Kommentar

Die politische Macht von Libertären ist heutzutage ungefähr gering wie im Mittelalter. Libertäre gelten als Aussätzige. Der letzte, der irgendetwas gerissen hat, war der steinalte US-Politiker Ron Paul, der leider im Präsidentschaftswahlkampf seine Millionen an Unterstützern böse betrogen hatte, indem er nicht wirklich antrat um zu gewinnen, sondern dem schmierigen Republikaner Mitt Romney den Vorzug ließ. Über 30 Millionen Dollar an Spenden wurden verblasen, nur um ein paar wenige Minuten im Fernsehen in den Debatten sprechen zu können. Das Geld wanderte außerdem in die Hände seines Sohnes Rand, der sich der Illusion hingibt, als eine Art neuer Ronald Reagan die Mächtigen zu überzeugen, ihn zu supporten. Er meinte:

“Ich befürworte nicht, dass jeder unbekleidet draußen herumrennt und Hasch raucht. Ich bin kein Libertärer.”

Wo sind die Nachwuchstalente, die sich in die Politik wagen und Erfolg haben? Stattdessen sabotieren sich Libertäre selbst mit der Seuche namens Anarchismus. Statt wählbaren Kandidaten bekommen wir Facebook-Schwätzer und Leute die im Ernst meinen, Ayn Rand hätte realistische Romane geschrieben. Der Chef von der Organisation Oath Keepers (der in der Öffentlichkeit als Verfassungsverfechter auftritt) wurde vom Anarchisten Kokesh geoutet, die Leute um das Mises-Institut von Lew Rockwell sind meist Anarchisten, und viele mehr. Im März findet im mexikanischen Acapulco eine Anarchistenkonferenz statt namens Anarchapulcho. Die Redner sind alle aus der alternativen Szene, AnCaps und Bitcoin-Fantasten. Organisator ist Jeff Berwick, der zusammen mit Ken Johnson bereits die Kommune “Galt’s Gulch Chile” völlig in den Sand gesetzt hat. Einer der Sprecher, Luke Rudkowski, zählt inzwischen auch zu den Anarchos und Mitglieder seiner Organisation WeAreChange werden zunehmend rekrutiert von einer “Allianz der Nationalanarchisten”. Der Gastsprecher Roger Ver wird untertitelt mit “Bitcoin Jesus”.

Das Problem an vielen prominenten Anarchisten ist, dass sie nicht fähig sind, sich an IRGENDWELCHE Regeln zu halten, egal ob staatliche Gesetze oder private Vereinbarungen. Adam Kokesh wollte unbedingt ins US-Militär, brach aber die Regeln und wurde kaltgestellt. Dann probierte er es beleidigt als Antikriegsaktivist und brach erneut die Regeln in Uniform. Dann flog er beim kreml-finanzierten Nachrichtensender RT als Moderator raus, weil er Wahlwerbung machte für den Heimlich-Anarchisten Ron Paul, was gegen die Regeln verstieß. Dann produzierte er mit krummen und inkompetenten Freunden eine eigene Sendung, es wurde pro Monat ein Vermögen an gespendetem Geld für Drogen ausgegeben und trotz mehrerer Fundraiser für die Sendung wurde das Programm eingestellt. Er wunderte sich, dass Beamte ihn zuhause abholten, nachdem er in Washington D.C. ein Video mit einer geladenen Schrotflinte gedreht hatte und als drogensüchtiger Veteran mit posttramatischem Stress bekannt war. Seine schwachsinnige Idee war, mit tausenden bewaffneten Leuten in D.C. zu demonstrieren.

Mit solchem Unsinn wird das gemeinsame Fundament der Patriotenbewegung zersetzt. Die Verfassung und die Republik sind nach wie vor der Kern, um den sich alles dreht, der auch Legitimität verleiht und eine historische Tatsache ist. Trotzdem wird daran gesägt und diese idiotischen Debatten geführt wie von Kokesh, der die USA in tausende kleine Teilchen zersplittern möchte und dabei gerne noch russische Hilfe möchte.

