Sicherheit

Die 6 wichtigsten, unterschiedlichen Szenarien für den Absturz

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1. Technischer Fehler

Zu Recht wird gemahnt, dass technische Ursachen für den Absturz noch nicht ausgeschlossen sind. Es müsste aber nicht nur ein fataler technischer Fehler in einem der sichersten Flugzeuge der Welt, gewartet von einer der zuverlässigsten Fluglinien der Welt aufgetreten sein, sondern dies müsste genau dann passiert sein, als ein Copilot alleine am Steuer saß, der psychisch und physisch total am Ende war. Das technische Problem hätte den Copiloten dazu bringen müssen, aus Versehen den Sinkflug einzuleiten UND auch noch den Sperrknopf zu betätigen um die restliche Crew vom Cockpit auszuschließen. Oder das technische Problem hätte gleichzeitig den Copiloten handlungsunfähig gemacht, einen Sinkflug eingeleitet UND das Cockpit versperrt. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt eine Haaresbreite über Null. Unmittelbar nach dem Crash wurde zwar vereinzelt gemeldet, dass die beschädigte Hülle des zweiten Flugschreibers gefunden worden war, allerdings kann man solche frühen Meldungen in dem Chaos an Informationen in verschiedenen Sprachen nicht in Gold aufwiegen. Es kann sich um Hörensagen und Irrtümer halten. Außerdem könnte der zweite Flugschreiber sehr bald gefunden werden. Boden-Radarstationen haben ebenfalls Echtzeit-Positionsdaten der ADS-B-Transponder aufgezeichnet, deshalb bleibt nicht viel Spielraum für nachträgliche Manipulationen an den Flugschreibern.

2. Versehentlicher Abschuss oder Kollision mit einem Kampfjet

Es sind in der Vergangenheit immer wieder versehentliche Abschüsse von Passagiermaschinen durch militärische Kräfte sowie unbeabsichtigte Kollisionen mit Kampfjets aufgetreten. Neue Abfang-Raketensysteme können fehlerhaft sein oder falsch bedient werden, Verkettungen von technischen und menschlichen Fehlern geschehen. In Frankreich gibt es einen solchen Fall mit einem Airliner der Air France aus dem Jahr 1968. Der stürzte fast genau dort ins Mittelmeer, wo der Sinkflug des Germanwings-Flugs begann. Eine Vertuschung startete unmittelbar nach dem Vorfall. Allerdings ist es im Jahr 2015 weit schwieriger, einen solchen Vorfall unter den Teppich zu kehren als 1968. Bei einem Unfall wäre die französische Regierung gezwungen, blitzschnell eine Vielzahl an Individuen und Behörden aus mehreren Ländern für eine Vertuschung zu rekrutieren. Außerdem hätten wir wieder die Verkettung von höchst unwahrscheinlichen Zufällen. Genau dann, wenn ein durchgeknallter Copilot am Steuer sitzt, genau bei dieser Maschine, soll das Militär aus Versehen einen schweren Fehler machen. Es wäre fast unmöglich, all die bekannten Fakten über Lubitz, all die aktenkundigen Behandlungen von verschiedenen Ärzten in verschiedenen Kliniken über die Jahre, alles was wir wissen, einfach nachträglich zu erfinden.

Das Trümmerfeld ist zwar recht groß (2 Quadratkilometer), aber die Mehrheit der Trümmer scheint auf einem überschaubaren Fleck (maximal 200 Meter) zu liegen. Die Pulverisierung des Flugzeugs ist auch überhaupt nicht außergewöhnlich bei einem derartigen Crash. Tests in Zeitlupe gefilmt zeigen dies recht deutlich.

3. Bewusster Abschuss um zu vermeiden, dass die entführte Maschine in bewohnten Gebieten runtergeht

Prinzipiell ist denkbar, dass jemand wie Lubitz versuchen würde, seine Tat so spektakulär wie möglich zu gestalten und die Kontrolle und Macht im Cockpit so stark wie möglich auszukosten. Stattdessen flog er laut den Auswertungen des Cockpit Voice Recorders und der bekannten Telemetriedaten wortlos so schnell wie möglich gegen einen Berg. Die französische Regierung schickte Abfangjäger los, sobald der nicht genehmigte Sinkflug und der Abriss der Funkverbindungen begann. Daran ist an sich nichts ungewöhnlich. Nachrichten zitierten zwar Augenzeugen, allerdings nur kurz und fragmentiert. Niemand hat bislang Aufnahmen von Handykameras oder Ähnliches. Es ist noch (!) nichts Handfestes an diesen Aussagen, da die Personen nicht eindeutig bestimmen oder beschreiben können, welche Geräusche sie gehört haben, ob nun Airliner oder Abfangjäger. Der Hall in den Bergen macht die Zuordnung noch schwieriger. Eine Passagiermaschine abzuschießen ist sehr leicht, rechtlich aber umstritten. In Deutschland beispielsweise ist es seit 2006 verboten.

