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KOMMENTAR

Es gibt drei große Szenarien für die weitere Entwicklung des Kriegs in der Ukraine:

  • Blitzkrieg: Moskau wartet nicht darauf, bis die NATO an Kiew Waffen schickt, sondern nimmt in einer Blitzaktion das ganze Land in wenigen Tagen ein. Dies würde die Welt vor vollendete Tatsachen stellen, Putin den Status eines Halbgottes in der Propaganda verleihen und weitere große Sprünge vorbereiten.
  • Festfahren: Der Konflikt wird weitergeführt wie bisher. Folgen: Kiew würde wohl in die NATO aufgenommen werden und wäre erst einmal tabu. Russland hätte wieder Kontrolle über die Rüstungsbetriebe in der Ostukraine und könnte den Zeitplan für die Modernisierung des eigenen Militärs bis 2020 einhalten.
  • Zwickmühle: Russland treibt das Spiel mit seinen unmarkierten grünen “Urlaubssoldaten” weiter und die NATO liefert Waffen an Kiew. Die Ukraine verwandelt sich in eine Art Vietnam-Desaster oder eine Wiederholung des russischen Afghanistan-Fiaskos. Zu viele Tote, zu hohe Kosten, eine Blamage.

Zu verlockend ist die Einnahme der Ukraine oder zumindest die Einverleibung in Russlands Eurasische Union: Auf einmal stünde man mitten in Europa, am Balkan, nur einen kurzen Wasserweg entfernt vom nahen Osten und einen Kanal entfernt vom Mittelmeer. Dann fehlt nur noch die Einnahme des Baltikums (eisfreie Häfen) und der Rest der Eroberung Europas könnte beginnen.

Ließe sich die Türkei zu einer Partnerschaft und einem Austritt aus der NATO bewegen, würden sich die Machtverhältnisse auch im mittleren Osten gewaltig verschieben und der Konflikt nähme sehr schnell globale Ausmaße an.

Hat das angloamerikanische Establishment in Wirklichkeit Russland genau da, wo man es haben möchte? Diktatorisch regiert, auf gnadenlose Expansion aus, militärisch stark aber nicht finanziell auf stabilen Beinen? Der zweite Weltkrieg reanimierte damals die halbtote amerikanische Wirtschaft und räumte das gesamte Konzept des Nationstaats aus dem Weg zugunsten des Globalismus. Für Russland gibt es heute kaum noch einen Weg zurück. Es regiert nicht nur Putin sondern eine ganze Reihe an irren Fanatikern, die sich nicht mit dem Status Quo als banale Kleinmilliardäre zufriedengeben. Durch eine taktische Mischung aus Provokationen und leicht zu ergatternden Beutestücken wie die Krim lässt Russland sich dazu verleiten, ein monströses Riesenreich zu expandieren, welches unmöglich zu verteidigen und zu bezahlen ist. Je mehr militärische und diplomatische Erfolge Putins Oligarchen feiern und der Westen sich schwach stellt, umso mehr werden die Russen den Bezug zur Realiät verlieren.

Die NATO machte nie irgendwelche Anstalten, um ernstzunehmende Streitkräfte als Abschreckung in die Region zu verlegen. Man nimmt eine Invasion durch Russland offensichtlich in Kauf. Es würde rund 180 Tage dauern, NATO-Streitkräfte zur Verteidigung der Ukraine zu verlegen. Viel zu spät.

Zweifellos haben amerikanische Behörden und private Kanäle in den letzten Jahren Geld in die Ukraine gesteckt, um Einfluss auf das politische Geschehen dort zu nehmen, allerdings konnte niemand ernsthaft erwartet haben, dass sonderlich viel dabei herausspringt. Schließlich hat jeder mit Einfluss in der Ukraine eine Vergangenheit beim KGB. Die Ukraine ist nicht Libyen oder Tunesien.

Es wird immer noch im Netz gelogen, laut einer US-Funktionärin wären 5 Milliarden Dollar in den Maidan-Aufstand gepumpt worden. In Wirklichkeit floss dieser Betrag in einem Zeitraum von rund 20 Jahren in das Land. Die Putin-Propagandisten schreien “US-Staatsstreich” von den Dächern und missachten dabei völlig die ukrainische Bevölkerung, die überwiegend keine Lust hatte, sich an Russland zu ketten.

