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Das war die Markus Lanz-Sendung mit Katja Triebel über Waffenrecht

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Ein Kommentar von Alexander Benesch

Ich habe selten so viel widersprüchlichen Unsinn gesehen wie in der Markus-Lanz-Sendung vom 15. Mai zum Thema Waffenrecht. Schon von vorneherein wird wieder mit der Auswahl der Gäste manipuliert. Wir kennen die Masche bereits aus anderen „Debattier“-Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen: Eine unbequeme Meinung, wie etwa zum Euro, darf nur von einer Person vertreten werden, die dann alle weiteren Gäste plus den Moderator gegen sich hat.

Katja Triebel saß bereits vor einer Weile im Zug zum Studio, bekam plötzlich einen Anruf der ihr mitteilte, das Ganze würde verschoben. Man brauchte allem Anschein nach mehr Zeit, um andere Gäste heranzuschaffen die keine Ahnung, aber eine Agenda haben. Wenn ich für diese Dreistigkeit meine GEZ-Zwangsgebühren nicht zahlen und die Behördenpost ignorieren würde, kämen irgendwann bewaffnete Beamte um mich davonzuzerren.

Trotzdem darf ich mir anhören, wie ein schmieriger, überbezahlter Moderator und Selbstdarsteller sich elementar widerspricht, wie ein Promi-Anwalt mit Luxusuhr die gesetzestreuen Menschen entwaffnen will und wie die Freundin eines Winnenden-Opfers argumentiert, als wäre sie 14 Jahre alt. Dann hatte man noch den Autor, der über Soldaten und den Krieg redet und eine dicke Künstlerin. Die Leitlinie von Lanz (und wohl auch dem ZDF): In den USA würden verrückte Gesetze gelten, in Deutschland sei es viel besser, es müsste aber bei uns noch viel restriktiver werden.

Der Irrsinn beginnt.

Katja Triebel wird korrekterweise als „Waffenhändlerin“ vorgestellt, der Nachgeschmack soll im Publikum nachhallen, sie verdiene am Tod und der Gefahr. Eigentlich verdient der Anwalt, der zu Gast ist, am Tod und an der Gefahr, aber das erwähnt keiner. Der kassiert wohl jenseits von 400 € pro Stunde, indem er „Opfer“ vertritt. So verdient man sich die Luxusuhr am Handgelenk.

Frau Triebel stellt sich nicht auf die Seite des Hausebesitzers aus Montana, der auf einen einbrechenden 17-jährigen Austauschschüler aus Deutschland geschossen hatte und erklärt, warum das US-Recht eben doch nicht verrückt ist, sondern große Ähnlichkeiten mit dem deutschen Recht hat. „Recht muss dem Unrecht nicht weichen.“ Allerdings muss die Verhältnismäßigkeit gegeben sein. Ist das nicht der Fall, wird der Schütze eben angeklagt. Sie vergisst, dem Publikum ein anschaulicheres Gegenbeispiel zu nennen, wo gefährliche maskierte Einbrecher sich Zutritt zu einer Behausung verschaffen und der Bewohner sich verteidigen muss, bis irgendwann einmal die Polizei eintrifft.

Lanz merkt, dass er das Argument verliert und würgt Triebel an der Stelle ab. Man wolle sich „jetzt nicht im juristischen Klein-Klein verlieren…“

Triebel legt nach, und erklärt Lanz und jedem anderen, der eine Meinung aber keine Ahnung hat von dem Thema, dass in Deutschland nur derjenige legal eine Waffe bekommt, der in einer abgelegten Sachkundeprüfung sein Wissen über die Rechtslage zur Notwehr nachgewiesen hat. Außerdem wird auf Zuverlässigkeit geprüft, worüber später noch ein unsinniger Streit entbrennt. Triebel wird um Zahlen gebeten: 1,5 Millionen Waffenbesitzer in Deutschland haben rund 5,5 Millionen registrierte Waffen. Dazu kommen bis zu schätzungsweise 30 Millionen weitere Waffen, denn vor 1972 konnte man Waffen ohne Registrierung kaufen bei Neckermann und Otto. Lanz hatte offensichtlich davon keinen blassen Schimmer, der Punkt geht an Triebel. Wer im Publikum online nachschaut, ob das mit den Katalogen und der fehlenden Registrierung stimmt, findet die Fakten.

