Globalismus Politik

Das kremlfreundliche Eurasier-Blatt COMPACT

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Foto: COMPACT-Interview mit Eurasien-Guru Alexander Dugin

Alexander Benesch

Wie wird einer der ehemals wichtigsten Vertreter der kommunistischen Deutschenhasser-Bewegung zu einem missionierenden Befürworter deutscher Souveränität und der klassischen Familie? Er hätte, den eigenen Worten zufolge, irgendwann in den letzten Jahren “seine Meinung geändert” und verbreitet nach seiner 180-Grad-Kehrtwende nun seine patriotischen Ansichten als Chefredakteur des COMPACT-Magazins.

Sicherlich ändern manche Linke im Laufe der Zeit ihre politischen und gesellschaftlichen Ansichten und beweisen damit ihre geistige Mobilität, aber die wenigsten von uns sind vor der Meinungsänderung führende intellektuelle kommunistische Deutschenhasser gewesen wie Jürgen Elsässer. Das ist ein Millieu, in dem man nicht einfach aus Protest gegen die Eltern und gegen Vietnam ein Lenin-T-Shirt trägt und mit der RAF sympathisiert, sondern aus tiefster ideologischer Überzeugung dazugehört. In dem Buch “Antifa heißt Gewalt – Feuer und Flamme für jeden Staat” heißt es auf Seite 58.:

Zu den heftigsten Deutschenhassern oder Antinationalen gehört Jürgen Elsässer von der Monatszeitschrift Konkret. Mit Deutschland könne nur Terror und Mord mit einem Wort nur Auschwitz assoziiert werden. Kein Wunder, daß für einen solchen Barbarenstaat das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht gilt. Überhaupt könne lediglich Israel – und auch nur ausnahmsweise – dieses reaktionäre Prinzip vom Recht auf nationale Selbstbestimmung zugestanden werden.

Deutschland, so die Fürsprecher eines militanten Antinationalismus, müsse in einer multikulturellen Gesellschaft aufgelöst werden, da dieses Land alle Übel der Welt in sich vereine. Elsässers abenteuerliche Philosophie findet ihren dramatischen Höhepunkt in der Quintessenz, die Linke könnte nur antideutsch sein, andernfalls existiere sie nicht.

Als Elsässer 1990 die antideutsche Bewegung mitbegründete und die Zersetzung Deutschlands forderte, war er 33 Jahre alt und die DDR samt Sowjetunion waren gerade eben den Bach hinuntergegangen. Was Elsässer forderte, war nichts anderes als eine Fortführung der Moskauer Politik der Schwächung Deutschlands. In der DDR waren nicht weniger als 100 Türken erlaubt gewesen, für die Bundesrepublik wollte Elsässer aber, dass eine multikulturelle Zuwandererschwemme die klassischen Deutschen an den Rand und in die Bedeutungslosigkeit drängt. Der Albtraum der Linken nach 1990 war ein wiedervereinigtes, souveränes, bürgerliches Deutschland, also nach linker Logik die Brutstätte des Faschismus. Deutschland, der ewige Faschist.

Die “West-Imperialisten” in Washington, London und Bonn/Berlin hatten aber gar nicht vor, Deutschland irgendwie souveräner und bürgerlicher werden zu lassen. Es gab nicht die versprochene Abstimmung über eine neue Verfassung für das wiedervereinigte Deutschland. Stattdessen praktizierten die “West-Imperialisten” nach 1990 verstärkt ihren eigenen Sozialismus, förderten Multikulti, den Internationalismus, die Sozialapparate und die Umerziehung der Menschen zu treudoofen, gender-neutralisierten Windrad-umarmenden Idioten. Die westlichen Eliten klauten und kopierten einfach dreister denn je die Methoden der Kommunisten.

Vor 1990, während der Bedrohung durch die Sowjets, gab es in Deutschland noch Wehrpflicht und 500.000 Soldaten, da gab es mehr wirtschaftliche Freiheit, weniger Steuern, da war die Europäische Union noch eine  dunkle Wolke am Horizont. Aber nach 1990 kam der völlige Sozialismus. Die West-Eliten taten das, was Moskau und die Antideutschen wie Elsässer immer tun wollten: Sie lösten Deutschland auf. Sie brachten ein Multikulti-Welle. Sie brachten den Sozialismus.

Die Linken und Antideutschen verloren zunehmend an Existenzberechtigung. Sie waren zumindest für die Zerstörung Deutschlands und die Verbreitung des Sozialismus nicht mehr nötig. Was blieb den Pro-Russland-Kommunisten also noch? Die altbekannten Dinge kritisieren, wie etwa die vielen Militärbasen der USA weltweit, die kriminellen Aktivitäten großer westlicher Konzerne, “soziale Kälte”, und der Irakkrieg 1990. Aber reichte das?

Weil das westliche Establishment einen immer stärkeren sozialistischen Kurs fuhr, mussten moskau-treue Gegner des Westens sich irgendwann anpassen und in der Öffentlichkeit zwangsläufig konservative Positionen einnehmen. Die größte Gefahr für die Moskau-Freunde war nämlich nicht mehr ein souveränes konservatives Deutschland, sondern ein Deutschland das in einem westlichen, sozialistischen NATO-Block aufgelöst wurde. Nun war es für die Kommunisten zunehmend die Priorität, Deutschland aus diesem west-sozialistischen Block herauszubrechen und mit Hilfe von konservativen Parolen wieder an Russland hinzuführen.

Von Ehe und Kindern ist bei Elsässer heute mit 57 Jahren immer noch nichts bekannt. Stattdessen immer noch wechselnde junge Freundinnen. Dabei veranstaltet er heute doch “Familienkonferenzen” mit Polit-Gästen aus der russischen Duma. Lobpreisungen für Mao, Castro und Ho Chi Minh sowie den Kampf gegen “US-Imperialismus” gibt es bei ihm heute auch nach wie vor.

Elsässer bei der konkret

Das Magazin konkret war 1957 mitgegründet worden von Klaus Hübotter, der wegen seiner Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei (KPD) mächtig Ärger in der BRD bekam. Später versuchte er es zeitweise bei der Nachfolgeorganisation Deutsche Kommunistische Partei (DKP). Die KPD wollte Westdeutschland für Moskau erobern und die Deutschen unterjochen. Zu diesem Ziel sollte auch die moskau-ferne Sozialdemokratie in Form der SPD bekämpft werden. Die KPD war auch beteiligt an den “Friedensbewegungen” der 1950er Jahre, vor allem der Bewegung gegen die Wiederbewaffnung Westdeutschlands gegen die Bedrohung durch die Sowjetunion.

Hermann Gremliza verließ Ende 1971 den Spiegel und ging zur konkret. 1989 trat er aus der SPD aus; ein Anlass dazu war, dass sich die Bundestagsabgeordneten der SPD nach der Maueröffnung am 9. November im Bundestag spontan mit den Abgeordneten der CDU, CSU und FDP erhoben, um die deutsche Nationalhymne zu singen. Die konkret erhielt eine Zeit lang Zuwendungen aus der DDR, bis zu 40.000 Mark pro Ausgabe. Klaus Rainer Röhl, die RAF-Prominente Ulrike Meinhof und andere Redakteure reisten dafür häufig in die DDR. Manchmal empfingen sie ihre Weisungen auch im Westen durch Abgesandte der DDR. Röhl gab später an, die Redakteure seien durch Instrukteure der seit 1956 in der Bundesrepublik illegalen KPD angeleitet worden. Deutlich wurde dies zum Beispiel daran, dass moskaukritische Sozialisten wie Kurt Hiller aus dem Blatt hinausgedrängt wurden.

Der Herausgeber Klaus-Rainer Gröhl hatte eine Polit-Postille mit Tittenbildern aus der konkret gemacht, Gremliza bürstete das Magazin schließlich wieder auf Richtung und Elsässer stieß dazu, der auch für die Zeitung “Arbeiterkampf” des Kommunistischen Bundes geschrieben hatte, für die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung und die ehemalige DDR-SED-Zeitung Junge Welt. Bei der konkret unter Gremliza fanden sich sogar der spätere SPIEGEL-Chef Stefan Aust und der damalige SPD-Landeschef von Schleswig Holstein ein.

1990/91, als die Sowjetunion offiziell hinüber war, sich inoffiziell aber nur modernisierte und umbaute in eine pseudokapitalistische, pseudokonservative Pseudodemokratie, waren die Topthemen der konkret radikale Deutschlandkritik und Kampf gegen den Antisemitismus. Die Kommunisten behandelten also ihre antideutschen Brot- und Butter-Themen. Dann nach 9/11 plötzlich der Streit: Konkret-Autoren und die Führung waren einer US-Aktion im Irak gegenüber aufgeschlossen.

In zwei Artikeln in der Zeitung junge Welt rechnete Elsässer einen Monat später mit „Kriegslügen von links“, insbesondere in der konkret ab und warf der Zeitschrift u.a. politischen Zynismus sowie eine unseriöse und groteske Aufblähung der „Opferbilanz der Baath-Partei“ vor. Für manche machte die konkret sich verdächtig. Gab es Einfluss durch westliche Kräfte? Konkret kündigte wenig später den Arbeitsvertrag mit Elsässer als Redakteur. Elsässer konnte zumindest beim linken Publikum punkten als strammer Gegner von amerikanischen Militäraktionen. Die Empörungen Elsässers beschränkten sich jedoch auf auf westliche Militäraktionen, wie Irak oder später am Balkan.

Mit dem brutalen Krieg Russlands gegen das nach Unabhängigkeit und Souveränität strebende Tschetschenien hatte Elsässer hingegen keine Probleme. In der Zeitung junge Welt wetterte er 1995 noch “Keine Tränen für Tschetschenien” als die russischen Truppen einmarschierten und die Panzer rollten. In den Wochen davor und danach hatte Elsässer zwar noch die Iren, Basken, Korsen und Kurden wegen ihres auf nationale Unabhängigkeit zielenden Kampfes scharf kritisiert, aber bei Tschetschenien hieß es:

“Tschetschenien ist Teil des russischen Staates, so wie Kreuzberg Teil des deutschen ist.”

Eigentlich eroberten die Russen die islamisch gepräte Gegend rücksichtslos im Jahr 1864, schlugen einen Aufstand 1877/1878 nieder, erklärten sie 1921 zur “sowjetischen Gebirgsrepublik”, deportierten 1944 zwangsweise insgesamt 400.000 Tschetschenen  in Viehwaggons nach Kasachstan und Mittelasien, und lehnten auch nach 1990 die Soveränität Tschetscheniens ab und schickten Panzer und Truppen dorthin.