Kein Wunder, dass die Anarchisten extrem unbeliebt sind. Der Anarchist Christopher Cantwell wollte deshalb in 10 Punkten erklären, warum “Libertäre nicht nett sind” zu Andersdenkenden. Zunächst die leidige Frage: Wer ist dieser Cantwell überhaupt? Antwort: Ein Quartalsirrer und Maulheld, der es öffentlich als Grund zum Feiern betrachtet, wenn Polizisten von Verrückten getötet werden.

Weil er sich nicht an die Regeln des Free State Projects hielt und entgegen der Satzung der Organisation erneut die Tötung von Regierungsbeamten forderte, wurde er ausgeschlossen.

Als Ersatz-Host für Adam Kokeshs Sendung polterte er ebenfalls drauflos und wirkte wie ein billiger Provokateur, der den Behörden genau das liefert was jene wollen:

Ein Post auf morelibertynow.com rät dringend davon ab, sich von dem Kreis der verrückten libertären Möchtegern-Guerilla rekrutieren zu lassen. Die Facebook-Schwätzer haben weder genug Männer, noch genug Durchhaltevermögen oder Fähigkeiten, um solche Fantasien in die Realität umzusetzen. Dieser Mist zieht nur die Arbeit von vernünftigen Libertären in den Dreck. Man müsse sich nur mal die Monthy Python-hafte Situation vorstellen, dass Leute wie Cantwell irgendwelche Befehle nicht ausführen wollen und mitten in einer Mission das Diskutieren anfangen um die korrekte Anwendung des “Non-Aggressionsprinzips”.

Kommen wir zu Cantwells “Top 10 Gründen, warum Libertäre nicht nett zu euch sind”, ein Text der inzwischen von erfolglosen Anarchisten auf Facebook gezückt wird, wenn sie wieder einmal dabei scheitern, jemanden zu rekrutieren oder zu debattieren. Zuerst benutzt er eine Begriffsverwirrung. Er ist kein Libertärer, sondern Anarchist. Er hat keinen Exklusivitätsanspruch auf Begriffe wie libertär oder frei. Ganz egal wie oft Anarchos das Mantra wiederholen, jeder gehöre sich selbst zu 100% und dürfe zu nichts gewzungen werden. Das Mantra klingt schön, genau wie die billigen PR-Mantras jeder Sekte, aber die Welt sieht leider völlig anders aus und dieses a-politische Mönchtum wird nie etwas ändern, genausowenig wie Fantastereien von schlabbrigen Facebook-Schwätzern über Guerilla-Kampf.

Wirklich erwähnen möchte ich nur Punkt 3, 2 und 1 von ihm, denn der Rest ist langweilig. In Punkt 3 behauptet er, nur Anarchisten hätten konsistente und konsequente Moralvorstellungen, denn schließlich propagieren sie ja in Worten das ultimative PR-Mantra “Niemand darf zu irgendetwas gezwungen werden”. Dummerweise haben Anarchos nicht mehr anzubieten als Luftschlösser und PR. Die politische Abstinenz bei gleichzeitigem heimlichen Wünschen nach einem Guerillakrieg ist einfach nur peinlich. Geistige Gesundheit und Effektivität sind viel wichtiger und entscheidender als Diskussionen über unrealistische moralische Idealvorstellungen. Laut der ach so tollen Anarcho-Moral hätten Dschihadisten, Kommunisten, Nazis und andere Irre das Recht, Kasernen zu bauen, Recht zu sprechen, Polizeitruppen aufzustellen und Gleichgesinnte aus dem Ausland zu importieren. Im Endeffekt würde es ein Land ins absolute Elend stürzen, wenn man die Staatsgrenzen und die Verfassung und die Republik aufgibt oder aufweicht. Das Ergebnis wäre ein Haufen Gewalt. Natürlich streiten das Anarchisten ab und behaupten, nur das Beste vom Menschen anzunehmen und dass die Menschen doch bestimmt rationale Entscheidungen treffen würden. Für den Handel mit Hosenknöpfen und Bleistiften mögen Anarchos noch kompetent genug sein, aber darüberhinaus sieht es mau aus. 99,99999% der Welt teilen nicht ihre Grundüberzeugungen.

