© Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons

Zu Gast unter strikter Abschirmung im britischen Watford bei Bilderberg 2013: Lieutenant General Olivier de Bavinchove, Kommandierender General des Eurokorps seit 1. Juli 2011. Eurokorps ist nach Vorstellung der Bilderberg-Globalisten die Proto-EU-Armee, loyal gegenüber Brüssel und ohne traditionelle Kontrolle der Bevölkerungen der einzelnen Länder, wie etwa Deutschland. Der Eurocorps-Vize ist der Bundeswehr-Generalmajor Walter Spindler.

Noch geht man von einem “Parlamentsvorbehalt” aus, der Bundestag hätte beispielsweise das letzte Wort um deutsche Soldaten einzusetzen. Wann aber hat sich der Bundestag das letzte mal wirklich gegen Brüssel gestellt? Und wie schnell verlieren sich irgendwelche Vorbehalte wenn die Krise mit Russland eskaliert?

Für die ZEIT ONLINE, deren Bosse bei Bilderberg vertreten sind, wird es eine “echte” EU-Armee zumindest in den nächsten Jahren nicht geben. Schließlich bräuchte es dazu einen einheitlichen EU-Staat. Dieser ist aber de facto schon existent.

Das Eurokorps ist ein multinationaler militärischer Großverband der Staaten Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Luxemburg, der allen Mitgliedsstaaten der EU und NATO assoziierten Staaten offensteht. Zu Ausbildungszwecken nimmt auch das polnische Heer in Brigadestärke am Eurokorps teil und wird 2016 die sechste vollwertige Rahmennation werden. Das Korps stellt Kräfte für EU- und NATO-Missionen, u. a. für die schnelle Eingreiftruppe der NATO.

Wurde die deutsche Armee deshalb in den vergangenen Jahren so stark geschliffen? Weil eine eigenständige und schlagkräftige Landesverteidigung den Brüsseler Plänen und Vostellungen der Bilderberger widerspricht? In den SACEUR-Abkommen vom 21. Januar 1993 und 3. September 2002 wurden die Beziehungen und Kompetenzen zwischen NATO und Eurokorps geregelt. In der gewohnt schönmalerischen Selbstdarstellung heißt es:

Das Eurokorps stellt einen bedeutenden Schritt auf dem Weg der Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik dar. Im Einklang mit der Entscheidung von 1999, das Eurokorps der EU und der NATO als schnellen Eingreifverbund für Krisenfälle zur Verfügung zu stellen, schloss das Eurokorps-Hauptquartier im September 2002 erfolgreich die Zertifizierungsprüfung als Krisenreaktionskorps der NATO ab. Dadurch wurden unter anderem die Möglichkeiten zur Koordination zwischen den Streitkräften der Mitgliedstaaten verbessert, was für die effektive gemeinsame Durchführung von Maßnahmen zur Friedenserhaltung und Krisenbewältigung unerlässlich ist.

Das Korps besteht jetzt aus etwa 65.000 Soldaten und ist seit 1995 einsatzbereit. Eine weitere Brigade ist die Multinational Command Support Brigade (MNCS Bde), die zur Unterstützung des Stabes dient.

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15 comments

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Werner 13. März 2015 at 17:29

Vor meinem Studium bin ich auch Soldat geworden. Ich bin aber schwer entäuscht gewesen. Ich hätte als ehemaliger Hochleistungssportler doch besser in eine Eliteeinheit gehen sollen. Die Bundeswehr war für mich persönlich zu weich, kein richtiger Drill und alle haben nur die Tage rückwärts bis zur Entlassung gezählt. Ich war sogar bei einer etwas höheren Stelle tätig. Ich hatte nur mit sehr hohen Offizieren zu tun, beim Marineamt Abt. Rüstung. Die Bundeswehr war schon damals meiner Meinung keine richtige Truppe. Jetzt ist es noch viel schlimmer geworden, fast nichts ist Einsatzbereit. Alles alt und wenn neu und gut, dann zu wenig davon. Von den Weibern rede ich erst gar nicht. Ich glaube da wurde von ganz oben es so gesteuert, das die BW nur eine schönwetter Truppe ist. Sie ist auch nur ein Spiegelbild unserer degenerierten Gesellschaft.

