Foto: Shizzy9989 (talk)  cc-by-sa-3.0

Der Angriff von Hackern gegen das Filmstudio Sony Pictures löste einen internationalen politischen Vorfall aus. Michael Lynton, der Chef von Sony Pictures, ist Mitglied im Council on Foreign Relations und der berüchtigten Rand Corporation, eine Denkfabrik in den USA, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs gegründet wurde, um die Streitkräfte der USA zu beraten. Am 14. Mai 1948 wurde aus dem Project RAND mit Unterstützung der Ford Foundation die Non-Profit-Organisation RAND.

RAND-Experten spielten eine Rolle im Koreakrieg und der Propaganda des Kalten Krieges. Seitdem ist diese Organisation stark gewachsen und arbeitet mittlerweile auch mit anderen staatlichen, aber auch wirtschaftlichen Institutionen zusammen.

In einem Interview von 1965 erklärte ein Schauspieler, der noch vor William Shatner den ersten Kapitän des Raumschiff Enterprise spielte, dass die Serie Star Trek auf einem Projekt der Pentagon-nahen RAND Corporation basiere, namens „Vorgriff auf kommende Dinge“. Jeffrey Hunter mimte die Figur Christopher Pike in der Pilotfolge “The Cage” und er sagte gegenüber einem Hollywood-Journalisten, dass er diesen Hintergrund spannend fände:

„Man bekommt praktisch einen Einblick in die Zukunft und manche der Vorhersagen werden bestimmt zu unseren Lebzeiten wahr werden.“

Trekweb, die erste Star Trek-Webseite die es im Internet gab, veröffentlichte kürzlich Teile des Interviews. Die Figur Pike wäre zwar bald durch Kirk ersetzt worden, bleibt jedoch populär unter den Fans. Auf einer Fanseite heißt es, die RAND Corporation hätte den Forscher Harvey P. Lynn Jr. als Berater für Trek-Schöpfer Gene Roddenberry bereitgestellt für wissenschaftliche und technische Belange.

Lynns Sohn (Harvey P. Lynn Jr. starb 1987) enthüllte gegenüber Greg Tyler 2002 von Trekplace, dass sein Vater „bei RAND als Verbindungsoffizier zwischen RAND und Project Airforce“ arbeitete. Auf der Webseite von RAND steht in der Sektion über häufig gestellte Fragen, dass Mr. Lynn zwar „konsultiert“ worden war für das ursprüngliche Design der Enterprise-Brücke, jedoch ausschließlich als Privatperson. Hunter gab jedoch an, dass die gesamte Serie auf RANDs „Vorgriff auf kommende Dinge“ basiere. In einem Artikel von 2002 auf MSNBC mit dem Titel „Is Star Trek in our future?“ wird Lynn als eng beteiligt beschrieben bei Kernaspekten der Serie:

“Lynn […] wurde an Gene empfohlen von Colonel Donald I. Prickett, einem alten Kumpel von der Luftwaffe aus gemeinsamen Tagen als Pilot während dem zweiten Weltkrieg.“

Gesellschaftliche und politische Inhalte wie eine „Weltregierung“, die Absenz von Geld sowie eine „Föderation der Planeten“ gehören genauso zum Fundament der Serie wie das Teleportieren und andere Technik. Wie Daniel Brandt in seinem Artikel Philanthropists at War festhält, gehörten die gesellschaftlichen Projekte der vernetzten „Stiftungen“ nach dem zweiten Weltkrieg zu dem Plan der Zentralbanken, eine Weltregierung zu etablieren:

„Das Institut das am meisten geheime Forschung betrieb, war die RAND Corporation, die von der Luftwaffe 1948 geschaffen worden war. Die Verbindungen zwischen den Vertrauenspersonen bei RAND sowie der Ford-, Rockefeller- und Carnegie-Stiftungen waren dermßen zahlreich, dass der Reece-Untersuchungsausschuss sie in ihrem Bericht auflistete. Ford gab eine Million Dollar im Jahr 1952, als der Vorsitzende von Rand gleichzeitig der Präsident der Ford Stiftung war.“

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14 comments

Peter 31. Dezember 2014 at 9:54

Im Endeffekt (Zweitraum 200 Jahre)wird eh alles entweder auf eine Weltregierung oder Steinzeit hinauslaufen.
So ist das halt. Kleine Systeme können den großen nicht standhalten. Sofern die Menschen also nicht aus irgendeinen Grund wieder in der Steinzeit landen, wird es irgendwann so oder so eine Weltregierung geben. Star Trek ist sehr unterhaltsam. Auch wenn die Utopie der Menschheit, die alle gemeinschaftlich an einem Strang ziehen eine Utopie bleiben wird, da Menschen eben auch nur Tiere sind. Gerne kann man mich deshalb jetzt verspotten, ist nichts neues und kümmert mich auch wenig. Recht hab ich trotzdem.