Was für ein bizarres Gerechtigkeitsempfinden von Elsässer. Sobald es um die Interessen Russlands geht, sieht er nicht nur über eine Militärinvasion hinweg, sondern auch über “einen Alkoholiker im Kreml” und seine sonstige streng antinationalistische Haltung. In der jungen Welt erschien 2005 der Beitrag “Jürgen Elsässer: Die Mörder von Beslan und ihre Freunde”. Obwohl die Geiselnahme in einer Schule von Beslan hauptsächlich dem russischen Sicherheitsapparat und Wladimir Putin nützte und viele Spuren auf russische Geheimdienste hindeuten, bog sich Elsässer die Sache zurecht:

Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß überlebende Kinder aus Beslan berichten, die Geiselnehmer hätten »neue NATO-Uniformen in den klassischen Tarnfarben getragen«.

Hier erkennt man bereits das Muster, nach dem auch später das Magazin COMPACT gestrickt ist. Jeder Vorfall wird pauschal westlichen Kräften angehängt. Spuren nach Osten werden verwischt. Zweifellos haben manche tschetschenische Gruppen westliche Hilfe angenommen, die CIA hat sich jedoch in ihrer Geschichte jahrzehntelang ausnehmen und betrügen lassen wie eine Weihnachtsgans. Immer wieder zahlte die CIA und lieferte Waffen an Gruppen, die entweder ihre ganz eigene Agenda hatten oder die gleich unter Moskaus Kontrolle standen. Trotzdem gilt für “Enthüller” á la Elsässer: Moskau hat immer recht. Er schrieb:

Auch die Aussagen des einzigen festgenommenen Geiselnehmers weisen nach Westen: Demnach sei die Aktion vom tschetschenischen Rebellenführer Schamil Bassajew und dem früheren tschetschenischen Präsident Aslan Maschadow angeordnet worden.

Bassajew ist der russische Bin Laden. Putin der russische George Bush. Torsten Mann schreibt in seinem Buch Weltoktober:

“Sowohl über Schamil Bassajew als auch über seinen Bruder Schirwani ist bekannt daß diese in der Vergangenheit bereits für die sowjetische GRU gearbeitet haben. Auch der erste ‘unabhängige’ Präsident Tschetscheniens, Dschochar Dudajew, hat eine bermerkenswerte Vergangenheit als General der sowjetischen Luftwaffe und Kommandeur einer Division nuklear bewaffneter Langstreckenbomber hinter sich.
Auch soll vor dem Beginn des zweiten Tschetschenienkrieges im Sommer 1999 in Frankreich ein Treffen zwischen Schamil Bassajew einerseits und Boris Beresowski sowie Jelzins Stabschef Alexander Woloschin andererseits stattgefunden haben, bei dem Absprachen für einen neuen Krieg in Tschetschenien getroffen worden sein sollen, für den Bassajew mit russischen Waffen und Finanzmitteln ausgerüstet wurde. Das bedeutet dass der neue Krieg vom Kreml bereits lange Zeit vor den Anschlägen geplant worden war, was Sergei Stepaschin, der damalige Chef des FSB, im Frühjahr 2000 auch tatsächlich zugab.”

Elsässer jammerte:

“Am 28. September 2004 – nicht einmal einen Monat nach dem Massenmord von Beslan – verlangten über 100 US-amerikanische und europäische Politiker in einem offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU und der NATO einen stärker antirussischen Kurs in der Außenpolitik, weil Putins Antiterrormaßnahmen die innere Freiheit des Landes bedrohten.”

Der arme, arme Putin. Es handelte sich bei Elsässers Empörung über den Irak-Feldzug der Amerikaner also eher um altbekannte selektive, politisierte Ethik wie bei unzählige Linken zuvor im Bezug auf den Vietnamkrieg. Nur die “westliche” Aggression wird angegriffen. Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Äußerung auf Elsässers Blog von 2012, in der er die Aktivitäten vom nordvietnamesischen Diktator Ho Chi Minh feiert:

“Hoch lebe Ho Chi Minh und das vietnamesische Volk.[…] Hoch lebe Hisbollah […] Mögen Syrien, Iran, Russland, Venezuela, Kuba und China das Pulver trocken halten. No paseran! Pasaremos!”

Woanders heißt es:

“Lang lebe die New Model Army des Genossen Mao tse Tung! Eure weißen Lackstiefel werden den Yankee-Imperialismus in den Staub der Geschichte treten!”

1996 veröffentlichte er bei konkret ein gemeinsames Buch mit Sahra Wagenknecht, die einst einen Aufsatz pro Stalin veröffentlicht hatte. Beide bejammern die deutsche Einheit, den Verlust der Ost-Bundesländer an die BRD, wo vorher noch die eiserne Herrschaft der SED war. Wagensknechts Aufsatz pro Stalin hieß “Marxismus und Opportunismus – Kämpfe in der Sozialistischen Bewegung gestern und heute”.  Darin heißt es:

Nicht zu leugnen ist, daß Stalins Politik – in ihrer Ausrichtung, ihren Zielen und wohl auch in ihrer Herangehensweise – als prinzipientreue Fortführung der Leninschen gelten kann. (Der “stalinistische” Staatsaufbau existierte in seinen Grundzügen ohnehin bereits vor Stalins Machtantritt.) Welche Handlungsspielräume die Situation im damaligen Rußland bot, muß angesichts der konkret historischen Bedingungen untersucht werden. Eine solche Analyse wird vermutlich zu dem Schluß gelangen, daß weder in Bucharins Lösungsansatz noch in dem Trotzkis (um nur zwei prägnante Beispiele zu nennen) eine realisierbare Alternative zur Stalinschen Linie vorlag.

Und was immer man – berechtigt oder unberechtigt – gegen die Stalin-Zeit vorbringen mag, ihre Ergebnisse waren jedenfalls nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht währ end eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraums; damit die Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung; schließlich der über Hitlers Heere, die Zerschlagung des deutschen und europäischen Faschismus sowie die Ausweitung sozialistischer Gesellschaftsverhältnisse über den halben europäischen Kontinent.

Nach seiner Zeit bei der extrem linken Zeitung Jungle World ging es für Elsässer zur Zeitung “Neues Deutschland” wo es 2009 wieder vorbei war.

Die COMPACT-Ära und das Eurasiertum

Der Westen ist dermaßen sozialistisch geworden und das Establishment hat Deutschland dermaßen stark aufgelöst, dass Elsässer mit seinen alten Forderungen nach mehr Sozialismus und einer Auflösung Deutschlands heute mittlerweile ins Leere laufen würde. Es ist auch nicht im Interesse Moskaus, dass Deutschland in einem westlichen sozialistischen Block aufgeht. Ergo ist es heute notwendig, konservative, “politisch unkorrekte” Positionen zu vertreten.

In seiner Publikation “Angriff der Heuschrecken” plädierte Elsässer dafür, „Modernisierungsverlierer“ für eine Verteidigung des Nationalstaates gegen die „globalistischen Attacken der USA“ zu mobilisieren. Das Buch stieß in einigen Teilen der Linken auf Ablehnung. Den ganzen Unzufriedenen sollten ein Anti-USA und Pro-Russland Kurs schmackhaft gemacht werden. Die Zeitung COMPACT war dann die logische Folge.

Moskaus außenpolitische Ziele sind, wie früher auch, ein Vertreiben amerikanischer Einflüsse aus Europa sowie eine Unterwanderung Europas mit Agenten in Wirtschaft, Medien und Politik. Zu diesem Zweck möchte beispielsweise Wladimir Putin einen Wegfall der Visumspflicht für russische Bürger die in die EU einreisen möchten. Gibt es tatsächlich eine stärkere politisch-wirtschaftliche Annäherung an Russland und einen Wegfall der Visumspflicht, hätte Europa kaum noch eine Verteidigung gegenüber russischen Agenten und gegenüber der organisierten russischen Kriminalität. Mehr und mehr würden europäische Unternehmen und Patente mit krummen Methoden erobert werden. Die Spionageabwehr Europas ist abhängig von den USA und Großbritannien. Zögen sich die Briten und Amerikaner zurück, hätte Moskau leichtes Spiel.

Elsässers COMPACT funktioniert letztendlich nach einem Strickmuster:

  • Jeder Vorfall wird in das gleiche Muster gepresst: NATO/USA schlecht und schuldig, Russland/China gut bzw. neutral. Bei offenen Fällen werden nur Spuren behandelt die in den Westen führen und vergleichende Beispiele aus dem Westen genannt. Moskaus subversive Aktivitäten werden nicht behandelt. Dies soll den falschen Eindruck erwecken, Russland sei in jeder Hinsicht eine vernünftigere, moralischere Weltmacht, ein Vorbild und ein besserer Partner für Deutschland.
  • Eine historische “Freundschaft” zwischen Deutschland und Russland wird herbeikonstruiert durch selektive Darstellungen. Es wird ignoriert, dass Deutschland mit kaum einem Land mehr Probleme in den letzten 100 Jahren hatte als mit Russland. Es wird strikt ignoriert, dass Russland sich in der Vorlaufzeit von 1914 mit Frankreich und England gegen Deutschland verschworen hatte. Dies soll die Stimmung erzeugen, politisch und wirtschaftlich näher an Russland heranzurücken.
  • Die Betonung der nationalen deutschen Souveränität soll Stimmung machen gegen die US-amerikanische Besatzung auf deutschem Boden und jeden verbleibenden amerikanischen Einfluss. Die totale Besatzung Ostdeutschlands durch die Russen sowie der dauerhafte Verlust von deutschen Ostgebieten an das sowjetische Polen werden gleichzeitig ausgeblendet. Dies soll Stimmung erzeugen, politisch und wirtschaftlich näher an Russland heranzurücken.
  • Verteidigung russischer Unterdrückungsmethoden, indem man sich auf umstrittene Einzelbeispiele konzentriert wie Chodorchowski oder Pussy Riot. Ignoriert wird der systematische Unterdrückungsapparat, bei dem unzählige Bürger in schockierenden Gefängnissen landen und bei dem selektiv “Staatsfeinde” ruiniert oder umgebracht werden, während die Oligarchenclique um Putin vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt ist. Auch wird nur die westliche Überwachung kritisiert, nicht die Überwachung die Russlands Behörden im In- und Ausland betreiben. Das Ziel ist ein Vertreiben amerikanisch-britischer Spionageabwehr und Militärpräsenz aus Europa.

Immer deutlicher positionierte sich Elsässers COMPACT hinsichtlich der russischen Idee von “Eurasien”. Den Lesern wird vorgegukelt, es gehe um deutsche Souveränität und Frieden. Man interviewte dahingehend den Eurasien-Kultführer Alexander Dugin sowie Leute von dessen eurasischen Gruppierungen. Meist ist die Bewerbung von Eurasien in dem Heft jedoch etwas subtiler, beispielsweise erscheinen regelmäßig historische Artikel in denen Fälle dargelegt werden, in denen Russland den Deutschen militärische Schützenhilfe gegeben hatte oder wo gemeinsame Verteidigungsverträge geschlossen wurden.