4. Entführung durch andere Personen als die Piloten

Es gibt eine Theorie, dass Terrorwarnungen im Vorfeld von europäischen Behörden nicht ausreichend genug nachgegangen wurde. Iraner an Bord hätte die Maschine entführt, die französische Luftwaffe dann das Flugzeug abgeschossen. Die Story um Lubitz sei nachträglich erfunden worden. Mit der Entführung hätten die Verhandlungen mit dem Iran torpediert werden sollen. Klingt wie ein spannender Krimi, es fehlen aber derzeit substanzielle Belege. Außerdem würde eine Entführung durch Iraner den westlichen Verhandlungspartnern exorbitante Vorteile verschaffen und der Vorfall könnte erneut benutzt werden, um die Freiheit der Bürger zu beschneiden.

5. Die Tat eines einsamen Verrückten

Die meisten Menschen wissen nichts über die narzisstische Persönlichkeitsstörung und können sich deshalb nicht erklären, wie ein Einzelner solch eine Entscheidung treffen kann. Lubitz als jemand mit einer schweren Persönlichkeitsstörung ist derzeit mit Abstand das solideste aller Szenarien. Als die ersten Meldungen eintrafen über die Auswertungen des Cockpit-Rekorders, konnte man noch verhältnismäßig skeptisch sein. Dann aber kamen nach und nach die fehlenden Puzzleteile. Wie auf Recentr vermutet wurde, hatte Lubitz neben psychischen auch erhebliche körperliche Probleme. Allem Anschein nach Augenprobleme, die eine Arbeitsunfähigkeit und sogar Erblindung mit sich bringen konnten. Zudem soll seine getrennte Freundin schwanger gewesen sein und ihm drohte die Einweisung in die Psychiatrie. Narzissten sind normalerweise Überlebenskünstler, fallen aber bei nicht mehr zu managenden Krisen in suizidale Starre und erleben irrationale Wutausbrüche und wollen Rache an der Welt nehmen. Das wichtigste Beweismittel ist eine Audioaufnahme. Wer diese kontrolliert, kontrolliert die Ermittlungen und dies sollte ein gesundes Maß an Misstrauen erwecken. Allerdings ließen sich die bekannten, aktenkundigen Fakten über Lubitz aus vielen verschiedenen Quellen nicht einfach im Nachhinein erfinden. Im Cockpit gibt es mehrere Mikrofone und demnach mehrere Tonspuren, deshalb soll auch das Atmen von Lubitz zu hören sein. Auf youtube kursieren mehrere Videos, die Teile der Audioaufzeichnung zeigen sollen, die Echtheit dieser Videos ist aber zu bezweifeln. Mit Lubitz als Täter trägt er zwar die Hauptschuld, nichtsdestotrotz hat dies immer noch weitreichende Konsequenzen für die Behörden und die Lufthansa.

6. Nebenwirkungen der Medikamentierung

Es wurden vorläufigen Informationen zufolge mehrere Behälter mit Psychomedikamenten in der Wohnung von Lubitz gefunden. Wahrscheinlich Stimmungsaufheller und sogenannte Stimmungsstabilisierer. Trotzdem kippte seine Stimmungslage. Experten weltweit befürchten ein erhebliches Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen. Gerade Amokläufer sind meistens entsprechend medikamentiert und haben psychiatrische Behandlungen hinter sich. Es ist in höchst unwahrscheinlich, dass die Pharmaindustrie und das Medizinerkartell ernsthaft in die Verantwortung genommen werden, wenn etwas wirklich schief läuft.

Weitere Überlegungen

Es gibt wie immer bei solchen Ereignissen wilde Gerüchte und spektakuläre Ideen, die hauptsächlich möglichst viele Klicks und Aufmerksamkeit einbringen sollen, mit der Realität aber wenig zu tun haben. Lubitz als Opfer von CIA-Bewusstseinskontrolle liest sich zwar spannend, es gibt aber noch nichts was darauf wirklich hindeutet. Nicht einmal ein vernünftiges Motiv lässt sich konstruieren. Ein Absturz, verursacht durch einen programmierten Lubitz im Cockpit, lässt sich für keine überzeugende Agenda ausnutzen. Er war nicht politisch, nicht religiös.