Was soll das für einen Sinn ergeben, aus dem Hintergrund den Maidan-Aufstand zu leiten, aber keine Streitkräfte aufzubieten, die eine neue Regierung verteidigen könnten? Die Amerikaner mussten wissen: Die Ukraine ist kein NATO- oder EU-Mitglied, schlecht verteidigt und jeder von Wichtigkeit in dem Land hat eine Vergangenheit im KGB. Die CIA konnte zwar mithelfen, Janukowitsch loszuwerden, aber alles was zurückbleibt, ist nicht viel besser.

Etwas stinkt hier ganz gewaltig.

Der bizarre “arabische Frühling” ersetzte US-treue Diktatoren wie Assad oder Mubarak, die mit mehr Wirtschaftshilfe heil durch ihre Krisen gekommen wären, mit seltsamen und verstrittenen Fanatikern. Was haben die Amerikaner davon wirklich?

Russland konnte während dem arabischen Frühling zwar theatralisch die Rolle der vernünftigeren Großmacht spielen, wirkte aber recht schwach, konnte die Revolutionen und Militäraktionen nicht verhindern. Einzig bei Syrien gelang es Putin und Lawrow, nicht ganz so überflüssig auszusehen. Die NATO verlor durch den arabischen Revolutionsquatsch ein paar verlässliche, krumme Partner-Regime und provozierte Russland, etwas Spektakuläres zu unternehmen, oder ansonsten auszusehen wie ein Mäuschen.

Ausgerechnet der geflüchtete Janukowitsch selbst war es gewesen, der eigentlich große Deals mit den westlichen Konzernen Chevron und Royal Dutch Shell förderte und befürwortete. Bis 2020 erhoffte er sich, das eigene Land im Bezug auf Gas autark zu machen (eine Vorstellung die Albträume bei der Gazprom-Mafia auslöst) und sogar zu exportieren. 2004 versuchte Janukowitsch die Wahlen in der Ukraine zu stehlen und wurde mit Hilfe der US-geförderten Orangenrevolution wieder weggeputscht. In den nächsten Jahren half ihm aber ausgerechnet eine amerikanische Top-Firma dabei, sein Image wieder aufzupolieren, dieselbe Firma die schon die die US-Präsidentschaftskandidaten Bushs, Bob Dole und Ronald Reagan beriet.

Was ist hier wirklich los?

Die Welt geht in die nächste Phase

Unter den russischen Zaren grassierte ein vom orthodoxen Christentum begleiteter Expansionswahn: Russland sei das dritte Rom und Gott wolle angeblich, dass sich das Großreich auf den mittleren Osten, Asien, den Balkan und Osteuropa ausdehnt. Die Sowjets murksten die Zaren ab und expansionierten ohne christliches Getue brutalst ihr Reich. Nach dem heutigen Selbstverständnis besinnen sich die russischen Machthaber einfach wieder auf das alte, christlich-zaristische Modell. Entweder zeigt das neue Reich Zähne, oder es droht zu zerfallen.

Sich die Krim zu holen, war militärisch einfach, aber teuer. Die Folgen für die russische Wirtschaft belaufen sich bereits auf umgerechnet 500 Milliarden Dollar. Für den stolzen Preis erkauften sich die Oligarchen im Putin-Regime eine wichtige Kontrollstation für das Schwarze Meer. Wie die Bevölkerung unter dem Abenteuer leidet, ist den Oligarchen herzlich egal. Putin machte sein erstes Vermögen, indem er Volkseigentum in den Westen verschacherte und seine Mitbürger dadurch hungern ließ. Holt man sich mit blanker Gewalt auch noch die Ukraine, dann verändert sich vieles dramatisch:

  • Russland offenbart seine Position als expansionistische Großmacht und wird besoffen vor lauter Selbstvertrauen. Im Vodka- und Kokainrausch träumen die Oligarchen dann von der baldigen Einnahme ganz Europas
  • Die negativen wirtschaftlichen Folgen für Russland wären so groß, dass man den Handel in enormem Umfang umstellen muss: Eine planwirtschaftliche Ostblock-Ökonomie wie früher. Grenzen dicht.
  • Russland würde seinen bisher nützlichen, künstlichen und völlig unverdienten Ruf verlieren, eine defensive und besonnene Großmacht zu sein. Umgekehrt verbessert die NATO ihren Ruf dramatisch
  • Die NATO hätte den nötigen Anlass, weitreichende Veränderungen vorzunehmen: Das reihenweise Auffliegen-lassen von Ost-Spionen, eine Wiedererstarkung der Spionageabwehr, Aufrüstung. Außerdem würde es eine Umorientierung der NATO geben; weg von der Spezialisierung auf Krieg gegen asymetrische Feinde wie al-Kaida, hin zur alten Spezialisierung auf Kampf gegen staatliche Großmächte.