Punkt 2 heißt “Wir wollen nicht viel”. Einfache PR-Sätzchen wie “Lasst mich einfach nur in Ruhe”. In Wirklichkeit wollen die Anarchos sehr viel, nämlich nichts Geringeres als den Sturz von allen weltweiten Strukturen die im Laufe von tausenden Jahren aufgezeichneter Geschichte entstanden sind. Sie wollen 99,99999% aller Menschen weltweit umerziehen.

Verstehen sie mich nicht falsch. Das Ziel ist die größtmögliche Freiheit und Verantwortlichkeit. Allerdings ist dies ein extrem hochgestecktes Ziel. Es ist angesichts des grassierenden Unwissens und der narzisstischen Dynamik von Gesellschaften äußerst, äußerst schwer zu erreichen. Um freiheitliche Interessen und ein Mindestmaß an geistiger Gesundheit durchzusetzen braucht es unter anderem auch die politische Ebene, realistische Konzepte, Kompromissbereitschaft und bodenständige Methoden.

Punkt 1 heißt “Ihr greift immer auf Gewalt zurück”. Immer die anderen seien schuld, während die Anarchos hingegen eine perfekte Ethik propagieren. Zumindest auf Facebook propagieren. In der Realität ist Cantwell ein x-beliebiger, schwieriger Typ Mensch der von seinen Emotionen geleitet wird. Selber war er erstaunt, dass kriminelle Kollegen von Adam Kokesh ihn bedrohten und Erpressungsmaterial gegen ihn wollten. Kokeshs Team rauchte laut seinen Beobachtungen Tag und Nacht hochpreisiges Gras, was meinen Schätzungen zufolge auf monatliche Kosten von bis zu 20.000$ hinauslief. Er beschreibt sich im Lebenslauf als “Aktivist, Schreiber und Satirist” was den Eindruck erweckt, noch nie ein tragfähiges Unternehmen geführt zu haben.

Ein weiteres Klischée unter den Anarchisten ist der Anlegerbetrüger, der sich zum Anarchokapitalisten und polternden Anti-Establishment-Aktivisten wandelt. Typen wie Porter Stansberry, der von der Börsenaufsicht abgewatscht und vom Gericht verurteilt wurde.

 

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28 comments

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Nullte_Instanz 12. Februar 2015 at 5:48

Herr Benesch ich kann Ihren Unmut bis zu einem gewissen Punkt zwar nachvollziehen, aber ich Denke auch in diesem Fall schlagen Sie wieder viel zu weit über die stränge. Nicht jeder der sich Libertär nennt ist Libertär -nicht jeder der sich Anarchist nennt ist Anarchist, für JEDE Tat die begangen wird ist das einzelne Individuum selbst verantwortlich, -nicht das Kollektiv, der Moslem, der Christ oder gar die Menschheit, nein, jeder ist für seine eigene Handlung selbst verantwortlich und wie er sich selbst dabei bezeichnet ist völlig unerheblich! ((Nebenbei angemerkt, aus meiner Sicht auch einer der Existenziellsten unterschiede zwischen Libertären und Anarchisten, -das Verständnis um Handlung und Konsequenz…!)))
Sie verirren sich zunehmend in dem Gedanken das alle die den Libertarismus für “zu kurz gedacht” halten (-Anarchisten) automatisch zu Ihrem Persönlichen Feindbild avancieren. Ich persönlich empfinde das als überaus bedauerlich zumal man nach Ihrem derzeitigen Kenntnisstand davonausgehen könnte das Sie eigentlich verstanden haben müssten, dass das hochstilisierte Feindbild welches Sie hier nach und nach präsentieren, so, eigentlich gar nicht existent ist (nicht mal in Ihrem Kopf).
Mir scheint es als würden Sie die Tatsache, dass die “Grundidee”, meinetwegen auch “Grundideologie” oder das “End-Ziel”, -das auf beiden Seiten das Gleiche ist, völlig ausblenden. Doch es ist dasselbe Fundament und gleiche Basis! Sollte das irgendeiner der Werten Mittleser oder gar der Autor selbst negieren, so hat der- oder diejenige den Libertarismus ganz offensichtlich NICHT Verstanden und ist somit nochmal um ein vielfaches weiter vom Anarchismus entfernt. Jegliche weitere Diskussion wäre in meinen Augen dann völlig Wertlos und reine Zeitverschwendung…