Der CERN-Forschungsreaktor soll nach Meinung mancher den Absturz verursacht haben. Beweise? Null. Es gab viele andere Lininemaschienen zum selben Zeitpunkt der Region, die nicht abstürzten. Dann wird es wohl wieder Behauptungen geben, das ganze sei komplett inszeniert, alles sei erfunden, die Opfer nur Schaupieler oder erfundene Personen. Wer dann noch anhand nichtssagender Fotovergleiche behauptet, die Opfer seien die gleichen wie bei vergangenen Abstürzen und nur Krisenschauspieler, dem ist Aufmerksamkeit sicher. Es ist enorm wichtig, bei Analysen auf dem Boden der Realität zu bleiben und Wahrscheinlichkeiten zu bemessen. Einfach alles aus den Massenmedien und Behörden für falsch zu erklären, gleichzeitig aber einzelne undeutliche Stellen aus Berichten der Massenmedien als harte Beweise zu bezeichnen, ist bestenfalls inkompetent und schlimmstenfalls ein Zeichen für Realitätsverlust.

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17 comments

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Guantana-MOHR 30. März 2015 at 10:58

Warum hat keiner Telefoniert (Satellitentelefone)? Antwort:

„OnAir“ ist eine „SITA“-Tochtergesellschaft
http://en.wikipedia.org/wiki/OnAir_%28telecommunications%29
http://en.wikipedia.org/wiki/SITA_%28IT_company%29

und war bis 2013 auch 33%-Tochter von Airbus.
„OnAir“ baut entsprechende WiFi-Infrastrukturen, mit denen Passagiere dann ueber Satelliten-Verbindung „online“ gehen koennten. Lt. Wikipedia zählt aber Germanwings nicht zu den Kunden.
http://en.wikipedia.org/wiki/OnAir_%28telecommunications%29#Customers

Passt auch, da die Lufthansa, zu der Germanwings ja gehört diese Technologie nicht zu favorisieren scheint, da sie das Ruhebedürfnis der anderen Passagiere stören könnte.
http://en.wikipedia.org/wiki/OnAir_%28telecommunications%29#Services

Grundsätzlich bietet Airbus „In-flight entertainment & connectivity“ und zwar auch im A320 …
http://www.airbus.com/aircraftfamilies/comfort/ife-connectivity/
… aber eben nicht bei Germanwings

Inmarsat arbeitet dran: „Inmarsat’s forthcoming SwiftBroadband service will be used to provide a revolutionary in-flight mobile phone service for air travellers …“
http://www.explorersatellite.com/Inmarsat/inmarsat_swift.htm

Weiter schreibt z.B. auch der „The Aviation Herald“
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Aviation_Herald
nichts von alternativen Kommunikationsmöglichkeiten in der Germanwings Maschine.
http://avherald.com/h?article=483a5651&opt=0

Und die haben so was normaler Weise sofort parat!

Satelliten Telefone in dieser 24 Jahre alten Maschine und bei Germanwings gibt es schlicht und ergreifend nicht!
Die neueren und vor allem teureren Modelle von Airbus aber auch die neuen aus der A320 Serie haben sie an Bord.. Condor z.B. hat grade erst welche bekommen mit Telefonen
https://www.condor.com/de/unternehmen/condor-newsroom/news/einzelansicht/2014/02/14/condor-erhaelt-ersten-airbus-a321-211-mit-neuer-lackierung-ab-werk.jsp

Und hier mal die Luxusklasse
http://www.masterjet.net/site/wp-content/uploads/2011/07/CS-TFY-AIRBUS-A320HOS.pdf

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ein mensch 31. März 2015 at 7:46

oha, inmarsat?….wenn ich mich recht entsinne sind die ja wohl bei der geschichte von mh370 involviert? 😉

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Guantana-MOHR 30. März 2015 at 10:02