Der russische Okkultist und Polit-Professor Alexander Dugin werkelt wie kein zweiter daran, die Rechten Europas zu rekrutieren und ideologisch auf Linie zu bürsten für die große, heilige Mission: Ein faschistisches Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok. Dugins Bedeutung wird von den Eurasien-Verschwörern und Kult-Anhängern in der Öffentlichkeit gerne heruntergespielt, obwohl seine Bücher Pflichtlektüre an allen Militärakademien Russlands sind und er die Spinne im Netz unzähliger eurasischer und neurechter Gruppen ist. Die Absolventen seiner “Sommerlager” haben die Angewohnheit, wenige Jahre später als Kommandanten in bewaffneten Konflikten wie in der Ostukraine aufzutauchen.

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Er netzwerkt außerdem mit bürgerlich-konservativen Parteien in Europa wie der Front National oder der FPÖ. In Wirklichkeit wollen Dugin und seine Eurasier souveräne Staaten in Europa mit aller Gewalt verhindern. Der Tagesanzeiger berichtete:

“In einer TV-Ansprache im April schlug Dugin vor, Europa auf friedlichem Weg zu einem russischen Protektorat zu machen und es damit vor Homoehen, Pussy Riot und vor sich selbst zu schützen: «Wir müssen Europa erobern und anschliessen.» Fest stehe, so Dugin weiter, «dass uns eine prorussische fünfte Kolonne in Europa unterstützt. Das sind europäische Intellektuelle, die ihre Identität stärken wollen.»

Zu der europäischen “neuen Rechten” erklärte Dugin bereits 1998 in einem Interview:

“Sie ist ein Projekt, und wir sind die Architekten. Die Zukunft gehört wahrlich uns.”

Während die gewöhnliche russische Propaganda durch Lügen und Auslassungen den Eindruck zu erwecken sucht, Russland sei eine vernünftige, nach Frieden strebende Großmacht, argumentiert Dugin völlig anders. Er probiert erst gar nicht, Logik und Vernunft vorzutäuschen, sondern er argumentiert quasi-religiös, nach okkulten Maßstäben. Banale Logik, Vernunft oder das Streben nach Frieden, sind für ihn im höchsten Maße verachtenswerte Dinge, die die Menschen in einer starr gewordenen Welt gefangenhalten.

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Foto: Dugin mit dem amerikanischen Rechten und Ex-KKK-Mitglied David Duke

Unumwunden gibt er zu, dass marxistische Heldenfiguren allesamt altes okkultes Wissen besaßen und entsprechend dem Pfad der linken Hand agierten:

“Fäden des alten Wissens ziehen sich zu Marx, zu Necaev, zu Lenin, zu Stalin, zu Mao, zu Che Guevara… Der Wein der sozialistischen Revolution, die Freude des Aufstands gegen die Kräfte des Schicksals, die heilige Berserkerwut für die Zerstörung dessen, was schwarz ist, um ein neues, nicht irdisches Licht zu erwerben […]

Nietzsche, Heidegger, Evola, Hitler, Mussolini hüllten den gnostischen Willen in National- und Rassenlehre ein. Man sagt mit Recht, dass den Kommunisten nicht besonders viel an den Arbeitern lag, und Hitler an den Deutschen. Doch das hat überhaupt nichts mit ihrem Zynismus zu tun. Die einen wie die anderen waren besessen von einem viel tieferen, viel älterem, viel absoluterem Streben – vom gemeinsamen gnostischen Geist, dem geheimen und furchtbaren Licht des ‘Weges der linken Hand’.

Im Klartext bedeutet dies, dass Menschen mit psychopathischen Störungen für Dugin ganz besondere Wesen sein, die nach Erleuchtung streben, während psychisch Normale Menschen für Dugin als wertlose Spießer und Kanonenfutter gelten. Dieser spirituelle Darwinismus spricht Bände über Dugins eigenen Geisteszustand. Über den Stalinismus hat er folgendes zu sagen:

“…die harte, doch äußerst verwandelnde, rettende, ethisch gerechtfertigte Gewalt des Sozialismus, der unökonomische Zwang zur Arbeit. […] Jenseits der verantwortungslosen Humanisten im Lager des Sozialismus mit ihrer Schreibtischintelligenz hatte es Josif Stalin mit der Wirklichkeit zu tun.”

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Foto: Die Nationalbolschewisten in Russland

In einem Interview in Moskau von 1998 äußerte er, dass die europäische neue Rechte sich entweder für die USA oder für Russland entscheiden müsse. Wählen sie Russland, hieße das dass gleichzeitig auch das barbarische Element und brutale Handlungsweisen mitgewählt werden.

“Die Neue Weltordnung wird nicht kommen durch alternde Herren die sich zu Seminaren treffen. […] Man muss ein Messer nehmen, eine Maske anziehen, Abends aus dem haus gehen und mindestens einen Amerikaner töten.”

“Ich weiß nicht ob irgendwer von den Aktivisten der neuen Rechten jemals Artilleriefeuer erlebt hat, aber unsere Leute gehen nicht nur zu Meetings oder kämpfen an den Barrikaden, sondern sie gehen auch in echte Kriege. […] Die neue Rechte ist nur ein Projekt, und wir sind die Architekten. Die Zukunft gehört wahrlich uns.”

Es geht aber noch eine ganze Stufe krasser als die gewalttätige Eroberung Europas. Ein Roman von dem bei Eurasiern populären Autor Parvulesco dreht sich voll und ganz um die Lehre des Nezwerks. Der Verkünder des großen neuen eurasischen Reiches erklärt den Rassenverfall der Menschheit zur Ursache allen Übes. 80% der degenerierten Menschheit müssten durch einen Genozid ausgerottet werden. Das britische Eurasian Movement, das eng mit dugin zusammenarbeitet, träumt auf der eigenen Homepage von einer eurasischen Internatiobnalen der Gewalt:

“Es ist an der Zeit, eine neue Eurasische Armee von Visionären, Kriegern und Revolutionären hochzuziehen: Eine neue Miliz.”

Der Tagesanzeiger berichtete in einem Artikel über das Wiener Geheimtreffen mit Dugin und den Politikern europäischer konservativer Parteien über einen weiteren umstrittenen Gast:

“In einem Porträt der «Financial Times» wird [der Oligarch Malofeew] als «moderner Rasputin» bezeichnet, der über einen befreundeten Mönch direkten Zugang zu Präsident Putin habe. Russische Medien verdächtigen Malofeew, dass er die prorussischen Separatisten in der Ostukraine finanziere. Die Anfrage des TA wurde von seinem Büro nicht beantwortet.”

Teilnehmer von “eurasischen Sommerlagern” im Jahr 2006 tauchten 2014 als Kommendeure in der Ostukraine auf. Andrey Purgin beispielsweise wurde der erste “Premierminister der Volksrepublik Donezk”.

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In den alternativen Medien sind die Eurasier recht breit aufgestellt.

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Das kanadische Centre for Research on Globalization gilt als eine der führenden “alternativen” Medienpublikationen im Westen und wird angeführt von Michel Chossudovsky, Sohn des russischen sozialistischen Karrierediplomaten Evgeny Chossudovsky bei den Vereinten Nationen. Evgeny wurde später Assistent des Nobelpreisträgers Gunnar Myrdal, der zum Direktor der UN-Wirtschaftskomission für Europa wurde. Myrdal war von 1945 bis 1947 Handelsminister der schwedischen Regierung und befürwortete Wirtschaftsbezierhungen mit der Sowjetunion unter Stalin. Man machte ihn außerdem verantwortlich für die Währungskrise 1947. Als der kalte Krieg voranschritt warben er und Chossudovsky dringlichst für Ost-West-Handel.

Der Sohn Michel Chossudovsky veröffentlicht bei seinem Centre for Research on Globalization heute völlig einseitige Russenpropaganda und zu den Gastautoren zählen u.a. Neil Clark, Mahdi D. Nazemroaya und William Engdahl. Chossudovsky, Nazemroaya und Engdahl sind Mitglieder des Wissenschaftsrates des italienischen Journals Geopolitica, wo auch John Laughland und Natalya Narochnitskaya unterwegs sind. Der Editor von Geopolitica ist Tiberio Graziani, ein flammender Befürworter der “eurasischen Kooperation” und Mitglied des “Hohen Rates der Internationalen Eurasischen Bewegung”, die angeführt wird von dem weiter oben beschriebenen Faschisten Aleksandr Dugin mit seiner “vierten politischen Theorie”.

Geopolitica ist zurückzuführen auf die italienische extrem-rechte Publikation “Eurasia, Rivista di Studi Geopolitici”, herausgegeben vom Nationalsozialisten/Maoisten Claudio Mutti. Zu dem wissenschaftlichen Rat der Eurasia gehören Aleksandr Dugin und William Engdahl. Auch Engdahl steht in seinen Büchern und Artikeln ganz klar auf der russischen und chinesischen Seite. Sein neuestes Buch im deutschsprachigen Raum heißt: “China in Gefahr“. Selbstverständlich ist er regelmäßiger Gast beim Kreml-Sender RT:

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77 comments

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Maat 13. September 2014 at 23:04

Deswegen wird das alles nix. Der MAINSTREAM ist sich einig, die Alternativen Medien, bzw. die Aufgeklärten zerfleischen sich gegenseitig. Aber das merkt ihr leider nicht.

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R.Linsky 12. September 2014 at 9:03

…und was ist mit CHEMTRAILS? der feind meines feindes ist mein FREUND?oder lieber doch nicht?! GIBT/gab es Chems in Sow.Union?Ich meine nicht Klima beeinfliussende Techniken – die gibt/gab es(ist dokumentiert) ich meine wird da/wurde dort gesprüht?
SPRÜHEN die Amis?wer zum Teufel sprüht?

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Puja 12. September 2014 at 0:01

LöL

Bin ich also nicht der einzige der so spät kündigt XD
Hach ja… kein Wunder, wie bekommt man sonst 1 Mio likes bei FB..

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karina 11. September 2014 at 6:49

Ey abgespritzt83,
kümmere dich doch erstmal um deine neue Liebe…

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Martinus 10. September 2014 at 21:16

Alex, siehst, welches Milieu du um dich sammelst (vgl. Alex um 21:12 Uhr). Deutsch ist untrennbar mit christlichen Wurzeln verbunden.

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Martinus 10. September 2014 at 20:17

Alex, du unterscheidest nicht zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Herrschern und “Sklaven”.

Ich erinnere mich an eine der ersten Infokrieg-Sendungen, die ich von dir gehört habe: “Und wenn da wieder ein König oder Kaiser hochkommt, muss man sagen: “Nein!”” Ist natürlich nur sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert. An diesem Satz erkenne ich einen Hang zur Anarchie.

Fakt ist, dass der Westen Richtung Satanismus geht und Russland Richtung Christentum.

Also begrüße ich die Entwicklung in Russland, verabscheue aber die Entwicklung im Westen.

Weil es jetzt in Russland Richtung Christentum geht und Putin auch andereweitig für das Wohlergehen Russlands sorgt, wird er halt mit großer Mehrheit gewählt.

