Politik

Der Leitfaden für die Waffenlobby

gunology-640

Katja Triebel

Nachdem wir im Juli den Leitfaden der Antiwaffen-Lobby auf Englisch gelesen hatten, habe ich mit an Ron Fungun gewendet, mit der Bitte, so etwas auf Deutsch und für die Waffenlobby zu schreiben. Er hat sofort Ja gesagt.

Diese 56-seitige, m.E. sehr, sehr gute Werk hat er dazu erarbeitet. Ich habe es zweimal Korrektur gelesen und finde, das kann sich sehen lassen und eignet sich sehr zum Verteilen.

Download: PDF (720 kB)

Aus Sicht von all4shooters – inkl. einem Exklusivbeitrag von mir

Vorwort

Am 02. August 2013 kam Katja Triebel auf mich zu und teilte mir mit, dass sie Arbeit für mich hätte. Es ging um die Erarbeitung eines schriftlichen Leitfadens für die Waffenlobby. Daraus entstand die Idee eines Gunology Kompendiums.

Das erste Kapitel Wer ist die Anti-Waffenlobby? wurde komplett aus Katjas Artikel „Follow the Money“ übernommen. Es ist eine exzellente Ausarbeitung des Who‘s Who der globalen Anti-Waffenlobby, deren Verbindungen zur Politik und der Wirtschaft. Man kann den Gegner nicht erfolgreich bekämpfen ohne ihn vorher zu kennen und zu verstehen.

Im Kapitel Argumente der Anti-Waffenlobby wird Bezug auf die Studie von Frank O’Brien, Al
Quinlan, John Neffinger und Matthew Kohut unter dem Titel “Preventing Gun Violence Through Effective Messaging” genommen. Es ist ein Glück, dass uns dieses Dokument in die Hände gefallen ist. Die Studie beschreibt detailliert die faktenfreie, dafür stark
emotionsgeladene Kommunikationsart der Waffengegner. Das ist kein Zufall, sondern wohl überlegte und psychologisch begründete Methodik.

Die Argumente der Waffenlobby werden natürlich zuerst auf Statistiken aufgebaut, die aufzeigen, dass der legale private Waffenbesitz kein signifikantes Risiko für die Gesellschaft darstellt.

Das Kapitel Kommunikation zu verschiedenen Anlässen beinhaltet Konversationsstücke für ein alltägliches anlassloses Gespräch über Waffen als auch für ein anlassbezogenes Gespräch nach medial relevanten Vorfällen. Hier wird auf die Ebenen der Sachlichkeit und Emotionalität eingegangen, die gleichermaßen berücksichtigt werden müssen.

Das Kapitel Was kann ich tun? 
gibt einige Vorschläge zur Förderung des Schießsports und Gewinnung neuer Waffenbesitzer. Es ist aus dem Blickwinkel eines Sportschützen
geschrieben. Für Jäger gilt Analoges.

Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Selbstverteidigung
, die nach Auffassung des Autors von der umfassenden Betrachtung der Waffenthematik nicht ausgeschlossen werden kann. Dabei wird aufgezeigt, wie internationale Organisationen, allen voran die UNO, das Recht auf individuelle Selbstverteidigung abschaffen will.

Das Gunology Kompendium ist kein abgeschlossenes Werk, sondern erst der Anfang einer Reihe von weiteren Publikationen, die in dieses Kompendium einfließen werden.

Jetzt bleibt mir nur noch euch viel Spaß bei der Lektüre zu wünschen. Ich hoffe auf ein reges Feedback und eure Mitarbeit beim nächsten Release.

Ron Fungun

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15 comments

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Toxi1965 7. Juli 2014 at 9:07

Hab es mit Zufall mit bekommen das Heute Abend im Fernsehen läuft .

Galileo Spezial: Tödliche Faszination. Eine Reise in die Welt der Schusswaffen

FR 11.7., 19:05 Uhr, Pro7

Na , ich bin mal gespannt was der Plot sein wird , ich ahne da schon was .

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Granter 5. Juli 2014 at 21:47

So, den Waffenbesitz nicht zu reglementieren soll welche Vorteile bringen? Weil manche Autofahrer zu schnell fahren sollte man Tempolimits gleich abschaffen?? Erklärt mir mal diese Logik.

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Toxi1965 5. Juli 2014 at 23:54

@Granter

Kannst du bitte deine Frage präzisieren ?
Niemand verlangt ein legalen Waffenbesitz für auffällige Gewalttäter , falls du das meinst .

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Toxi1965 6. Juli 2014 at 16:19

Dabei fällt mir gerade ein wenn ich mein langes Brotmesser bei mir trage bzw. transportiere brauche einen Waffenschein .
Oder gibt es da was was ich nicht weiß . Theoretisch würde ich mich strafbar machen oder nicht ? Weiß da einer mehr drüber ?

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Toxi1965 5. Juli 2014 at 20:23

Eine Waffe ist nun mal wie ein Verbandskasten im Auto . Man hofft das man es nie gebrauchen muß , aber es ist gut das es man eins im Auto hat wenn es wirklich was passieren sollte wo ich handeln muß .
Für mich selber oder für asndere die sich nicht mehr selber helfen können .
Und da sit nichts verwerfliches dran !!

