Kultur Psyche

Psychische Störungen in berühmten Werken der Popkultur

Zahlreiche Updates in den Beschreibungen plus zwei weitere Beispiele

Toy Story 3

Sogar Quentin Tarrantino hielt ihn für den besten Film des Jahres 2010. Hier lernen Kinder spielerisch und sehr anschaulich die wichtigsten Gefahren für das friedliche Zusammenleben. Die Helden der Geschichte sind (lebendige) Spielzeuge, die trotz ihrer Unterschiede miteinander harmonieren und recht liberal zusammenleben. Sie landen aus Versehen in dem Kindergarten Sunnyside, der zunächst wie eine paradiesische Umgebung wirkt, angeführt von dem charismatischen lila Teddybär Lotso. Letzterer entpuppt sich schnell als ein hintertriebener Lügner, der sich ein Regime geschaffen hat in dem die meisten Spielzeuge von Kleinstkindern ramponiert werden, während die wenigen Auserwählten dem Luxus und der Entspannung frönen. Entkommen kann man nicht ohne Weiteres, denn Lotso überwacht den Laden mit Videokameras.

Man erfährt in einer Rückblende, wie Lotso einst von seinem Besitzer verloren und ersetzt wurde. Diese Ablehnung sorgte dafür, dass in ihm etwas “kaputt ging”, während andere Spielzeuge in der Toy Story-Reihe ähnliche Erfahrungen relativ unbeschadet überstehen. Lotso entwickelte eine klassische narzisstische Störung, zieht andere beeinflussbare Spielzeuge permanent ins Elend und führt ein Herrschaftssystem, das ihm einen steten Zufluss an Bestätigung und Luxus garantiert. Er schafft es als ein einzelner Narzisst, zahlreichen anderen Spielzeugen das Leben zur Hölle zu machen, nachdem er sie mit seinem aufgesetzten Charme und seiner altväterlichen Fassade in die Falle gelockt hat.

Der zentrale Antagonist in der Geschichte ist nicht wie in typischen Kinderfilmen jemand der Magie beherrscht oder reich ist und aus unerklärten Gründen bösartig ist. Stattdessen bestimmt einzig Lotsos realistischer psychischer Defekt seinen gewaltigen negativen Einfluss auf seine Umgebung. Er ist eigentlich nichts Besonderes, richtet aber außergewöhnlichen Schaden an.

Für ganz junge Kinder ist der Showdown des Films in der Müllverbrennungsanlage viel zu dramatisch, ansonsten kann sich die ganze Familie prächtig amüsieren bei dem zielsicheren Humor und der äußerst intelligenten psychologischen und auch politischen Lektion. Die Helden bevorzugen ein sehr liberales Zusammenleben und kämpfen bis zum Letzten, um der Diktatur zu entkommen. Besser kann man Kinder kaum heranführen an die großen Herausforderungen erwachsener Gesellschaften. Die Tatsache, dass man mehr Psychologie in dem Pixar-Film lernt, als während der gesamten Schulzeit, spricht Bände über unsere Gesellschaft.

Taxi Driver

Der unter Schlaf- und Kontaktproblemen leidende 26-jährige Travis Bickle nimmt einen Job als Taxifahrer in New York an. Beim Bewerbungsgespräch gibt er an, bei den US Marines gewesen zu sein. Ob dies stimmt und ob seine Probleme durch posttraumatischen Stress begründet liegen, ist unklar. Aufgrund seiner Schlafstörungen fährt er vorwiegend die unbeliebten Nachtschichten bis in die dunkelsten Ecken der Stadt und befördert zwielichtige Gestalten. Travis ist der Ansicht, dass sich auf New Yorks Straßen zu viel „menschlicher Abschaum“ herumtreibt, der beseitigt gehört. In seiner Freizeit besucht er Pornokinos oder fährt ziellos umher. Er beginnt, sich neu zu erfinden als ein Mann mit einer großen Mission: Die “Säuberung” von New York.

Travis erwirbt vier Pistolen auf dem Schwarzmarkt und beginnt zu trainieren, was bald einen deutlich sichtbaren transformierenden Effekt hat. Seine Störungen wachsen parallel zu seinen verschiedenen Machtfantasien. Seinen Eltern und der minderjährigen Prostituierten Iris erzählt er, er sei in geheime Regierungsarbeit verwickelt. Solche großspurigen Lügen sind typisch für Narzissmus, wenngleich die Figur mehr als nur diese eine Störung hat.

Der Zuhälter von Iris ist ein hintertriebener Ausbeuter, der hauptsächlich mit psychologischen Tricks arbeitet um die Kooperation des Mädchens sicherzustellen.

Im Militärlook und mit einem Irokesenschnitt, also praktisch in ein Alter Ego verwandelt, taucht Travis auf einer Wahlkampfveranstaltung von Senator Palantine am Columbus Circle auf, wird aber von dessen Leibwächtern entdeckt und flieht. Da seine wirre Fantasie über ein Attentat gescheitert ist, fährt er zu dem Stundenhotel, in dem die minderjährige Iris arbeitet. Vor dem Nachbarhaus schießt Travis dem Zuhälter Sport in den Unterleib, dann setzt er seinen Amoklauf im Hotel fort.

