EIKE Redaktion

Vor 3 Jahren wurde EIKE auf die Blacklist von Wikipedia gesetzt. Diese “Schwarze Liste” soll eigentlich den Zweck erfüllen, immer wiederkehrende Versuche einer Verlinkung, die nur dem Zweck der Werbung dienen, inhaltlich aber keinen enzyklopädischen Beitrag leisten, von Wikipedia fernzuhalten. Dort finden sich z.B. Pornoseiten, esoterische Blogseiten, Schmähschriften, penetrante Fanseiten und ähnliches. Die Liste wird jedoch immer länger, denn sie liegt in der Hand einiger weniger “Administratoren”, die hierin ein wirksames Instrument der undemokratischen Meinungszensur und Meinungsunterdrückung gefunden haben.

Auf Wikipedia geschieht nichts ohne Diskussionen. Auf jeder Seite findet man oben neben “Artikel” den Knopf “Diskussion”, und dort sieht man, was an dem jeweiligen Artikel tatsächlich interessant ist und kontrovers diskutiert wird. Jeder kann hier durch Drücken von “Bearbeiten” (ebenfalls ein Karteireiter oben) mitreden, ohne sich anmelden zu müssen. Allerdings wird ohne Anmeldung die IP-Nummer veröffentlicht, sobald man seine Bearbeitung speichert.

Nun würde man erwarten, dass bei einer so gewichtigen Angelegenheit wie der “Blacklist”, die ja immerhin eine handfeste Zensur darstellt, eine ausführliche Diskussion und Bewertung stattfindet, es sei denn, es handelt sich um eine offensichtliche SPAM-Seite. Die Diskussion, die zur Sperrung von EIKE geführt hat, ist über drei Jahre her, längst archiviert, kann aber hier nachgelesen werden. Vereinfacht dargestellt lief sie so ab (die Beteiligten Benutzer sind kmk, Jbo, hg6996 und seth)

kmk: “EIKE ist eine Klimaleugner-Seite! Immer wieder wird versucht, die Seite zu verlinken, zuletzt hier” ”(es folgen 2 Beispiele, beide mit dem selben Link, nämlich zu Cleves Vortrag zum THTR).
Jbo: “Es wird immer wieder versucht, EIKE als Belege zu verlinken. Daher SPAM!” (Weitere Beispiele werden nicht angegeben)
Hg6996: “EIKE-Inhalte sind gruselig!” (führt als Beispiel EIKEs Grundsatzbehauptung zur Zunahme des antarktischen Eisschilds an und als “Gegenbeweis” einen Artikel aus den Geophysical Research Letters)
seth: “Ok, EIKE gehört auf die Blacklist.”
seth (5 Tage später): “Erledigt. Die Links aus den Artikeln und Diskussionen sind auch alle entfernt.”
Hg6996: “Super, danke!”

Eine wahrhaft kurze und knappe Diskussion. Nun mag dies bei einer Webseite mit offensichtlich rechtswidrigen Inhalten angemessen sein, hier geht es jedoch um einen als gemeinnützig anerkannten Verein, dem renommierte Doktoren und Professoren angehören, und der vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) immerhin schon als ernstzunehmender Streitpartner eingeladen wurde (siehe hier und hier). Diese “Diskussion” ist um so erschreckender, als dass die Blacklist nach den eigenen Richtlinien so klein wie möglich gehalten werden sollte und Sperrungen grundsätzlich nur temporär sein sollten. Wäre EIKE ein Angeklagter vor Gericht, so käme dies einer Verurteilung zu lebenslanger Haftstrafe ohne Verhandlung und ohne “Indizien” gleich. Wer weiss, wer als nächster dran ist.

Was passiert, wenn eine Webseite auf der Blacklist ist? Versucht nun ein Benutzer, einen Link auf irgendeine EIKE-Seite zu setzen, um damit Aussagen zu belegen oder auch nur weiterführende Informationen anderen Lesern zugänglich zu machen, so erhält er beim Abspeichern eine Fehlermeldung:

“Die von dir vorgenommenen Änderungen werden durch den Spamfilter blockiert. […] Der folgende Text wurde vom Spamfilter gefunden: eike-klima-energie.eu”.