Der versnobte Anwalt mit Drillschnauzer, der am Elend der Leute reichlich verdient, probiert es mit dem Klassiker und will auf Nummer sicher gehen: In den USA gebe es doch pro Jahr soviele Schusswaffentote. Triebel kontert:  Texas ist sicherer als Kalifornien, letzteres mit Deutschland vergleichbar. Was fehlt ist der Hintergrund zu den immer wieder hochgehaltenen manipulativen Statistiken. Lanz will wieder verhindern, dass Triebel Fakten auflistet, er will wieder „weggehen von dem Klein-Klein und den Gesetzen.“

Sie hätte gesagt, dass Waffen die Psyche verändern. Dafür soll sie sich erklären. Sie nimmt das Beispiel vom Pfefferspray, dass sie immer zur Disko mitgenommen hat. Verfügt man über eine Waffe, hat man eine andere Einstellung, ist bereit sich zu verteidigen. Was fehlt: Das sicherere Auftreten schreckt Täter ab, die suchen sich leichtere Opfer. Sie erklärt außerdem, kein Führen von Schusswaffen auf der Straße zu befürworten. In manchen Bundesstaaten der USA oder in der tschechischen Republik gibt es aber sehr wohl erfolgreich Sondererlaubnisse für das verdeckte Tragen. Für diese ist eine genaue Hintergrundprüfung erforderlich. Angesichts der Datensammelwut der US-Behörden kann man sich vorstellen, wie gründlich sowas ist.

Triebel vergisst, dass in Deutschland Pfefferspray nur als Hundeabwehr zugelassen ist und man es nicht einmal zu einer Disko oder einem Volksfest mit sich führen darf. Das Recht im Hinblick auf Messer (die Wunden erzeugen die oft gefährlicher als die von Schusswaffen sind) ist noch viel konfuser. Im Prinzip darf man in Deutschland nur Opfer sein. Der Anwalt erklärt darauf hin, er würde niemandem empfehlen, erhebliche Gegenwehr zu leisten. Er selbst würde auf der Straße weglaufen. Er erklärt nicht, was er tun würde, wenn Profi-Einbrecher in seine Luxuswohnung oder seine Villa oder vielleicht in sein Boot eindringen, um die Tresorkombination aus ihm herauszufoltern, während die Polizei zuwenig Beamte im Dienst hat, um schnell zu reagieren. Auf dem Land ist es noch schlimmer, die Polizei noch dünner besetzt. Die Polizei kann nicht zaubern. Wenn Zuhause noch die Familie ist, kann man auch nicht so einfach davonlaufen. Ich stelle mir gerade vor, wie der Anwalt in Designer-Unterwäsche nachts schreiend durch die Straßen rennt.

Lanz fragt Triebel, warum sie eine Waffe in jedem (rechtschaffenen) Haushalt befürwortet. Sie erklärt, als Jägerstochter begriff sie Waffen immer als Werkzeug, kein Machtinstrument. Bevor sie genauer darauf eingehen kann, dass polizeilich geprüfte Legalwaffenbesitzer ihre Rechte verteidigen können, platzt Lanz dazwischen und meint im Ernst, er verstehe nicht wie man unterscheiden könne zwischen einem guten Waffenbesitzer und einem schlechten.

Triebel spricht von den harschen Überprüfungen der Zuverlässigkeit, wie selbst der Verfassungsschutz prüfen will, wie Studien zeigen, dass im Schnitt Legalwaffenbesitzer psychisch gesünder sind. Der Anwalt wirft ein, dass man ja als Vorbestrafter auch eine Erlaubnis bekäme. Niemand stellt klar, dass Straftaten mit einem Jahr Haftstrafe zehn Jahre zurückliegen müssen und man dazwischen wie ein Chorknabe gelebt haben muss.