Travis ist letztendlich schwer verletzt und will sich erschießen, doch die Waffen sind leer. Als die Polizei den Raum betritt, zeigt er mit seinem Zeigefinger auf seine Schläfe, um einen Suizid anzudeuten. Es werden Zeitungsartikel gezeigt, in denen Travis als Held gefeiert wird, sowie ein Brief von Iris’ Eltern, in dem sie ihre Dankbarkeit für die Rettung ihrer Tochter versichern. Beinahe wäre er als Attentäter eines Politikers in die Geschichte eingegangen, wie es sie schon zahlreiche gegeben hat. Travis ist ein Archetyp, der ganze Film eine psychologische Fallstudie.

Einer flog über das Kuckucksnest (Buch & Film)

Im Buch ist der Protagonist nicht Jack Nicholson auf Koks, sondern ein fast zwei Meter großer Vietnam-Veteran, der in Kriegsgefangenschaft eine Flucht aus einem Lager angeführt hatte. Solange er für die US-Armee Kommunisten massakrierte, war es noch egal wenn er mal im Suff in eine harmlose Barschlägerei verwickelt war. Sobald er aber als Zivilist und gar nicht mal so unerfolgreicher Poker-Spieler durch das Land zog ohne einer “geregelten” steuerpflichtigen Arbeit nachzugehen, bekam er immer öfter Ärger mit dem Gesetz und der Regierung.

rgendwann drohen Randall P. McMurphy in den USA der 1960er Jahre irgendwann mehrere Monate Strafvollzug auf einmal in einer Arbeitsbrigade mit Hacken und Schaufeln. Er glaubt um diese Unannehlichkeit herumzukommen, indem er den Eindruck erweckt, er hätte eine oder mehrere psychische Störungen und sollte zur Evaluierung in eine geschlossene Einrichtung mit sauberen Betten und O-Saft zum Frühstück überwiesen werden um dort seine Zeit abzusitzen. Dummerweise trifft bei seiner neuen Destination das Wort Irrenhaus völlg zu, die Anstalt die von der Oberschwester Ratched und ihren afroamerikanischen Pflegern (Wärtern) geleitet wird, während der eigentlich zuständige Arzt sich gänzlich dem weiblichen Regime beugt.

Das ganze Land ist in eine narzisstische, psychopathische Dynamik eingebunden und dies wird in der Hollywood-Verfilmung weit weniger deutlich als im Buch, weil die ganzen Parallelen zum Vietnamkrieg, der Politik und der Indianervertreibung gestrichen wurden. Sobald Nicholson eine Figur spielt, hat das Publikum im Hinterkopf dass sie zu einem gewissen Grad “verrückt” sein muss. Der McMurphy im Buch ist jedoch nach allen Maßstäben völlig normal, trotz seines hohen Testosterons und seiner Eigenschaft als Alpha-Mann. Er ist ein echter Anführer, der die Leute um sich herum fördert, beflügelt, ermuntert anstatt sie herunterzuziehen und deren Selbstzweifel und Schwächen auszunutzen. Er is gleichzeitig sehr therapeutisch, was im Kontext der Story überhaupt nicht unglaubwürdig wirkt, denn die Patienten der Anstalt brauchen dringen ein männliches Vorbild, einen Coach, jemanden der ihnen wieder zeigt wie man ein Mann ist und funktioniert.

Das ganze Buch ist geschrieben aus der Perspektive von Chief Broom, einem fast 2 Meter großen Indio der den Taubstummen vorgaukelt, ständig überall die Böden wischt und vieles mithören kann. Auch er war einst Soldat im Dienste der US-Regierung, sein Stamm bekam natürlich die für die Zeit übliche Behandlung durch die narzisstische Obrigkeit und er selbst landete in dem Ratched-Loch samt vergangener Elektroschockbehandlung und Pillen, die ihn in einen konstanten Nebel voller Halluzinationen hüllen.

Er beschreibt die Pfleger eindeutig als narzisstisch gestört und kennt sogar bei einem den grausamen Hintergrund der traumatisierenden Kindheit. Sie wurden von Ratched gezielt für den Job ausgewählt, weil sie einen extremen Hass verspüren und die sadistische Kontrolle über die Patienten genießen. Alle normalen Anwärter für die Pflegerposten wurden von Ratched abgeleht.

Über Ratcheds Hintergrund erfahren wir, dass sie eine Combat Nurse war, eine Krankenschwester im Kriegseinatz. Eine Kollegin erklärt, dass Ratched ganz klar einen Dachschaden abbekommen und in diesem Job nichts verloren hat. Die Kontrollfreak-Oberschwester hat sich mit ihrer Station eine perfekte narzisstische Ablenkungsmaschinerie für ihre inneren Konflikte geschaffen. Es geht ihr ganz alleine um das Dominieren von möglichst schwachen Männern, analog dazu ist auch ihr “Behandlungsprogramm” entworfen, welches die Patienten einfach nur konstant demütigen und schwach halten soll. Ab und zu gab es in ihrer Karriere einen Neuzugang, der Ärger machte, der ihr Ablenkungsobjekt gefährdete und jedesmal zerstörte oder unterwarf sie diese “Querulanten”, auch schon mal mit einer angeordneten partiellen Lobotomie.

Sie hat eine freundschaftliche Beziehung zu der Mutter ihres Patienten Billy Bibbit, der Stotterer der dank seiner geisteskranken Mutter kein normales Leben führen konnte, die ihn als längst erwachsenen Mann immer noch wie ein kleines Kind, wie ein Ablenkungsobjekt behandelt. Äußerst realistisch ist beschrieben, wie Gestörte zusammen harmonieren und funktionieren können.