Das aber ist für dich schlecht, weil er au diese Weise zu viel Macht erhlält. Gut (und er ist gut sonst würde er ja nicht gewählt) ist also für dich schlecht.

Alex, Macht ist nicht schlecht, wenn man sie zum Guten nutzt.

Bei uns konnte ein Kohl 16 Jahre ununterbrochen (natürlich unter Alliierten-Kontrolle) regieren, obwohl er bei Weitem nicht so gut wie Putin war.

Was dir komplett fehlt, ist das, was bei jedem gebildeten Deutschen eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich eine tiefe Verwurzelung im Christentum, das wir Deutschen seit unserer von Papst Gregor dem Großen organisierten Christianisierung stark mitgeprägt haben.

Elsässer hat diese tiefe Verwurzelung ebenso gefehlt; deswegen kannst du von ihm eine Vergangenheit beschreiben, wie sie in diesem Artikel zu lesen ist.

Aber Elsässer – ob er bereits ein Christgläubiger ist oder nicht, weiß ich nicht – erkennt bereits die Notwendigkeit, dass wir wieder unserer christlichen Wurzeln finden müssen.

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Daniel 10. September 2014 at 21:12

Kotz… christliche Wurzeln… geh doch in den nahen Osten, da hast du deine christlichen Wurzeln.
Die Christen haben unsere Wurzeln in weltweit fast einmaliger Weise ausgelöscht.

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Gegeninfo 10. September 2014 at 17:43

Habe auch gekündigt Compact. Oktober letztes Heft dann Schluss 🙂
Endlich das Geld wieder für was sinnvolleres einsetzen können 😀
Kriege nur noch das kotzen über soviel Einseitigkeit in der Berichterstattung.

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Karina 10. September 2014 at 18:47

Und Ihr Schlaumeier merkt wieder mal nicht, dass dies nur wieder ein alter, leicht abgeänderter Artikel Eures Gurus Benesch ist! Gibt Euer vom gekündigten Compact-Abo eingespartes Geld doch im trustet recentrshop aus und unterstützt damit die NWO.

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Daniel 10. September 2014 at 21:08

Oh die NWO Benesch-Theorie hab ich lang ned gesehn

*Lach* … 😉

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Daniel 10. September 2014 at 21:05

Kann mir einer von euch mal nen link schicken wie ich die compact am einfachsten kündigen kann, hab mal halbherzig gesucht erstmal nix gefunden.

@ OSINT Geht mir genauso, die letzten Hefte taugen wohl kaum mehr, als als Feueranzünder.

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OSINT 10. September 2014 at 22:17

In der Tat, kompletter Reinfall + Katastrophe, dabei sah das eine ganze Weile so vielversprechend aus, doch ist man leider wieder jemandem auf den Leim gegangen. So kommt das mir mittlerweile vor.

https://www.compact-online.de/abonnements/normalabonnement/
“Hinweis: Das Abo verlängert sich automatisch, wenn es nicht 14 Tage vor Erscheinen des zwölften Heftes gekündigt wird.”

Karina: ja, wie man an der URL und an den Daten der Kommentare erkennt, scheint diese Aufklärung seitens recentr ein Dauerprojekt zu sein, zu Recht! Auch dass der Elsässer anfangs noch Publikum abgefischt hat, weil hab sein Heft erst abonniert als ich durch Alex’ Interview(s?) mit J.E. darauf aufmerksam geworden bin. Der Scheiss gegen das Prepping seitens J.E. ging überhaupt nicht, so’n bescheuertes Editorial war das!
Das kommt mir alles so verlogen vor, dabei macht J.E. noch einen auf grosse Debatte, doch meidet er Debatten über seinen phantasierten Grundkonsens. Dann benutzt er ständig Luftschloss-Wörten wie “(Magazin für) Souveränität,” “Verrat (an Snowden),” “Frieden (mit Russland)”… Belass es jetzt hierbei um mich nicht vor’m Schlafengehen noch unnötig in Rage zu begeben, gute Nacht!

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OSINT 10. September 2014 at 17:13

Ich bin seit 2 Jahren Abonnent bei Compact und freue mich nächsten Monat das Kündigungsschreiben abzuschicken. Ich fass’ den Mist kaum mehr an, lese höchstens noch die ersten 3-5 Seiten, dann reicht’s mir!

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OSINT 10. September 2014 at 17:20

Übrigens hat J.E. mir gegenüber geleugnet, dass Dugin zur “Eurasian Youth Union” gehören würde, so ein Witz!
https://www.youtube.com/watch?v=WV2pMi9PL68&list=PLPY93jZMySl36rgntSNZCD8_jL7bFWppf

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Jahbulone 10. September 2014 at 16:16

Es würde mich echt nicht wundern, wenn irgendwann rauskommt, dass der Kreml-Jürgen schon während seiner Zeit bei den K-Gruppen als Propagandist angeworben wurde. Seine ganze Laufbahn passt auf jedenfall perfekt ins Muster.

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Gegeninfo 10. September 2014 at 15:58

@Mr Mindcontrol

Vielleicht ist es die Wahrheit die du haben willst. Glaube eh nicht dass es “die Wahrheit” gibt. Jeder kommt zu einer anderen Wahrheit.
Neoliberalismus hat wenig mit echter freier Marktwirtschaft zu tun.
Konzerne werden mit Sonderrechte und subventionen gefüttert und die kleinen und mittleren Unternehmer haben den Nachteil.

Ich würde es nicht Neoliberalismus nennen, sondern Staatskapitalismus.

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Mr Mindcontrol 10. September 2014 at 15:24

Erzähl doch nichs das Deutschland heute sozialistischer wäre! Das Gegenteil ist der Fall, die neoliberale Agenda ist heute stärker denn je. In den 1980ern und frühen 1990ern waren viel mehr Betriebe staalich und private Unternehmen hatten die Moral der sozialen Marktwirschift. Seit Mitte der 1990er wird massiv privatistiert und “Sharhoder Value” war angesagt also Gewinnmaximirung auf Kosten der Arbeiter.
Wie man die Wahrheit so selektiv verdrehen kann ist mir schleierhaft!

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Orendel 24. Februar 2014 at 21:16

Schade, daß es so einen HickHack zwischen den beiden Medien gibt. Unnötig. Wir schicken einfach die neuerliche und die kompakte Crew auf den Chris. Str. Day, betäuben diese mit KO Tropfen und machen kompromitierende Photos. Bei weiterer Randale droht dann Veröffentlichung in der TAZ. 😀

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V8?V12! 24. Februar 2014 at 17:14

@AlexBenesch 24/02/2014 at 12:08
>Wieviele Menschen in Deutschland die Russenmafia still und leise in 10 Jahren umlegt, wird man NIE in der COMPACT erfahren. Außerdem war Gladio im Vergleich zu vielen russischen Operationen eher eine kleinere Nummer.<

Weshalb erfahren wir das nicht bei IHNEN?
Aber bitte nicht wieder irgendetwas behaupten, was gerade in den Kram paßt. Ohne Argumente, ohne Belege, ohne jede Restglaubwürdigkeit.

Ich verstehe auch nicht was die Behauptung meint, die "NSU werde nur benutzt um…".

Meinen sie vielleicht Elsässer behandelt die NSU, um gegen die geheimen NATO-Armeen zu hetzen?

Was Gladio angeht, ist selbstverständlich die USA involviert und selbstverständlich kann uns dieser terroristischste aller weltweit weiterhin das Märchen von der democracy, free speech und freedom vorsäuseln.
Es soll Leute geben, die das immer noch glauben.

Mit Elsässers NSU-Kompendium kann man sehr gut im Internet recherchieren. Daß Sie die NSU nicht behandeln, ist fast so als würden Sie nicht 11.9. behandeln. Wir, die wir nicht an die NSU-Story glauben, haben nicht die USA vor Augen, sondern unser eigenes BRD-Gesocks.

Tut mir leid, daß ich Ihre Fixierung diesmal nicht bedienen kann.

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dietermeiner 24. Februar 2014 at 18:01

Nun ja, das Problem mit den Gladio-Armeen war m.E. nie ihr ursprünglicher Einsatzzweck, nämlich im Falle der sow. Invasion Europas Guerilla-Krieg gegen die Besatzer zu führen, was im Krieg ja noch legitim wäre.

Die Probleme fingen aber schon bei der Auswahl der Beteiligten an, nicht selten neben Konservativen und beispielsweise katholischen Antikommunisten waren dies eben in der Wolle gefärbte Nazis.
Diese hatten aber nicht nur eine gesunde Antipathie gegen Kommunisten, sondern auch gegen jegliche demokratische Ordnung. Folglich haben CIA/MI6 mit die schlimmsten innenpolitischen Feinde der jungen BRD bewaffnet.
Es liegt nahe, dass zur Tarnung dieser Umtriebe auch ein recht munteres Substrat aus rechtsradikalen Gruppen unterschiedlicher Gewaltbereitschaft gehegt und gepflegt werden musste, Vertuschung von rassistisch motivierten Morden als “Kollateralschaden” inbegriffen.

Weiter geht es mit der aktiven Einmischung in die deutsche Innenpolitik, ähnlich wie in Italien wurden auch hier Bombenattentate durch diese Gruppen verübt und die Spuren zu linken Gruppen gelegt, um das linke Parteienspektrum zu diskreditieren.
Dass das Oktoberfestattentat 1980 nur wenige Wochen vor der Bundestagswahl, für die F.J. Strauss als Law-and-Order-Kanzler kandidierte, stattfand, ist wohl leider kein Zufall. Jedenfalls wurden entsprechende Spuren nie untersucht und mit G.Köhler und der WSG Hoffmann
auch sehr schnell ein idealer (weil Einzel-) Täter sowie das entsprechende sympathische Umfeld gefunden.
Komischerweise häuften sich auch hier Selbstmorde von Zeugen….

Im Übrigen waren diese Armeen der Stasi relativ bald in vielen Einzelheiten bekannt, sowohl was Lage und Umfang der Waffendepots und auch die Funktechnik betraf.

Trotz anderslautender Beteuerungen nach dem Untergang der UdSSR konnten diese Strukturen wohl nie aufgelöst werden.
Vielmehr scheinen sie einfach Ihren Zweck geändert zu haben. Welcher das genau ist, kann nach den NSU-Morden wohl nur vermutet werden, ausser der Prozess in München fördert noch etwas dazu zu Tage……

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Freier Bürger 24. Februar 2014 at 11:55

Ich nehme Elsässers Artikel seit längerem nur noch Selektiv war. Ich ziehe mir das raus was ich für informativ betrachte und ignoriere dieses fürchterliches “Russland-Putin-Kommunisten-sind-Klasse” Gedöns so weit es geht…ich finde auch das er sich in den letzten drei Jahren sehr viel mehr Richtung Moskau orientiert hat als das zu seinen Anfangszeiten in der “Truther-Bewegung” der Fall war. Oder es war halt doch nur eine Taktik von ihm, ich weiß es nicht. Die Dinge wo er über den NSU Komplex zu Tage gefördert hat verdienen jedenfalls meinen Respekt, die völlig kritiklos übernahme von der Positionen von Putin und Co. hingegen finde ich nicht in Ordnung. Wieso kritisiert Compact mit keiner Silbe Russland? Wieso gibt es False-Flagg Terror bloß im Westen? Keine Antwort von Herrn Elässer auf diese Fragen….. Mal sehen wie sich die Lage entwickelt.