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asdf 31. Dezember 2014 at 14:56

Da muss ich dir leider zustimmen. Es wird aber garantiert wieder eine Zersplitterung geben, wenn die Menschheit neue Planeten besiedelt.

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OSINT 30. Dezember 2014 at 12:21

In Großbritannien:
The prime minister told a parliamentary committee that gathering communications data was „politically contentious“ but vital to keep citizens safe.
He said TV crime dramas illustrated the value of monitoring mobile data.
http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-25969918

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martian 29. Dezember 2014 at 18:33

Die tiefergreifende Symbolik der Star Trek Serie funktioniert auch anders herum, nämlich rückwärts in die Vergangenheit. Enterprise (oft benutzter Name von Schiffen des British Commonwealth im Kolonialismus ) hiess auch das Schiff des berühmten Weltumseglers James Cook.
Die Ausserirdischen Rassen, demnach = Eingeborene der verschiedenen Kontinente und Inselgruppen.
Das Ziel: Alle verschiedenen Bevölkerungsgruppen unter einem Hut zu integrieren, …… = Sozialistische Weltregierung.

Wie auch immer. Sci-Fi Serien wie Star Trek oder Star Gate enthalten oft mehr Symbolik, als man auf ersten Augenschein zu erkennen glaubt.

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K-PAX 29. Dezember 2014 at 16:45

Beamen,Warp,Replikatoren etc sind nach heutigem Verständniss niemals machbar.
Damit sollen ja nur Nerds angelockt werden.
Was vermittelt werden soll : Geldlose Gesellschaft – zentrale Weltregierung – Ständige Erreichbarkeit – kein Privatleben – Kollektivismuss pur

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ein mensch 30. Dezember 2014 at 16:57

„Replikatoren etc sind nach heutigem Verständniss niemals machbar“

hhmmm….also ich kann mir schon vorstellen dass die noch in den kinderschuhen steckende entwicklung der 3d-druckerei ein schritt in diese richtung sein kann 😉

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asdf 31. Dezember 2014 at 14:53

Mit Fusionskraftwerken kann man Elemente in kleinen Mengen herstellen, indem man Atomkerne miteinander verschmilzt. Wir sind noch sehr weit davon entfernt, aber wenn es Replikatoren gäbe, dann wäre das sicher nicht die schlechteste Erfindung der Menschheit.

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Seromann 30. Dezember 2014 at 19:03

Seh ich auch so.
Als Ergänzung: Maschinisierung des Menschen, Heimatlosigkeit, Hierarchie, Vermittlung einer neuen Art der „patriotischen Identifikation“, Ablenkung von „Irdischem“, Hokus-Pokus-Übermenschen-Esoterik…
Wer mag, kann gerne ergänzen.

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Agent Orange 30. Dezember 2014 at 20:26

„sind nach heutigem Verständniss niemals machbar.“ … nach vorherigem Verständnis wohl schon machbar. Es brauchen nur genug digitalisierte Leute unterwegssein, um sie nicht als normalos zu erkennen …….. SchöGrü, abgewählt … :mrgreen:

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Carsten 18. Februar 2013 at 0:31

Super… Schon als 6-jähriger war mir damals in den 90ern klar, dass die Enterprise-Serie wie jeder andere sci-fi inspiriert ist von i-welchen wissenschaftlichen Ideen von Militär und „Think Tanks“. Den „Vorb-Anrieb“ gibts deswegen trotzdem nicht.
Und jetzt…?

Das Einzig seltsame für eine amerikanische Serie ist der Gedanke des perfekten Kommunismus in Form dieser s.g. Föderation.