„Die Wirkreichweite des letztjährigen HEL-Technologiedemonstrator konnte in diesem Jahr um 1000 Meter auf aktuell 3000 Meter gesteigert werden. (…) Der in einen Skyshield-Geschützturm eingerüstete Air Defence HEL-Effektor verfügt über eine Leistung von 30kW. (…) So lassen sich die Laserstrahlen in der Wirkung skalieren. (…) Dies demonstrierte der Mobile HEL Effector Container L in der 50kW-Laserklasse. Aus bis zu 2000 Metern wurden Optroniken, wie etwa Waffenzielfernrohre oder ferngesteuerte Kameras, aufgeklärt, verfolgt („getracked“) und anschließend in Sekundenschnelle neutralisiert bzw. zerstört. (…) Höhepunkt bildete schließlich der erfolgreiche Abschuss dreier kurz hintereinander ins Zielgebiet einfliegender UAVs mit Düsenantrieb, die einen gesättigten Angriff simulierten.“

http://www.rheinmetall-defence.com/de/rheinmetall_defence/public_relations/themen_im_fokus/rheinmetall_hel_live_fire/index.php

https://youtu.be/Cln6b2M1Dnc

Also haben sie nicht nur (wie im Video zu sehen) ein kleines Propeller Sportflugzeug runtergeholt, sondern auch Düsen betriebene Jets abgefangen..

Denke das es ein mögliches Szenario ist… aber wenn dann „nur“ um einer möglichen Terror Bedrohung (man wusste ja nicht was mit u49525 los ist und es befanden sich AKW´s in unmittelbarer nähe) vorzubeugen. Also im ramen des Skyguard Programms wurde sie abgeschossen… denke das ist Möglich…

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 22:52

Vielleicht auch zu Berücksichtigen dabei… Könnte auch zu den „Rauch Zeugen“ passen.
https://youtu.be/Cln6b2M1Dnc

Dann wäre es auch kein technischer Defekt oder so, sondern wirklich nur ein ganz normaler Toilettengang gewesen.
Wie man in dem Video sehr schon sieht tritt nur kurzzeitig und punktuell Rauch auf wenn der Laser trifft. Das kann sicher zu Irritationen bei Zeugenaussagen führen. Auch der Standort klingt nach Schweiz und könnte in Reichweite gelegen haben.
Dann kann der Pilot aber auch keine Axt dabei gehabt haben, weil ich immer noch bezweifel das er die auf´s Klo mitnimmt und sie lagert nun mal beim A320 im Cockpit.
Wenn er sie dabei gehabt hat, dann muss es einen Grund dafür gegeben haben, wenn nicht dann auch ok.. 🙂

Könnte man das Gerät eingesetzt haben, um die Maschine runter zu holen..?

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 23:08

Dann hätte man auch keine Explosionsgeräusche gehört o.ä. .. wie die zeugen ja auch sagen.. also es sei Still gewesen.. nur ungewöhlich Laut.
Je nachdem wo und wie Intensiv der Laser trifft kann das bestimmt auch die Motorfunktion beeinträchtigen und zB zu abnormen Geräuschen führen.
Ein Airbus ist sicher nicht vielleicht auch nicht so schnell runterzuholen wie die kleine Maschine im Video..

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Guantana-MOHR 30. März 2015 at 0:47

Hat hier nicht noch jemand den Microsoft Flight Simulator FX (FSX) drauf?
Hab den leider vor Kurzen runter gehauen, weil ich Platz brauchte.
Wenn ja, hat nicht mal jemand Lust mit nem A320 auf Reiseflughöhe zu gehen und zu gucken was genau passiert, wenn man man un in einen 13% Sinkflug geht..? Also speziell auf akustische Signale hören, die dann auch auf dem CVR zu hören sein müssen…

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Guantana-MOHR 30. März 2015 at 1:00

Hier kann man evtl. ganz gute Infos rausziehen..
https://youtu.be/zxCSW0Gr8TI
Hier ist mal ein Sinkflug mit ungefähr den 13%.. (pendelt um die 10)
https://youtu.be/Zm53d-nub6A
Man hört sofort das Master Warn Signal (heißt auch das der veröffentlichte angebliche Mitschnitt wahrscheinlich nicht echt ist, da man nichts dergleichen dort hört) losgehen…

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Guantana-MOHR 30. März 2015 at 10:18

Und auch die Berichte mit der Axt können anfängliche fehl Interpretationen der Ermittler gewesen sein. Man sieht ja nichts (also hat keine Video Daten), sondern hört nur. Die Geräusche werden zwar digital verstärkt, damit eine Auswertung leichter fällt, aber dennoch muss es natürlich nicht die Axt gewesen sein. Vielleicht meinte das auch nur ein „alter Hase“ unter den Ermittlern, der irgendwie noch nicht verinnerlicht hatte, das seit ca. 2002 die Dinger im Cockpit gelagert werden. zuvor waren sie ja im den Bordküche verstaut.
Also ne Axt muss nicht unbedingt am Start gewesen sein!