Lanz stellt sich absichtlich dumm, streitet ab dass man die Zuverlässigkeit eines Menschen überprüfen könne. Diesen himmelschreiende Unsinn hätte er sofort zurücknehmen müssen. Wer Polizist oder Soldat werden will, der wird ganz genau auf Zuverlässigkeit geprüft: Polizeiliches Führungszeugnis, politische Haltungen, Umfeld, schulische und andere Ausbildungen. Wird man zur Ausbildung nach zahlreichen Überprüfungen zugelassen, wird man nch viel mehr geprüft. Ist man dann irgendwann ausgebildet, wird man den Rest seiner Karriere weiterhin auf Zuverlässigkeit geprüft.

Will man Legalwaffenbesitzer werden, wird man geprüft auf mögliche Vorstrafen und andere Einträge, man wird geprüft ob man die Gesetze und das Fachwissen kennt, man wird im Verein ständig auf Zuverlässigkeit überprüft, man kann jederzeit einen Besuch von einem Prüfer bekommen, der sich anschaut, ob man Zuhause seine Waffen ordnungsgemäß lagert. Die Behörde kann jederzeit nachprüfen, ob die Zuverlässigkeit noch gewährleistet ist.

All das fällt unter den Tisch, Triebel wird abgewürgt, als sie zu argumentieren beginnt, sie würde nicht stehlen oder andere kriminelle Handlungen begehen. Eine Waffe zu haben, macht jemanden nicht zum Kriminellen.
Dann kommt der große Auftritt der Freundin eines Winnenden-Opfers. Sie soll die Debatte auf die emotionale Schiene bringen, weg von dem „juristischen Klein-Klein“. Sie ist dafür genau richtig, denn sie argumentiert trotz Erwachsenenalters leider wie eine 14-jährige. Sie ist ganz klar von einer schrecklichen Tragödie betroffen. Allerdings passieren jeden Tag überall Tragödien und die Welt dreht sich nicht um einen einzigen Fall. Über die unzähligen Verbrechen, die mit Hilfe von Schusswaffen verhindert werden, wird geschwiegen.

Für Carolin Schneider ist es ein „Schlag ins Gesicht“, dass überhaubt einer von den Gästen für das Recht plädiert, dass rechtschaffene geprüfte Bürger ihre Waffen Zuhause haben dürfen. Für den Diskussionsgast Schneider darf es eigentlich gar keine Diskussion geben. Sie ist ja Betroffene. Also ist für sie der Fall erledigt. Recht und Statistiken und Fachmeinungen interessieren sie anscheinend nicht. Es gibt sehr starken Applaus. Allerdings darf man nicht vergessen, wie das in einem TV-Studio funktioniert: Es gibt spezielle Anheizer, die vor der Aufzeichnung dem bezahlten Publikum eindrillen, wann sie wie lange auf Handzeichen hin klatschen sollen.

„Wenn es keine Waffen in Privathaushalten gegeben hätte, wäre der Amoklauf nicht passiert.“

Nach dieser Kinderlogik dürfte kein Mensch jemals mehr ein Auto fahren, der einmal zu schnell geblitzt wurde. Schließlich könnte der ja irgendwann auf der Autobahn eine Massenkarambolage verursachen. Dann nimmt man einen Betroffenen von einer Massenkarambolage her, stellt ihn vor die Kameras und lässt ihn sagen: „Wenn es restriktivere Verkehrsgesetze gegeben hätte, wäre der Crash nicht passiert.“ Man müsste auch Alkohol, Zigaretten und Junkfood verbieten. Die töten schließlich pro Jahr hunderttausende Menschen in Deutschland. Also her mit der Prohibition? Wer soll die durchsetzen? Bewaffnete Beamte gegen bewaffnete Schmuggler? Wer verhinder, dass Menschen eigene Waffen bauen? Die neue Gestapo oder Stasi? Ein Schwachsinn sondergleichen.

Schneider entlarvt ihre irrationale Haltung mit dem unsinnigen Argument, sie nehme ja schließlich auch ihr Pferd als Sportgerät nicht nach Hause mit und das Pferd kann ja niemanden töten. Also dürften Sportschützen ihre Waffen auch nicht nach Hause mitnehmen. Wer tatsächlich so psychisch krank ist, um einen Amoklauf begehen zu wollen, der kauft sich dann halt vom Schwarzmarkt, oder bastelt sich selber oder wählt eine andere Waffe.

