.
Die Instrumentalisierung höherer Kräfte darf man somit niemals den Wählern noch den zugegebenrmaßen wenigen fähigen und in Kernfragen realtiv vernünftig urteilenden Politikern anlasten. Ich sehe auch keine Lösung darin, sich intellektuell und emotional von den Geschehnissen in Verbindung mit dem politischen Leben zu verabschieden und etwa überhaupt nicht mehr wählen zu gehen, weil man meint überall nur noch Marionetten zu sehen.

Wie schon andernorts gesagt: differenzieren ist stets das Gebot der Stunde, sonst könnte man leicht auch als Marionette enden.

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F.B. 4. April 2011 at 20:00

@ Tony Ledo,

Zitat:
“Auf Banken wie Warburg, Kuhn & Loeb trift dies aber sicherlich nicht zu.”

Die Beteiligung auch dieser beiden
Bankhäuser ist in “WallStreet und der Aufstieg Hitlers” von Antony C. Sutton ausführlich dokumentiert worden.

Wer sich für die Thematik interessiert, sollte sich dieses Standardwerk schnellstmöglich zulegen.
Es hat 33 Jahre gedauert, bis
sich ein schweizer Verlag gefunden hat, der dieses Buch 2009 ins Deutsche übersetzt hat.
….? Gute Frage!

Fakt ist, daß es bereits nach der 3.Auflage Ankündigungen gegeben hat,
dieses Werk nicht weiter zu verlegen.
Also: sichert Euch ein Exemplar!

Zitat:
“Hitler ist aber angesichts dessen nicht als Opfer zu verstehen. Er war ein Täter.”

Richtig Tony, der hat mit denen
in einer Mannschaft gespielt.

Viel Spaß bei “WallStreet und der
Aufstieg Hitlers”

F.B.

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Revolvermann 4. April 2011 at 12:05

Guter Artikel. Viele gute Infos. Macht bitte weite so!

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F.B. 4. April 2011 at 12:03

Wir dürfen nicht müde werden, die grundlegenden Zusammenhänge immer wieder zu beleuchten.
Es gibt bestimmt noch viele Menschen,
für die es neu ist, daß sowohl der Sturz des russischen Zaren, die Errichtung der kommunistischen Sowjetunion als auch Hitlers nationalsozialistisches Regime
von den selben Banken finanziert wurden.
Leute aus den gleichen Kreisen rühmen sich selbst auch für Ihre erfolgreiche Unterstützung
bei der Errichtung des kommunistischen chinesischen Polizeistaates.
Aber es waren nicht allein die Geldströme für Warenkäufe und politische Weichenstellungen.

Genauso wie das kommunistische China mit westlicher Technologie geflutet wurde, wurde die Elektrifizierung Russlands( Kommunismus = Sowjetmacht + Elektrifizierung war Lenins Parole dazu!) von General Electric
übernommen , der Autopark Gorki von
Ford aufgebaut usw.
Genauso erhielt Hitler die für den Krieg erforderliche technologische Basis mitsamt produktionsfertiger Anlagen geliefert.
LKW und Panzer kamen aus den Fabriken von Opel(GM) und Ford,
Rockefellers Standard Oil
finanzierte und entwickelte exclusiv für Hitler den Hydrierungsprozess zur Herstellung des synthetischen Benzins aus Kohle und errichtete produktionsfertige Anlagen
für Tetraäthylblei (Antiklopfmittel, ohne die eine moderne mobile Kriegführung zu Land und in der Luft nicht möglich gewesen wäre.

Und die gleichen Leute schickten uns
die Grünen mit der Klimalügen-Propaganda mit dem Ziel der völligen Deindustrialisierung Deutschlands.
(Morgentauplan)

Wer die Quellen sucht für obige
Zusammenhänge:

http://shop.infokrieg.tv/de/Buecher/Neue-Weltordnung/Antony-C-Sutton-Wall-Street-und-der-Aufstieg-Hitlers

Wir müssen die grundlegenden
Zusammenhange wie in einer Endlosschleife wiederholen
und die Hintergrundinfos in jedes
aktuelle Thema einarbeiten.
Sonst geraten wir in Gefahr,
die neuen Leser und Zuschauer wegen der Ungeheuerlichkeit dieser Faktenlage zu überfordern.
Aber jede(-r) neue Leser(-in) zählt,
wenn es darum geht, die Pläne der NWO
und ihre roten Lügen im grünen
Gewand zu entlarven.

Das Grundübel, welches all diesen
Entwicklungen zugrunde liegt und sie überhaupt erst in diesen Dimensionen ermöglicht, ist der “Geld”systembetrug der Zentralbanken:

Jeder Verleiher von Geld geht in einer natürlichen Ordnung das Risiko ein, daß er nicht nur seinen
Zugewinn nicht erhält, sondern
auch, daß er die gesamte geliehende
Summe nie wieder sieht.
Bei echtem Geld (z.B.Silber) wäre das für alle so.Im Papiergeldsystem
ist das für Dich und mich auch so.
Aber nicht für die Banken.

Die Höhe des Zinses sollte sich nach der Risikoeinschätzung für den Geldverleih richten – im Zweifel wird nichts verliehen.
Klingt eher nach einer Einzelfallentscheidung, oder?