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 17:03

Scheint als hättest du es nicht Richtig gelesen was ich geschrieben habe 😉

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 17:02

UNd es muss etwas gewesen sein, dass den Piloten dazu brachte die Axt mitzunehmen.. wenn er sie denn dabei gehabt hat und damit gegen die Tür geschlagen hat.. Denn befindet diese sich im Cockpit und ein Pilot nimmt die sicher nicht zum Pinkeln mit..

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 16:57

Ich rede ja nicht Dämpfen. ich meine irgendein technischen Problem. Auf jeden Fall gab es ja im Vorwege irgendwas mit der Maschine und das kann ja während des Fluges aufgetreten sein und war quasi der Trigger für den Co-Piloten das nun endlich Durchzuziehen, was er schon so lange vor hatte.
AN die Dampfe von denen da immer geredet wird, habe ich nicht gedacht! Finde ich nebensächlich in diesem Fall.

Und wenn der Chip da ist, dann fehelen nach wie vor die Auswertungen. Standard werte, die man immer sofort bekommt und min. zeitgleich mit den CVR Aufnahmen gekommen sein müssten/könnten.. sind genaue Flughöhe, Geschwindigkeit usw.. da man aber davon ncihts hat, wird wohl irgendwas vorliegen. Das eine Auswertung evtl. Akustischer Signale länger dauert ist auch klar, aber es gibt immer sofrt die Standard angaben..

Ich persönlich finde, das meine Spekulation die einzige ist, die alles mit einschließt.. von größe des Trümmerfeldes, bis Selbstmord :).. alles Verpackt und Vorstellbar..

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 16:22

Fall geklärt:
Was wenn es technische Probleme gab (Germanwings ist ja nun kein Unbekannter), die auch zu der Verspätung geführt haben, man sich jedoch (wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Gründen) dafür entschied sie Starten zu lassen?
Während des Fluges und nach erreichen der Reiseflughöhe beginnt es nun vielleicht irgendwo verbannt zu riechen oder so. Der Pilot verlässt seinen Posten (Piloten kenne ihre Flugzeuge besser; Autopilot ist an), übergibt an den Co-Piloten und geht mit der Axt (weil sie im Cockpit lagert, also wenn dann mit herausgenommen worden sein) und wahrscheinlich anderen von der Crew der Sache auf den Grund. Die Axt is nämlich dafür da, um Verkleidungen wegzureißen oder einzuschlagen, um evtl. Brandherde ect.pp. zu bekämpfen. Vielleicht Wissen sie auch von wo das kommt, wegen der evtl. Probleme vor dem Start.
Plötzlich geht der Flieger in den Sinkflug (rund 13% nach Aussagen von Piloten; Normaler Sinkflug 3%; auf jeden Fall spürbar, da z.B. lose Getränkewagen nach vorne Schießen würden) und der Pilot hat auf mal ganz andere Sorgen als den Geruch, bzw. hat 2 Sorgen.

Der Co-Pilot sah es vielleicht als „Zeichen“ oder „göttliche Fügung“ und denkt das der Zeitpunkt richtig ist. Seine Freundin oder so hat ja auch wohl grade Schluss gemacht.. Er leitet den Sinkflug ein und Verhindert aktiv (unterbrechen der elektronischen EIntrittsanfrage; Code) das er gestört wird.

Was ist im Cockpit los?.. Der Pilot Klopft und wird schließlich lauter und versucht sogar mit der Axt die Tür einzuschlagen. Er bekommt ja keine Antwort von drinnen und muss spätestens als seine Codeeingabe quasi Blockiert wird merken, dass dies Absichtlich passiert. Vielleicht hat er anfänglich noch an eine Bewusstlosigkeit des Co Piloten gedacht.

Die Fluglotsen erreichen U4 9525 unterdessen nicht mehr und schlagen schließlich Alarm. Abfangjäger (Mirage) werden hochgeschickt und folgen dem Flugzeug.
Während dessen Schmort es weiter und es entwickelt sich ein, vielleicht durch die gestiegene Beanspruchung beim Sinkflug unterstütz, Feuer, dass bald sogar von außen zu sehen ist.
Würde auch erklären warum einige Leute nur einen Flieger sahen der runter kam und später andere, die Rauch usw. gesehen haben wollen.

