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alex-buch-7Dies ist ein Buch für all diejenigen, die das Weltretten längst aufgegeben haben, für diejenigen die es gerade versuchen, und für diejenigen für die das Weltretten noch völlig neu ist.

Das Thema dieses Sachbuchs spricht jeden Leser an, unabhängig von Alter, Geschlecht oder politischer Haltung. Es führt unterhaltsam die Geschichtswissenschaft und Politologie zusammen mit den neuesten Erkenntnissen über unmoralisches menschliches Verhalten aus der Psychologie, Neurologie, Kriminologie und Biologie. Es existiert immer noch kein einheitlicher und umfassender Wissenschaftszweig über das Böse; stattdessen befassen sich verschiedene Wissenschaften nur am Rande mit dem Thema und das meist isoliert, ohne über den Tellerrand zu blicken. Als reiner Historiker kann man zwar die Fragen ergründen, wer wem wann was angetan hat, aber um das wie und warum zu verstehen, muss man mehrere Wissenschaftszweige integrieren und vor allem eine unterhaltsame Sprache finden, die die Sachverhalte an den Leser vermittelt. Außerdem lässt sich so auch aufzeigen, warum die klassischen ideologischen und religiösen Heilslehren veraltete und meist völlig unsinnige Ansichten darüber haben, wo das Böse herkommt und wie man es effektiv bekämpft.

Eine Kernbotschaft des Buches ist, die stehengebliebene Aufklärung und die demokratische Republik zu modernisieren, denn leider haben nicht alle Menschen ein funktionierendes Gewissen und niemand testet bislang Politiker, Staatsanwälte oder Richter auf Psychopathie, narzisstische Persönlichkeitsstörungen und abnorme Gehirnfunktionen. Einzig bei Anwärtern für den Polizeidienst wagt man es bisher, näher hinzusehen. Je besser es uns Menschen gelingt, andere korrekt einzuschätzen, umso besser funktioniert unsere Demokratie, unser Privatleben und jeder andere gesellschaftliche Bereich. „Das Böse entschlüsselt“ hat eine Länge von über 60.000 Wörtern.

Das größte Problem der Welt lässt sich genauso lösen, wie wir Flugzeuge oder moderne Medizin erfunden haben

Was ist das zentrale und entscheidende Problem der Welt? Es ist nicht die globale Erwärmung, nicht das iranische Atomwaffenprogramm, nicht Amerikas Imperialismus, nicht der Teufel, der Kapitalismus oder der Mensch an sich. Es ist das, was wir umgangssprachlich als das Böse bezeichnen, unmoralische Verhaltensweisen die unsere Sicherheit, unser Glück und sogar den Fortbestand unserer Spezies bedrohen.

Wir in den westlichen Demokratien lassen uns gerne auf die Illusion ein, das Problem zumindest bei uns halbwegs im Griff zu haben, dennoch stammen unsere Konsumgüter von kommunistischen Arbeiter-sklaven und Kindern aus bettelarmen Diktaturen, wir zahlen real zwei Drittel unseres Geldes an krumme Bürokraten die wir nicht kennen, unser gesamter Besitz wird von Banken und Behörden hinter unserem Rücken verpfändet, nichts ist heute mehr privat, Wählen ändert nichts und es befinden sich heute mehrere hochgerüstete Machtblöcke in einem kalten Krieg.
Religionen und politische Ideologien kamen und gingen, ohne das große Problem zu lösen, obwohl es doch die zentrale Werbebotschaft jedes Systems ist, das Böse bezwingen und ein Utopia herbeiführen zu können.

Zwar gibt es in jeder Glaubensgemeinschaft und in jeder ideologischen Gruppierung viele Mitglieder, die gute Absichten haben und moralisch handeln, allerdings zeigt die Geschichte und auch zunehmend die Wissenschaft, dass die Anständigen nur äußerst selten in Führungspositionen landen. Nach Jahrtausenden an Kriegen, Intrigen und Unterdrückung gibt es heute endlich ein Licht am Ende des Tunnels: Verschiedene Wissenschaftszweige wie die Genetik, die Psychologie, die Evolutionsbiologie, die Neurologie und die Kriminologie haben es gemeinsam geschafft, das Böse zu entschlüsseln und uns zeitgemäße Strategien zu liefern, eine friedliche und gerechte Zukunft zu schaffen.