Nicht so die Zentralbanken -egal ob staatlich oder privat – die kennen
das Risiko aller Geldverleihungen
gleich für ganze Länder bzw. Kontinente.

Sie suggerrieren einen risikolosen
Zins und verzichten zum Teil völlig auf ihn. Die Geschäftsbanken verzehnfachen diese Kredite durch Ihre Giralgeldschöpfung,
d.h. sie schaffen 10 mal so viel “Geld” wie sie Zentralbankgeld in Reserve haben durch Kreditvergabe.

Was nun, wenn ein Kredit platzt,
weil der Kreditnehmer durch falsche Entscheidungen pleite ist?
Was eigentlich ein Totalverlust des Kreditgebers (Bank) wäre, wird so “nur”zu einer Kreditgeldmenge, die ohne zusätzliche Warenmenge
die Gesamtgeldmenge aufbläht,
denn die Kreditsumme ist längst auf einem anderen Konto gelandet
(z.B. beim Lieferanten des pleite gegangenen Kreditnehmers)

Folge:
Zwar risikolos für die Bank, da die sich die vorher! schon vorhandenden
Sicherheiten des zahlungsunfähigen
Schuldners krallt, aber (Verzeihung)
Scheiße für uns, da eine leistungslose Geldmengenerhöhung
zum Kaufkraftverlust unseres “Geldes” führt.
So ist das nun mal, wenn
immer mehr Papiergeld eine
gleichbleibenden Warenmenge
nachfragt.

Dieser Betrug wäre mit echtem Geld
(mit innewohnendem Wert) nicht
möglich, da dieses nicht beliebig vermehrbar ist.

Das Geld wäre weg. Risiko.
Und wegen dieses Risikos, würde
außer im Familien und Freundeskreis
keiner Geld verleihen, ohne für den eigenen Konsumverzicht und das Risiko, das Geld nicht zurück zu erhalten, eine Gegenleistung zu fordern.
Diese Gegenleistung heißt Zins.
Und er ist in der natürlichen Ordnung immer ein Ausdruck für das
Nutzen-Risiko Verhältnis eines Kredites.

Laß die Leute selbst entscheiden, was sie als Geld verwenden wollen
und welchen Zins sie verlangen.

Laßt endlich Wettbewerb zu, damit
sich das durchsetzt, was den Menschen am Meisten nutzt.

Leistungsloses Papier”geld”
braucht nicht verboten zu werden.
Es gäbe keine Nachfrage danach.

Oder gibt es jemanden, der das angeblich Risikolose am Zins durch die Erhöhung der Papiergeldmenge und der damit verbundenen Entwertung seines Geldes freiwillig bezahlen möchte? Dann viel Spaß damit!

Und wenn man zur Abwechslung mal die Leute auf dem Trocknen sehen will und ein paar billige Einkäufe von Ressourcen vorhat, holt man die Kredite wieder ein, vergibt keine neuen und dies nennt man Deflation:
weniger Geldmenge bei gleichbleibendem Warenangebot:

Es führt zur “Happy hour” für diejenigen, deren Portemonnaie dann noch gut gefüllt ist.
(Könnten es die Banken sein? 🙂 )
Rohstoffe, Aktien, Energie, Wasser, Boden zum Schnäppchenpreis.

An unsere Volksvertreter:

Hört auf, uns mit Gesetzen zu zwingen, an diesem Betrug
teilnehmen zu müssen!

Liebe Abgeordnete des deutschen Bundestages:

Hört auf,
vom Schuldenabbau zu faseln!
Es zeigt entweder Eure Dummheit oder
Eure Verlogenheit:

In einem “Geld”system, in dem jeder Dollar, jeder Euro nur als Kredit, sprich als Schulden in die Welt kommt:

Was würde denn passieren, wenn wir unsere Schulden zurück zahlen?
Richtig:
Es gäbe keine Dollar oder Euro mehr im Umlauf!

Jeder Euro in unseren Portmonnaies
ist entweder unser eigener Kredit bei einer Bank oder die Schulden eines Anderen.

So ist das.

Echtes Geld jedoch braucht nicht gedruckt zu werden.
Es war schon immer da.
So wie alles andere unserer natürlichen Welt auch.
Die Frage ist nur, wie lange wir uns
es noch gefallen lassen, uns unsere
Lebensleistung für Glasmurmeln –
äh beliebig vermehrbare Papierschnipsel zwangsweise abkaufen zu lassen…

Viele Grüße, F.B.

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thomasm 3. April 2011 at 23:32

Leider hat der Schweizer Bundesrat die Motion Freysingers nicht angenommen…

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martini 3. April 2011 at 21:59

Der Spiegel fährt gerade eine 5-teilige PR-Kampagne für den Euro:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,737038-2,00.html
So ein Medium kann man nur boykottieren! Das ist echt ein wahrer Infokrieg! Ich spende monatlich 5 EUR an infokrieg.tv und 20 EUR an die Partei der Vernunft. Beide leisten hervorragende Aufklärungsarbeit – weiter so 🙂

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Bampt 4. April 2011 at 16:45

173 Empfehlungen des Spiegel Artikels, da kann einem ja schlecht werden…

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