Auch auf Diskussionsseiten kann EIKE nicht mehr verlinkt werden, was es natürlich besonders schwierig macht, dessen “Unschuld” zu belegen. Mehr noch, jeder Speicherversuch wird ab jetzt registriert und kann von Administratoren kontrolliert werden, was in der großen Diskussion (s.u.) dann wiederum als Argument gegen EIKE angeführt wurde.

Das “Blacklisten” von EIKE passierte im August 2011. Ein und zwei Jahre danach folgten zwei Wünsche von unterschiedlichen Benutzern auf Entsperrungen, wenigstens auf Unterseiten, die jedoch wiederum brüsk abgelehnt wurden (siehe Fortsetzung der Diskussion darunter). Der zuständige Administrator “seth” blieb und bleibt hart. Die Blacklist wird nicht verändert.

Woher hat ein Administrator diese Rechte? Dazu ein kleiner Ausflug in das Wikipedia-Rechtesystem.

Von Administratoren, Sichtern und Benutzern…

Auf Wikipedia kann jeder mitschreiben – in der Theorie. Drückt man ohne Anmeldung den “Bearbeiten”-Knopf, so scheint dies auch zu gelingen – das Speichern ist erlaubt. Eine Überraschung erlebt man jedoch auf der deutschen Wikipedia, denn nach dem Speichern ist die Änderung keineswegs in den Artikel übernommen, sondern schlummert unter einem Karteireiter oben, unter “Ungesichtete Änderungen”. Nun muss man darauf warten, dass sich ein “Sichter” des Artikels annimmt und die Änderung genehmigt.

Ein Sichter ist ein Benutzer, der mindestens 200 Bearbeitungen getätigt hat, in diesem Sinne also “erfahren” ist (es gibt noch weitere Kriterien, die sich aber dann meist automatisch daraus ergeben). Nach 50 Bearbeitungen ist man aber bereits “passiver Sichter”, was bedeutet, dass die eigenen Bearbeitungen automatisch gesichtet werden – man ist also nicht mehr auf einen Sichter angewiesen. Von den 2 Millionen registrierten deutschen Benutzern haben 30 000 den passiven Sichterstatus erlangt, 15 000 den “aktiven”.

Administratoren (kurz Admins) werden im Gegensatz zu Sichtern durch Wahlen bestimmt, grundsätzlich für unbestimmte Zeit, es sei denn, eine Mindestzahl von Benutzern verlangt eine Wiederwahl (oder Abwahl, je nach Ausgang). Die Kriterien für die Wahlberechtigung sind dabei ganz ähnlich denen von Sichtern: Mindestens 200 Bearbeitungen. Admins haben besondere Rechte: Sie dürfen Artikel und Benutzer sperren, Artikel löschen, und Eintragungen auf der besagten Blacklist vornehmen. Auf Wikipedia gibt es zurzeit 253 Admins.

Es gibt noch weitere Typen von Benutzern wie “Checkuser”, “Bürokraten” und “Oversighter”, die jedoch keine so große Rolle spielen. Die täglichen Grabenkämpfe spielen sich unter Benutzern, Sichtern, und Admins ab. Am meisten werden Artikellöschungen bemängelt, weil sie nach Meinung weniger Admins “nicht relevant” seien. Ein interessantes Beispiel ist der Artikel des frisch gekürten deutschen Nobelpreisträgers Eric Betzig, der nach der Erstellung des Artikels vor 5 Jahren prompt von einem Admin zur Löschung vorgeschlagen wurde. Diese sogenannte “Löschadmin”-Diskussion ist ein ständiges Streitthema auf der deutschen Wikipedia.

…und was diese tatsächlich machen

Soweit die guten Absichten, aber wie sieht das in der Praxis aus? Ein Sichter soll in erster Linie Vandalismus verhindern, z.B. dass ein Benutzer, ob angemeldet oder nicht, Artikel verunstaltet, sei es aus Spaß oder als gezielte Platzierung von Links, denn Wikipedia gilt bei Suchmaschinen als “besonders wertvoll”, eine Link aus Wikipedia erhöht somit das eigene Ranking. Auf der englischsprachigen Wikipedia gibt es das Sichtersystem übrigens nicht, so dass jede Änderung sofort öffentlich ist. Bei offensichtlichem Vandalismus dauert es aber nicht lange, bis dies einem anderen Benutzer auffällt, und die Änderung wieder rückgängig gemacht wird. Bei häufig besuchten Artikel geschieht dies innerhalb einer Minute, denn es gibt viele Autoren, die den Artikel überwachen.