Die Westmächte haben wirklich alles in den letzten Jahren getan, um Russland dabei zu helfen, wieder zur Großmacht zu werden: Waffendeals, Zugang zu Westmärkten, unnötige Käufe von Russengas, das Wegschauen beim Tschetschenienkrieg oder dem Smolensk-Attentat, die Erlaubnis dass Russenagenten und Russenmedien sich überall im Westen breitmachen durften, unnütze Operationen wie “Iraqi Freedom” die Russland daneben relativ vernünftig aussehen ließen, usw.

Jetzt kommt womöglich die nächste Phase. Die NATO kündigte kürzlich sämtliche praktische Kooperation mit Russland auf. Die NATO-Länder können nach einer Invasion der Ukraine durch Russland alle weiteren  bisherigen direkten und indirekten Hilfen an den Ostblock einstellen. Ab dann muss der neue Ostblock selbst klarkommen und hoffen, dass die eigenen Kräfte bei einem späteren Krieg gegen den Westen ausreichen.

Die NATO hätte den drigend benötigten großen Feind im Osten um alles zu zentralisieren. Bye-bye Nationalstaaten. Entweder kommt es zum Weltkrieg und die NATO gewinnt weil sie mehrere Schritte voraus ist, oder aber der Westblock und der Ostblock führen einen langen kalten Krieg oder sie einigen sich auf eine gemeinsame Weltregierung. Oder Ost und West stecken längst unter einer Decke und planen die kommenden Konflikte heimlich zusammen damit am Ende eine Weltregierung herauskommt.

2016 wird wohl die Ära von Präsident Obama zu Ende sein, dessen wichtigster Einfluss ein Agitator von der kommunistischen Partei der USA gewesen war. Sein Nachfolger wird wohl ein konservativer Hardliner sein.

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10 comments

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Leif 25. Februar 2015 at 22:18

Haha bei 19 min echt geil, achtet mal auf die zwischenrufe bzw. was wollte sie sagen: Das interesse Rußlands muss sein siech die ukraine zu (sichern) (unter den nagel zu reißen)??? sie stoppt ja beim ausrutschen 🙂

http://youtu.be/FBrLNGGV6_w

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Criticon 23. Februar 2015 at 4:32

