Ein pixeliges Handyvideo ist immer noch der derzeit “beste” Beweis für eine Verschwörungstheorie bei dem Pariser Anschlag auf eine Satirezeitung. Amateurblogger haben sich auf die Sichtweise eingependelt, dass der vermummte Täter entweder mit Platzpatronen auf den am Boden liegenden Polizisten Ahmed Merabet schoss, oder bewusst vorbei schoss. Als Argument werden Pulvergase genannt, die man kurz sehen kann.

Es ist nicht erkennbar, dass ein echtes Gewehrgeschoss rechts an dem Kopf von Merabet vorbei eingeschlagen ist, da sich in dem Fall ein deutlich sichtbares Loch oder eher ein Mini-Krater im Pflaster ergeben hätte mit fliegenden Trümmern. Da noch kein Obduktionsbericht vorliegt, ist auch nicht bestätigt, wo genau der tödliche Treffer erfolgt ist. Es wird zwar spekuliert über einen Kopftreffer, sicher ist das aber nicht. Sehr gut möglich ist ein diagonaler Treffer zwischen die Schulterblätter. Dieser Treffer ist am einfachsten zu machen, insbesondere im Vorbeilaufen, und ist garantiert tödlich. Die Austrittswunde wäre dann irgendwo auf Merabets linker oberer Flanke. Möglicherweise durchdringt es auch noch den linken Arm. Das Geschoss bzw. Geschossteile durchdringen den Körper und zerplatzen scheinbar am Boden unter Merabet. Außerdem treffen Pulvergase auf den Boden.

Wenn die obere Wirbelsäule deutlich getroffen wird, erlahmt sofort jede körperliche Bewegung, jeder Reflex. Das Geschoss schaltet mit 1000 Meter pro Sekunde Geschwindigkeit quasi das zentrale Nervensystem ab. Deshalb ist auch keine Bewegung des Getroffenen zu erwarten. Die meisten Menschen haben Schusswunden nur in Hollywood-Filmen gesehen. Die Realität ist aber anders, überraschend.

paris-shooting-close-2Es ist noch nicht der Öffentlichkeit bekannt, welches Kaliber verwendet wurde und ob Merabet eine ballistische Unterziehweste getragen hat, was zusätzlich eine unmittelbar sichtbare Blutung verdeckt haben könnte. Desweiteren sieht man den Polizisten nach dem Treffer nur noch ein paar Sekunden. Es ist demzufolge nicht sichtbar, ob sich danach eine größere Blutlache gebildet hat.

Der 42-jährige Merabet hatte bereits eine lange Karriere hinter sich, hat Frau und Kinder, Kollegen, Freunde, Bekannte. Die Vorstellung, dass die Person quasi erfunden sein soll oder sich an einem Theaterschauspiel beteiligt hat und es eine dreistellige Zahl Mitwissen geben muss, ist absurd.

Wenn Leute beginnen, sich Pseudobeweise zusammenzubasteln, diskreditiert dies schnell jede Berichterstattung, die sich von den etablierten Medien unterscheidet.

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34 comments

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Peter 14. Januar 2015 at 13:31

Neues Video aufgetaucht:
http://www.dailymail.co.uk/video/news/video-1150715/New-footage-Charlie-Hebdo-gun-attack-Paris.html
Die beiden Trottel stehen da rum wie auf dem Präsentierteller. Bei freiem Waffenbesitz wäre der Spuk sehr schnell vorbeigewesen. Aber die alte Diskussion kennen wir ja schon.

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Oma Uschi 15. Januar 2015 at 14:08

Schlimm, solche lauten Menschen, schlimm! Und dann stellen die das Auto auch noch mitten am Gehweg ab. Mit meinem Rolli würde ich da gar nicht richtig durchkommen.

Es wird Zeit, dass es in Deutschland wieder Ornung gibt.

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Peter 13. Januar 2015 at 0:49

Der Typ im Supermarkt hat mit einer AK 7,62×39 geschossen.

Eine Patrone lag am ersten Tatort auf der Straße, wo er die Polizistin erschossen hat:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2901670/Gunman-arrested-Paris-police-officers-seriously-wounded.html

Seine zweite AK hatte ja angeblich Ladehemmung. Vielleicht hat er deshalb diese Patrone per Hand aus dem Verschluss repetiert.