Es ist also fragwürdig, ob ein Sichtungssystem überhaupt notwendig ist, um so mehr, wenn man beobachtet, was die Sichter tatsächlich machen. Statt einer Änderung, die offensichtlich kein Vandalismus ist, stattzugeben, wird von den Sichtern fast immer eine inhaltliche Prüfung vollzogen, es sei denn, es handelt sich lediglich um die Verbesserung von Tippfehlern. Diese inhaltliche Prüfung sollte jedoch im Diskurs von den Benutzern untereinander vollzogen werden, nicht durch eine übergeordnete Instanz. Der Sichter wird damit zum Richter.

Ähnlich verhält es sich mit den Admins. Sie sollten nur Löschanträge, Benutzersperren und Blacklisteinträge auf formale Richtigkeit prüfen. Am Beispiel der Blacklistdiskussionen sieht man jedoch, dass auch eine aktive Teilnahme an den Diskussionen stattfindet. Mehr noch, Admins fühlen sich auch bemüßigt, selbst an den Richtlinien für die Blacklist mitzuarbeiten, während sie mit ihren Sonderrechten als einzige auch zum Vollzug und damit zur Auslegung berechtigt sind. Dass so etwas nicht gutgehen kann, ist der Grund, dass in unserem Staat eine Gewaltenteilung eingeführt wurde. Auf Wikipedia gilt das nur bedingt.

EIKE-Blacklistdiskussion 2014 – rekordverdächtig

Die grundlose Sperrung von EIKE erfüllt vermutlich den Straftatbestand der üblen Nachrede. Die Server stehen aber in den USA, weshalb Wikimedia Deutschland jede Verantwortung weit von sich weist. Einige Wikipedia-Benutzer wollten dies nicht hinnehmen, so dass es vor einigen Wochen zu einer erneuten, dritten Diskussion kam, die den Rahmen des Üblichen sprengte. Die komplette Diskussion ist hier zu finden, es wäre aber eine Zumutung, den Inhalt hier detailliert wiederzugeben – möge sich jeder selbst ein Bild machen. Es handelt sich um die vermutlich längste Diskussion im Wikipedia-Namensraum.

Am Ende war das Ergebnis: EIKE bleibt auf der Blacklist. Lediglich einen Einzellink hat der Admin seth nun freigegeben, und Sie dürfen raten, welchen. Richtig, es handelt sich um den Link zu Cleves Vortrag zum THTR, also jenen Link, der 2011 ursprünglich als Grund für die Sperre angegeben wurde, siehe oben. Alleine der Versuch, diesen Vortrag zu verlinken, wurde damals mit einer Komplettsperrung der Domain geahndet. 3 Jahre später gesteht der verantwortliche Admin ein, dass dies wohl ein Fehler war, entsperrt den Link, bleibt aber dabei, dass EIKE insgesamt auf die Blacklist gehört. Eine bemerkenswerte Logik.

Der tiefere Grund für das Scheitern, EIKE von der Blacklist zu entfernen, liegt in den Mehrheitsverhältnissen. Es gab zwar keine offizielle Abstimmung, jedoch standen am Ende der Diskussion 3 Verteidiger 12 Gegnern von EIKE gegenüber. Dies sieht zwar “demokratisch” aus, berücksichtigt aber nicht, dass es hier um Grundsätze und deren Auslegung geht. Man legt in unserem Rechtssystem schließlich auch nicht per Mehrheitsbeschluss fest, dass eine Person hinzurichten sei. Dennoch bleibt die Frage, woraus sich diese Mehrheitsverhältnisse ergeben. Warum gibt es so viele “erfahrene” Wikipedia-Benutzer, die so eine unerhörte Vorgehensweise billigen?