Noch bekommt die Öffentlichkeit nicht viel davon mit und so manche Bösewichte würden diese Erkenntnisse am liebsten für immer begraben. Das Wissen, welches jeder in seinem Leben anwenden kann, sowie bahnbrechende neue Technologien werden in nicht allzu ferner Zeit hoffentlich als selbst-verständlich gelten, so wie heutzutage Flugzeuge oder das Internet oder die Fähigkeit zu lesen.
Manche neuen wissenschaftlichen Errungenschaften werden sofort mit Begeisterung von den Massen aufgenommen, wie etwa Unterhaltungselektronik. Bei wirklich bedeutenden Neuerungen hingegen stellen sich viele zunächst erst einmal taub. Zu tief sitzen die alten und leidenschaftlich vertretenen Überzeugungen, als dass man sie zugunsten von etwas Revolutionärem über Nacht einfach aufgibt.

Die alten ideologischen und dogmatischen Heilslehren sind nicht nur machtlos gegen das Böse, sondern ebneten dem Bösen geradezu den Weg. Es ist deshalb im ersten Schritt notwendig, mit Hilfe moderner Erkenntnisse die veralteten Denksysteme zu entzaubern. Wenn man genau hinsieht, haben die hochtrabenden Ideologien und auch die Religionen hoffnungslos veraltete und häufig unsinnige Ansichten darüber, woher das Böse eigentlich kommt, wie es sich verbreitet und wie man es wirksam bekämpft.

Niemand hat jemals die Existenz von Dämonen und Geistern nachgewiesen, trotzdem glauben auch im 21. Jahrhundert immer noch erstaunlich viele Menschen auf der Welt, dass solche Wesen den Menschen zu Schandtaten verleiten und vom rechten Weg abbringen. Nach wie vor werden deshalb Exorzismen durchgeführt, Gebete gesprochen und Rituale abgehalten um böse Geister zu vertreiben.

Keine der großen abrahamitischen Religionen hat ein wirklich konkretes, über die Jahrtausende hinweg konsistentes Bild vom Teufel anzubieten. Anfangs war er eine Randnotiz, dann eines von vielen diffusen Wesen, später ein mächtiger Kontrahent Gottes, woanders nur ein Verführer des Menschen und heute begreifen einige ihn nur noch als Symbol. Auf Video festgehalten oder anderweitig gemessen hat ihn natürlich noch niemand.

In Religionen gilt in aller Regel die Ungläubigkeit als zentrale Sünde, die uns auf den Pfad der Unmoral bringt. Da es aber tausende verschiedene Religionen und Splittergruppen gibt, definiert unter dem Strich jeder jeden als verblendeten Sünder, als Verursacher von Übeln oder mindestens als Bremsklotz auf dem Weg zum Heil. Religionen haben sich historisch den realpolitischen Gegebenheiten angepasst und veränderten ihre nach außen zur Schau getragenen und internen moralischen Definitionen und Maßstäbe.

Bei den Ideologien ist es nicht besser: Kommunisten sehen es als ihre moralische Pflicht an, alle Menschen zu bestehlen und dann nach Gutdünken den Reichtum zu verwalten. Außerdem gelten die klassische Kleinfamilie, Privatbesitz, die unternehmerische Freiheit und die Privatsphäre als Keimzelle und Nährboden des Bösen. Die Vorstellungen der Kommunisten über die Ursachen für unmoralisches Verhalten sind fehlerhaft und deshalb sind die kommunistischen Strategien zur Erschaffung einer paradiesischen Welt erst recht irreführend und gefährlich. Zwangsenteignungen, Planwirtschaft, staatliche Indoktrinierung von Kindern und die dauernde Überwachung sind Garanten für Unheil. Noch heute verteidigen Kommunisten vehement historische Monster wie Mao oder Stalin, spielen die Anzahl der Toten herunter und versuchen die Schuld für alles auf das Schicksal und natürlich den kapitalistischen Klassenfeind zu schieben.

Die Monarchie ist genauso gescheitert bei der Herstellung von Glück, Wohlstand und Sicherheit für alle, der Faschismus war sowieso nur da um den Größenwahn der Parteioberen auszuleben und heute betrachten wir das Versagen der real existierenden demokratischen Republiken. Signifikante Anteile der Bevölkerungen von westlichen Industrieländern betrachten sich als benachteiligte Verlierer des „Systems“ und wir sind nur eine richtig schmerzhafte Wirtschaftskrise davon entfernt, dass die Menschen endgültig vom Demokratieglauben abfallen und ihre Hoffnungen wieder in irgendwelche anderen Heilslehren setzen.