Doch bevor ich noch auf ein paar Zeilen aus Ihrem Text eingehe, möchte ich mich an dieser Stelle für meinen Kommentar mit dem “Hobbypsychologen” beim Posts “7 schnelle Gegenargumente für die Überzeugungen von Anarchisten”, -entschuldigen! Das war unangebracht und unsachlich, eine Wertung die nicht Objektiv war und somit für die Debatte Gegenstandslos-zu dem Rest stehe ich allerdings!

Zum “Beitrag”:
“…Dieser Mist zieht nur die Arbeit von vernünftigen Libertären in den Dreck. Man müsse sich nur mal die Monthy Python-hafte Situation vorstellen, dass Leute wie Cantwell irgendwelche Befehle nicht ausführen wollen und mitten in einer Mission das Diskutieren anfangen um die korrekte Anwendung des “Non-Aggressionsprinzips”.

Ja das sollte man sich in der Tat mal vorstellen!
Was Sie mit den Worten “irgendwelche Befehle” beschönigen wollen kann in diesem Zusammenhang ein “einfacher” Militärtötungsbefehl auf Zivile Ziele bedeuten, -oder ein Stasi/NSA Abhörbefehl gegen unbescholtene Bürger, -oder ein Attentatsbefehl auf einen nun nicht mehr ganz so wohlgesonnenen Ex-Verbündeten-Warlord-Anführer usw. usw. Die Liste mit “irgendwelchen Befehlen” ist schier endlos lang.
Klar, Krieg heißt jetzt zwar Friedensmission, doch das macht es für die Überlebenden dieser “Missionen” keinen Deut besser. Fragen Sie doch ganz einfach mal die überlebenden eines der unzähligen Kriege -oder die Hinterbliebenen von Hiroshima und Nagasaki ob sie sich nicht über die Menschen gefreut hätten, die auf “Monthy Phython-hafte Art”, eine Diskussion auf Grundlage von Richtig oder Falsch angefangen und somit die Bombenangriffe nicht ausgeführt hätten?!
“Dann hätte es ein anderer gemacht… ” Schon klar, jede Dummheit braucht nur jemand der sie begeht, doch mit genug “Geist” wäre es nie soweit gekommen (und ohne Staatliche Herrschaftsform erst recht nicht), Krieg ist Wirtschaftlich nur für die Interessant die es sich Leisten können, und das sind Staaten…

“Ganz egal wie oft Anarchos das Mantra wiederholen, jeder gehöre sich selbst zu 100% und dürfe zu nichts gewzungen werden. Das Mantra klingt schön, genau wie die billigen PR-Mantras jeder Sekte, aber die Welt sieht leider völlig anders aus…………………. und dieses a-politische Mönchtum wird nie etwas ändern, genausowenig wie Fantastereien von schlabbrigen Facebook-Schwätzern über Guerilla-Kampf. ”

Billige PR-Mantras also? Lieber Herr Benesch, ich habe prinzipiell keine Probleme mit Ihnen oder Ihren Ansichten, aber wenn Sie solche Dinge sagen, -und negieren das Menschen nicht gegen ihren Willen zu was auch immer gezwungen werden sollten, dann implizieren Sie mit dieser Aussage das Sie Dinge wie Raub, Vergewaltigung und Mord eigentlich gutheißen oder zumindest überhaupt keine Probleme damit haben. Sie offenbaren damit nur Ihre ganz Persönlichen Ansichten, die sind aber offensichtlich zu weiten Teilen, weit entfernt von Libertarismus, und genau wie die von Ihnen erwähnten “Facebook-Schwätzer” sich gerne Anarchisten nennen können, spielt es wie Anfangs erwähnt, keine Rolle. Worte geben Aufschluss über unsere Gesinnung und Taten zeigen wer wir sind!!

“Für den Handel mit Hosenknöpfen und Bleistiften mögen Anarchos noch kompetent genug sein, aber darüberhinaus sieht es mau aus. 99,99999% der Welt teilen nicht ihre Grundüberzeugungen.”