Dabei ist natürlich zunächst die Frage zu stellen, ob es sich bei diesen “Erfahrenen” tatsächlich um normale Benutzer handelt. Es ist nämlich auffällig, dass diese teilweise mit mehreren Zehntausend (!) Bearbeitungen in nur wenigen Jahren aufwarten (Beispiel hier, Berechnung dauert etwas). Es ist schwer vorstellbar, dass sich hinter so einem Benutzerkonto nur jeweils eine Person verbirgt, und es gibt keine Möglichkeit, dies zu überprüfen. Es ist sogar denkbar, dass Cluster von Benutzerkonten systematisch von Interessengruppen aufgebaut und unterhalten werden, um über Wikipedia-Artikel die Wahrnehmung bestimmter Themen zu verändern. Die Bearbeitungen einzelner Benutzer können alle eingesehen werden, so dass man sich fragt, wie derartige dauerhafte Bearbeitungsorgien wie diese (Benutzer Andol) auf einen einzelnen Benutzer zurückzuführen sind. Wikipedia wird von derartigen “Benutzern” langsam aber stetig umgestaltet.

Drumherum scharen sich dann oft Mitläufer, die wahrscheinlich real sind, aber dafür nur nach sehr einfachen Mustern argumentieren, bzw. den Unsinn der Wortführer nur wiederholen. Diese bestimmen jedoch die Mehrheitsverhältnisse in Diskussionen, was dann zu entsprechenden Ergebnissen wie die Sperrung von EIKE führt. Bei genauerem Hinsehen sind die Mehrheitsverhältnisse jedoch durchaus angreifbar. In der Blacklistdiskussion bedurfte es nur weniger zusätzlicher EIKE-Verteidiger, und die Lage wäre gekippt. Warum gibt es so wenige davon?

Eine naheliegende Erklärung ist die, dass naturwissenschaftlich-technisch ausgebildete Leute kaum Interesse an Bearbeitungen auf Wikipedia haben. Sie interessieren sich für ihren Beruf, den sie meist aus Leidenschaft und Interesse betreiben. Viel Zeit, sich auf Wikipedia mit unausgebildeten und meist aggressiv und auf schlechtem Niveau argumentierenden Leuten herumzuschlagen bleibt da nicht. Wissenschaftliche Aufarbeitung von Themen kostet Zeit, und diese Zeit fehlt eben beim Engagement auf Wikipedia. Das Problem: Derweil übernehmen diejenigen Wikipedia, die beliebig dafür Zeit haben, dafür aber nicht das nötige Fachwissen. Im Ergebnis entsteht ein Zerrbild, das wiederum auf die öffentliche Meinungsbildung zurückwirkt, denn Politiker und Journalisten bedienen sich auch gerne aus Wikipedia. Mit dieser Zurückhaltung sägen gute Wissenschaftler also am eigenen Ast. Was kann man tun?

Aufruf an die Leser

Daher appellieren wir an alle Leser und Mitglieder mit naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung: Engagieren Sie sich bei Wikipedia! Nutzen Sie Ihr Fachwissen, um dort Artikel zu verbessern! Scheuen Sie sich nicht vor Diskussionen!

Seit einiger Zeit können Artikel auf Wikipedia ohne Kenntnis der Syntax bearbeitet werden, sobald man auf “Bearbeiten” klickt wird die Seite so, wie sie ist, editierbar. Dies gilt jedoch nicht für Diskussionen, hier muss man sich noch etwas auskennen. Der Erfolg von Wikipedia beruht zu einem nicht geringen Teil aber gerade darauf, dass diese Syntax sehr einfach ist. Im einfachsten Fall kann man einfach Text schreiben, und er erscheint so, wie man ihn tippt. Für komplexere Formatierungen, z.B. bei Diskussionen, gibt es gute Anleitungen:

Konventionen und Richtlinien zu Diskussionen

Hilfe zur Wikipedia-Syntax

Aber wichtig: Man sollte immer erst diskutieren, bevor man wesentliche Änderungen in Artikeln vornimmt, sonst kann man ziemlich sicher sein, dass ein anderer Benutzer die Änderung gleich wieder revertiert. Niemals einen Edit-War anfangen.

Ein Anfang ist leicht gemacht. Gehen Sie mal auf die Diskussionsseite eines bekannten Artikels, z.B. der zu ”Kernenergie”. Dort findet man gleich mehrere Themen, wo Sie auch ohne Anmeldung mitreden können. Besser ist es natürlich, sich zu registrieren – und keine Angst, die persönlichen Daten wie Email und Klarname können nicht mal Admins einsehen. Sie können also immer anonym bleiben. Der Vorteil: Ab jetzt zählt jede Bearbeitung. Und sobald Sie 50 Bearbeitungen in Artikeln (nicht in Diskussionen) gemacht haben, sind Sie bereits passiver Sichter. Die genauen Bedingungen stehen hier.