Lanz versucht im Ernst, sie zum Heulen zu bringen. Dann hätte er wohl in den Augen des Publikums gewonnen. Er redet auch ständig vom „Führen“ von Waffen und zeigt, er weiß eigentlich nichts. Er fragt den absoluten Laien, die junge Schneider, wie sie denn mit ihrem Umfeld die Rechtslage diskutiert hätte. Sie erklärt: Wir diskutieren das nicht. Das muss man gar nicht.

Aha, dann lassen wir es doch gleich in diesem Land mit allen Paragraphen und Gesetzen bleiben. Richten wir uns doch nach Emotionen und den Meinungen von Kindern. Sie habe Pfefferspray, für die Straße. Das reicht ihr. Weiß sie, dass sie kein Pfefferspray zum Volksfest oder zur Disko mitnehmen darf? Es kann nämlich das Führen von Tierabwehrsprays bei Versammlungen, die unter das Versammlungsgesetz fallen, sowie auf dem Weg dorthin oder zurück, als Verstoß gegen das Waffenverbot geahndet werden. Hat sie etwa selbst schon das Gesetz gebrochen? Weiß sie, dass sie sich eigentlich nicht wehren darf in diesem Land? Was wenn der Angreifer selber Pfefferspray hat oder ein Messer? Oder es zwei Angreifer aus zwei Richtungen sind? Die Dame wirkt, als könne sie keine Gegenwehr leisten, ohne Schusswaffe.

Was wäre, wenn sie die Betroffene eines anderen Verbrechens wäre, etwa ein bewaffneter Einbruch oder ein irrer Amokläufer mit einer Machete wie etwa ein Lehrer in Südafrika oder ein Mann mit Machete in Indonesien der 18 Menschen tötete? Was würde die junge Dame dann diskutieren wollen und was nicht? Wir haben noch gar nicht angefangen mit der Tatsache, dass der größte Killer im 20. Jahrhundert Regierungen waren. Niemand kommt da ran. Weshalb sollen dann nur Regierungen bewaffnet sein?

Triebel wirkt dagegen wie die vernünftige, ältere Mutter. Schneider wirkt wie die linksgrüne Abiturientin, die fälschlicherweise glaubt, dass sie die ganze Welt versteht und alles weiß. Dann schießt sich die junge Dame endgültig ins Aus: Waffen seien „nicht gemacht, um sich zu verteidigen, sondern um zu morden.“ Wir sind endgültig im Kindergarten angelangt.

Sind jetzt die Polizei, das SEK, die GSG-9 und die Bundeswehr allesamt Berufsmörder, nur weil sie an der Waffe ausgebildet sind und welche tragen? Sind alle Deutschen, die bei der Bundeswehr ihren Wehrdienst geleistet haben, ausgebildete Mörder? Kann man denn nicht mit Hilfe einer Schusswaffe Täter stellen und verteidigen? Leugnet Schneider als nächstes noch, dass der Himmel blau ist? Keiner traut sich natürlich, ihre absurden Aussagen zurechtzurücken. Denn sie ist ja jung, weiblich und vor allem Betroffene. Deshalb darf sie politische Forderungen mit Hilfe von GEZ-Zwangsgebühren im Fernsehen stellen, die unzählige anständige Menschen entwaffnen und damit gefährden würden. Herzlichen Dank.

Lanz versucht wieder, sie zum Heulen zu bringen, schafft es aber nicht.

Der Anwalt schaltet sich dazwischen und beschwert sich über die untätige Politik. Man „dürfe nicht argumentieren, Verrückte würden ohne Schusswaffen auf andere Werkzeuge zurückgreifen wie Messer“.

Wie war das noch gleich mit Amokläufern weltweit mit Macheten? Die schaffen auch ihre rund 20 Opfer bevor endlich die Polizei sie mit Hilfe von Schusswaffen stoppt. Wie läuft das denn in Afrika, wo Leute sich nicht mal die alten Ostblock-Gewehre leisten können? Die nehmen Macheten, die oft aus alten Blech gefertigt wurden.