Als dann McMurphy auf der Bühne erscheint, unterhält er sich mit dem bisherigen Anführer der Patienten in einer genialen Szene, die im Film der Schere zum Opfer fiel. Sein Gegenüber erklärt ihm resigniert aber humoristisch, die Welt sei nun mal eingeteilt in Wölfe und Hasen, gemeint ist in Narzissten und diejenigen, die die komplementäre Unterwürfigkeitsstörung haben. McMurphy will diese Einteilung nicht akzeptieren, er beweist mit seinen Handlungen dass man sehr wohl “stark” sein kann ohne Narzissmus und er fährt damit fort, den Männern ihr Selbstwertgefühl zurückzugeben, sie sogar auf den Weg zur Heilung zu bringen.

Uhrwerk Orange

Die Adaption des gleichnahmigen Buches durch Regisseur-Legende Stanley Kubrick musste das Quellmateriall zensieren, dennoch erregte die bildliche Darstellung weit mehr Aufsehen und führte gar zu Morddrohungen gegen Kubricks Kinder. Allein dies zeigt bereits, wie wenig der Film verstanden wurde und wieviele gestörte Menschen sich mit solchen Drohungen auch noch im Recht sehen.

Die Hauptfigur Alex DeLarge lebt mit erbärmlichen, schwachen und planlosen Eltern in einem heruntergekommenen Viertel der unteren britischen Mittelschicht ein Doppelleben. Einerseits spielt er den gewöhnlichen jungen Mann, der sich den Regeln einer narzisstischen Welt unterwirft, andererseits leitet er eine stylische und ultrabrutale Jugendgang und zelebriert das Leben eines Aristokraten: Vergewaltigen, stehlen, verprügeln. Er kleidet sich sogar wie ein Mann des Adels, hört Beethoven und pflegt einen eigenen Slang der ihn vom normalen Volk abhebt.

Es ist wichtig, dass gezeigt wird wie er dennoch eigentlich Möglichkeiten hätte, im Leben ohne Kriminalität und Gewalt erfolgreich zu sein. Er ist intelligent genug und hat Zugang zu Bildung. Die narzisstische Störung ist ihm aber auf die Stirn geschrieben. Eines Tages legen ihn seine Gangmitglieder herein wegen seinem Führungsstil und der Weigerung, endlich irgendein ganz großes Ding zu machen.

Er landet wegen Mordes im Strafvollzug, in dem staatliche Narzissten dominieren die weitaus erfahrener und organisierter sind als er selbst. Als er sich für ein haftverkürzendes neues Rehabilitierungsprojekt meldet, landet er in einem MKULTRA-ähnlichen Gehirnwäscheprojekt, welches ihn seines Lieblingsmechanismus, der Gewaltausübung beraubt. Jeder Gewaltimpuls führt zu extremer, unerträglicher Übelkeit. Jetzt muss er in der Welt als permanentes Opfer zurechtkommen. Seine bösartigen ehemaligen Gangmitglieder sind nun zum Staat übergewechselt und versuchen als Polizisten, Alex zu töten.

Uhrwerk Orange dreht sich um nichts anderes als die menschliche Psyche und offenbart das Kernproblem menschlicher Gesellschaften. Das Publikum war jedoch weitgehend unfähig, diesen Sinn zu verstehen und interpretierte den Film oft gar noch als Gewaltverherrlichung. Jahrzehntelang lief er wegen dem Aufruhr nicht im Kino. Heute gibt es mehr gewalttätige, narzisstische Kriminelle auf den Straßen denn je.

Fight Club

Fight Club dreht sich um den Protagonisten Jack, der nach einer Kindheit unter lausigen und emotional verkümmerten Mittelschicht-Eltern in einem gut bezahlten, aber zynischen Job steckt und kurz vor dem Zusammenbruch steht. In der dehumanisierten Konzernwelt muss er tödliche Mängel eines Autokonzerns vertuschen, was dazu führt dass er irgendwann nicht mehr schlafen kann. Er versucht mit den altbekannten falschen Wegen, von seinen inneren Konflikten abzulenken und eine Krücke für sein Leben zu bekommen: Esoterik, Shopping, Medikamente und durch Lügen erschlichenes Mitleid von Teilnehmern diverser Selbsthilfegruppen.

Nichts davon hilft ihm jedoch sonderlich lange und so probiert er es mit Narzissmus. Im Film sieht es oberflächlich so aus, als bekäme er eine schizophrene Störung und hätte eine Figur namens Tyler Durden erfunden, die er für echt hält und von der er zunehmend dominiert wird. In Wirklichkeit bekommt man die Erklärung am Schluss geliefert: Tyler ist das narzisstische Alter Ego. Tyler ist genau so, wie alle Narzissten sich selbst in ihrer hoffnungslos verzerrten Vorstellung sehen: Gut aussehend, furchtlos, erfolgreich, heldenhaft, revoluzzerisch, von großer Bedeutung für die Welt.

Tyler beleidigt Jack noch mit den Worten, dass Menschen jeden Tag sich solche Alter Egos erschaffen würden und er umgekehrt niemals auf den Gedanken käme, einen Verlierer wie Jack zu konstruieren. Deutlicher geht es nicht. Als Tyler leitet Jack zuerst illegale Untergund-Kampfgruppen, später eine ausgewachsene Terror-Rebellion, die genauso dehumanisierend und narzisstisch ist wie die bösen Strukturen die man zerstören will.