Beim Diskutieren können Sie auch ganz gut die Wikipedia-Gepflogenheiten und die Syntax kennen lernen. Seien Sie am Anfang eher unauffällig und lassen Sie sich nicht frustrieren – irgendwann klappt es. Sie werden nicht selten von anderen “(“erfahrenen”) Benutzern zurechtgewiesen werden, oder Ihre Bearbeitungen werden kommentarlos zurückgesetzt. Es ist trotzdem wichtig, dran zu bleiben, denn nur so kann auf Dauer die Übermacht derjenigen gebrochen werden, die Wikipedia nur als Plattform benutzen, ideologischen Unsinn zu verbreiten.

Hoffen wir also, dass sich auch unsere Leser engagieren, und dass wir langfristig etwa bewirken können. Denn, wie gesagt, wir wissen nicht, wer als nächstes auf die Blacklist kommt.

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8 comments

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Triss 29. Oktober 2014 at 16:19

EIKE ist eine Unterorganisation CFACT.
Nichts anderes als Lobbyisten. CFACT verteidigt auch Genfood und behauptet es wäre nützlicher und sicherer als natürliche Nahrung.
EIKE behauptet auch Genfood wäre harmlos.

Einfach mal selbst nachschlagen…

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Benjamin 1. November 2014 at 18:16

http://recentr.ipbhost.com/index.php?/topic/1412-so-blockt-und-ignoriert-man-nervige-user/?p=15594
WARNUNG! User “Triss” ist ein Dauertroll der gegen Recentr hetzt und sogar Bedrohungen ausspricht! wechselt permanent die Nicknames

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Dirk 28. Oktober 2014 at 13:00

Dieses Problem gibt es bei unzähligen Themen: “Poweruser” mit viel Zeit aber wenig Fachwissen oder aber einer sehr eingeschränkten Weltsicht schreiben zusammen mit Gleichgesinnten gut abgestimmt so viele Beiträge, dass es für “normale” Leute unmöglich ist, das alles zu sichten. Gleichzeitig “verschwinden” nebenbei Quellen bis hin zu ganzen Abschnitten (notfalls in mehreren Etappen), die der eigenen Sicht der Dinge widersprechen. Beispielsweise schon hier thematisiert: http://sciencefiles.org/2012/07/29/feindliche-ideologische-ubernahme-deutsche-wikipedia-droht-im-desaster-zu-enden/

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die deutsche Wikipedia ungeeignet ist, als Nachschlagewerk so hoch gehandelt zu werden. Völlig unnütz ist sie bei strittigen Themen, seien es aktuelle gesellschaftliche / wirtschaftliche / geschlechterpolitische Themen, bestimmt geschichtliche Thematiken, wissenschaftliche Probleme mit starken wirtschaftlichen Interessen (dazu zählt auch die Klimaforschung) oder auch politische Problematiken. Eigentlich eine Katastrophe, die kaum durch Eigeninitiative einiger Leute geklärt werden kann. Man müsste einmal unabhängige wissenschaftliche Studien anstellen, die neutral dieses Problem untersuchen und damit Wikipedia in Zugzwang bringen, Ordnung in diesen Saustall zu bringen. Ist aber natürlich leichter gesagt als getan.

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Benjamin 27. Oktober 2014 at 21:31

Wikipedia, ist das nicht diese Seite welche einen längeren Artikel über die Sommerlochkuh
“Yvonne (Hausrind)” (sic!)
hat als über die Göttin
Venus
??? Die Betreiber sind doch System-Nerds, mehr nicht!

“Klimaleugner-Seite” -,- was für Schwachmaten
Gewiss, die Wahrheitsbewegung ist schon ziemlich faul, aber diese Skeptiker sind da etwa besser?? IMMER AUF SEITEN DES MAINSTREAMS
Immer schön auf möglichst viele Quellen wichsen, Yvonne Hausrind hat auch voll die Quellen!!1! ey
Was dem Pöbel Waahrheit heißt
Was der Profaxe als seriöse Quelle preist
Ist das, was der Ouroboros sich ins Maul scheiß
Und davon seine Welt speist.
Noch vor 100 Jahren galt es als Geisteskrankheit, wenn man schwul ist; Quellen gab es genug
Ich warte auf die Geisteskrankheit “Homophobie”^^ … Quellen sind noch in Arbeit! läuft

Manchmal denke ich, das alles ist nur Provokation…

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Toxi1965 27. Oktober 2014 at 22:48

@Benjamin

Ganz genau , den Eindruck hab ich auch . Man will anscheint herrausfinden wie weit man gehen kann .
Wie weit kann man gehen bis es kracht , wer sind die Leute die als erstes aufmucken …usw. ..das will man anscheint rausfinden .
Köln am Sonntag war wohl auch so ein Testobjekt . Da hatte man das Gefühl gehabt das viele Linke plötzlich die Seite gewechselt haben .