Deine Metathese, dass es eine Art Megaverschwörung der oligarchischen final decision makers in Ost (Russland) und West (USA+GB und/oder EU) gibt, halte ich in dieser überspitzten und monokausalen Frontstellung in Richtung NWO mit einem world gouvernment für falsch bzw. irreführend.
Du hast ja völlig recht, dass während der sog. Systemkonkurrenz von 1917 bis 1991 Ost und West (hier sind die angloamerikanischen Alliierten von WK I +WK II gemeint) oftmals gemeinsame Sache gemacht haben, wenn es eine Interessenskongruenz gegen Dritte gegeben hat.
Um ganze früh anzufangen: Nach dem Sturz des Zaren Anfang 1917 und der Machtübertragung an schwache bürgerliche Kräfte, die von einer Klassenkoalition aus Kleinbauernschaft und Proletariat unter der Führung der Bolschewiki nach wenigen Monaten hinweggefegt wurden, schied Sowjet-Russland bekanntermaßen aus der antideutsche WK_Allianz aus und schloß aus innenpolitischen Gründen gezwungenermaßen den Brest-Litowsk Vertrag ab. Und zwar bestimmt nicht, weil Lenin ein deutscher Agent war: der sprichwörtliche “blombierte Zug” und eine millionenschwere Starthilfe zur Revolutionsfinanzierung durch Helphand sind Musterbeispiele für die Zusammenarbeit von politischen Gegner, die sich gegen einen Dritten verbünden, und diese taktische Kollaboration dann irgendwann auch wieder beenden und ggf. wieder gegeneinander kämpfen: aktuelle Beispiele kann sich jeder kluge Kopf selber zusammenreimen.
Die Westalliierten + Japan haben dann im Bürgerkrieg auf Seiten der konterrevolutionären Weißen gekämpft und zwar nicht nur aus innenpolitischen Gründen (berechtigte “red scare” in den USA + der halbe europäische Kontinent stand unmittelbar vor dem Umsturz, hätte es im Deutschen Reich zu einer ganzen sozialistischen Revolution gereicht, würden wir jetzt in einer ganz anderen und vor allem besseren Welt leben, aber das nur by the way), sondern auch aus dem ganz banalen machtpolitischen Motiv einer Zerschlagung des Riesenreiches und seiner anschließenden Aufteilung unter den führenden Imperialismen heraus. Dieses Unterfangen hat nicht geklappt; die Bolschewiki haben sich stabilisiert und mittels der reaktionären Neuen Ökonomischen Politik (NÖP) ab 1923 von den vernünftigen planwirtschaftlichen Ansätzen einer Abschaffung des Geldes als Tauschmittel und Wertmaß während des sog. Kriegskommunismus verabschiedet.
Stalin hat dann die Herrschaft einer oligarchischen Staatsbürokratie samt brutalstmöglicher Industrialisierung errichtet, und ja, er hat militärische und politisch-subversive Weltrevolutionierungspläne gehabt und im Rahmen seiner waghalsigen Bündnispolitik relativ durchschlagend realisiert.
Hier kürze ich ab und halte allgemein fest: Die Westalliierten haben mit der Sowjetunion die meiste Zeit über, wenn es in ihr geopolitisches Kalkül gepasst hat, prekäre Bündnisse unterhalten (Integration in ihren Weltmarkt) und den Kalten Krieg aus rationalem Eigeninteresse heraus, nie zum endgültigen nuklearen Schlagabtausch eskalieren lassen.
Die westliche Subversion der oligarchisch-bürokratischen Missplanwirtschaft der Sowjets erfolgte eben die meiste Zeit mittels der durchschlagenden Handelswaffe.
Die östliche Oligarchie (Politbüro+KGB+Rote Armee) war in 80-zigern mit den überaus bescheidenen Ergebnissen ihrer seltsamen Mischwirtschaft nicht mehr zufrieden und hat das Privateigentum wieder eingeführt um sich selber massiv bereichern zu können + ihre imperialen Projekte in anderer Form weiter verfolgen zu können.
Die USA haben die partielle Zerschlagung des SU-Imperiums selbstredend nach Kräften gefördert, und hätten gerne auch noch die Russische Föderation weiter zersplittert.
Der KGB hat mit der Installation von Putin die Notbremse gezogen und eine relative Konsolidierung erzielt.
Die technologische und ökonomische Kooperation mit westl. Staaten war immer von deren konkreten Interessen abhängig.
Es gibt eben noch keine gefestigte EU-Souveränität; und auch die Interessen der verschiedenen Kapitalfraktionen und Klassenkonstellationen in Europa sind divergent bis antagonal. Schröder hat mit Putin gepackelt um sich der US_Dominanz zu entziehen, usw,usw.
Die US resp. deren imperiale Neocon-Falken wollen die Konstitution eines EU-Superstaats (500 Millionen people) als ernsthaften Hegemoniekonkruenten überspielen und neutralisieren, indem sie die geopolitische Spannung in “Eurasien” bis knapp zum Siedepunkt führen (aber nicht weiter!): “old europe” vs. Mütterchen Russland, dann wird Brüssel niemals auf einer Ebene mit Washington spielen, und die Amis können sich um den wirklichen Gegner kümmern: Peking.

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Agent Orange 22. Februar 2015 at 19:32

BATAILLON DONBASS WIRD DURCH & ÜBER DEUTSCHE BANKEN FINANZIERT SCHMUTZIGE GESCHÄFTE ÜBER DEUTSCHE BANKEN Man glaubt es kaum, aber Deutsche Banken schrecken vor nichts zurück. Das kiewtreue Bataillon Donbass besteht aus bezahlten Söldnern, ihnen werden Kriegsverbrechen vorgeworfen und dieses Baitaillon wickelt seine Geschäfte hauptsächlich über Banken in Frankfurt am Main ab. In dem Fall betrifft es die ********** und die *************. Es gibt eine weitere Bank mit Sitz in den USA, *********************** und wieder ist die ************************** verwickelt. Diese Banken Deutschlands sind somit durch Finanzierungshilfe direkt beteiligt an Kriegsverbrechen …