Die Maschine befindet sich im Sinkflug und in der nähe befinden sich Atomkraftwerke. Es gibt keinen Funkkontakt zur Maschine und die Gefahr das es sich um einen terroristischen Akt handelt besteht für z.B. das Militär nach wie vor. Man entschließt sich (wahrscheinlich nicht Leichtfertig) die Maschine abzuschießen kurz bevor sie zu nahe kommt (und wahrscheinlich auch schon recht Tief ist).
Daher das rund 2km² Trümmerfeld.

Das Germanwings und die Lufthansa und evtl. sogar das Militär damit auch ein gutes Opfer hätten, um eine evtl. vorliegende Fahrlässigkeit (mangelnde Wartung ect.pp) zu Vertuschen, würde dann auch Passen.
Vielleicht wäre es nicht zu diesem Unglück gekommen, wenn der Pilot nicht wegen eines Geruches das Cockpit verlassen hätte..?
Sprich eine evtl. Mitschuld seitens von Germanwings

Darüber wird der Datenschreiber ja wohl Auskunft geben.. ach ne, da fehlt ja der Speicherchip.. Also evtl. vorhandene technische Probleme wären da sicherlich drauf Abgespeichert bzw. nachvollziehbar gewesen.
Sieht man sich das Foto des Datenschreibers an, dann sollte man schon Fragen stellen dürfen.
Der so stark beschädigte Teil, ist der Teil, der mit dem Flugzeug verbunden ist. Quasi die Computerschnittstelle. Diese ist nach dem Crash Egal und daher auch nicht so Stark gepanzert, wie die Speichereinheit (Das runde Ding auf dem Bild). Die Speichereinheit sieht doch sehr Intakt aus (im Heck montiert), wie da ein Chip beim Crash herausgeflogen sein soll verstehe ich nicht.
Wenn es so ist, dass hier quasi 2 Dinge gleichzeitig passierten, dann hat Germanwings einen guten Grund und eine gute Möglichkeit diesen Umstand nun zu Verschleiern.

Fall Abgeschlossen..

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AlexBenesch 29. März 2015 at 16:31

Das mit dem Chip aus dem zweiten Flugschreiber stammt aus einem frühen Medienbericht und ist kein hard evidence. Es kann sich sehr wohl um einen Irrtum handeln in dem anfänglichen Informationsgewirr und der Konkurrenz unter den Zeitungen. Erst wenn Augenzeugen aufgetrieben werden können, die was gesehen haben, wäre da was Handfestes.

Das Problem mit den Dämpfen ist längst bekannt und würde keinen Piloten mehr überraschen. Dass das ausgerechnet genau in dem Flieger auftaucht, wo ein Copilot drin sitzt der dermaßen am Ende ist, wäre extrem unwahrscheinlich.

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Guantana-MOHR 29. März 2015 at 17:35

Und sogar die Passagiere würden da reinpassen. Angenommen es war so wie Oben von mir beschrieben, dann hätte man die Passagiere anfänglich bestimmt noch halbwegs beruhigen können. Erst als der Pilot mit der Axt gegen die Tür schlägt und evtl. die Bergspitzen durch die Fenster sichtbar werden, geraten sie in wirkliche Panik. Sie haben vielleicht erst recht spät realisiert das es kein rechtzeitiges Eindringen in das Cockpit geben wird.

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ein mensch 29. März 2015 at 14:51

hhmm….nichts desto trotz frage ich mich warum diese augen- und ohrenzeugen anscheinend keinerlei bedeutung haben…
http://www.ibtimes.co.uk/germanwings-a320-plane-crash-explosion-smoke-before-airbus-plunged-into-french-alps-1493351
und dann gab es ja laut n24 einen notruf in richtung barcelona….ist „noch“ in der mediathek abrufbar…

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rob_111 29. März 2015 at 13:24

ist denn nicht die Hauptfrage warum es im Gegensatz zu fast allen früheren Abstürzen keine grossen Trümmerteile gibt? Das spricht sehr gegen die Theorien das das Flugzeug zum Absturz gebracht wurde, und auch gg.die technischer-Fehler Theorie.

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AlexBenesch 29. März 2015 at 14:07

Das Trümmerfeld ist zwar recht groß (2 Quadratkilometer), aber die Mehrheit der Trümmer scheint auf einem überschaubaren Fleck (maximal 200 Meter) zu liegen. Die Pulverisierung des Flugzeugs ist auch überhaupt nicht außergewöhnlich bei einem derartigen Crash. Tests in Zeitlupe gefilmt zeigen dies recht deutlich.

https://youtu.be/l7eI4vvlupY

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