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DANI 10. Juni 2013 at 16:19

macht nix selber schuld!

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Not amused 10. Juni 2013 at 7:01

Man muss schons sehr abgestumpft sein um einem Menschen wie Henry Kissinger zu zu stimmen.

Ich bin schon eine sehr lange Zeit Soldat und werde auch noch eine sehr lange Zeit einer sein. Meine Belange sind in erster Linie Menschen zu beschützen.

Ich finde es barbarisch was das Establishment plant und durchführt und dazu auch das Militär benutzt. Aber man hat immer die Wahl…

Lasst dieses herablassende Verhalten gegen Soldaten.

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08/15 8. Juni 2013 at 12:19

@Rasta-Du möchtest Deine Gegner also totdiskutieren oder totkiffen und ich bin dämlich….Toll-aber wenn sich wirklich mal was ändern soll,dann werden wir nicht um eine gewaltsame Revolution rumkommen-und dann brauchst Du Leute mit militärischen Grundkenntnissen!Der Bundeswehreinsatz im Inland ist beschlossene Sache und die Abhörtechnik der Drohne soll weiterverwendet werden-also weg von Handy/Smartphone und PC und wieder miteinandern reden!

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9 11 pirat 7. Juni 2013 at 21:43

Na das Wappen zeigt immerhin wo der Scheiß hingehen soll.

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Kuriosa 7. Juni 2013 at 17:36

Herr Kissinger liegt mit seinen Aussagen wirklich richtig. Und wr geht in den Krieg? Das Volk. Wer kauft die Bild? Das Volk. Wer glotzt den Schachsinn im Fernsehen? Das Volk. Wer bekämpft sich uf den Straßen? Das Volk. Wer ist neidisch untereinander? Das Volk. Wer arbeitet für Hungerlöhne? Das Volk. Wer traut sich nicht öfters Nein zu sagen? Das Volk. Wer wählt die Politiker? Das Volk. Usw. und sofort ….

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--- 7. Juni 2013 at 17:07

Also ich bin damals nach dem Abi zur Bundeswehr und habe dort sogar etwas länger gemacht, um mir so mein Studium zu finanzieren. Es war eine ganz gute Möglichkeit sich auf das Leben, auf den Umgang mit Waffen und auf Krisen vorzubereiten (Überleben im Gelände, Umgang mit Menschen die einen etwas schlichteren Geist haben). Man hat hier auch ne gute Möglichkeit beim “Feind” kleine Einblicke zu bekommen, so war ich im Auslandseinsatz auf dem Balkan in einer Einheit, die sich MNHQSU nannte -> Multi National Head Quarter Support Unit …. (Geht da ein Licht auf 🙂 ?). Diese hat sich exakt damit beschäftigt, was Alex beschreibt (Fernmelder, Elektronische Kampfführung). Darüber hinaus aber auch mit der Übernahme der Fernseh- und Radiostationen und gewaltsamer Sicherung wichtiger Ökonomischer Objekte, unter verschiedenen Vorwänden(z.B. Enduring Freedom oder Show of Forces). Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt mit diesem Laden identifiziert, sondern hab alles mitgenommen (finanziell/erfahrungstechnisch), was man mitnehmen konnte.

Bin jetzt ganz normaler Mensch, hab mein Studium als Dipl.-Ing. abgeschlossen, selbständig, betreibe Prepping und lass mich gerne von Leuten, wie Alex immer wieder über das Geschehen da draußen aufklären.

Bin ich jetzt ein schlechter Mensch, ein IQ-befreiter Kampfzombi?? Besonders manipulierbar, oder ein Idiot, der das zu spüren bekommt. Ich bin ein absoluter Gegner des Establishments und halte unsere aktuelle Regierungen in Deutschland und der EU derzeitig für den größten und am besten organisierten Kriminellen. Also bitte nicht Alle über einen Kamm scheren.