Natürlich fühlen sich Zuschauer von dem Film Fight Club zu der narzisstischen Figur Tyler hingezogen und halten ihn fälschlicherweise für einen Helden und tollen Revoluzzer. Sie zitieren seine Sprüche ohne zu verstehen, das die Figur eine verlogene, kaputte Gestalt ist. So manche Fans des Films träumen von eigenen Chaos-Truppen die dann Gebäude in die Luft jagen. Sie haben den Film nicht einmal verstanden, halten sich aber selbst für clever und rebellisch.

Unzählige Momente in dem Film haben einen eindeutigen psychologischen Bezug. Von Bob, der früher dank Steroide einen perfekten Bodybuilding-Körper hatte und dieses künstliche Alter Ego später aus gesundheitlichen Gründen begraben musste, über Jacks Vorgesetzten der permanent Recht und Vernunft behauptet während er für de Autokonzern die tödlichen Skandale unter den Teppich kehren lässt, bis hin zu den Sekten-Anhängern von Projekt Chaos, die ihre bisherige Identität und Individualität aufgeben und in einem Kollektiv aufgehen wo sie sich mit der kollektiven Gruppenmacht identifizieren können. Es ist auch kein Zufall dass Jack vor seiner “Bekanntschaft” mit Tyler mit verschiedenen Fake-Identitäten experimentiert. Er gibt sich Namen von alten DeNiro-Filmfiguren, erfindet Krankheitsgeschichten und geht zu Selbsthilfegruppen. Das heißt, er erfindet schwache Fake-Identitäten, die Mitleid bekommen. Sobald dies nicht mehr den gewünschten Effekt der emotionalen Beruhigung hat, erfindet er mit Tyler Durden eine starke Fake-Identität, die Bewunderung einheimscht.

Der bösartige verlogene Diktator Tyler Durden wird erst gestoppt, als Jack endlich zum ersten Mal wirklich Verantwortung in seinem Leben übernimmt und “die Augen öffnet”. Dann ist der Spuk vorbei.

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42 comments

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Gegeninfo 29. Oktober 2014 at 6:41

Zum Thema Narzissmus finde ich diesen Artikel sehr interessant von Psychologie Online: http://www.psyheu.de/6527/narzissmus-und-paranoia/

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Raimond 28. Oktober 2014 at 19:40 Reply
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Hendrik S . 28. Oktober 2014 at 19:06

Danke fürs wider freischalten. 🙂

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Benjamin 31. Oktober 2014 at 17:47

Ahoj)))

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TikTak 27. Oktober 2014 at 11:02

“Revolver” könnte man noch hinzu ziehen. Top Inszinierung über das Alte Ego im Menschen.

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schimmelbub 26. Oktober 2014 at 21:47

Lieber mal das hier anschauen bis 2 Minuten
Da sagt er die Wahrheit:
http://www.youtube.com/watch?v=idv5fS2P1qs

Man kann von Dirk Müller halten was er will. Mit seinen “nächsten Monat kommt der Crash”- Meldungen macht er sich sehr unglaubwürdig.
Aber hier hat er definitiiv recht was die Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit der Political Correctness angeht!

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Toxi1965 26. Oktober 2014 at 22:09

@schimmelbub

ich mag den Dirk Müller sehr , der hat oft die Eier in der Hose und spricht so einiges aus .
Klar kann man streiten das er zum System gehört und deswegen oft eine Plattform bekommt , das macht mich auch stutzig .
Weil jeder der/die Dinge sagt die nicht der political Correctness entspricht wird normal eiskalt abserviert ( Eva Hermann )

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Alexander Hamilton 26. Oktober 2014 at 19:26

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine psychologische Analyse von Brigham Young und Joseph Smith.Wie wärs damit Alex ?

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Benjamin 26. Oktober 2014 at 21:28

http://recentr.ipbhost.com/index.php?/topic/1412-so-blockt-und-ignoriert-man-nervige-user/?p=15594
…oder von Dauertroll “Alexander Hamilton”, hm? Oder nervt er hier wirklich nur des Geldes wegen rum??

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Toxi1965 26. Oktober 2014 at 19:18

@Benjamin
Ich sollte auch wieder öfter ins Forum gehen , aber wenn ich da bin dann wird man regelrecht erschlagen von Informationen und Meinungen .
Da raucht einen oft die Birne 🙁
Aber ich denke das man da viele abstriche machen sollte und sich nur auf das wesentliche konzentrieren sollte .

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Benjamin 26. Oktober 2014 at 17:40

Mir platzt echt der Kragen wenn hier (oder auch dieser gackernde Schnösel auf Facebook) diese Akademikerklugscheißer kommen und es IN DEN DRECK ZIEHEN, wenn sich Laien auch etwas mit MENSCHENKENNTNIS befassen; ja was hat es denn gebracht, dass Psychologie Herrschaftswissen war, ist und wohl auch bleibt?? Eben. Ein versiffter Puff ist das wo sich geniale Strategen für Untertanenverarsche und Leute die selber mal auf die Couch gehörten (oft in Personalunion) die Klinke in die Hand geben …

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Benjamin 26. Oktober 2014 at 17:55