Das junge Schneiderlein sagt, sie mache keine Politik, stellt aber politische Forderungen. Sie wäre eine ideale linksgrüne Politikerin. Die rund 60 Millionen elendig verreckten Chinesen unter Mao hatten auch keine Waffen. Aber wer schert sich schon um ein vollständigeres Bild? Für das junge Pferde reitende Mädchen ist der Fall doch klar, eine Diskussion braucht man nicht führen. Waffen gehören nur in Regierungshände, nur deren Zuverlässigkeit könne man prüfen. Linksgrüne Politiker dürfen dann natürlich noch die Bundeswehr befehligen, also gleich Panzer und Raketen, denn die Politiker kann man ja so wunderbar auf ihre Zuverlässigkeit prüfen.

Laut einem neuen Amnesty-Bericht wird in 140 Ländern der Welt routinemäßig gefoltert von Regierungsbeamten. Soll sich irgendein Mensch foltern und falsch beschuldigen lassen? Soll derjenige an Gandhi denken und an seine Religion, während jemand ihn mit kochendem Wasser übergießt? Hauptsache, die junge Dame lebt sicher in ihrer deutschen Blase mit Voltaikanlagen auf dem Dach, Volkswagen in der Garage und Pferd im Stall.

Schließlich kommt der alte Wolf Schneider mit seinem Buch „Der Soldat“. In den Köpfen der Zuschauer fangen schon wieder die Assoziierungen an zwischen Sportschützen und Nazis. Wer hatte nochmal gegen die Nazis gekämpft? Ach ja, andere Nationen. Mit was? Genau, mit Waffen.

Lanz schießt sich bei Minute 39 voll ins Knie als er sagt, man könne ja einen bösen Hooligan nicht mit einem  verantwortungsbewussten Soldat vergleichen. Der gute Soldat „schaut, wo kann er deeskalieren.“ Wie bitte???  Vorher sagte Lanz noch zu Triebel, er begreift nicht, dass es man unterscheiden könne zwischen guten Waffenbesitzern und schlechten und er begreife nicht, wie man jemandes Zuverlässigkeit überprüfen könne. Laut Schneider sind Waffen nicht zum Verteidigen da.

Es geht ewig weiter mit dem alten Autor, dann kommt noch die Pop-Künstlerin und dann ist es vorbei.

Ich will mein GEZ-Geld zurück. Und nicht nur IPSC schießen dürfen sondern in diesem Land auch Kurse belegen dürfen für defensives Schießen.

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32 Kommentare

  1. „Ich stelle mir gerade vor, wie der Anwalt in Designer-Unterwäsche nachts schreiend durch die Straßen rennt.“
    😀
    Würde mich nicht wundern, wenn er selber Waffenbesitzer wär. Der braucht sich doch bestimmt keine Sorgen machen.

    Wie dieser eine Richter, der hinter vergitterten Fenster einen Betrunkenen im Vogarten erschossen haben soll, in „in notwehr. Wie war das? Er ist damit davon gekommen?

    Gerade heute erzählte mir eine Kundin, wie Bekannte von ihr neulich Opfer eines bewaffneten Überfalls im Wochenendhaus geworden sind. Wohl Irgendwelche Rumänen meinte sie.
    Sie forderten Geld und die Autoschlüssel.
    Dadurch, dass die Garagen- und Zauntür verschlossen war zog sich das Ganze in die Länge und die Nachbarn bekamen Wind davon..
    Die Einbrecher flohen dann.
    Polizei riet, so 200 – 300 Euro hinzulegen und sie laufen lassen…
    Mit Waffenverboten stärkt man doch nur die Unterwelt.
    Werde mir wahrscheinlich dieses Shirt zulegen,
    „NO VICTIM, NO CRIME“.

    Gruß von einem Sportschützen aus Berlin

  2. NIemand schreibt mir vor, was ich zu tun oder zu lassen habe. Genauso halte ich es mit den Rechten anderer. Staaten sind die grössten Verbrecher seit Gedenken auf diesem Planeten. Alleine deshalb würde ich eine Waffe haben, wenn ich nicht durch den Staat akut mit Gewalt bedroht wäre. Ausserdem kann ich mit den Pflanzen aus jedem Vorgarten tausende Menschen ermorden wenn ich es wollte. Dazu brauchte ich keine Schusswaffe.

  3. Also wegen Waffen und Mordwerkzeug, naja es ist irgendwie ansatzsweise ja schon so. Also klar, Waffen werden in erste Linie nicht hergestellt als dekoration oder zum Sportschiesen (auser von irgenwelchen Büchsenmachern), es ist in erste Linie dafür da, sein Ziehl quasi zu stoppen. Das kann Tödlich sein oder nichttötlich, das kann ein Mensch sein oder ein Tier.