… ein Beitrag von Anonym vom 21.02.2015 um 11:47 Uhr https://www.facebook.com/pages/Anonym/603073069733924

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vollbremsung 22. Februar 2015 at 14:47

…die perversen Strategien des West-Establishments sind so nachdrücklich und überzeugend dargestellt, dass es keinen Zweifel an deren Existenz gibt. Die Cliquen aus den Bushs, Rockefellers, Kissingers und wie sie alle heißen waren bisher so effektiv, dass es einem dem Atem verschlägt. Und in diesem Sinne kann man auch die Zukunft abschätzen. Ich glaube aber dennoch, dass das noch lange nicht in trockenen Tüchern ist. Bereits jetzt verstehen signifikante Mengen an West-Leuten, wie der Hase eigentlich läuft — und das ist ein wirkliches Problem für die. Hinzu kommt der Wohlstandsaspekt: wenn wir wirklich gerade in einer wirtschaftlichen Phase “der Goldenen 1920er”-Jahre stecken, dann ist es leicht vorstellbar wie unzufrieden, kritisch und unberechenbar die westliche Mittelschicht wird, wenn auf einmal deren Wohlstand den Bach runtergeht. Dies gepaart mit den Informationen über das Establishment und deren Vorgehensweisen evaporiert die alten Säcke wie Kissinger und Rockefeller schneller, als die mit ihren Rollstühlen fünf Meter weit kommen. Je unstabiler die Situationen werden (und das West-Establishment hat alles dran gesetzt zu destabilisieren: muslimische Welt, Russland, China, Europa, EU, Verschuldung, Demographie, “DumpingDown” der eigenen Bevölkerung usw), desto weniger kann man das lenken.

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Werner 22. Februar 2015 at 13:59

Wie schon oft gepostet, ich war pysisch dor,t am Tag als die deutschen Friedenstruppen in Moskau am Ende des Krieges vor Ort waren, also als der Frieden begann. Bin jetzt wieder in dieser Zeit, denn ich musste wieder zurück. Das ist mein Wahnsinn den ich leben muss. Also wird es auf jedenfall einen Krieg geben müssen gegen die Russen, das steht fest. Ich hatte es glücklicher Weise überlebt. Ein schönes Lied von einem Onkel :
https://www.youtube.com/watch?v=F1HYK4CJYXo

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Niemand 22. Februar 2015 at 13:47

Hallo Alex,

ich verfolge deine Seite schon seit den Infokrieg-Zeiten…da waren die Zeiten anders und auch deine Einstellungen, die sich doch sehr geändert haben. Beim Lesen des Artikels muss ich mich öfters fragen, ob das wirklich ein Infokrieg/Recentr-Arikel ist oder eins von ZDF/ARD. Leider kann ich deine Verbittertheit gegenüber Russland nicht verstehen, wie es aussieht bringst du 10 Punkte gegen Russland und 1 gegen die USA/NATO, damit der Anschein von Neutralität bewahrt wird.
Jemand, der Verwandte und Freunde in der Ukraine hat, wird dir sagen, dass die Menschen dort keine Angst vor Russland haben, sondern von den UKRA-Faschisten. Selbst dort zu sein und zu sehen, “was dort wirklich abgeht” würde dir vlt. Augen öffnen. Die “Urlaubssoldaten” , die dort Kämpfen, sind nicht die Streitkräfte Russlands, das sind normale Arbeiter: Minenarbeiter, Schweißer, Elektriker, Mechaniker…. Fast alle “Separatisten” leben in unmittelbarer Nähe von Lugansk oder Donezk. Diese Leute haben, wenn überhaupt, den Wehrdienst geleistet und wollen ihr Land verteidigen. Sichtet man bei liveleak.com oder anderen Plattformen die Videos/Berichte, dann weiß man, dass diese Männer ganz bestimmt keine ausgebildeten Einheiten der regulären russischen Streitkräfte sind.
Dieser Kommentar soll keine Ermahnung sein, sondern nur eine Meinung über deine Veränderung der letzten Jahre, mir persönlich gefielen deinen alten Posts und Artikel besser…..

MfG Niemand

In deinen drei möglichen Szenarien

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abgelehnt83 22. Februar 2015 at 13:11

“Oder Ost und West stecken längst unter einer Decke und planen die kommenden Konflikte heimlich zusammen damit am Ende eine Weltregierung herauskommt.” Ja

Und bzgl. Obamas “letzte Stunden”; was glaubt ihr, wird der Typ noch mal ordentlich Sch… bauen?
Vllt – wie von all den “alternativen” Genossen gefordert – wird er Kriegsflüchtlinge in die USA holen

Man weiß es nicht.