Aber es gibt natürlich auch Abgründe was den Umgang mit Psychologie angeht beim Volk; der Feind lauert von allen Seiten; egal ob all die Hobbypsychologen (gerne bei intellektuellen Schlusslichtern der Gesellschaft – Deutschlehrer etwa!), welche sich für ach wie gesund halten und sich – gerne introvertierte, die können sich nicht wehren – vermeintlich Schwächere rauspicken, um “nur zu helfen”, Selbstkritik? Pfff… Dann natürlich die in Hipsterkreisen wohl beliebte Unart sich auf Wikipedia Symptome div. Psychosen und Neurosen durchzugehen: Hm, heute Soziophobie, morgen schizophrenia simplex..? Auch hier bleibt der Erkenntnisgewinn gering. Ein echtes Interesse sich in einen unabhängigen, freien Menschen zu verwandeln oder jemanden zu helfen in die Richtung zu gehen? Nö. Psychologie ist vielerorts nur die Kultivierung von Schwachsinn!

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Toxi1965 26. Oktober 2014 at 18:47

@Benjamin
Es ist auch gewollte das alles kompliziert wird ( scheinbar) , so kann man begründen wie wichtig Experten sind .
Als Eltern hat man das Gefühl das man mindesten Psychologie studiert haben muß um ein Kind zu bekommen und zu erziehen.
Der Bruder ( 46 Jahre ) von meinen Freund ist homosexuell und hat ein ganzes Regal über Psychoanalyse was ihm nichts gebracht hat .
Im gegenteil , er ist Heute HIV-positive ( weil er ungeschützt in Köln rumgefickt hat un d extreme Spasskultur auslebte ) und hat schwere Depressionen und heult rum ” was hat meine Mutter bei mir nur falsch gemacht das ich so geworden bin ” ! Das ist jetzt kein Witz das war seinen Aussage . Auf die Idee das er ist ist der hier irgend was falsch gemacht kommt er anscheint nicht . Er hat die ganze Zeit nicht einen richtigen Job gehabt und nur so bischen rumgejobt als Kellner und versucht jetzt Erwerbminderungsrente zu bekommen .
Wenn ich den reden höre dann könnte abkotzen … kenne genug solche Leute die , die der moderne Psycholgie auf dem Leim gegangen sind .
Sie benehmen sich wie süchtige die ihre Zigarrette schön reden , so kann man auch herrlich Verantwortung an andere abgeben .
Hab ich geschrieben an andere abgeben? Tja darum fahren auch unsere Linken Weltverbesserer so-sehr auf das ab .
Eigenverantwortung ? Hääää? Was soll denn das sein ?
Demnächst kommt wohl ein Buch wie man richtig Kartoffeln schält von Dr. Prof. XXXXX ……
Oder . ( von so einen Ponyhof Pädagoge” Gewalt ist nur ein Hilfeschrei ” ….. boooaaah …ich krieg da voll die Kriese wenn ich sowas lese .

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Benjamin 26. Oktober 2014 at 19:09

@Toxy:
Brauchst dir bloß das Gewäsch von GUEST Nachtschatten und GUEST Harry (-Beau Erklärbär ohne Gummi mit Goldständer) im Forum durchlesen; auch so zwei Experten, welche das Normale für krank erklären und aus Tätern Opfer machen – natürlich alles voll KLUK !!1!
Beide sind übrigens von Benesch gepfeffert worden nach diversen Beleidigungen, Unterstellungen, Verdrehungen etc… BRAVO! haben sich natürlich dann später ausgeheult und in einer Opferrolle gesuhlt -,-

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Toxi1965 26. Oktober 2014 at 12:59

Negativer Narzissmus kann man nur durch Aufklärung begegnen und bekämpfen .
Am besten als Schulfach in der Grundschule schon !
Wäre doch mal intressant mal durch zu denken was passieren würde wenn das Kind beim Namen genannt wird .

Ein Beispiel : Habe meine Sohn gefragt ob es in seinen Freundeskreis,Umfeld bzw. Schule ( Technisches Gymnasium ) Leute gibt die mit Apple-Produkte stolz rumlaufen . Die Antwort war kurz und verblüffend einfach , ” NEIN , das gilt bei uns eher als peinlich ” Woow, dachte ich , hier ist ein Zauber gebrochen und erkannt worden.
Der Raucher ( bin selber Raucher und hasse mich dafür langsam ) redet sich ein, er würde es geniessen und der erste Schritt zum aufhören ist das erkennen des Problem und wie man den Raucher bei der Stange hält . Das geht nur durch Aufklärung ! Aufklärung ist das A und O .

Finde die Frage irgend wie faszinierend , was wäre wenn wir gleich in der Grundschule als Hauptfach Narzissmus und ihre Formen und negative Auswirkung durchgenommen wird .
Hmmm,,,….wäre es dann peinlich in einen Mercedes zu steigen dann ? Würde man sein Iphone verstecken weil man nicht als Vollidiot gelten möchte ?
Oder wäre es so das es gar kein Iphone geben würde , weil es keine Nachfrage gibt dafür .
Finde den Gedanken faszinierend……

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Ghostbuster 26. Oktober 2014 at 11:35

Alex du wirst immer lächerlicher ^ Dein Narzisstengelaber kann doch keiner mehr hören. Weisst du es gibt Person die das Fachgebiet Psychologie studiert haben und nicht mal annähernd solche Urteile wie du fällen würden. Aber du hast ja 3 Bücher zu dem Thema gelesen + bist du Alex (Psychologe par exellence) also musst du es ja wissen^^ halt dich lieber an die Themen von denen du wenigstens etwas Ahnung hast … Prepping oder so 🙂

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AlexBenesch 26. Oktober 2014 at 13:40

Ich denke ein Erstsemester würde die Filme genauso interpretieren, und ein ausgebildeter Psychologe auch. Das ist kein kompliziertes Material. Außerdem habe ich persönlich mehr als genug Erfahrungen mit Narzissten, also glaub bloß nicht dass ich in einem Vakuum lebe und außer Büchern da nichts gewesen ist. Deine arroganten, herablassenden Kommentare kannst du dir sparen. Ich verschenke Medien. Wenns dir nicht gefällt und due Filme glotzen willst ohne zu Denken, dann bitte schön.