Die beiden Charlie-Hebdo-Typen hatten auch AK 7,62×39. Passt jedenfalls zu den Waffen, die man in dem Video und auf den Bildern in den Medien sieht (AK 5,45×39 und 5,56×45 sehen anders aus, auch die Magazine).

In der Zeitungsredaktion wurden 7,62-Hülsen gefunden:
http://www.liberation.fr/societe/2015/01/10/le-deroulement-des-evenements-depuis-l-attaque-de-charlie-hebdo_1177651

Das ist ja auch die Standard-AK, die millionenfach auf dem Schwarzmarkt verkauft wird. Das Video ist echt und dier Anschlag war kein False Flag. Von wem die Täter ihre Waffen hatten? Keine Ahnung.

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Michael 12. Januar 2015 at 9:45

an alle waffenspezialisten und verschwörungsaufdecker die hier das video diskreditieren, weil sie keinen rückstoss sehen: die ak-47 gibt’s auch in kleinerem kaliber ganz ohne rückstoss.

hier mal ein beispielvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=aA8Q7b3UfA0

die theorie dazu könnt ihr hier nachlesen unter “Weiterentwicklungen auf der Basis des AK-47”:
http://de.wikipedia.org/wiki/AK-47

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Michael 12. Januar 2015 at 9:55

hier noch was zur verwendeten munition:
http://de.wikipedia.org/wiki/.22_lfB

ist generell schwächer und hat eine kleinere reichweite als die übliche mun für die ak-47. es gibt aber auch eine variante, welche fast an die leistung normaler mun rankommt. generell ist sie aber leichter und praktisch rückstossfrei.

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Michael 12. Januar 2015 at 12:56

sorry, das war der link zur falschen munition. hier kommt der richtige:
http://de.wikipedia.org/wiki/5,56_x_45_mm_NATO

und hier der film dazu (siehe den kaum merkbaren rückstoss):
https://www.youtube.com/watch?v=pPxCMWEAjuc

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Wolfram 12. Januar 2015 at 16:31

„sorry, das war der link zur falschen munition. hier kommt der richtige:..“

Nein, die kleinere .22 lfb Munition ist interessant. Ich kenne nicht die Entwicklungen auf dem Sektor, aber für die Verwendung dieser Munition wurde das Magazin modifiziert. Die Munition gibt es mit unterschiedlicher Wirkung, von Ungezieferbekämpfung bis zur Verwendung zur Jagd. Ob ich als Killer mit einem unhandlichen Gewehr herumfuchtel, um die Satiriker zu töten, darf sich jeder einmal fragen, wenn die Wirkung des Gewehrs nicht größer ist, als das einer Pistole. Ich würde eine Pistole verwenden und ein Gewehr kommt nur in Betracht, wenn ich mir einen Fluchtweg freischießen will.

Die ganze Aktion war inszeniert, weil keiner nach einer solchen Tat entdeckt werden möchte. Und diese Schauspieler erschießen einen Polizisten, der für sie keine Rolle mehr spielt. Also, wenn ich Harakiri machen will, dann verwende ich die dickste Knarre und zeige allen einmal, wie böse die Islamisten sein können. Oder aber, ich plane es so, dass ich eine Chance habe unentdeckt zu entkommen. Also in dem Fall verwende ich eine Pistole mit Schalldämpfer oder mit „Ungeziefermunition“ und gehe langsam die Straßen entlang. Diese „Terroristen“ liefen also mit einem Spielzeuggewehr vollmaskiert herum und riefen Allah ist groß. Diese Schauspieler sollten den gehirngewaschenen Fernsehzuschauern einmal zeigen, was in dem Türken um die Ecke steckt.

Bei der 5,56 x 45 mm NATO Munition ist ein Rückschlag zu erkennen und das das Gewehr vorne nach dem Schuß hoch geht. Der Täter hat während er auf den Polizisten zulief das Gewehr nach unten gezogen. Da hätte man deutlich eine Beschleunigung in die entgegengesetzte Richtung feststellen müssen, wenn im Lauf ein Projektil abgefeuert wurde.