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xen0m0rph83 5. Juli 2014 at 10:59

Sie verstehen es nicht! Sie werden es nie verstehen. Das ist so ähnlich wie mit theoretischen Physikern; man kann zwar allerhand mathematisch berechnen, aber ob das der Realität entspricht, ist eher nebensächlich (allzu oft ist es eben nicht der Fall).
Das soll heißen: Ob man nun Waffen für gut oder böse hält, es ändert nichts daran, dass sie benutzt werden. Und wenn sie nun mal von bösen Jungs, die einen verdammten Scheiß auf die Meinung der Waffengegner geben, gegen mich benutzen wollen, dann will ich nicht mit den Händen in der Tasche dastehen, damit die Penner mit mir machen können was sie wollen!!! Mir scheint, dass einige Leute sich aber mit dem Gedanken angefreundet haben, mit sich machen zu lassen was hirnlose Tyrannen mit ihnen nun mal machen. Haben sie resigniert, oder sehen sie das nicht so eng, weil sie noch nie mit einer Waffe am Kopf, zu allerlei Dingen gezwungen wurden?
Was es auch ist, ich werde mir nicht von Illusionären die Möglichkeit nehmen lassen mich zu verteidigen, nur weil sie die Welt in ihrer Realität nicht erkennen! Seit wann muss ich mir gefallen lassen, dass meine Mitmenschen bestimmen was ich zu tun habe? Wie war das nochmal mit der Freiheit zur Individualität?

Waffengegner würden sich mal ganz schnell eine Schusswaffe herbeiwünschen, wenn es darum geht die eigene Familie zu verteidigen, wenn Frau, Tochter und Sohn in eine Laufmündung starren!
Da kann man sich noch so sehr wünschen, dass es keine Waffengewalt auf Erden geben darf.
Klar, schöner Gedanke!
Aber eben auch nicht mehr.
Er entspricht nicht der Realität. Leider. Versucht das mal einen theoretischen Physiker zu erklären. Die Mathematik, also die Theorie, ist seine Realität. In der Physik mag das keine großen Auswirkungen auf das eigene Leben haben. Wenn es um Schusswaffen geht aber schon!

„Siehst du? Und eben WEIL alle so denken, wird sich das ja nie ändern“ wird gern als Gegenargument gebracht. Und meine Antwort lautet: „Siehst du, jetzt fängst du an die Realität zu verstehen.“
Ich lass mir nicht den Arsch wegblasen um ein gutes Beispiel abzugeben. Diesen Job überlasse ich anderen. Blöd nur, dass solche guten Beispiele nicht lange währen.

Ich hab auch mal an die heile Welt geglaubt. Man wird eines Besseren belehrt.

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PsychoPropaganda 5. Juli 2014 at 1:27

OK, der Herr Putin hätte eine “Botschaft” an die USA gesendet…

“Russland und USA sollten im Interesse der ganzen Welt zusammenarbeiten”

http://de.ria.ru/politics/20140704/268920943.html

Wer die versteckten Drohungen findet, darf sich ein Eis kaufen 😉

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Frank Hofmann 4. Juli 2014 at 22:57

Das Tragen von Waffen war seit alters her üblich. Allerdings lösen Waffen keine Probleme, sondern schaffen immer Neue.

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Ingo 4. Juli 2014 at 19:48

Waffen sind böse! Bin gerade bei so einen Kunden der mir dieses Sniper Elite für PS4 zeigt, wo man Leuten den Kopf zermatscht und dieser Typ ist auch sonst narrzistisch und aggressiv!

Na gut ich bin kein Spieler als Ammi hätte ich ja auch ne Wumme!

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JaneDoe 4. Juli 2014 at 22:22

Ist doch völlig logisch, dass ein Waffen-Fan auch sehen will, was Geschosse innerhalb eines menschlichen Körpers anrichten. Auch wenn’s halt auf Cartoon-Niveau ist (Jaja, ich weiß für Gamer ist das alles mega realististisch.)

Den stundenlangen Todeskampf, das Leid und Elend zeigt “Sniper Elite” ja nur bedingt, bis gar nicht.

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Toxi1965 4. Juli 2014 at 16:16

Wow, gleich mal runterladen !!

🙂 🙂

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JaneDoe 4. Juli 2014 at 22:13

Was sagt deine lustige Religion noch über das Hinhalten der anderen Wange?

Wofür braucht ein Christ Mordinstrumente?

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JaneDoe 4. Juli 2014 at 22:15

Achja, klar. Aus dem selber Grund wie die Musels.
Zur Ausdehnung des Einflussbereichs.
Streben die Christen laut Bibel nicht auch nach einem Weltreich?

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Toxi1965 4. Juli 2014 at 23:13

@JaneDoe

Jemanden auf die Wange schlagen ist eine art Demütigung und mehr nicht . Da steht nirgens das du dich abschlachten lassen sollst.

Zeig mir doch mal die Stelle wo Jesus oder Gott den Christen auffordert ein Weltreich zu errichten mit Krieg und Gewalt ? Und komm mir bitte nicht mit dem alten Testament .

Du schreibst mal wieder eine Scheisse , mit Bibelzitate fälschen bist ja nicht weit gekommen also mußt du mir so blöd kommen 😉

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Toxi1965 4. Juli 2014 at 23:23

@JaneDoe

Ein Christ brauch kein Mordinstrument , aber ein Verteidigungsinstrument . Das sit was völlig anderes als ein Mordinstrument . Das kann eine schöne Walter sein oder ein G36 Sturmgewehr. 😉

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