Man kann die Welt nicht retten, also nachhaltig vom Bösen befreien, mit Hilfe von mangelhaften Definitionen, haarsträubenden Strategien und veralteten dogmatischen Erklärungsmustern. Glaube und Ideologie schmücken sich zwar gerne mit dem Kostüm der Wissenschaftlichkeit, dennoch kommen sie nicht aus ohne gravierende Fälschungen, Zwang und Pseudoargumente.
Die physikalischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten scheren sich nicht um Lenin oder Buddha. Der Grund, warum wir heute Autos, Computer und moderne Medizin haben, ist die wissenschaftliche Methodik. Wir haben uns nicht mehr damit zufriedengegeben, dass Menschen an Blinddarmentzündungen oder Wundinfektionen sterben und der Priester hinterher zurechtinterpretiert, dass Gott den Verstorbenen bei sich haben wollte. Wir halten Epilepsie nicht mehr für dämonische Besessenheit und wir mutmaßen nicht, ob schwere Krankheiten die Strafe für mangelnden Glauben oder diverse Sünden sind.

Wenn man ein Ziel erreichen möchte, kommt man um die Wissenschaft nicht herum. Wenn ich von Nürnberg nach Lissabon gelangen möchte, dann nutze ich für diese Reise wissenschaftliche Errungenschaften wie das Flugzeug oder das Automobil oder den Zug, auch wenn damit ein gewisses Risiko verbunden ist. Ich käme nicht auf die Idee, einen fliegenden Teppich benutzen zu wollen, weil es nun mal keine echten fliegenden Teppiche gibt. Solche Teppiche tauchen zwar in vielen populären alten Märchen auf, aber ich weiß dass die Vorstellung wissenschaftlich unhaltbar ist. Ich käme erst recht nicht auf die Idee, durch stundenlanges Meditieren, extremes Fasten oder Rauschdrogen zu versuchen, meine physische Hülle hinter mir zu lassen und mit meinem „Astralkörper“ nach Lissabon zu fliegen. Dagegen wäre eine Kamelkarawane wenigstens noch realistisch, wenngleich auch sehr langsam. Ich erwarte keine Perfektion vom Flugverkehr oder dem Straßenverkehr, trotzdem haben sich diese Fortbewegungsmethoden zur Genüge erwiesen und bewährt.

Wann immer Ideologien oder Glaubensgemeinschaften die Logik ignorieren oder hinten anstellen, kommt lebensgefährlicher Unsinn dabei heraus. Bei den Sowjets durften wissenschaftliche Erkenntnisse nicht der Ideologie widersprechen, was dazu führte dass das Regime wirtschaftlich ineffizient war und sich nur durch Terror und Überwachung über Wasser halten konnte. Das „Arbeiter- und Bauernpara-dies“ konnte kaum genug produzieren, um alle am Leben zu erhalten, ganz zu schweigen davon, den Menschen Erfüllung zu bieten. In China pflanzte man unter Mao Saatgut zeitweise viel zu eng zusammen, weil der Berater für Landwirtschaft die kollektivistischen Überzeugungen auf Pflanzen übertragen wollte. Man dachte, je enger zusammen umso besser; kein Individualismus unter Getreidehalmen. Das Ergebnis waren horrende Missernten die Millionen Leben kosteten. Und wer es wagte, sich darüber zu beschweren dass die Straßengräben und Felder mit den Leichen von Bauern übersät waren, die in letzter Verzweiflung Lehm gegessen hatten, der wurde totgeschlagen.

Der Wissenschaftler kann natürlich schummeln oder sich irren oder auf Druck von oben die wissenschaftliche Methodik ignorieren oder er ist gezwungen, mit schlechtem Datenmaterial zu arbeiten. Der Wissenschaftler ist ein Mensch, und der Mensch ist nicht perfekt. Die wissenschaftliche Methode ist aber so nahe an der Perfektion wie nur irgend möglich. Was für Erkenntnisse hat also die Wissenschaft über das Böse? Seltsamerweise gibt es keinen einheitlichen, umfänglichen Wissenschaftszweig zu dem Thema. Ist das nicht verrückt? Es gibt universitäre Lehrstühle für alles Mögliche, nur nicht zu dem wichtigsten Thema der Welt.

 

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