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helixx 12. Januar 2015 at 20:32

Ein Grund für die Wahl der kleineren Kaliber kann allerdings auch die Treffsicherheit sein, gerade in dem Zusammenhang schnell und sicher zu arbeiten.
Wieso sollten die (wer auch immer) zur Abschreckung nicht ein martialische Gewehr und zur Sciherheit kleinere Kaliber nehmen, Wolfram?

So ganz vom Gefühl her stinkt die Angelegenheit da sind wir uns aller einig denk ich mal, nicht nur wegen der gleichgeschalteten Nachrichtenmitteilungen.
Ausweise wurden die letzten Jahre auch schon öfter gefunden, in eingestürzten Hochhäusern, abgebrannten Zimmer wie wir wissen.
Aus welchem Grund nimmt man für ein solches Kommando seinen “echten” Ausweis mit und trägt ihn einzeln in der Tasche?
Das ist doch lächerlich oder auch das der Fall ja quasi schon aufgeklärt ist. Unsere Erfahrungen zeigen ja das die meisten Gruppen dieser Art schon Kontakte hatten die in Geheimdienstkreise zielen, bevor sie in der Art auffällig wurden.

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Wolfram 13. Januar 2015 at 10:44

„Ein Grund für die Wahl der kleineren Kaliber kann allerdings auch die Treffsicherheit sein, gerade in dem Zusammenhang schnell und sicher zu arbeiten. Wieso sollten die (wer auch immer) zur Abschreckung nicht ein martialische Gewehr und zur Sicherheit kleinere Kaliber nehmen, Wolfram?“

Wenn ich mein Leben einsetze, um ein Ziel zu erreichen, dann werde ich die geeignete Waffe benutzen, um das Ziel auch zu verwirklichen. Für die Hinrichtung in unmittelbarer Nähe ist die kleinere Munition ausreichend, aber sie verringert die Treffsicherheit auf große Distanzen. Die Kalaschnikow und alle Sturmgewehre werden auf eine bestimmte Art von Munition konstruiert. Bei kleiner Munition spielt die Genauigkeit des Magazins eine Rolle und vielleicht wurden im Gewehr weitere Änderungen vorgenommen, damit es beim abfeuern der kleinen Munition für den Schützen nicht zur Katastrophe wird.

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hardy 12. Januar 2015 at 0:35

alex ist wohl teil des systems geworden

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Wolfram 11. Januar 2015 at 13:05

“Warum muss alles Fals Flag und 11”

Nicht alles, aber warum in diesen Fall, habe ich oben versucht darzustellen. Jetzt beging der ermittelnde Kommissar angeblich wegen Depressionen Selbstmord. Genauso wie bei Frau Heisig, die, wenn man sie auf den Youtube-Videos betrachtet sich engagiert und lebensbejahend gibt und aus ihr intelligente Redewendungen nur so heraussprudeln.

Die Angelegenheit ist keine Glaubensfrage, aber du und andere wollen aus solchen Vorgängen eine Religion machen.

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Besorgter 11. Januar 2015 at 14:53

Jaja, hast du oben versucht darzustellen. Du bekommst doch keinen vernünftigen Gedanken zusammen und dann noch deine unterirdische Reaktion auf mich. Laberst so Blödsinn wie, “wäre er getroffen worden, hätte er eine Reaktion zeigen müssen”, was einfach nicht stimmt. Dann bist noch noch so blöd und behauptest, dass er keine Reaktion gezeigt hat, weil Platzpatronen benützt wurden. So ne Platzpatrone würde einem aus der Entfernung zwar das Trommelfell zerfetzen, aber hey dein krasser hardcore Schausteller steckt das ohne Zucken weg. Du hast echt eine bestechende Logik…

Du behandelst das Ganze doch wie eine Glaubensfrage. Du glaubst er war gespielt und um das zu beweisen scheisst du auf Logik und Vernunft…

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Wolfram 11. Januar 2015 at 15:40

„Du bekommst doch keinen vernünftigen Gedanken zusammen und dann noch deine unterirdische Reaktion auf mich. Laberst so Blödsinn wie, “wäre er getroffen worden, hätte er eine Reaktion zeigen müssen”, was einfach nicht stimmt.”