    Aber ein Maschinengewehr, das ist definitiv nicht zur Jagt gemacht, Hohlspitzmunition soll auch mehr aus nur bissel zu Stoppen, die soll ersnthafte bis tödliche Verletzungen herbeiführen.

    So, das ist ja jetzt soweit alles klar und da wird ja wohl niemand was dagegen sagen.

    Nur ist, wie Abgelehnt es schon gesagt hat so, das gewisse Leute diese Werkzeuge schon besitzen, andere aber nicht. Es bringt nix zu sagen das jetzt die andere Gruppe eben unbewaffnet ist, wäre ja irgendwie ungerecht, anderseits, je mehr Waffen im Umlauf sind, desto mehr gerät auch irgendwie ins Nirvana und gewisse Leute die besser keine Waffe kriegen sollten, bekommen eine.

    Aber, warum sind die Leute die gegen Waffen sind, dann nicht davür, das keine mehr Hergestellt werden dürfen? Wenn Waffen gefährlich sind, dann für niemanden mehr. sonst ist es ja ungerecht. Aber selbst wenn es soweit wäre, was ist dann, sind wir dann sicher?

    Naja, es gab früher auch keine Schusswaffen, aber die Leute hatten da Schwerter, Bögen und Messer. Aber okay, nehmen wir an auch die sind verboten, kann man jetzt aber hinngehen und Steine, Schraubenzieher, Schnüre und Stöcke (vür Bogenbau) verbieten? Wohl kaum.

    Ich binn kein Fan von dieser ganzen Waffengeschichte, da es sich ja immer weiter aufschaukelt, also der grad und die Qualität der bewaffnung, aber was soll man sonst tuhen? Die Leute müssten alle anfangen nett und lieb zu werden, aber das wird niemals irgend ein Politiker oder Guru schaffen.

  4. Sehr gute Analyse der Lanz Sendung 🙂

    Es ist immer das selbe Muster in diesen Labersendungen.
    Zeigt von absoluten Realitätsverlust wie zu diesem Thema argumentiert wird.

    zu­al­ler­letzt sind es nicht Waffen die töten, sondern Menschen …

  5. Bitte, verunsichern Sie verteidigungsbereite Menschen nicht zusätzlich!

    Diskos und Volksfeste fallen nicht unter das Versammlungsgesetz, weil die Teilnehmer kein gemeinsames Ziel verfolgen im Unterschied zu einer Demo. Und natürlich darf man bewaffnet eine Diskothek besuchen, solange dort keine besondere Veranstaltung ist.

    Pfeffersprays sind glücklicherweise nur zur Hundeabwehr zugelassen, sonst würde das Gesetz sie nämlich als Waffen einstufen. Zu Volksfesten und anderen öffentlichen Veranstaltungen darf man sie deshalb ebenso mitnehmen wie Küchenmesser, Beile und Schraubenzieher.

    Dass man ein Pfefferspray auf eine Demo mitnimmt, lässt sich kaum verbieten, solange Hunde auf Demos nicht verboten sind. Da müsste man sich durch verfängliche Aussagen schon selber in Probleme hineinreiten. Es ist auch nicht verboten, ein Messer auf eine Demo mitzunehmen, wenn man damit nur einen Apfel schälen will.

    (Das Hausrecht und polizeiliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr sind dabei außer Acht gelassen. Aber straf- und ordnungsrechtlich macht man sich nicht angreifbar.)

  6. Georg Schramm scheint es schon 2003 gewusst zu haben, als er den heutigen Zustand präzise in seiner „Klofrauen-Rede“ vorhersagte….

    Ich wüsste nicht, dass in irgendeiner sog. Polit-Talkshow schon einmal eine Debatte um einen sachdienlichen Beitrag ergänzt wurde.
    Wer sowas im Fernsehen braucht, weiss ich sowieso nicht……es gab seit Gründung der BRD eine hochsubventionierte Polit-Talkshow, ein ideales Forum, um über alle wichtiigen Themen sachliche Debatten zu führen….und Leute rauswählen kann man auch. Sie nennt sich Parlament.