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antifa ist profa 23. Januar 2013 at 12:55

Was wollt ihr damit andeuten? Star Trek ist nichts weiter eine Erfindung von Rand um bewusst Leute zu manipulieren, um Technologie zu akzeptieren die es ohne die Serie und ohne Einfluss von Rand oder irgendwelchen Think Tanks nicht gegeben hätte?? Um vorneweg zu behaupten, Die Erfindung bestimmter Technologien wie die Diskette( Damals noch ein wahrer Lappen) und die weiterentwicklung davon, heute USB Stick, wären nichts weiter als bewusst eingesetzte Mittel um Leute nur auf nachfolgende Sachen besser vorzubereiten??

– Das ist Sci fi! Wenn ich so die technische Entwicklung der Menschen verstehe, dann glaube ich in 5 Jahren auch an Reptiloiden!

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asdf 31. Dezember 2014 at 14:50

Du glaubst dann in 5 Jahren nicht an Reptiloiden, aber du wärst weniger überrascht, stünden sie vor dir. Wobei ich Reptiloiden wirklich witzig finden würde. Der Trottel Icke wäre auch einmal der Kerl mit dem richtigen Riecher gewesen. Aus einer reinen Zuschauerperspektive in sachen Komik kaum zu toppen.

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Mirko 22. Januar 2013 at 11:59

Apropos Lachen. Die Star Trek Serie wurde 1969 eingestellt, just zu jener Zeit also, in der laut Andrew Basiago (et.al.) das tiefschwarze R&D Project „Pegasus“ unter der Schirmherrschaft von DARPA die Teleportationstechnolgie zur Serienreife brachte. — Beam me up to Mars, Scotty! It’s not fiction any more — it’s Majik!

(Wenn mein Gedächtnis mich nicht trügt, hat Andrew Basiago auch von einem gewissen Donald Rumsfeld berichtet, der damals eine Art Attache-Funktion zwischen Pentagon und DARPA einnahm.)

Haltet von dieser Quelle was ihr wollt. Zwar kann man deutlich spüren, dass Basiagio und seine „Kollegen“ immer noch unter dem EInfluss von Erinnerungsblockaden und suggestiven „Glättungen“ ihrer traumatischen Erlebnisse, mithin unter Mind Control Einflüssen stehen. Hinter den naiven Wertungen und Einordnungen dieser SciFi-Technologie in den politischen Kontext aber scheint mir die Information über ein DARPA-Teleportationsprojekt und den dazugehörigen Zeitrahmen durchaus glaubhaft.

Irgendjemand hat ein Interesse daran, dass die „Errungenschafte“ des geheimen Raunfahrtprogramms ans Licht kommen, jedoch mit genügend Spin, um den hochgradige kriminellen Missbrauch menschlicher Versuchskaninchen (nicht selten Kinder) herunterzuspielen.

Wie sollen wir dieses halb offene Buch verstehen? Sehen wir hier neben dem sattsam bekannten perception management der Gesellschaft und ihrer Lunte riechenden Randgruppen auch einen Informationskrieg zwischen (mindestens) zwei rivalisierenden Gruppen innerhalb des Militärs und der Geheimdienste, von der die eine die Macht der anderen beerben will im Zuge eines unvermeidlichen Enthüllungsprozesses? —

Das ganze sieht für mich aus wie der anlaufende Versuch einer Art Technologiewäsche, welche in Analogie zur Geldwäsche die kriminellen Quellen, Methoden und Motive „ungeschehen“ machen soll.

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Mirko 22. Januar 2013 at 9:14

Eine „Föderation der Planeten“ im Kontext des „Vorgriffs auf kommende Dinge“ klingt gar nicht nach einem Fake a la Project Blue Beam.

Könnt ihr euch übrigens an den Kampf auf Leben und Tod zwischen James T. Kirks und dem humanoiden Echsenmann „Gorn“ erinnern? Googelt mal ‚gorn bild‘.

Preston Nichols, mutmaßlicher Elektro-Ingenieur beim Montauk Project, hat auf diesen Enterprise-„Gorn“ verwiesen, um eine anschauliche Vorstellung zu vermitteln, wie der „Lizardman“ (P. Nichols) auf der Montauk Basis aussah, mit dem er zusammen arbeiten musste.

Diese Knilche (aka „Dracos“) trinken übrigens gerne Abflussreinigercoktails (Natrumhydroxid) , was nahelegt, dass ihre Biologie und ihr Stoffwechsel nicht (nur) auf dem Kohlenstoffzyklus basieren.

https://www.youtube.com/watch?v=7WXd3PtgBOU

Verlernt mir das Lachen nicht.

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