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AlexBenesch 24. Februar 2014 at 12:08

Selbst das NSU-Thema wird eigentlich nur benutzt, um eine Art Gladio/NATO-Parallele zu ziehen. Wieviele Menschen in Deutschland die Russenmafia still und leise in 10 Jahren umlegt, wird man NIE in der COMPACT erfahren. Außerdem war Gladio im Vergleich zu vielen russischen Operationen eher eine kleinere Nummer.

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Jan 9. März 2014 at 19:44

Zahlen hierzu wären interessant – oder ich muss Roth lesen.

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Jan 9. März 2014 at 19:45

was ist die Russenmafia? Ist das Russland oder ist sie jüdisch?

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Ingo Bading 27. April 2014 at 10:19

Es ist KLASSE, dass das alles mal jemand so klar und deutlich benennt und beurteilt. Und dieser Artikel ist so wichtig, gerade auch gegenwärtig in Erörterungen rund um die Montagsdemos.

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Stefan Oberle 24. Februar 2014 at 8:20

Europa und insbesondere Deutschland steht (wie schon immer) zwischen den Fronten…
Es geht um Macht und ihre Umsetzung…
Natonalgedöns und Ideologie sind letzten Endes nur Werkzeug und völlig schnurz…
Es geht schliesslich nur darum wie man die Leistungsträger dazu bekommt sich “freiwillig” ausnehmen zu lassen….
Dieser internationalen Mafia ist nichts dergleichen heilig…..
Ihr Hauptanliegen sind ihre Sklaven (ohne Ketten)…..
Über Kommunisten oder zB Nationalisten lachen die nur….das sind ihre besten Pferde im Stall….
Denn sie halten den Zirkus am Laufen….
Worin hast du dich verrannt, Alex?

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Soma 24. Februar 2014 at 8:11

😀

SpaLter!!!

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Ingo 24. Februar 2014 at 10:08

Spalten ist schwul^^

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Real Fritz 23. Februar 2014 at 20:06

Nur mal so…

Der Übergang vom Giralgeld zum Vollgeld und die endgültige Etablierung der staatlichen Zentralbanken als unabhängige Monetative ist der richtige Weg in den richtigen Sozialismus.

Der amerikanische Weg ist grundsätzlich der falsche Weg. Soviel scheint dem Elsässer klar zu sein.

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dietermeiner 23. Februar 2014 at 19:11

Vielleicht versucht er gar nicht, die CIA als Opfer hinzustellen (von wem auch, das ist ein dreckiges Geschäft zu dem keiner gezwungen wird ) sondern nur plausibel zu machen, warum die Umtriebe des FSB in Deutschland und der Russenmafia nicht unterschätzt werden sollten, obwohl diese z.Z. in unseren Massenmedien ( zu Recht ) massiv in der Kritik stehen.

Sollte es die sog. deutsche Staatsgläubigkeit wirklich geben, scheint es zumindest plausibel, dass sie einen neuen Glaubensinhalt ( Sozialismus, in welcher Form ist bis zur Machtergreifung erstmal egal, das Morden geht ja erst danach los…..egal welche pol. Strömung sich an die Macht putscht) gefunden hat, den man gerade deshalb anhimmeln kann, weil die große Mehrheit der bundesdeutschen damit keine praktischen Erfahrungen hat.

Oft scheinen es gerade Alt-68er Beamte zu sein, die auf den Illusionen ihrer wilden Jugend hängen geblieben sind, die diese Ideologie predigen.
Ein anderer großer Teil der Menschen scheint wohl “mehr Staat ” zu fordern und “Probleme” aufzublähen, um selbst auf gut dotierten Staatsposten zu landen…..

So funktioniert die schleichende Verbreitung auch ohne gigantischen Masterplan von ganz alleine……was allerdings nicht heisst, dass das nicht auch anderen Mächten in die Hände spielt.
Und wer wollte bestreiten, dass es Agenten mit KGB/FSB-Ausbildung in Agitprop auf diesem Nährboden deutlich leichter hätten die Massen “abzuholen”, als die CIA ?

Allerdings finde ich, sollten wir Bürger es den Meinungsmachern und -verdrehern nicht auch noch so leicht machen wie gerade zur Zeit……

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Axel B.C. Krauss 23. Februar 2014 at 18:45

“Es wird ignoriert, dass Deutschland mit kaum einem Land mehr Probleme in den letzten 100 Jahren hatte als mit Russland.”

Da bin ich jetzt erstmal fassungslos. Herr Benesch, Sie sind (angeblich) studierter Historiker – als solcher hätten Sie sich kein krasseres Fehlurteil erlauben können.

Ich habe ja wirklich nichts dagegen, daß der in gewissen, sogenannten “alternativen” Medien zum Heiligen aufgeblasene Putin sein wohlverdientes Fett wegkriegt, bitte sehr. Ich glaube allerdings auch, daß Deutschland seit dem faschistischen Coup d’Etat 9/11, verübt von den eigenen, heimischen Eliten (NICHT von Moskau …), sehr viel scherwiegendere Probleme mit einem sogenannten “guten” Bündnispartner jenseits des Atlantiks hat, der alles kurz und klein haut, was sich seiner geopolitischen/-strategischen Agenda in den Weg stellt.

Tschetschenien, schön und gut, Ich glaube allerdings auch, daß die asozialen, unethischen Blitzkriege im Irak, in Afghanistan, in Mali, der von außen (NACHWEISLICH von den USA und ihren Bündnispartern geschürte, finanzierte und mit Waffen versorgte, von Russland ebenfalls durch Waffenlieferungen unnötig verlängerte) als auch in Teilen von Russland) manipulierte und blutgetränkte Konflikt in Syrien sowie der völlig unnötige, verlogene Dreckskrieg in Libyen uns auf lange Sicht mehr Probleme beschert haben als Russland in den gesamten einhundert Jahren …

Bei allem gebotenen Respekt vor ihrer Arbeit: Wieso werde ich schon wieder das mulmige Gefühl nicht los, daß recentr sich in letzter Zeit zu einer Desinfo-Seite entwickelt?

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dietermeiner 23. Februar 2014 at 19:38

Es ist bekannt, dass britische Intrigen, am Vorabend des zweiten Weltkrieges auch amerikanische, zu den beiden Weltkriegen geführt haben, deutsche Dummheit aber auch.

Nichtsdestotrotz war der Krieg im Osten gegen die Sowjets bei weitem der mörderischste, 20 Millionen sowjetische Tote sind denk ich Beleg genug dafür.

Aber egal, ob die Behauptung stimmt, dass Deutschland mit Russland im vergangenen Jh. die schlimmsten Erfahrungen gemacht hat oder nicht, aber :

1) Andere Völker haben ihre schlimmsten Erfahrungen definitiv mit den Sowjets gemacht, z.B. die Ukraine ( der Holodomor der 30er ) oder Polen (Katyn ) oder , ja, Russland (Stalinistische Säuberungen ).

2) Man sollte trotzdem nicht den Fehler machen, statt auf exakte Analyse der Gegenwart auf historisch motivierte Platitüden ( Die Russen waren schon immer….) und irreale Hoffnungen , egal im Bezug auf welche Großmacht, zu vertrauen, schon gar nicht, wenn sich dabei zu viele Medien mit der Politik einig sind.

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Liberty 24. Februar 2014 at 2:02

Wollen wir mal nicht vergessen dass Stalin mit dem Hitler-Stalin-Pakt den Krieg überhaupt erst ermöglicht hatte. Und während Hitler im Westen Krieg führte, rüstete Stalin die Rote Armee von 2 Mio. Mann 1939 auf über 5 Mio. im Sommer 1941 auf. Dass der sowjetische Aufmarsch offensiv war, sah übrigens auch der frühere Bundeswehr-General und NATO-Befehlshaber in Mitteleuropa, Graf Kielmannsegg so. Nur mal so viel zum Rußlandkrieg ab 1941.

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AlexBenesch 23. Februar 2014 at 21:52

Ja freilich hatte Deutschland nichts wie Krieg und Ärger mit Russland in den letzten 100 Jahren. Lebst du auf einem anderen Planeten wo zwei Weltkriege und der kalte krieg nicht passiert sind???

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Liberty 24. Februar 2014 at 2:06

Nicht zu vergessen die Unterwanderung der BRD durch die 68er-Kommunisten, deren Steuerung durch Stasi und FDJ (letztlich also KGB) man sich auch nur einbildet.

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V8?V12! 24. Februar 2014 at 18:37

@Liberty 24/02/2014 at 02:02 –
>Wollen wir mal nicht vergessen dass Stalin mit dem Hitler-Stalin-Pakt den Krieg überhaupt erst ermöglicht hatte. Und während Hitler im Westen Krieg führte, rüstete Stalin die Rote Armee von 2 Mio. Mann 1939 auf über 5 Mio. im Sommer 1941 auf. Dass der sowjetische Aufmarsch offensiv war, sah übrigens auch der frühere Bundeswehr-General und NATO-Befehlshaber in Mitteleuropa, Graf Kielmannsegg so. Nur mal so viel zum Rußlandkrieg ab 1941.<

Wollen wir nicht vergessen, wieviele Abkommen mit Deutschland verschiedene europäische "Freunde" offiziell oder de facto verletzten. Genauso wenig wollen wir vergessen, daß Stalin in der Tat eine riesige Armee an der Westgrenze formierte und das es sehr zurückhaltend ausgedrückt, sehr fraglich ist, wer hier wen überfallen hat oder überfallen wollte. OK.

Weshalb wird hier ständig zur Fortsetzung der Haß-Feindschaft gehetzt nach dem Motto "die Russen sind von Natur aus minderwertige Aggressoren". Schon gar nicht verhetzen sollte eine Person, die vor lauter Sympathie für die Angelsachsen deren Megaverbrechen gegen uns und andere nicht beim Namen nennen will. Stattdessen ist der Maßstab die Marktwirtschaft. Arm! Und sehr amerikanisch. Keine Kultur, keine Identität, der Business ist alles. Wenn ich hier von Benesch lese, Putin wolle ihm seinen Laden wegnehmen, dann ist das keine Meinung mehr, sondern ein ernstes Symptom.