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Toxi1965 26. Oktober 2014 at 14:38

@Ghostbuster
Wie heisst es so schön ? ” Getroffne Hunde Bellen ? “

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H0L0gr4mm 26. Oktober 2014 at 18:46

Da muss ich Alex recht geben, also was seine Analyse über diese Filme angeht. Man kriegt wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und beobachtet schon so viel mit was das Thema Psyschologie angeht, das bemerkten die meisten aber nicht. Es gibt überall diese kleinen Narzisten und/oder auch größere und einige von denen sind wohl genauso drauf wie einige bekanntere Narzisten, nur das diese unbekannteren eben nicht die nötigen Mittel/Fähigkeiten haben um so zu werden.

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Toxi1965 26. Oktober 2014 at 19:04

@H0L0gr4mm
Natürlich hat Alex recht damit , das springt einen regelrecht ins Gesicht .
Darum gehen mir diem Leute auf dem Keks die wirklich alles kompliziert machen wollen und ihre Luft und Schall Berufe zu rechtfertigen die keine Sau braucht .

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Sven 18. November 2012 at 7:01

Wer zu diesen Themen ein kleines ,kurzweiliges Buch lesen möchte, dem empfehle ich “Irre – Wir behandeln die Falschen”. Darin wrd beispielsweise darüber geschrieben, ob Adolf Hitler ein gestörter Irrer war, oder ein gesunder, abgrundtief “böser” Mensch.

Den Thesen von Alex kann man, meines Erachtens nach, durchaus folgen. Man kann aber auch alles anders auslegen. In dieser Materie gibt es viele verschiedene Blickwinkel, von welchen aus man Dinge betrachten kann. Und keine binäre Logik wie 0/1, gut/böse, normal/gestört etc..

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leser 18. November 2012 at 12:26

Klingt als könnte der Autor des Buches in etwa dies meinen:

“Normale Persönlichkeitsstörung

Kennzeichnend für die normale Persönlichkeitsstörung (abgekürzt NoPS) sind oberflächliches, konventionelles und überangepasstes Verhalten und Auftreten. Die Betroffenen zeichnen sich oft durch ein hohes Maß an Intoleranz und eingefahrenen Denkmuster aus. In ihrem Privatleben ziehen Menschen mit der normalen Persönlichkeitsstörung vertraute Handlungsweisen, Umgebungen und soziale Situationen vor. Typisch sind vor allem Ängste vor Fremdartigem und Ungewohntem. Im Umgang mit anderen Menschen sticht vor allem die auffällige Unauffälligkeit der Personen mit normaler Persönlichkeitsstörung hervor. Ihre Identität beziehen sie häufig aus ihren gesellschaftlichen Zugehörigkeiten statt aus individuellen Eigenheiten.

Die Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung wird auf über 70% geschätzt. Pessimistischere Einschätzungen sprechen sogar von “quasi-100%,” allerdings mit unterschiedlicher Stärke. Damit ist die normale Persönlichkeitsstörung die häufigste Persönlichkeitsstörung, jedoch wird sie aufgrund mangelnden Fachwissens nur vergleichsweise selten im psychologischen und psychiatrischen Umfeld auch tatsächlich diagnostiziert. Einige spekulieren sogar auf anthropologische Grundkonstanten, die dieser Störung zugrundeliegen sollen (was aber noch nicht nachgewiesen ist.)”

Mehr dazu unter:

http://www.plateau-trivial.de/wiki/index.php?title=Normale_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

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Benjamin 26. Oktober 2014 at 21:31

Blablabla, die Normalen sind die Kranken, die Kranken sind die Normalen

WAS FÜR EINE DRECKSGÜLLE! ZUM ABKOTZEN! BÄÄÄÄÄÄHHH!!!

…und dient den Eliten.

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Kang 18. November 2012 at 0:51

Hail Kodos

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Mirko 17. November 2012 at 21:44

“They made deals with some ETs and found out: these ETs are bad guys and they’re bigger, stronger and tougher. They totally underestimated them. They are scared and don’t know what to do and try to kiss up to them and save their own skin“

— Ashayna Deane, One World Order Rising

Ich will hier bestimmt keine Lanze brechen für die irdischen Powereliten. Aber habt ihr Euch schon mal gefragt, wie IHR reagieren würdet, wenn Euch ein Haufen technologisch wie psychopathologisch haushoch überlegener Aliens die Peitsche androhte, sobald ihr den Geschmack an ihrem Zuckerbrot verloren hättet?