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Tony Ledo 7. Juni 2013 at 15:09

Soldat sein, kann Berufung sein. Es gibt einige, die gehen zur Fremdenlegion, nicht um eine rRegierung zu dienen, sondern um Soldat sein zu können. Das ist eine ähnliche Entscheidung, wie etwa Piester werden zu wollen. Der Verzicht auf die Vorzüge eines “zivilen” Lebens kann etwa gleich hoch sein. Ich jedenfalls habe keine Probleme, eine solche Entscheidung zu respektieren. Es ist eine Absage an das bürgerliche Leben, eine Absage an die Versumpfung scharfer Aufmerksamkeit, des eigenen Verantwortungsgefühls (auch wenn das sich jetzt komisch anhören mag) und weitererr Tugenden, die ein besonderes Leben auszeichnen wollen. Ja, die bewusste Entscheidung, Soldat zu werden, zeichnet ein besonders Leben aus und ist denen zu eigen, die ein besonderes Leben führen wollen. Das kann man nicht so einfach herunterbrechen, wie das hier gerade in den Kommentaren geschehen ist.

Soldaten, die Soldaten werrden, weil ihnen gerade nicht Besseres einfällt zur Jobsuche, sind selbstverständlich Idioten. Sie werden auch grenau das zu spüren bekommen.

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Renate 7. Juni 2013 at 14:48

Ja, Soldat wird man heute nur noch, wenn man sehr leicht manipulierbar ist und sich selbst nicht zutraut zu denken, also man sich SELBST nicht traut. Somit vertraut man sein leben anderen an und schauspielert, als sei man sonstwie stark, weil man gelernt hat kaltblütig & sinnlos zu töten. Aber selbst das schnallen diese rekrutierten Menschen noch nicht einmal.

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Kuriosa 7. Juni 2013 at 11:53

Henry Kissinger: “If You Can’t Hear the Drums of War You Must Be Deaf”

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Liberty 7. Juni 2013 at 13:50

Henry Kissinger: “Militarymen are dumb, stupid animals, that can be used as pawns for foreign policy.”

Unter solchen Leuten würde ich definitiv kein Soldat sein wollen.

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Rasta 7. Juni 2013 at 14:12

Er hat doch leider Recht.
Ein Soldat ist ein Instrument der Regierung. Nicht mehr, nicht weniger.

Wer freiwillig seine Identität, sein selbstständiges Denken und seine Freiheit dem Militär opfert, ist nunmal ziemlich dämlich.

Ich persönlich wurde unter niemandem Soldat sein wollen. Da fehlt mir wohl das deutsche Gen zum Gehorsam gegenüber vermeintlichen Eliten.

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Liberty 7. Juni 2013 at 21:53

Das ist die Realität, leider.

Aber dafür brauchst du kein deutsches Gen, schau dich nur in der Welt um. Die amerikanischen, russischen, britischen usw. Soldaten marschieren auch willig in jeden verdammten Krieg. Wissen die eigentlich für wen sie dort wirklich ihren Kopf hinhalten? Wahrscheinlich nicht.

Daran sieht man auch, dass die Herrscher die Natur des Menschen ziemlich gut kennen und sie ausnutzen. Und der Mensch ist halt nunmal ein Herdentier, welches seinem Leithammel hinterherläuft. Traurig, traurig.

Eine freiwillige Bürgerwehr wäre in der Tat in Ordnung. Zur Verteidigung versteht sich.

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Martin 8. Juni 2013 at 8:35

Tut mir leid, aber als mündiger Staatsbürger dienen Sie einer so genannten Elite. Oder glauben Sie ernsthaft, dass Ihr Leben als Bürger eines der reichsten Länder der Welt durch individuelle Freiheitsfanatiker möglich gemacht wurde? Ihr/unser Wohlstand hängt am seidenen Faden der Opferbereitschaft einiger weinger und des Zusammenhalts im eigenen Volk. Aber scheinbar ist es damit nicht mehr weit her.
Gruß aus Österreich!

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