Hier für dich, dein neues 2:00 Uhr Einschlafprogramm vom Sandmännchen. Die getroffenen Personen zeigen natürlich auch keine Reaktion auf den Schuß. Das war eine freiwillige Willensäußerung des Körpers. Alles reiner Zufall.

https://www.youtube.com/watch?v=JcOplqsgTqQ#t=3410

https://www.youtube.com/watch?v=t0JD7wP8qzE

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Besorgter 11. Januar 2015 at 16:14

Es hat nie jemand behauptet, dass der Körper grundsätzlich keine Reaktion zeigt. Deshalb kannst du dir deine Videos schenken.
Und ab jetzt werd ich versuchen dich zu ignorieren…

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Wolfram 11. Januar 2015 at 16:28

“Es hat nie jemand behauptet, dass der Körper grundsätzlich keine Reaktion zeigt.”

Er MUSS eine Reaktion zeigen, wenn er, wie offiziell behauptet, tödlich getroffen wurde. Aber bei Alexander verschwindet das zwischen den Pixeln der Aufnahmekameras und seiner Ignoranz gegenüber den Informationen.

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Wolfram 11. Januar 2015 at 16:50

Zusätzlich sind die Aufnahmen durch weitere Tatsachen verräterisch, weil der Polizist sich bei dem Schuß in Bewegung befand. Als der Täter sich von hinten näherte, lag das Opfer auf der linken Seite und hat sein Oberkörper nach hinten gedreht, um den herannahenden Schützen anzusehen. Der Polizist hat seinen Oberkörper kontinuierlich in die Linkslage gedreht ohne Veränderung der Geschwindigkeit und ohne das Auftreten einer plötzlichen Entspannung oder Verkrampfung der Muskeln durch den tödlichen Schuß.

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Monique 11. Januar 2015 at 9:58

Warum zweifelt ihr alles an? Die Polizei hat ihre Arbeit gut gemacht. Ziele neutralisiert, Geiseln befreit… was wollt ihr denn noch? Ich versteh es nicht. Ein ganzes Land steht unter Schock und fängt an es zu verarbeiten, eine von den Verrücken ist sogar noch auf der Flucht und das Thema wird so totgequatscht. Warum muss alles Fals Flag und 11

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Grueni 11. Januar 2015 at 8:31

Hallo zusammen,
kann es nicht lassen und muss nun auch meinen “Senf” dazu geben:
Bin seit langen Jahren Sportschütze und habe selbst ein halbautomatisches Gewehr, system Kalaschnikow.
Was mich an diesem Video am meisten stört, ist der absolute Stillstand der Waffe beim Schuss. Egal welches Kaliber die gezeigte Waffe hat, bei einem scharfen Schuss müsste ein eindeutiger Rückstoss zu sehen sein, noch dazu wenn die Waffe relativ locker im Anschlag gehalten wird, welches hier, durch das Schiessen aus der Bewegung heraus der Fall sein müsste!
Dann kommt mir alleine die Existenz dieses Videos schon suspekt vor, welcher normale Mensch hat unter Lebensangst die Nerven und die ruhige Hand, selbiges zu filmen. Am Anfang ist es ja schön verwackelt, aber wenn es zur Sache geht ist die Kammeraführung fast schon professionell.
Dann ist da noch die Sache mit dem Schuh, wem gehört dieser und warum legt der Täter diesen ins Auto und nimmt ihn mit? Im weiteren Verlauf des Geschehens wird es dann ja förmlich lächerlich, dann nämlich als die Mitteilung kam, einer der Attentäter hätte seinen Ausweis liegen lassen!
Auffällig ist auch die absolute Gleichschaltung der Presse, die Meldungen waren im Wortlaut gleich bei allen Medien, auch hier in Finnland.
Es scheint wirklich so, als werden diese zentral an die Medien verteilt und weil alle die Ersten sein wollen, machen sie sich nicht einmal mehr die Arbeit sie etwas zu variieren.
Gruss aus Finnland,
Grueni

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daily error 11. Januar 2015 at 10:32