Wenn man die Brutalität und Rücksichtslosigkeit der irdischen Powereliten verstehen will, muss man auch den enormen psychischen Druck in Rechnung stellen, unter dem sie seit jeher standen. Ob sie nun als blutopfernde “Kulturbringer” an den Fäden von außerirdischen Trickstergöttern hingen oder (seit den “Zeta Treaties” der 1930er Jahren) sich von den vollkommen unterschätzten “Greys” mit Waffentechnologie ködern ließen — ihre emotionale Kurzsichtigkeit (schlechte Freund/Feind-Kennung) brachte sie stets in Situationen, in denen sie sich genötigt sahen, ihre Haut auf Kosten des Restes der Menschheit zu retten.

Ich will an dieser Stelle nicht unbedingt Euer Mitleid für diese emotionalen Autisten erregen, nur ein wenig mehr Verständnis. Es ist doch für die Einschätzung der eigenen Möglichkeiten nicht unerheblich, wenn man in den Powereliten nicht nur eine unnahbare Übermacht, sondern einen Haufen verängstigter Thore erkennt, welche die Hosen mittlerweile gestrichen voll haben. Um diesen Herrschaften am Ende einen Rückweg in die Gesellschaften der wirklich Freien zu ermöglichen, müssen wir jedoch zuerst vollumfänglich verstehen, warum sie taten, was sie taten. Wenn wir dabei bei Psychoanalysiererei und Verurteilungen stehen bleiben, werden wir das Gift nicht aus unserem Bewusstsein bringen, das uns schon zu lange in der Bequemlichkeit der Opferrolle stagnieren lässt.

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benjamin 17. November 2012 at 21:55

ähm, jah…

die aliens regieren uns also?

warum? was wollen die hier??

wenn die so toll sind, lichtjahre durch das all zu reisen und sich hier einzunisten, werden die jawohl die eigenen probleme lösen könnten.
und die “beweise” für aliens?
ufo-sichtungen von …schlichten gemütern?
irgendwelche katzenaugen im tv (ja nee, klar, weltraumreisen und aussehen wie ein mensch — aber kontaktlinsen vergessen oopsi)
irgendwelche holzschnitte aus dem mittelalter, die sonst was darstellen können…
etc.

btw.. die GANZE WAHRHEIT werden wir NIE erfahren! und wenn DAS die wahrheit sein sollte, warum kann man das so einfach im netz lesen, wenn das solche abgefuckten weltchefs sind mit hightech und pipapo??

aber gut, vllt hast du recht und deren planet wird gerade von der sonne die sich in einen roten riesen verwandelt gegrillt, dann jA DANN SIND WIR NATÜRLICH dem untergang geweiht und hail kang!

meinst du das ernst??? 0_o

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Agent Orange 18. November 2012 at 9:54

Mirko, ich grätsch mal rein, denn der Begriff “irdische Power-Eliten” wirkt auf mich beschönigend und völlig unangemessen.

“Elite” bedeutet Auswahl der Besten – davon kann in diesem Zusammenhang doch nicht wirklich die Rede sein, denn das Gegenteil ist der Fall. Tatsächlich handelt es sich dabei um den Club der skrupellosesten, machtgierigsten und korruptesten Individuen.

“Power” bedeutet Macht oder Kraft. Individuen, die sich von irgendjemanden für irgendeinen Zweck einspannen lassen, haben sich selber ausgeliefert und haben über ihr Tun und Handeln keine Macht mehr – sie sind in Ohnmacht und führen die Befehle anderer aus.

Und “irdisch” bedeutet mit der Erde verbunden. Wenn etwas irdisch ist, dann verhält man sich der Erde gegenüber respektvoll und zum Wohl der Erde und deren Lebewesen. Man handelt rational, also vernünftig und vorausschauend. Bei den aktuellen Zuständen auf diesem Planeten darf man davon aber nicht sprechen. Vieles ist irrational und scheint unerklärlich.

“irdische Power-Elite” bedeutet für mich: “irrationaler Club der ohnmächtigen Anti-Elite” oder “Club der toten Seelen”

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KPAX 17. November 2012 at 8:06

Diese Strukturen werden wir nie wegbekommen-systembedingt-deshalb muss das System geändert werden,damit diese Typen von den Schalthebeln wegkommen.

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Holländischer Bastard 17. November 2012 at 14:37

Das Bewusstsein und die Wahrnehmung vieler Menschen müsste sich ändern, dann verändert sich das System von ganz alleine.

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Holländischer Bastard 16. November 2012 at 21:06

jo!!!!!!!!!

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Agent Orange 16. November 2012 at 19:26

Ich hab doch die richtige Person gefragt.

Und Du sagst mir, dass sich ein Soziopath nicht als solcher erkennt. Is klar, aber drum gings in meiner Frage nicht.

Soziopathie kann man nicht “als gesetztes Krankheitsbild” anerziehen, aber man kann Soziopathie züchten.

Kannst Du eine “Beziehung basierend auf Liebe führen” , wenn Du frigide bist?

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Liane 16. November 2012 at 19:52

“Ich hab doch die richtige Person gefragt.”

Dankeschön. ^^

“Kannst Du eine “Beziehung basierend auf Liebe führen” , wenn Du frigide bist?”

Ja.

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Agent Orange 16. November 2012 at 19:55

Das fass ich mal als Kompliment auf.

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Liane 16. November 2012 at 17:30

“In einflussreichen Familien wird die Störung anerzogen und gepflegt.”

Die Betonung liegt hier auf ‘Störung’.