Entweder sind Sie nur überaus schlecht informiert, oder Sie wollen auf demagogische Weise etwas bestimmtes damit bezwecken… Wie auch immer, -ob Sie Ihre Leser nun zum Narren halten wollen soll mir ja gleich sein aber so ein Unteres-Schublade-Niveau sollte eigentlich auch für Sie zu tief sein, oder meinen Sie nicht? Und 99,99998% der Welt teilen nicht EURE Grundüberzeugungen, -so what? Was soll das schon aussagen, es handelt sich bei mindestens 85% nur um einen (wenn auch gravierenden) Mangel an Informationen und mehr nicht! Es ist nicht so das irgendjemand viel Dümmer oder viel Klüger ist und damit zum Libertären oder Anarchisten wurde, es waren gewisse Umstände (meist negative Erfahrungen im eigenen Leben) und ein Füllhorn an Informationen die zu diesem Umstand führten… Und der Anarchismus ist nur -“das konsequente weiter Denken” des Liberalismus, und im Gegensatz zu meinen Libertären Freunden freue ich mich immer über jeden neuen Ankömmling der Endlich “weiter” gekommen ist und somit zum Anarchisten heranwächst.

“Sie wollen 99,99999% aller Menschen weltweit umerziehen.”

Nein! Das ist die Aufgabe der Staatsgläubigen! Und um es an der Stelle mal erwähnt zu haben, Stefan Molyneux ist ein Anarchist aber kein Guru des Anarchismus, -denn würde er sich von heute auf morgen zur “Wahl” aufstellen lassen, bekäme er augenblicklich keinerlei Unterstützung mehr aus den Anarchistischen Lagern. Das zeigt das er ein gewöhnlicher Mensch ist der ebenfalls nicht Hofiert werden sollte (und das tut auch keiner) -er ist lediglich bekannter als andere und somit irgendwann zu einer Art Flaggschiff des Anarchismus avanciert, trotzdem würde ihn kein Anarchist besondere “Rechte oder Privilegien” einräumen die für andere unzugänglich wären. Und so wie ich auch nicht mit allem konform gehe was er sagt oder schreibt, so kann ich mir auch nur schwer vorstellen das jeder anwesende hier alles von ihm für Unfug hält… Wenn es denn so ist, sollte ihr vielleicht mal ein paar Beiträge von ihm Lesen oder Anhören um euch selbst ein gefassteres und somit realeres Bild von dem Menschen zu machen, -versucht nicht gleich immer auf den nächst besten Feindbild-Zug aufzuspringen nur weil ihr mal gerade wieder wegen irgendwas gefrustet seid oder euch der Schuh drückt. Denken hilft!

Gruß Phil

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Rapbell aka Revo 11. Februar 2015 at 18:32

Ein sehr gutes Kommentar

ich sehe das ganz genau so

Hört sich alles immer “schön” an aber dahinter steckt NICHTS ausser einem Luftschloss

Danke Alex für Deine tolle Arbeit

Greetz

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Fidel 11. Februar 2015 at 17:41

Alex du bist leider zu so einer Witzfigur geworden. In jedem zweiten Artikel beleidigst du nur noch Anarchokapitalisten und schweifst völlig vom eigentlichen Thema ab. Deine Argumente dazu sind zudem schlecht, wiederholen sich ständig, oder fehlen in der Regel sogar komplett. Stattdessen stumpfe Parolen und Verunglimpfungen. Fällt dir das echt nicht auf? Du willst uns was über die menschliche Psyche erzählen, aber dich könnte man stundenlang analysieren. Ich sag nur kognitive Dissonanz. Und nein, ich hab das nicht im neusten Buch vom bösen Janich gelesen, sondern ich hatte 4 Jahre lang Psychologie.