Ich würde mir wünschen, dass die alternativen Berichterstatter (z.b. Herr Benesch und der ASR-Macker) endlich mal ihre riesigen Egos runterdrosseln und ihre unterschiedlichen Positionen in einer Gesprächsrunde öffentlich ausdiskutieren, am besten mit ein paar weiteren Experten die vielleicht konkret mal mitteilen könnten, ob es jetzt z.b. einen Rückstoss gegeben haben müsste oder nicht.
Mich nervt übrigens dieses wir-sind-ja sowas-von-objektiv-und -sachlich-Selbstbeweihräucherung….ja Herr Benesch sie sind die pure Vernunft…alle Anderen sind nur Esos….
und das ganze Gelaber über nazistische Störungen von jemanden der sich selbst nur zu gerne reden hört und dem aus jeder Pore die Selbstgefälligkeit tropft…. ein bischen mehr Bescheidenheit wär dufte.

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AlexBenesch 11. Januar 2015 at 11:12

Ich diskutiere nicht mit Verharmlosern von Nordkorea und Russland.

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Wolfram 11. Januar 2015 at 12:34

“Ich diskutiere nicht mit Verharmlosern von Nordkorea und Russland.”

Sehr seltsam, keine Andeutung über Rußland von “Daily Error”, aber Alexander ist sofort wieder bei seinem Thema. Also jemand der über den Rückstoß bei Feuerwaffen hinweist, der ist ein Putinista.

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AlexBenesch 11. Januar 2015 at 11:16

Videoaufzeichnungen, insbesondere von Handyvideos mit typisch schlechten Sensoren und hoher Videokompression bieten keine 100% akkuraten Abbilder der Realität. Insbesondere bei schnellen Ereignissen wie einem Gewehrschuss.
Bei eibnem einzelnen Schuss aus der Bewegung ist auch nicht unbedingt zu erwarten, einen mordsmäßigen Rückstoß zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=VB1QlHtOWCQ

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Wolfram 11. Januar 2015 at 12:52

“mordsmäßigen Rückstoß zu sehen”

Die Menschen haben Schußszenen und Verletzte nur in Hollywood gesehen, aber wenn du etwas begründen willst, dann wird es hier mordsmäßig nach Art Hollywoods dargestellt.

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Besorgter 10. Januar 2015 at 13:57

BTW, Alex.
Ich würde es auch besser finden, wenn du die makaberen Szenen in der Sendung nicht in Schleife laufen lässt, das ist recht beklemmend. Das viel mir schon bei den ISIS Berichten auf.
Gruß

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Wolfram 10. Januar 2015 at 20:16

“Ich würde es auch besser finden, wenn du die makaberen Szenen in der Sendung nicht in Schleife laufen lässt, das ist recht beklemmend.”

Lieber Alexander,
der Herr Besorgte möchte die brutalen Szenen nicht dauernd in der Endlosschleife sehen, aber so gegen 2:00 Uhr Nachts wäre es ihm schon recht, dann kann er nämlich nicht schlafen und ein paar erschossen Palästinenser oder ein paar erhängte Muslime täten ihm schon gut, als späte Schlaf-oder Beruhigungstablette. Alexander, kannst du es ihn nicht einmal richtig besorgen?

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Besorgter 10. Januar 2015 at 20:43

OMG, was ist denn bei dir schief gelaufen? Wie kommst du jetzt darauf, dass mir soetwas bei Muslimen gefällt, hat dir wer ins Gehirn geschissen, oder was? Davon abgesehen, dass ich 3 Dokus erwähnte mit jeweils anderen Ethnien, darf ich jetzt etwa nur bestimmte Dokus sehen? Mich nur über bestimmte Dinge informieren?
Grundsätzlich seh ich soetwas nicht gern (egal wer betroffen ist), aber komplett die Augen vor der Wirklichkeit verschließen will ich auch nicht. Es war auch furchtbar mir die Szene mit dem Polizisten öfter anzusehen, weil ich auch wissen wollte, ob an deiner Vermutung was dran ist, aber ähhhh was schreib ich eigentlich noch…
Da schmeiß ich glaub lieber LSD ein und unterhalte mich mit nem Steinpilz…

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Wolfram 11. Januar 2015 at 13:13

“OMG, was ist denn bei dir schief gelaufen? Wie kommst du jetzt darauf, dass mir soetwas bei Muslimen gefällt, hat dir wer ins Gehirn geschissen, oder was? Davon abgesehen, dass ich 3 Dokus erwähnte mit jeweils anderen Ethnien, darf ich jetzt etwa nur bestimmte Dokus sehen?”