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Killuminati 22. Februar 2015 at 14:12

Deutschland lehnt neuerdings panzerlieferungen an Litauen (NATO partner) ab. Begründung: eigenbedarf der Bundeswehr lol.
Wenn in den nächsten Monaten oder Jahren Litauen oder die balten allgemein Opfer von russischen Soldaten die Urlaub machen wollen, werden, wissen wir ganz sicher das Ost und West unter einer decke stecken.

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Toxi1965 22. Februar 2015 at 10:55

Alles passiert nach Plan , und fragen was hätte die USA oder Russland davon können wir uns getrost schenken . Es wird getan !
Nur mal so am Rande erwähnt , es gab genug in den letzten 200 Jahren viele Prophetische-Seher die genau das beschreiben was Europa angeht .
Und von der Bibel mal ganz zu schweigen ( di9e sich sehr genau zu äussert…da sollte der ein oder andere mal langsam ins grübel kommen ) . Wenn man die Bücher von Stephan Berndt kennt zu dem Thema ( man kann auch leicht nach googlen ) , da könnten einige schon mal jetzt in Panikmodus geraten . Aber hey, alles blödsinn , alles Zufall , das Leben ist ja auch Zufall ….. usw. …Die Frage ist wieviel Zufall kann man noch ertragen ?

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Paladin 22. Februar 2015 at 10:39

Ich empfinde schon lange vieles als sehr merkwürdig. Die wirtschaftliche Aufrüstung und damit auch die militärische Aufrüstung Chinas und anderer Schwellenländer, die man offensichtlich nicht kontrolliert. Das ganze lässt sich schon lange nicht mehr mit einer Art subtilem Morgenthau Plan für ganz Europa erklären, um Europa zu schwächen und von einem globalen Netz abhängig zu machen.

Welcher Stratege verschenkt sein Know-how und schwächt die eigene Wirtschaft? Welcher Konzern würde seinen Technologievorsprung an die Konkurrenz verschenken? Warum wurde China noch vor wenigen Jahren von Deutschland Entwicklungshilfe gezahlt, als es dort schon ein riesiges Militär und Devisenreserven in Billionenhöhe gab.

Entweder der Westen wird von Irren und Dilettanten geführt und Pfeffersäcke können hemmungslos alles zugrunde richten oder es ist genau so, wie zwischen den beiden Weltkriegen schon ausführlich von den nationalistischen Regierungen formuliert, dass es eine große Verschwörung gibt. Der Hohn ist nun, dass gerade die Linken Verschwörer und Lakaien der Diktaturen des Ostens andere als Verschwörer bezichtigen.

In den Medien war kürzlich, dass die Novaja Gazeta aus Russland ein Strategiepapier veröffentlicht hat. Es datiert noch vor den Maidan. Dort wurde beschrieben wie eine Besetzung der Krim ablaufen kann, Janukowitsch als schwach beschrieben und dass das Ziel die Industrieregionen im Osten der Ukraine sind, mit Schwerpunkt auf Charkiw. In dieser Region herrscht bisher noch kein Krieg, aber Russland liefert ja fleißig weiter Waffen. Als nächstes dürfte Mariupol dran sein und dann wird auf das Industriezentrum Charkiw vorrücken. Das dürfte wohl schwer zu verkaufen sein, aber bisher hat man auch alles mit den absurdesten Lügen verkauft und Merkel und Hollande lassen sich auch durch die Manege führen.

Die Russentrolle haben eine große Entdeckung gemacht, dass die USA angeblich schon heimlich Waffen an die Ukraine liefern. Diese großartige Insiderinformation war schon vor 2 Monaten in allen Zeitungen. Es ist allerdings nur Schutzausrüstung: Schutzwesten, Nachtsichtgeräte und Radarsysteme zur Ortung feindlicher Artillerie. Also keine Offensivwaffen. Die Moskautreuen Blogger sind wirklich der letzte Witz. Verkaufen längst bekanntes als ihre glorreiche Insiderinformation und geben es auch noch völlig falsch wieder. Dabei sieht jeder Narr, wer hier Angriffswaffen und Soldaten en Masse liefert. Aber wer so etwas wie Freeman Mampffred liest, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

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