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NOtoNWO 27. Oktober 2014 at 18:05

Danke Alex für diesen Artikel. Gut ist er auch noch 😉 Ich kannte EIKE vorher noch nichtmal, so lernt ,man xD

Ich hab mir auch die Diskussion durchglesen, nur nicht komplett (bis zu der Stelle: Deep-Link zu Cleve-Vortrag). Mir entsteht dabei der Eindruck wie in einem Gericht. Laut Gesetz (noch ist es so) muss das Gericht (in diesem Fall Wiki) deine Schuld Beweisen und nicht du (in diesem Fall EIKE) deine Unschuld.

Nebenbei kommt noch dazu, dass nur eine Meinung zählt und du musst dir noch anhören (lesen), dass du bitteschön neutraler denken sollst. Ja achwas.
Dieses Zitat schiesst dann doch den Vogel ab:
das kann man nun trotzdem damit rechtfertigen, dass sich der inhalt der website offenbar nicht verbessert hat, und die logfiles zeigen, dass trotzdem noch versucht wird, auf sie zu verlinken. deswegen halte ich einen abbruch der sperre derzeit fuer unangemessen.

WIRKLICH? WOW. Also soll das heissen, dass diese Seite erst von der BL kommt, wenn wirklich NIEMAND mehr versucht diese Seite (oder einzelne Artikeln) zu verlinken? Gut, man kann es auch so sagen. Du kommst erst aus dem Knast, wenn du tot bist.

Also das ganze ist unter jeder……..!

So sieht man wie weit wir schon gekommen sind 🙁

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Toxi1965 27. Oktober 2014 at 16:01

Es gibt über 80 millionen Menschen hier im Land und nur einige die , die Wahrheit sagen ?
Wir alle ( mich mit eingeschlossen) sollten uns schämen … ich kann es gar n icht fassen wqas da gerade passierit !

Und wenn du ( Entlaubungsmittel) anständig bist dann hälst du hier und jetzt mal deine dumme Fresse !

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Wolfram 28. Oktober 2014 at 0:05

“Entlaubungsmittel”

“Agent Orange” ist Dioxinhaltig und extrem giftig. Während des Vietnam-Krieges wurden auch die amerikanischen Soldaten damit vergiftet. Das war beabsichtigt, da die Soldaten den Irrsinn des Krieges verstanden hatten und sie deshalb sterben sollten. Es wächst ja schließlich stets eine neue naive junge Generation heran, die sich leicht verheizen lässt. Die militärische Führung der USA war in den Kriegen bis heute nie daran interessiert schnell zu gewinnen oder überhaupt zu gewinnen! Auch die Amerikaner sollten getötet und traumatisiert werden.

Nach offiziellen Angaben der Regierung der USA wurden im Verlauf der Herbizid und Entlaubungsaktionen (die den Code-Namen „Operation Ranch-Hand“ trugen) zwischen 1961 – 1971 etwa 44 Millionen Liter AGENT ORANGE, zwischen 1966 und 1971 etwa 20 Millionen Liter AGENT WHITE und zwischen 1961 und 1971 etwa 8 Millionen Liter AGENT BLUE eingesetzt.

AGENT ORANGE besteht aus 2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure und 2, 4-D
AGENT WHITE besteht aus 2, 4-D und Picloram AGENT BLUE besteht aus Dimethylarsin-oder Kadodylsäure

ORANGE und WHITE sind Dioxinhaltig. Dioxin ist der giftigste Stoff, der von Menschenhand erzeugt wurde. Nach Schätzungen gingen über Vietnam 170-500 kg Dioxin herunter. Das reicht um die ganze Menschheit tödlich zu vergiften, wenn man die Dosis exakt verteilt.

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