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Flo 11. Februar 2015 at 2:03

Hi Alex. Ich habe die meisten deiner Artikel gelesen und viel von dir gelernt – unter anderem propagierst du ja auch kritisches Denken. Hab ich grad gemacht. Also bitte lass das mit den 20tsnd Dollar, die Kokesh, angeblich, mit seinen Kumpels verkifft haben soll, denn das ist meiner Meinung nach völlig unrealistisch. In kenne einige starke Grasraucher, die kommen auf maximal 500€ pro Kopf. Adam muss die Kohle anderweitig durchgebracht haben, gibt ja genug Möglichkeiten 🙂 … Ansonsten guter Text!

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Soma 9. Februar 2015 at 12:53

Hier nochmal die AnCap Videos!

Warum ich kein Anarchokapitalist bin:
https://www.youtube.com/watch?v=vBgjSjGzdVE

Aufruf an die Libertären: Trennt Euch von Eurem Müll!:
https://www.youtube.com/watch?v=P8QyS4FvT9o

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Agent Orange 8. Februar 2015 at 21:28

Is ja gut, ich bin dumm. Aber trotzdem hab ich den Witz nich ganz kapiert, oder die Pointe vor lauter Fragen übersehn. Macht nix, wir machen einfach mal was … das wird dann schoooon … du kannst nix, macht nix … wir sind zum Tod geboooohrn … lala, lalalala

Versuch mir Unbedarften den Begriff “Reichi” mal zu erklärn. Du weisst doch deine Texte machen mich tierisch an, aber deinen Namen lehn ich ab, wie du siehst 83. Ich hab nämlich eines der acht Geschlechter, die die Industrie benötigt … bin völlig dem Genderwahn verfallen …

wenn ich mal bedürftig sein sollte, geb ich der kommunalen Verwaltung den Auftrag für Kriegsgefangenensold nach der Haager Landkriegsordnung per Kriegsgefangenenpost, aber nur mit zwei 2-Cent-Marken frankiert. Den Tip gab mir mal die Frau von der Post, es gäbe überhaupt keine 3-Cent-Marken. Also Zeuch gibts …. 🙄

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asdf 9. Februar 2015 at 3:09

Ob Agent Orange wohl auch Werner ist?

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Jahbulone 8. Februar 2015 at 1:28

Alter Streit – Realos vs. Fantasten. Ancaps, besonders die unpolitischen “Mönche”, stellen eine extreme Minderheit dar, welche sogar die Mittel, ihre Ansichten zu verbreiten, selbst begrenzen. Wir leben leider nicht im Heititeiti-Land, wo alle das rigorose und im Detail schwer determinierbare “Nichtaggressionsprinzip” freiwillig eingehalten wird.

Erstes und höchstes Ziel sollte die Einführung eines freien Währungswettbewerbs sein, was infolge dieser Entwicklung als weitergehen sinnvoll erachtet wird, ist akademische Spekulation.

Der Libertarismus zerfetzt sich selber, dank billigster ideologischer Kleingeistigkeit. Es ist einfach traurig…

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Seromann 7. Februar 2015 at 17:14

Ich finde es gut, dass recentr sich einiger Themen annimmt, die sonst wo anders sehr spärlich vorkommen. Ich verfolge Infokrieg und recentr von Beginn an mit Interesse und es fällt auf, dass gewisse aktuelle Themen nicht (mehr) vorkommen, statt dessen für mich Belangloses über Ancaps und Co, lauter Nebenszenarien.
Man könnte hier unterstellen, das hier in der “alternativen” Infokrieger-Szene “rezentriert” werden soll.

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Seromann 7. Februar 2015 at 17:11

Ich finde es gut, dass recentr sich einiger Themen annimmt, die sonst wo anders sehr spärlich vorkommen. Ich verfolge Infokrieg und recentr von Beginn an mit Interesse und es fällt auf, dass gewisse aktuelle Themen nicht (mehr) vorkommen.
Man könnte hier unterstellen, das hier in der “alternativen” Infokrieger-Szene “rezentriert” werden soll.