Benesch glaubt zu wissen, was ihm passieren würde, wenn er unter Putinfreunden (wie Elsässer) leben müßte. Ja was denn? Wie wichtig ist er denn? Mal ehrlich. Es hat schon seine Gründe, daß er noch keine Unterlassungsschreiben erhalten hat. Weshalb sollte sich irgend jemand durch Benesch bedroht fühlen? Sein Laden wird florieren wenn er sich am Markt behauptet und eingehen wenn er das nicht tut. So ist es sogar unter Putin. Alles andere sind Zwangsgedanken.

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Jodo 23. Februar 2014 at 18:32

“… die CIA hat sich jedoch in ihrer Geschichte jahrzehntelang ausnehmen und betrügen lassen wie eine Weihnachtsgans.”

Das kann Herr Benesch gerne solange wiederholen, wie er mag: Es ist und bleibt eine Falschbehauptung und ich warte immer noch auf eine überzeugende Anwort, warum er in letzter Zeit die CIA ständig als armes, armes Opfer hinzustellen versucht, was ganz einfach nicht den geschichtlichen Tatsachen entspricht.

Ich finde den Artikel ansonsten sehr lesenswert und habe insbesondere zum Krieg in Tschetschenien eine ähnliche Meinung; auch mir hat sich Elsässer durch seine Putin-Idolatrie etwas verdächtig gemacht ….

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AlexBenesch 23. Februar 2014 at 21:51

Lies Weiners Buch über die CIA, der hat zenntausende Dokumente ausgewertert. Die sind wirklich peinlich gewesen.

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V8?V12! 23. Februar 2014 at 18:25

AB zeigt nun endlich, wo seine Loyalität wirklich ist:

>die CIA hat sich jedoch in ihrer Geschichte jahrzehntelang ausnehmen und betrügen lassen wie eine Weihnachtsgans. Immer wieder zahlte die CIA und lieferte Waffen an Gruppen, die entweder ihre ganz eigene Agenda hatten oder die gleich unter Moskaus Kontrolle standen.Die Spionageabwehr Europas ist abhängig von den USA und Großbritannien. Zögen sich die Briten und Amerikaner zurück, hätte Moskau leichtes Spiel.Das Ziel ist ein Vertreiben amerikanisch-britischer Spionageabwehr und Militärpräsenz aus Europa.Die Betonung der nationalen deutschen Souveränität soll Stimmung machen gegen die US-amerikanische Besatzung auf deutschem Boden und jeden verbleibenden amerikanischen Einfluss.Es wird ignoriert, dass Deutschland mit kaum einem Land mehr Probleme in den letzten 100 Jahren hatte als mit Russland. Es wird strikt ignoriert, dass Russland sich in der Vorlaufzeit von 1914 mit Frankreich und England gegen Deutschland verschworen hatte. Dies soll die Stimmung erzeugen, politisch und wirtschaftlich näher an Russland heranzurücken.<

Wir hatten sicherlich mehr Probleme mit der eingebildeten Supermacht Polen und mit England. Wer hat jahrelang vor dem Hitler-Stalin-Pakt mit der UdSSR um einen Pakt zum Überfall auf Deutschland verhandelt? Polen! Wer war der engste Verbündete Polens? GB!
Daß Polen nicht mehr Schaden gegen Deutschland anrichtete, lag an ihren fehlenden Möglichkeiten und ihrem selbstbezogenen Unwillen, den Russen den Durchmarsch durch ihr Land zu erlauben, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, Deutschland zu zerstören.
Daß England als Initiator des 1. Weltkrieges und Mitinitiator des 2. Weltkriege bei Ihnen über die UdSSR gestellt wird, spricht Bände. Daß England offensichtlich kein vorzeitiges Ende des WK-II ermöglichte, ist wohl auch o.k., denn National-Sozialisten sind ja schließlich Sozialisten. Passen Sie auf, daß man SIE nicht der roten AntiFa zuordnet. Ob Elsässer aufrichtig loyal zu Deutschland ist, bezweifle ich. Ihre Loyalität gehört jedenfalls definitiv auch nicht Deutschland, sondern Ihrer Ideologie. Daher müssen Sie auch nicht Trauer um die verlorenen Ostgebiete vorspielen. Die interessiert Sie doch gar nicht! Sozialistischer Ideologe und antisozialistischer Ideologe.
Wann stellen die Deutschen diese Totengräber endlich kalt? IHR "völliger Sozialismus" in Deutschland, namens soziale Marktwirtschaft hat eine andere Bilanz vorzuweisen als diese ganzen mehr oder weniger rein-marktwirtschaftlichen Länder. Daß diese soziale Marktwirtschaft immer weiter erodiert, ist kein Argument für die freie Markwirtschaft mit ihrem erwiesenen Elend, das den Kommunismus erst hoffähig macht und machte, Sie maßloser AntiKommunist!

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V8?V12! 23. Februar 2014 at 17:50

>Die westlichen Eliten klauten und kopierten einfach dreister denn je die Methoden der Kommunisten…. West-Eliten taten das, was Moskau und die Antideutschen wie Elsässer immer tun wollten: Sie lösten Deutschland auf. …..Die größte Gefahr für die Moskau-Freunde war nämlich nicht mehr ein souveränes, konservatives Deutschland, sondern ein Deutschland, das in einem westlichen, sozialistischen NATO-Block aufgelöst wurde. Nun war es für die Kommunisten zunehmend die Priorität, Deutschland aus diesem west-sozialistischen Block herauszubrechen und mit Hilfe von konservativen Parolen wieder an Russland hinzuführen.Stattdessen praktizierten die “West-Imperialisten” nach 1990 verstärkt ihren eigenen Sozialismus, förderten Multikulti, den Internationalismus, die Sozialapparate und die Umerziehung der Menschen zu treudoofen, gender-neutralisierten Windrad-umarmenden Idioten. Die westlichen Eliten klauten und kopierten einfach dreister denn je die Methoden der Kommunisten.Vor 1990, während der Bedrohung durch die Sowjets, gab es in Deutschland noch Wehrpflicht und 500.000 Soldaten, …da war die Europäische Union noch eine ferne dunkle Wolke am Horizont. ..Die West-Eliten taten das, was Moskau und die Antideutschen wie Elsässer immer tun wollten: Sie lösten Deutschland auf. Sie brachten ein Multikulti-Welle. Sie brachten den Sozialismus.Aber nach 1990 kam der völlige Sozialismus.Konkret-Autoren und die Führung waren einer US-Aktion im Irak gegenüber aufgeschlossen.<

..und überlegen Sie wer da wohl den angeblich russischen Einfluß ausübt. Bis heute winseln Linke namens .i.p. der Grünen oder SPD u.a. um Angriffe auf fremde Staaten, während die offen-kommunistischen Mitglieder der Linkspartei Position gegen die westlichen Überfälle oder sogar für russische Positionen beziehen. (z.B. im Süd-Ossetienkrieg).

Welche Sozialisten haben mehr Einfluß? Die US-nahen Sozialisten der SPD/Grünen/CDU oder die rußlandnahen der LINKEN?

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Raimond 23. Februar 2014 at 15:57

Wer nicht schon mal den real existierenden Sozialismus am eigenen Leib erfahren durfte, der kann sich zwar intellektuell, dieses Menschen verachtende System zurecht lügen, dem nur privilegierte Personen wie Wagenknecht, Gysi & Co, etwas abgewinnen können, was aber für die Masse der arbeitenden Frauen und Männer der Vorhof zur Hölle darstellte, dem man nur mit dem täglichen Konsum einer Empfindungsbetäubenden Menge an Alkohol, der nie knapp wurde, im Gegensatz zu anderen lebenswichtigen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Fleisch, ertragen konnte, ohne sich der Würdelosigkeit seiner Existenz, in der man auch noch ständig gezwungen wurde, seine Peiniger zu huldigen und zu lobpreisen, was dann auch viele Menschen verinnerlicht haben ( Stockholm-Syndrom ? ) in jeder Sekunde seines perspektivlosen Lebens bewusst zu sein.
Es war keine Seltenheit, dass Mütter ihre Neugeborenen schon nach 8 Wochen Mensch sein, obwohl sie ein Jahr arbeitsfrei hatten, in sogenannte Wochenkrippen abgaben, wo das Baby Montagmorgen abgegeben wurde und es erst wieder am Freitagabend den Weg zur Mutter fand.
Das Fehlen einer Bezugsperson führte zu einer seelischen Verhärtung, der dann Menschen entsprangen, die ideologisch Stolz darauf waren, wenn Sie Mitmenschen in Friedenszeiten, die es nicht länger ertragen konnten, in diesem Arbeiter und Bauernstaat zu leben und in in den imperialistischen Westen fliehen wollten, ohne Rücksicht oder Mitgefühl zu erschießen oder an den nächsten Stasi-Spitzel zu verraten, weil man Zuhause dem Westfernsehen, vor dem eigenen Unterhaltungsprogramm, den Vorrang gab.
Menschen haben im Sozialismus keinen eigen Wert, sondern nur die Masse oder Horde gleichgeschalteter Arbeitssklaven, was dann auch Bestandteil der ideologischen Erziehung durch die Parteifürsten, von klein auf gewesen ist.
Während meiner Berufsausbildung in einer chemischen Fabrik, welche mit völlig veralteten und vor sich hinrostenden Anlagen, Waschmittel für den Westen produzierte, starb einer meiner Mitschüler, was völlig normal war, ( Russisches Roulette – Wer stirbt als nächster ? war die Frage / Angst damals, wenn die durchschnittliche Jahresquote an Todesopfer noch nicht erreicht war ) zumal im gleichen Jahr noch zwei Arbeiter starben, einer erstickte im Keller einer Anlage an Chlorgas, weil die Warnanlage nicht regelmäßig überprüft wurde und er gezwungen wurde ohne Sicherheitspartner zu arbeiten, der andere wurde durch ein Kohletransportband im Kraftwerk zerfleischt, weil er bei Reparaturarbeiten, die Anlage nicht abschalten durfte, versaut ja die Quote zum Endsieg.
Während meiner Armeezeit haben mehrere Soldaten, in einer relativ kleinen Einheit, versucht sich umzubringen, weniger bedingt durch das Verhalten der Offiziere während der regulären Dienstzeit ( deshalb konnten sie sich nicht erschießen ), sondern eher spontan ausgelöst, durch das unmenschliche Verhalten der dienstälteren Wehrdienstleistenden, in der dienstfreien Zeit, mit ihren sadistischen Spielchen, welche letztlich darauf abzielten, das letzte Quäntchen Würde, aus der Seele zu pressen.
Moralische, psychologische Beratung und Unterstützung für Menschen, die dem nicht gewachsen waren, gab es einfach nicht. Schließlich lebte man im Arbeiter und Bauern Paradies.
Bei allem was in dieser Gesellschaft nicht stimmt oder schief läuft, so sollte man eines nicht vergessen, man lässt uns noch soviel Freiheiten und Freiräume, dass man noch Hoffnung, auch wenn sie nur illusorisch sein sollte, auf eine bessere Wendung in der Gesellschaft bestehen lässt.
Das zerstörerische am Sozialismus war aus meiner eigenen Erfahrung heraus, die völlige Hoffnungslosigkeit auf eine Besserung der gesellschaftlichen Missstände, jede Kritik wurde hart bestraft und man musste ständig auf der Hut sein, wen man, wie weit trauen konnte oder auch nicht.
ALLES IST BESSER ALS SOZIALISMUS !