Kann ich ja nicht wissen, daß du bei Muslimen (Palästinenser sind in der Regel Muslime) in Kummer gerätst. Ich bin nur besorgt um dein nächtliches Einschlafprogramm. Aber Alexander hat bestimmt auch ein paar erhängte oder erschossene Asiaten in seinem Filmarchiv. Dein Problem bekommt er bestimmt gelöst!

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Frank Reich 10. Januar 2015 at 12:37

Benesch: Danke!
Ich kann dieses faktenlose und realitätsverweigernde Konstruieren eines “Schauspiels” nicht mehr lesen. Ich bezweifle sehr, dass auch nur einer der “Kritiker” jemals mit einer solchen Situation oder ihrem Ergebnis konfrontiert war, ansonsten würde man sich diesen Blödsinn sparen. Auch derjenige, welcher mal eine Kalaschnikow in der Hand hatte und damit schoss (7,62 sowie 5,45), wird hier wenig Anlass zu zweifeln sehen.

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Wolfram 11. Januar 2015 at 20:37

“Auch derjenige, welcher mal eine Kalaschnikow in der Hand hatte und damit schoss (7,62 sowie 5,45), wird hier wenig Anlass zu zweifeln sehen.”

Ich habe mit einem G3 Gewehr bei der Bundeswehr geschossen und mit einer Pistole P1 von der Firma Walter. Und ich kann dir sagen, daß das ganze eine Inszenierung war. Sicher ist der Rückstoß bei einem G3 Gewehr auf Grund der größeren Masse des Projektils stärker, als bei einer Kalaschnikow. Aber jeder Schuß einer echten Munition löst einen Rückschlag aus, auch die einer kleinen Pistole, wie die Walter P1. Es gibt immer einen Rückschlag, IMMER!

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Wolfram 10. Januar 2015 at 11:34

“Es ist nicht erkennbar, dass ein echtes Gewehrgeschoss rechts an dem Kopf von Merabet vorbei eingeschlagen ist,…”

Zumindest hat es dein Unterbewußtsein begriffen, daß hier mit UNECHTEN Gewehrgeschossen gearbeitet wurde.

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Besorgter 10. Januar 2015 at 13:51

Ich glaube auch, dass es schon Aktionen mit Schauspielern gab. Aber was du dir zusammenreimst ist Lala-Land. So eine lange Story mit soviel Involvierten in einer Großstadt zu spielen, ist dermaßen absurd, dass du mal deine Rationalität überprüfen solltest. Selbst wenn das eine Geheimdienstoperation gewesen sein sollte, hätte man sicher Leute ohne Skupel dafür finden können. Wieso denn Morde vortäuschen? Oder glaubst du an gute Menschen in diesem Bereich? Dann würde deine Version aber auch keinen Sinn machen.

Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und habe eine Doku über Palestina angeschaut, da wurde einer getötet. Der Schuss ging duch die Brust und der Mann ist während dem Rennen zusammengefallen wie ein nasser Sack, selbst da konnte man keinen einziges Zucken mehr erkennen. Ich sah auch mal eine Doku über den Vietnamkrieg, da wurde auch Leute mit Kopfschuss hingerichtet, kein Zucken kein gar nichts. An eine andere Doku an die ich mich erinnere handelte von einem berühmten Banküberfall in D (70er oder80er Jahre glaub). Da haben Experten gemeint, dass man finale Schüsse (Scharfschütze) nur abgeben sollte wenn man sieht, dass das Ziel den Finger nicht am Abzug hat, da es sein KANN, dass der Finger zuckt. Man macht man um sicher zu gehen, aber wenn der Schuss richtig sitzt, passiert das nicht. Deshalb sagt man auch, dass es besser ist, sich aufwärts in den Mund zu schießen, bei Selbstmord. Seitlich in die Schläfe kann blöd laufen. Oder eben direkt ins Herz.