Die Krankheitsdefinition hat hier in allererster Linie den Zweck, durch Ausgrenzung eine “Normalität” zu definieren. Das war schon immer der Zweck der Psychiatrie. Ob man also Verhaltensweisen noch als normal oder schon als krank ansieht, das ist eine soziale Definition und keine medizinische. Jedenfalls, solange der Patient selber nicht findet, daß er darunter leidet, und das ist zwar bei z.B. Depressiven der Fall, aber nicht bei Soziopathen.

Ihnen fehlt zwar etwas (Empathie), aber wie gesagt lässt sich das nicht als ‘krank’ oder ‘Störung’ definieren, schließlich sieht er das ja eventuell selber gar nicht so. Im Gegenteil, für einen Topmanager/Unternehmer oder Staatsdiener sind Mitgefühle seiner Mitmenschen eher hinderlich. Die Störung wäre für ihn Empathie zu empfinden. Nur mal so….

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Agent Orange 16. November 2012 at 18:26

Unter dieser “Störung” leidest Du nicht?

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Liane 16. November 2012 at 18:42

Das musst du die entsprechende Person fragen.
Ich bin keine Soziopathin. So ein Soziopath kennt es womöglich nicht anders und sieht seine Mitmenschen nur als nützlich an.
Leidet er darunter, weil er keine Beziehung basierend auf Liebe führen kann? Womöglich nicht, weil er das gar nicht kennt und kein Verlangen hat. Wie gesagt, frag’ mich nicht.^^
Sollte er nicht darunter leiden, ist es keine Störung für ihn.

Stell dir eine Kultur voller Soziopathen vor. Denen würde nicht einfallen, sich als solche zu bezeichnen, noch dass sie selbst eine Störung hätten, da sie Ausdruck der Norm wären. Käme dann ein sich als normal Definierender hinein, wäre er aus der Perspektive derer, die erst er selbst als Sozipathen beschreiben müsste, damit irgendjemand sie als solche erst definieren kann, abnorm.

Man mag sich von daher die Frage stellen, ob im Kern nicht alle Kategorien Ergebnis der Beschreibung aus einer bestimmten Perspektive heraus sind, anstatt objektive Fakten, die der Beschreibende lediglich zu benennen denkt.

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Liane 16. November 2012 at 18:46

Ich muss natürlich zugeben, dass es etwas anderes ist, wenn es, wie Alex meint, ‘anerzogen’ wurde. Ich frage mich aber, ob man Soziopathie als gesetztes Krankheitsbild wirklich ‘anerziehen’ kann. Durch Hirnschäden oder so vielleicht.

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Liane 16. November 2012 at 19:04

Oder nehmen wir mal nicht unterdurchschnittlich intelligente Soziopathen, welche durch ihr dysfunktionales Handeln eher im Knast landen, sondern überdurchschnittlich intelligente Soziopathen, wo ihr funktionales Handeln zu Macht/hohe Positionen führt.

Nehmen wir weiter an, David Rockefeller ist so ein Sozipath.
Glaubst du er leidet? Vielleicht ist er glücklich, mächtig zu sein und Menschen in den Abgrund zu führen? Was anderes will und braucht er gar nicht? Wer weiß.^^

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Peter 26. Oktober 2014 at 12:57

@LIANE
Dass der Norm-Begriff immer von der Gesellschaft oder auch aus dem Subjekt, also einer Person selbst gezogen werden kann, da stimme ich dir zu. Allerdings ist das ja wenig hilfreich, so eine Erkenntnis. Es ging im zusammenleben schon immer darum, wo man denn nun eigentlich hin will. Will man eine narzisstische Gesellschaft? Ich jedenfalls nicht. Es stellt sich ja auch die Frage ob das überhaupt möglich ist. Irgendeiner muss immer Kompromisse machen und wenn das keiner mehr will, wird die ganze Sache schnell zusammenbrechen. Ich glaube die Zivilisation, kann man dann abschreiben. Es ist von der Forschung doch mittlerweile soweit anerkannt, dass zur Empathielosigkeit beide Faktoren zusammen kommen. Genetik und Umwelt. Anerziehen kann man es auf jeden Fall. Spätestens wenn es ein Traumakind ist. Dort hat das Gehirn dann vielleicht aus Selbstschutz, jede Emotion abgeschaltet. Kindheit ist eben die Zeit, wo der Mensch am meisten geprägt wird. Da kann man auch nix mehr retten. Der Mensch ist dann vielleicht für immer verloren.

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H0L0gr4mm 26. Oktober 2014 at 18:40

Aber es is ja nicht nur Genetik und Umwelt, die Persohn selbst hat ja auch noch nen Verstand und kann deswegen auch noch mitreden. Jetzt kann man natürlich sagen das es keinen freihen Willen gibt und deswegen ja niemand was für seine Taten kann, aber das ist ne Ausrede die gerne auch von einigen Menschen benutzt wird, die eben sehr schlecht handeln.

Das ist alles ein sehr komplexes Thema, die Frage ist daher, ob ein totaler Narzist wieder zu einem emphatischem Menschen werden kann der seine alten handlungsweisen ablehnt. Also ich denk ja schon das sowas geht, würd aber auch nicht wissen, wie man jemanden zu sowas bringen kann.

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Sei's drum 16. November 2012 at 16:35

Na, Alex, wie lebt es sich denn als Hobbypsychologe? Hast tatsächlich eure Infokrieg-Psychoanalyse-Bibel gelesen und kannst jetzt die ganze Welt beurteilen? Stark!

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