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Seromann 7. Februar 2015 at 17:48

Die von Dir gemeinten Themen meine ich nicht einmal. Gefühlte tagelang hintereinander über Ancaps zu schreiben, während in Europa und der Welt die Lage brisant und die Gefahr eines Krieges groß ist, erscheint mir überflüssig. Was ist mit den Themen: Banken, TTIP, Griechenland, ISIS und deren Finanziers, die Zukunft Europas unter dem Aspekt der Krise und der Kriegsgefahr aus europäischer und deutscher Sicht (nicht aus dem amerikanischer Bircher-Blickwinkel).
Und…Alex widmet sich immer wieder dem Widerlegen von Abweichenden des Mainstreams. Vielleicht sollte er sich mehr den Widersprüchen des Mainstreams, der Politik und der Eliten stellen und dort die Fragen ansetzen.
Irgendwelche Spinner mit ihren Blogs beeinflussen nicht unser Leben, oder? Was haben die letztendlich für eine bedeutende Relevanz.
Ganz ehrlich…da find ich die Tierwelt im Berliner Umland interessanter als die Ancaps.

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Toxi1965 7. Februar 2015 at 19:10

@Seromann
Genau so ist es auch und empfinde es oft als würde Alex von Wolke 7 aus berichten ….

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Killuminati 7. Februar 2015 at 20:57

Quatsch, die pegidaisten sind aufgepeitschte dummbeutel und keine mit Menschenverstand gesegnete Abendlandretter, sonst würden die u.a. nicht gegen die Medien hetzen von der sie ihren islamhass überhaupt vorgesetzt und jahrelang konsumiert haben.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das in DRESDEN so viele Deutsche schlechte Erfahrungen mit meinesgleichen gemacht haben. Das ist prozentual nämlich unmöglich oder haben wir es hier in DE mit einem supermusel zu tun der die deutschen Tag und Nacht bereichert?

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Toxi1965 7. Februar 2015 at 23:13

@Killuminati
Lebst du mit uns im gleichen Land ? Geh mal wieder vor die Türe …

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Killuminati 8. Februar 2015 at 8:38

Dieter nuhr und andere kaberatisten sind nicht das Problem, eher die Spiegel und Bild-Blätter der letzen Jahre aber wahrscheinlich hast du das schon vergessen, ich aber nicht, also woher kommt denn der hass oder die Angst vor Muslimen wenn nicht von den Medien?
Übrigens ich kenne privat keine einzige Person der mit pegida auch nur ansatzweise symphatisiert , die Angst vor dem islam findet mehrheitlich in gebieten mit wenig Ausländeranteil statt oder vor Leuten die den ganzem tag im Internet hängen.

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Killuminati 8. Februar 2015 at 16:47 Reply
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asdf 9. Februar 2015 at 3:07

@ Killuminati

Ich habe während der Schulzeit, während meines Nachtlebens in meiner Heimatstadt und während des Studiums extrem schlechte Erfahrungen mit Moslems gemacht. Teilweise mit diesen mulsimischen Mafiafamilien. Teilweise mit religiösen Extremisten. Einer aus meiner Grundschulklasse ist heute das was man wohl einen Hassprediger nennen würde. Meine Angst und Abscheu kommt nicht von den Medien, sondern beruht auf selbst gemachten Erfahrungen. Das lesen des Korans hat mein Bild jetzt nicht gerade gebessert. Ich hasse Moslems nicht aus Prinzip. Ich hasse die Religion und jene die meinen diese anderen aufzuzwingen auf die eine oder andere Art und Weise. Natürlich ist Pegida in meinen Augen Müll. Aber nicht weil sie den Islam scheiße finden, sondern weil sie in meinen Augen ein russisches Vehikel zur Manipulation sind.

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Killuminati 9. Februar 2015 at 6:17

@asdf
Solche Muslime sind eine Schande für den Islam und nicht die Regel, du magst es vielleicht anders sehen aber wäre in deinem Fall auch verständlich.

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Soma 9. Februar 2015 at 12:46

Der Migranten-Wohlfahrtsstaat kostet dem Steuerzahler Milliarden,
dann noch das Moslems besser vor Gericht wegkommen.
Das ist supermuselmäßig uncool…

Dort wo ein großer Ausländeranteil vorherrscht, trauen sich die Leute wohl nicht mehr,
öffentlich ihre Antipathien zu zeigen, oder es sind mittlerweile zu viele geworden, das es nicht auffällt,
wenn der Biodeutsche gefrustet ist.