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dietermeiner 23. Februar 2014 at 14:17

Zu J. Elsässer:

Mir persönlich ist seine Art auch nicht sympathisch, sowohl der Selbstdarstellung, die z.T. sehr suggestive Art seiner Vorträge als auch wie er z.B. in Interviews Fragen stellt…..Ich tröste mich immer damit, dass das wohl seine letzte Chance auf ein Stück Ruhm sein wird, da er in der Vergangenheit wohl nicht die Prominenz erlangt hat, die er wollte, deshalb ist ein guter Teil der Motivation wohl Torschlusspanik.
Aber:

Seine journalistische Arbeit fördert nun einmal Dinge zu Tage, die in den Massenmedien so nicht oder nur mal kurz auftauchen, siehe zum Beispiel NSU-Morde und die Hintergründe.
Ich finde aber, es ist einem mündigen Menschen zuzumuten, die Selbstdarstellung von Personen zu durchschauen und von den Fakten zu trennen.
So oder so wird man zu einer Diskrepanz zwischen offizieller Darstellung und Faktenlage kommen, dabei ist mir die Meinung des Chefredakteurs relativ piepe.

Wer aber hindert uns zum Beispiel in Umfragen flächendeckend die Unwahrheit zu sagen und uns endlich aus diesem Wohlfühlwischiwaschi, das uns als Politik verkauft wird, zu befreien ? und zwar mit den legalen Mitteln, die wir noch haben ?
So stark kann eine Wahl gefälscht selbst hier nicht gefälscht werden, dass es dann nicht flächendeckend kracht !
Und so schnell können alle etablierten Parteien ihre Leichen nicht aus den Kellern räumen, dass es nicht Skandale hagelt und unsre Politikdarsteller mit Janukowitsch im Exil Skat spielen müssen.

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Werner 23. Februar 2014 at 14:15

“Die totale Besatzung Ostdeutschlands durch die Russen sowie der dauerhafte Verlust von deutschen Ostgebieten an das sowjetische Polen werden gleichzeitig ausgeblendet.”
Herr Benesch da irren Sie sich aber gewaltig, der Verlust der deutschen Ostgebiete ist nicht dauerhaft. Selbst Russland wollte diese Gebiete wieder an Helmut Kohl´s “ReichBRD ” zurückgeben. Ich muss leider sagen das dem Hochgradfreimauerer des 33. Grades und höchstwahrscheinlich als Hennoch Kohn geborenen Helmut Kohl das nicht passte, da er eine Mission zu erfüllen hatte, die sich von einem Nichtchristen nicht erschließen läßt. Helmut Kohls Mission war die sogenannte Widervereinigung und der Aufbau der EU.
Die Hintergrundmächt ist die jüdischgewordene Katholische Kirche besonders nach dem 2. vatikanischen
Konziel. Also rein Satanisch. Lange Rede kurzer Sinn:
Nach der 2.Transformation und der 2. Pursie Christi wird auch Deutschland transformiert und bekommt als Heilsbringer für die Welt mit allen Heiligen seine Länderreien wieder zurück und wird sogar nach Moskau seine Friedenssoldaten senden um dort ewigen Frieden mit Russland zu schließen, obwohl Russland dann eher politisch unbedeutend sein wird. Und jetzt der Schock für
alle USA liebenden, sie wird dann nicht mehr existieren ,sondern in mehrere Teile zerfallen sein.
Das,meine Damen und Herren,ist der Plan Gottes, der
wahre christliche Glaube ( nartürlich nur in Auszügen).
In diesen meinen Worten, die Ihr natürlich nicht glauben
könnt als verführte und verlorenen Seelen , ist ein Teil der Wahrheit zu finden.
Ich habe das alles schon seit dem 6.3.1993 gewusst.
Der transformierte( 6.3.93),verfolgte, gekreuzigte(9.4.93) und am 20.5.1993 auferstandene Werner.
P.S. am 4.3.2014 soll angeblich was Geldtechnisch passieren, kann sein muss aber nicht.
https://bucharest-s05-i01-traffic.cyberghostvpn.com/go/browse.php?u=http%3A%2F%2Fwww.washingtontimes.com%2Fnews%2F2012%2Foct%2F25%2Fus-economy-on-schedule-to-crash-march-2014%2F%3Fpage%3Dall&b=6

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Duderich 23. Februar 2014 at 20:43

Werner, der Röhrich hier, geh ma’ in’ Keller, ich glaub’ die Russen sind da! 😀

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swingchart 23. Februar 2014 at 13:33

An Betrachtung:

Zitat: “und es werden andersdenkende Beiträge zugelassen”

Das wird nur groß propagiert, stimmt aber nicht – das Limit der freien Meinungsäußerung ist bei Jürgen Elsässer recht schnell erschöpft – postest Du öfter einmal eine andere Meinung, wirst Du kommentarlos gesperrt. Nachdem er das nicht an die große Glocke hängt, merken das die User nicht – die Leute “verschwinden” einfach. Ich auch 🙂

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Prohumani 23. Februar 2014 at 13:13

Ich finde dieses Zerfleischen von Leuten die auf der richtigen Seite stehen wirklich schade und traurig.
Es gib doch nich nur eine einzige Art und Weise wie wir dieses kranke System endlich verbessern können.
Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Recentr/IK, Compact und ca. 20 – 50 andere wichtige Medien helfen, das Falsche im Ganzen zu verstehen.

Ich hab Schnittmenge hier, ich hab auch Schnittmenge auch bei Compact….

Alex, wieso willste einem, der genau wie Du in St. Moritz (an der Front) war, ans Bein pinkeln?! Die Antifa pisst ihm schon genug auf die Strasse, da musst du nicht noch uralte kacke aufwühlen.
Ich sage auch heute Dinge, die ich wohl in 30 Jahren anders betrachten würde.
Aber insgesamt zählt die moralische Ausrichtung und die Taten.
Willste also auch einen Frank Höfer zerfleischen? Immerhin macht er sehr viel für Compact.

Ich sage nur, dass wir nicht wieder wegen Pissthemen uns zerfleischen sollten…..
Viel Glück uns allen…..
Reopen 9/11 (absolut wichtig) sollte alle von uns einen…

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AlexBenesch 23. Februar 2014 at 13:20

Ja hmmm, dann denk mal nach wie es Putin-Kritikern wie mir ergehen würde wenn Erlsässers Träume erfüllt wären. Ich glaub dem seine Pro-Deutsche Wandlung nicht mehr. Er hat wohl bloß seine Taktik geändert. PS: In St. Moritz war jeder und seine Oma, auch Kommunisten, Dschihadis und sonstiger Rotz mit dem ich nichts zu tun haben will

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swingchart 23. Februar 2014 at 13:38

Die prodeutsche Wandlung im Moment glaube ich ihm schon – er ist halt immer sehr extrem, steigert sich da voll rein. Hat aber dann auch dicke Scheuklappen auf.

Wobei ich zu Deinem (und auch den anderen über ihn bei Dir) sagen muss, dass ich weniger gut finde, WIE Du es schreibst. Das ist viel zu emotional – das sieht dann wirklich aus wie Deine ganz persönliche Schlammschlacht.

Bleib cool & sachlich – das wirkt seriöser und Stoff ist genug da!

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Daniel 24. Februar 2014 at 2:24

@Alex
Bei dieser Schlammschlacht die von allen Seiten mit logischen Strängen durchzogen sein mag interessiert mich für meine persönliche Meinungsbildung nur eine Frage – die mich auch gerade wieder ausm Bett geholt hat.

Hast du eigentlich den Jürgen mal persönlich bzw. privat mit den Fakten aus dem Artikel konfrontiert und ihn mal direkt gefragt, was er am Club Russland so mag oder warum es so scheint. Ich hab nämlich noch nie eine direkte Stellungnahme von ihm zu diesen Vorwürfen gehört oder gesehen und leider hab ich ihn das letzte mal vor 3 Jahren gesehen und weiß nicht wann sich mir wieder die Möglichkeit bieten würde.
…ja ich weiß waren n bißchen viele unds
aber ich hätte schon Lust ihm Deine Ansicht als etwas diplomatischer formulierter Frage an den Kopf zu werfen .
Hab halt doch noch etwas Resthoffnung, das du das zu Radikal siehst.

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polpkorn 10. September 2014 at 20:34

da wird man an ganz einfach als Troll beschimpft wenn man Elsässer an die arbeiten von Antony C. sutton erinnert, u das ist ja alles vergangen, BLA BLA BLA, seine Compact leser versuchten sogar die Fakten das er ein Kommunist war als Lüge und nicht bewiesen darzustellen, Eslässer stellte mich nur als troll da, ja ich habe ihn auf facebook öffentlich darauf angesprochen.

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Gordon F. 23. Februar 2014 at 11:59

Hi Leute! Schaut euch mal aus Spaß Elses FB Profil an — is echt lustig! Würde mich nicht wundern, wenn er in seinem Schreibtisch schon die Pläne für eine “goldene Statur von sich selber – auf dem Alexanderplatz – mit dem Finger Richtung Moskau weisend” hätte :-]
ps. an Lukas: ich kapier echt nicht, warum du immer wie ein Wadenbeißer auf die Kommentare von irgendwelchen Vollspasties abgehst. Kann ja verstehen, dass dir das vielleicht sogar irgendwie Spaß macht – ich persönlich finds einfach nur schade, wenn die teilweise echt super geführten Diskussionen in der Kommentarsektion im psychogewichse untergehen.

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Udo 23. Februar 2014 at 11:28

och jetzt tu doch nicht so alex vor einiger zeit war er ein willkommener Gast in deiner Propaganda show.kann sich keiner mehr daran erinnern ?

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Ghostbuster 23. Februar 2014 at 8:07

Freigeist sag mal deine Kontonummer .. würd dir gern paar Kröten überweisen, damit du dir auch mal ein Leben kaufen kannst 🙂

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Liberty 23. Februar 2014 at 3:58

Eine Arte-Doku über die Verhältnisse in Rußland heute: Enteignung auf Russisch. Das ist das Paradies, welches uns vor den Amis retten soll.

http://www.youtube.com/watch?v=-VV8fqWuz18

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Freigeist 23. Februar 2014 at 4:52 Reply
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Betrachtung 23. Februar 2014 at 2:20

Hm, die Überschrift: “kritische Betrachtung des Compact-Magazins”
da hätte ich eher eine “oberflächliche” Analyse z.B. der aktuellen Ausgabe vorgestellt.
Aber eine Überschrift des Artikels “Elsässer-Bashing Folge 57” kommt nicht so gut.
OK, die Sprüche “Mao” etc. sind sicher seiner Vergangenheit geschuldet.
Aber auf seinem Blog bekommt ihr auch von Lesern Gegenwind zu dem einen oder anderem Thema/Inhalt/”Spruch”/Einschätzung und es werden andersdenkende Beiträge zugelassen. Wovon man heutzutage v.a. in den MSM nicht ausgehen kann.