Und dass man bei dem Einzelschuss nicht richtig einen Rückstoß sieht, muss auch nicht unbedingt wundern, da die Arme recht gestreckt sind, parallel zum Gewehr. Wenn man dann noch einigermaßen trainiert ist… Bei stark abgewickelten Armen und vorallem wenn das Gewehr an der Schulter anliegt kommt deine genannte kinetische Energie sichtbarer zum vorschein. Und außerdem, wenn aufgeputscht vom Adrenalin ist und sich dann noch wie Gott vorkommt, lauft man schon mal so durch die Gegend wie der Spinner… Einfach mal ein paar Videos aus den USA anschauen, da laufen die Freaks auch oft so rum.

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Wolfram 10. Januar 2015 at 11:05

“Wenn die obere Wirbelsäule deutlich getroffen wird, erlahmt sofort jede körperliche Bewegung, jeder Reflex. Das Geschoss schaltet mit 1000 Meter pro Sekunde Geschwindigkeit quasi das zentrale Nervensystem ab. Deshalb ist auch keine Bewegung des Getroffenen zu erwarten. Die meisten Menschen haben Schusswunden nur in Hollywood-Filmen gesehen. Die Realität ist aber anders, überraschend.”

Überraschend ist nur der Unsinn mit dem du ständig aufwartest. Erst einmal gibt es durch die kinetische Energie des Projektils ein Impuls, der eine Bewegung des Körpers zur Folge hat. Wenn die Wirbelsäule getroffen wird, heißt das noch lange nicht, daß der ganze Strang durchtrennt wurde oder wie man hier glaubt quasi an dem Ort der Stecker gezogen wurde und unten wie oben das Nervensystem “stromlos” ist. Ferner weiß man, daß es bei toten Personen noch zu Muskelbewegungen bis hin zu Bewegungen von Extremitäten kommen kann. Und die Durchtrennung von wichtigen Nervensträngen erzeugen einen mächtigen Impuls im Körper. Aber hier verharrt nach dem Anatomieexperten alles sofort in Ruhe. Das ist Desinformation in Reinkultur, die hier betrieben wird!

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Wolfram 10. Januar 2015 at 10:49

Der laufende Schütze hat am Ende seine entsicherte Waffe fast senkrecht nach unten gehalten. Dabei hätte er sich leicht in den eigenen Fuß oder ins Bein schießen können. Ein Ausgebildeter „Gotteskrieger“ würde das vermeiden und die Waffe auf andere Weise halten. Da aber Platzpatronen verwendet wurden und die drei Darsteller (inklusive des Polizisten) den gleichen Ausbilder hatten kann man das ruhig einmal machen. Die Kalaschnikow hat nicht den geringsten Rückschlag gezeigt und daher wurde in dem Schauspiel nur mit Platzpatronen geschossen! Etwas anderes kommt hier gar nicht in Betracht.
Nach einem tödlichen Treffer hätte das liegende Opfer eine deutliche Reaktion zeigen müssen. Der Polizist hat vielleicht ein Trinnitus oder einen verstauchten Fuß, der ihn hat zu Boden fallen lassen, aber nachdem die „Täter“ davonfuhren war er nicht durch eine Gewehrkugel getroffen worden! Möglich, daß sie ihn später auf Anordnung von Oben töten lassen, um gegen die „Verschwörungstheorien“ anzukämpfen.

Der Schütze hatte den Gewehrlauf vor seinem Körper von links (Metallzaun des Gehwegs) nach rechts (zur Autostraße) gezogen. Mit dem letzten Schritt seines Rechten Beines hat der Täter vor dem Polizisten seinen Fuß in etwa 45° zur Richtung der Autostraße aufgesetzt, um näher an den Zaun und weg von dem Polizisten zu „hüpfen“. Bei einer vorsätzlichen Tötung des Polizisten und wenn man den Rückschlag bei echter Munition mit einbezieht, ist ein SICHERER tödlicher Schuß ein zufälliges Ereignis, wenn der Täter so schnell läuft, wie es in dem Video zu sehen ist. Warum soll ich die Straße einmal hoch und herunterlaufen und jemanden erschießen, der keine Gefahr für mich mehr darstellt? Die Journalisten waren doch bereits mit Platzpatronen getötet worden. Warum soll ich nach vollbrachter Arbeit so ein Zirkus veranstalten?

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