So oder so, brauchen wir vernünftige, strengere Migrationsgesetze!
Ob wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und damit die Musels mal Respekt vor
anderen Ländern und Kulturen lernen. Legitime Forderung, keine Extreme.

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Jahbulone 7. Februar 2015 at 15:39

Alex, warum beschäftigst du dich überhaupt noch mit Ancaps, du hast doch schon genug über diese merkwürdige Randerscheinung geschrieben?

Die wichtigste libertäre Forderung ist und bleibt die Einführung der freie Währungswettbewerb und schon diese ist extrem hochgestecktes Ziel, würde aber sehr viele Probleme lösen. Darüber lohnt es sich, mehr zu schreiben, wie z.B. Torsten Polleit im Handelsblatt:
http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-von-krise-zu-krise/8553448.html

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Werner 7. Februar 2015 at 15:37

Ich sehe das anders. Wir leben leben im neoliberalen Faschismus. Jeder kann eine Firma gründen, wenn er will. Die Staaten sind zum größten Teil sogar wie Firmen aufgebaut. Ich habe unzählige Beispiele, die ich nicht weiter ausführen will. Das ist Liberalismus der real existiert. Wir erinnern uns nur mal an den realexistierenden Sozialismus vor 25 Jahren der untergegangen ist. Die Kommunisten sind seid dem moralisch Bankrott. Jetzt erzählen sie, ja das hat halt nicht so gut geklappt, aber das nächstemal wird es besser und wir machen nicht die selben Fehler nochmal. Das ist jetzt mit den Libertären genauso, sie sehen ihren Untergang, aber glauben noch immer eigentlich an ihre Utopie. Sie sagen ihre Ideologie sei eigentlich gut, wie es die Kommis auch sagen, aber sind gescheitert, blind vor Eitelkeiten , ergötzen sich an ihre ach so hohe Schlauheit, gepaart mit überlegenem Wissen. (Fast so wie Leute die auf Koks sind). Nochmal : Die Gesellschaft ist dem Untergang geweit, und es gibt hier keine Arche, kein Retter Putin, oder sonst eine Rettung die sich ein Mensch ausgedacht hat.

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Jahbulone 7. Februar 2015 at 15:53

Was für ein Schwachsinn, bei einer Staatsquote von 45% und monopolisierten Geld- und Bankensystem von Freier Marktwirtschaft zu sprechen. Das ist Sozialismus, nur steuert jetzt nicht mehr der Staat die Wirtschaft, sondern umgekehrt. Fakt bleibt, dass der Marktwettberwerb über Staatlichkeit manipuliert wird. Das hat eben nix mit Libertarismus oder Freier Marktwirtschaft zu tun. Ob man unserer jetziges System nun “neoliberalen Faschismus” oder Korporatismus oder Sozialismus nennen will, kannst du dir aussuchen. Kapitalismus, sprich Freie Marktwirtschaft ist das alles nicht und damit ist dein Einwand ein Stück zu weit gefasst.

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Werner 7. Februar 2015 at 16:26

Na klar weiß ich, das die heutigen Staaten wie gefrässige Monster sind die immer Fetter werden. Deswegen kommt ja auch der Untergang. Aber gäbe es in einer freien Marktwirtschaft nicht auch gefrässige Monster, die alles platt machen ? Ich kenne eine Person , die Waschpulver billiger und besser als der Persilhersteller auf dem Markt gebracht hat. Diese Firma hat dann ohne Hilfe des Staates ihn in die Pleite getrieben. Das ist so, wenn man sich vorher am Markt fast eine Monopolstellung erarbeitet hat, der kleine Mann hat keine Chance.

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Besorgter 7. Februar 2015 at 16:49

Naja, also unrecht hat Werner ja nicht unbedingt. Es kommt ja wohl darauf an, wessen Sichtweise man einnimmt. Als Bürger, der versteht was vor sich geht, sieht man den Sozialismus, dem man ausgesetzt ist. Als Großkonzern oder Finanzoligarch weiß man den “Neoliberalismus” zu schätzen, der einem zuteil wird, weil man die Regierung vereinnahmen kann. Sozialismus fürs Volk und Neoliberalismus für eine kleine Elite.

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