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Stefan Oberle 22. Februar 2014 at 23:50

Lieber Alex Benesch,
worin soll denn nun die Glückseligkeit der Deutschen liegen, wenn nicht am guten Verhältnis zu seinen eurasischen Nachbarn.
Allein schon die gegebene Landverbindung gibt eine kulturelle und ökonomische Verbundenheit vor.
Was Elsässer nun propagiert oder gegenwas er eine Anti-Haltung einnimmt liegt doch eher an der Gewichtung negativer Einflüsse….
…und momentan sind nichtstaatliche internatinale Syndikate hier am Werk….
Grob gesagt….es ist egal wer uns f*ckt…..
Ob nun die Duma oder die VSA….
Die deutsche Glückseligkeit könnte wohl nach deinem Verständnis in einem national-liberalen, protektionistischen, halbstaatlichen Gebaren Form annehmen?….ehrlich jetzt?
Wie soll das gehen?
Du glaubst an die Deutschen?
…du glaubst auch an ein ungefälschtes Wahlsystem….?
Das könnte in die Hose gehen, würde ich behaupten….
Ein Staat der seine verstörten Insassen beraubt, ermöglicht ihnen sicher keine ehrliche Wahl….
Die Deutschen selbst sind mental kein homogenes Volk…..ausser ihre ähnliche Sprache verbindet sie recht wenig….
Was sie momentan verbindet sind verblödende Medien….
Compact nehme ich hier heraus….
Warum?
Es lässt seinem Leser genug Gedankenspiel, selbst zu entscheiden….
De Spiegel stellt den Leser vor vollendete Tatsachen, die meist eine gewisse Richtung suggerieren…

Die Deutschen….und damit meine ich jeden Einzelnen, müssen sich lösen vom Glauben an einen Heilsbringer…..
Das wird weder ein russischer Putin noch ein amerikaner Obama sein…..
Die Deutschen waren schonmal clever genug für sich den richtigen Weg einzuschlagen…..sogar ohne einheitlichen deutschen Staat….
Wären diese in ihrer aktuellen Verfassung in der Lage Freiheit zu wählen….
Sie sind es mE nicht….
Vllt sollte man Compact einfach als notwendiges Gegengewicht zum Obamismus einordnen…..

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Freigeist 23. Februar 2014 at 3:23

Noch so einer der hier seit Vorgestern liest und meint er kann dann irgendwelche schlauen Sätzchen bringen.

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Stefan Oberle 23. Februar 2014 at 11:59

Was soll die Anmache?
Ich beobachte A. Benesch und seine Arbeit seit er noch auf der Uni war und du anscheinend in den Windel lagst….
Natürlich reine Spekulation….
Aber wenn ich mir deine unsachliche Reaktion auf meinen Kommentar so anschaue, komme ich zu keinem anderen Schluss…..
Nichts für ungut…
LG

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antifa ist profa 23. Februar 2014 at 13:59

Ich ernenne hiermit die Schlamschlacht zwischen Stefan Oberle und Freigeist für eröffnet! 😉

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V8?V12! 23. Februar 2014 at 18:47

Benesch hat an Ihren dürftigen Möglichkeiten bestimmt keine Schuld. Außer Gepöbel kann man von Ihnen nichts wahrnehmen.

Gegen Elsässer kann man einiges anführen. Z.b. seine konkreten Vorherrsagen, wann der Euro kippt oder wann der Iran angegriffen wird, die alle lange passe sind.
Auch seine undistanzierte Haltung Achmadinedschads gegenüber ist eine Zumutung gewesen. Bei aller Angst vor einem US-geleiteten Genozid an den Iranern.

Aber dieser Artikel, der zunächst mal Elsässer als Linken darstellt (wohl zurecht), den Linken dann die Schuld an wirklich allem gibt und sie zu Lakaien Rußlands aufpeppt, ist voll daneben.

Maßgeblich für die Qualität von Compact ist, ob sie die Wahrheit sagt und zur Erhellung der MSM-Verschleierung beiträgt. Und das tut sie. Welche Unterhosen Elsässer trägt, oder ob er Linker ist, ist belanglos. Zumindest für alle Selbstdenker. Um alle anderen muß Benesch, und vor allem Du Dir Sorgen machen, könnten sie doch Elsässer bzw. der UdSSR, äh, Rußland ohne diese Warnungen blind ins kommunistische Netz gehen. Dieses Netz, daß antiamerikanisch daher kommt, ist nicht schlimmer als die abstrusen antirussischen Konstrukte Beneschs.

Die Aversionen insbesondere gegen Elsässer, aber auch gegen Janich oder Hörstel, sind Teil eines unerklärten Krieges, der über die Köpfe der unwissenden Leser hinweggeführt wird. Ursache unbekannt. Bevor man hier typisch Deutsche Fraktionen bildet, sollte man mal die vermutlich persönlich gefärbten Animositäten unter dem intellektuellen Überbau darstellen. Oder diese ganze Sache einfach beenden. Es ist für Außenstehende etwas seltsam, daß seit Jahren bis vor wenigen Monaten ganze IKTV-Sendungen mit Elsässer bestritten wurden, die lt. Benesch sogar dem “Support” Compact dienten und nun Elsässer und Compact pfui sein sollten. Auch im letzten Jahr bereits hatte Elsässer eine bestimmte Vergangenheit. Und was ist mit dem “wahren Janich” den Benesch nun “kennengelernt” hat?
Ich weiß es nicht, ich habe gegen ihn immer sachliche Vorbehalte gehabt. Aber ich habe ihm auch kein Podium gegeben.

Die Sachlichkeit leidet hier zugunsten eines persönlichen Privatkrieges sehr.

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AlexBenesch 23. Februar 2014 at 21:55

Liest du eigentlich was ich schreibe oder ignorierst du es nur? Elsässer wirbt für den russischen George Bush, den russischen KRieg gegen den Terror, den russischen Unterdrückerstaat. Ich wurde halt nur eine Weile lang benutzt bis klar wurde, dass da nie irgendwelche kritischen Sachen gegen den Osten kommen.

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Jörg 22. Februar 2014 at 23:46

Bleibt noch die Frage welche Rolle der PlanB-Monetative-Sozialismus spielt, der ja zumindest indirekt bei Elsässer beworben wird.
Woher weiss Liberty, daß Hörstel Trojaner ist?
Die Namen von Hörstel und Elsässer dürften jedenfalls nicht in der Rosenholz-Datei stehen. Es sei denn die Ami´s spielen mit?

(Es meint sicher: “Woanders heißt es” und nicht “herißt es”)

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sumsum 22. Februar 2014 at 23:06

Auf die U.S Bevölkerung wäre noch zu hoffen, könnte ja sein das sie irgendwann zu ihren Waffen greifen und in Washington D.C aufräumen ^^

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KPAX 22. Februar 2014 at 22:39

Mann manchmal möchte man sich echt ausklinken und sagen diese scheiss Politik ist so ein Dreckspfuhl aus Verblendung,Lüge und Täuschung.

Leider kann man die Ausführungen von Benesch nicht wegwischen,ach was die sind stichhaltig.

Aber was bleibt denn jetzt ?
Fakt ist ja wohl,dass wir weiterhin zu wählen haben zwischen zwei bösen Blöcken,aber der eine,der westl. nutzt uns zur Zeit mehr ?
Da kommen wir doch nie raus !

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polpkorn 10. September 2014 at 19:42

Nicht den Mut verlieren und seinen eigene Souveränität fördern.

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sumsum 22. Februar 2014 at 22:22

Wie verrückt man sein muss um den Kommunismus gutzuheißen, Das geht mir nicht in die Birne ._.

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Ingo 23. Februar 2014 at 0:23

@sumsum Du hast ein sehr gutes Konzept, gefällt mir 😉

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Killuminati 22. Februar 2014 at 21:36

“Tschetschenien ist Teil des russischen staates, sowie Kreuzberg teil des deutschen ist”

Dieser Satz zeigt eigentlich wie menschenverachtend und heuchlerisch Elsässer ist.

… zu behaupten Kreuzberg sei Teil des deutschen Staates ist blanker Hohn !

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infok für nix 22. Februar 2014 at 20:53

Alle Deine Artikel bringen nichts wenn nicht über https://www.youtube.com/watch?v=FGrXhKjMbwc redest 😉 8 Jahre für nix 😀 GuteS Goi 😀

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Orendel 22. Februar 2014 at 20:17

Elsie ist schon nicht verkehrt, dies kann man sagen. Macht mit Compact ein solides Blatt, da hat man auch schnell Neider. Auch die positivere Sicht auf Rußland ist geistig eher normal. Da hört es dann aber auch schon sehr schnell auf.

Was eben klar fehlt, ist ein “bashing” aller Seiten. Ich würde als Compact Magazin mal eine Ausgabe machen, in dem ordentlich auf die Kommis eingeknüppelt wird. Roter Terror, Gulags etc. Gerade von Stalin, Mao bis Pol Pot, gibt es da ja einiges zu erzählen.

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Porno Pommes 22. Februar 2014 at 20:36

Ein linker Sozi ist immer verkehrt, ganz egal wie konservativ der sich verkauft

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Liberty 22. Februar 2014 at 21:00

“Ich würde als Compact Magazin mal eine Ausgabe machen, in dem ordentlich auf die Kommis eingeknüppelt wird.”

Das ist doch gerade der Punkt! Das wird NIE kommen, weil Elsässer ein Bückstück des Kremls ist. Dieser Trojaner (wie auch Freakman oder Hörstel) sind voll auf Linie Moskaus und werden davon bestimmt nicht abweichen. Vielleicht können sie sich das schon gar nicht mehr erlauben weil sie zu tief drinstecken.

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Ingo 22. Februar 2014 at 23:27

Ja, zu tief drinzustecken ist nie gut 😉

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Freigeist 23. Februar 2014 at 1:13

“Elsie ist schon nicht verkehrt, dies kann man sagen.”
Den Artikel nicht gelesen, keine Ahnung haben aber ne Meinung dazu. Super, echt super. Kannst dir selbst gratulieren.

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Ingo 22. Februar 2014 at 20:09

Habe den Elsässer letztens mal eine böse Mail mit einer provokanten Frage geschrieben! Er war sofort beleidigt^^
Hat mich dann gefragt, ob ich denn sein Magazin kenne. Habe ich geantwortet, ja das linke Schundheft kenne ich! Kam dann aber nichts mehr zurück!

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bernd schneider 24. Februar 2014 at 20:21

Warum schreibst du ständig so wirres Zeug Ingo?

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