    Traurig, dass das Niveau von Illner und Christiansen noch meilenweit unterboten werden musste und wir mittlerweile bei Jauch und Lanz angelangt sind……..
    Jauch mit seinem kaum verhüllten Weichspül-Journalismus…
    Und dann noch Lanz, der bei „Lanz kocht“ den Zenit seines Könnens erreicht hat, und das auch nur, weil er das Kochen andern überlassen hat.

  7. Da kann man nur kotzen, ich lebte früher in Deutschland, jetzt in einen freien Land, wo sich jeder unbescholtene Bürger Waffen kaufen kann. Aber es gibt hier keine Amokläufer, die würden auch nicht lange leben. Auch brauche ich nicht mit Pfefferspray, wie viele Freunde in Deutschland rumlaufen. Zu 99,9% bin ich auch ohne Waffe unterwegs, obwohl ich ständig eine im Auto haben darf.

  8. und weil ichs nicht verstehe hab ich das Bild gepostet??

    was ist daran denn so ne unverständliche,tiefe Wahrheit das „die“ Waffen haben dürfen und das Volk nicht??

    genau das sagt das Bildchen ja aus… nächstesmal vllt.erst denken & abregen, dann losschreiben.aber nix für ungut will mich ja gar nicht rumstreiten hier

    • @abgelent83

      Aaaah ,ok ….lach….ich dachte erst so “ ups “ ..da passte irgend wie nicht zu dir 😉

      Ok, jetzt hab ich es auch verstanden 😀

  9. Ja das ist bei den „Niveau Talkshows“ so üblich, das bei denen sowas passiert, und immer bei gefährlichen Themen für das Establishment, ist es üblich das solsche modernen Hexenjagden stattfinden! wo dann Drei oder Vier Gegenkandidaten und der Moderator auf eine Persohn verbal und psychisch eindreschen, und sie unterbrechen! die meisten Leute haben eh kein logisches Denken mehr, in Bezug auf solsche Themen, und nehmen die falschen Klischees Desinformationen auf! und somit glaben sie nur noch den propagierten Klischees, die ihnen vorgemacht vorgelogen und systematisch suggeriert werden! dann nutzen auch keine eindeutigen Faken und Statistiken mehr was, dann geht es sich nur noch um Emotionen und Klischees! 🙁 )Kotz!

    • @Phönix

      Pazifismus = Selbstmord

      Ich hab mir das Video angesehen und ich muß sagen das es wirklich eine verstörende Wahrheit ist .

      Aber es ist die Wahrheit ! !

      Ich kann auch schon länger diese Sprüche wie “ Frieden beginnt bei dir selber “ nicht mehr hören , das sind nur Worthülsen , ohne Substanz .

      • Du bist ja ein lustiger Christ.
        Hat sich Jesus etwa gegen seine Mörder gewehrt?

        Wenn jemandem etwas Schlimmes geschieht ist das nicht gottgewollt?
        Wenn Gott doch angeblich über die Täter richtet, warum soll ich dann was tun?

  10. „Laut einem neuen Amnesty-Bericht wird in 140 Ländern der Welt routinemäßig gefoltert von Regierungsbeamten. Soll sich irgendein Mensch foltern und falsch beschuldigen lassen? Soll derjenige an Gandhi denken und an seine Religion, während jemand ihn mit kochendem Wasser übergießt?“

    und nicht zu vergessen dass selbst gandhi im äußersten notfall die selbstverteidigung befürwortete 😉

  11. „Wenn ich für diese Dreistigkeit meine GEZ-Zwangsgebühren nicht zahlen und die Behördenpost ignorieren würde, kämen irgendwann bewaffnete Beamte um mich davonzuzerren.“

    Du zahlst doch nicht etwa GEZ ???
    Die können überhaupt nicht vollstrecken !
    Von mir wollen die mittlerweile auch schon 150 Euro oder so haben, aber gibt nichts 🙂

  12. War doch klar dass es auf so einen Dreck hinausläuft. Da weiß man schon dass man nichts verpasst hat.

    Scheiß Propagandaministerium. Und solche willigen Vollstrecker wie Lanz würden auch in JEDEM Regime Karriere machen.

  13. Der Herr Lenzen hat das deutsche Notwehrrecht falsch erklärt. -.- Und das ist wirklich Basis Wissen für jeden Juristen. Jeder „Lappen“ der sich nen Skript von irgendeiner Uni durchließt, erkennt sofort der Lenzen Müll erzählt hat.
    http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/kinzig/mitarbeiter/natalie-richter/Notwehr.pdf

    Ich kenne solche Leute zu Gut. Narzisstischer Selbstdarsteller die versuchen durch Herumlabern anstatt durch Kompetenz, die Interessen ihrer Mandaten zu vertreten. Das sind diese typischen Blender Anwälte die ihre Mandaten mit einer „bunten Bilder Homepage“ und tief dekolletierten Rechtsanwaltsfachangestelltinen locken.

    Oder Michel Friedman der Wirtschaftsjurist. Der meinte einmal der Euro brachte uns die Warenverkehrsfreiheit o.O

  14. Äußerst scharfsinniger, schnittiger und guter Kommentar. Klasse! Das muss in großen Umlauf geraten und ist in Zukunft immer ein Re-Upload wert.

  15. Jo…

    Ein Beispiel für die filigrane Gesellschaftssteuerung. Frau Schneider ist der Patsy, die nicht schnallt wofür sie missbraucht wird. Ihre link-grüne Einstellung – man erinnere sich an das Beispiel von George Orwells 2+2=5 – kommt natürlich nicht von irgendwo her: richtig! Sie ist jung und noch nicht lange aus der Schule, womit wir bei 21 Jahren Staatsindoktrinierung sind, was ihre links-grüne Einstellung begündet – woher soll es bitte schön sonst herkommen.

    Deutsche Richter würden nötigenfalls anordnen, die GEZ-Gebühren mit Panzern und Artillerie gegen die Bürger einzutreiben. Das Öffentlich-Rechtliche finanziell zu enthaupten wäre der Anfang vom Ende des etablierten Systems und seinen Nutznießern, die vor allem ihren Machtstruktur mit einem sicherstellen: Manipulation und Täuschung.

    Den Menschen Demokratie anstatt einer Republik an die Backe zu labern und anschließend den Meinungsbildungs-Prozeß zu kontrollieren und damit die Deutungshoheit (via GEZ und Mainstream-Medien) zu bestimmen, dekradiert das Staatssystem zu etwas, was nichts mit der Idee jener zu tun hatte, denen wir große Anteile verdanken (Jefferson und Co lassen grüßen). Die Matrix ist sogar noch dichter: So kommt es, dass der Staat ein Potsdammer Klimainstitute gründet, der die wissenschaftlichen Grundlagen für seine (bzw. der Grüppchen da oben) Agenda liefert, die man dann anschließend mit solchen Diskussionen a la „Markus Lanz Sendung“ in jene Richtung lenkt, bei der sich die eigenen Bürger versklaven und noch meine dass richtige zu tun — Glückseligkeit und Erhabenheit eingeschlossen.

  16. Ach ja, ich kann den Lanz nicht mehr sehen. Der ist so schmierig das es nur einen ekeln kann .
    Hab die letzte diskusion mit Dirk Müller gesehen wo Mr. Dax von den Gasvorkommen vor Griechenland berichtete .
    Das war einfach nur so zum kotzen …ich bewunder da Dirk Müller das er da so cool geblieben ist .

    • hihi…ich bin vor jahren mal in köln auf der straße von seinem reporterteam angequatscht worden…es ging um glaubwürdigkeit von politikern, euro, h. kohl etc. …ich entgegnete nur: „hat keinen sinn mich zu fragen, was ich ihnen dazu zu sagen habe, dürfen sie sowieso nicht senden!“ …bei ausgeschalteter kamera gab’s dann ein kleines quätschgen 🙂

  17. Ich hab die Sendung nicht gesehen , hab aber dein Artikel gelesen . Erst war ich am überlegen ob ich die Aufzeichnung mir ansehen soll . Jetzt muß man ja kein Hellseher sein wie sowas immer endet . Wie ich mich kenne rutsche ich dann wieder nervös hin und her und das tue ich mir nicht an .

    Aber danke Alex für dein Kommentar zur Sendung !

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