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Von Katja Triebel http://legalwaffenbesitzer.wordpress.com

Am 12. April 2014 zeigte Galileo den Beitrag “Waffenwahn in Texas“.

In Deutschland heißt es nach Amokläufen immer: Waffengesetze verschärfen. Ganz anders in den USA, hier ist aufrüsten angesagt. Ein Pistolen-Pfarrer, Robotergewehre, die sich ihr Ziel selbständig suchen und Waffenkurse für Kinder – ein Land im Ausnahmezustand. Galileo schickt Reporter Cornel Bunz auf Entdeckungsreise nach Texas.

Anfangs wird ein Pistolen Pfarrer gezeigt, dessen Lieblingswaffe ein Dirty Harry Revolver ist, der Schießkurse anbietet, Notwehrkurse abhält, bewaffnet durch die Gegend läuft – auch in der Kirche – und seiner 5-jährigen Tochter das Schießen beigebracht hat. Er kann auch das Töten eines Angreifers in Notwehr mit der christlichen Lehre vereinen. Das sei Gottes Wille.

Unterschied zwischen Kalifornien und Texas

Dann wird Kalifornien mit Texas verglichen. Während in Kalifornien ein strenges Waffenrecht herrscht mit Registrierung einer jeden Waffen, dem Verbot von Privatverkäufen und dem Verbot von automatischen Sturmgewehren (ähnlich wie in Deutschland), herrscht in Texas ein sehr liberales Waffenrecht. Dort benötigt man lediglich eine Lizenz, wenn man eine Kurzwaffe in der Öffentlichkeit tragen möchte.

Jetzt würde jeder denken, dass es in Texas Mord- und Totschlag gibt und in Kalifornien Friede, Freude, Eierkuchen. Doch dem ist nicht so: In Kalifornien werden mehr Menschen ermordet als in Texas und auch mehr mit SchusswaffenHier die Daten des FBI aus dem Jahr 2012 und die Background Checks pro Staat.

Texas:

  • 4,4 Morde pro 100.000 Einwohner
  • 1.144 Mordopfer auf 26,059,203 Einwohner
  • davon 745 mit Schusswaffen, d.h 65%
  • 5.261 Background Checks per 100,000 Einwohner

Kalifornien:

  • 5,5 Morde pro 100.000 Einwohner
  • 1,884 Mordopfer auf 38,041,430 Einwohner
  • davon 1,304 mit Schusswaffen, d.h. 69%
  • 2.842 Background Checks per 100,000 Einwohner

Anhand der Background Checks (Zuverlässigkeitsprüfung) könnte man davon ausgehen, dass in Texas fast doppelt so viele legale Waffenbesitzer leben wie in Kalifornien. Da jedoch für jede Waffe und nicht für jeden Waffenbesitzer ein Check durchgeführt wird, sind eventuell die Daten einer staatlichen Umfrage mit 36% legalen Waffenbesitzer in Texas und 21% in Kalifornien zutreffender. Beide Daten weisen darauf hin, dass sich in Texas mindestens 1,5 fach so viele legale Waffenbesitzer befinden wie in Kalifornien.

Ein weiterer Unterschied zwischen Kalifornien und Texas ist die Verteilung von Land- und Stadtbevölkerung. Während in Kalifornien 98% der Einwohner in großen Städten wohnen, sind dies nur 91% in Texas. 98% der kalifornischen Morde finden in Großstädten statt, 88% in texanischen Großstädten.

Schusswaffenkriminalität ist laut vieler Studien ein urbanes (städtisches) Phänomen, das vermutlich in Zusammenhang mit sozialer Ausgrenzung, Gangs und Drogenhandel steht, sowie der Verfügbarkeit von illegalen Waffen.

Restriktive Waffengesetze haben nur eine Auswirkung: Sie verhindern den legalen Besitz für gesetzestreue Bürger, jedoch nicht den illegalen Besitz für Verbrecher.

 

Die Mär der 30.000 jährlichen Schusswaffenopfer

Zu den 30.000 Schusswaffentoten zählen fast 20.000 Selbstmorde, bei denen das Tatmittel zweitrangig ist.

Ein Selbstmord wird nicht durch restriktive Waffengesetze verhindert. Hat der Selbstmörder keine Waffe, dann nimmt er einen Strick oder stürzt sich vor einen Zug. So ist die Selbstmordrate in den USA identisch mit der in England bei ca. 12 pro 100.000 Einwohner, obwohl in England seit 1996 alle halbautomatischen Waffen verboten sind, d.h. auch Pistolen und Revolver.

Zu diesem Ergebnis kommt auch Dr. Christian Westphal in seiner Doktorarbeit:

Verlaufsdaten aus Österreich von 1982 bis 2011 zeigen zwar, dass mit mehr Schusswaffenlizenzen mehr Schusswaffensuizide einhergehen, aber die Gesamtzahl der Suizide steigt nicht an. Es lässt sich also aus den von mir untersuchten Daten im selben Zeitraum kein Zusammenhang zwischen der Schusswaffenverbreitung und der Zahl aller Suizide messen.

Schaut man sich die FBI Statistik richtig an, bleiben in einem Land mit geschätzen 300 Millionen Waffen und amtlichen 313.914.040 Einwohnern 8,855 Schusswaffenmorde, von denen 409 gerechtfertigt von der Polizei im Dienst verübt wurden und 258 gerechtfertigt von privaten Waffenbesitzern in Notwehr. Das heißt von den o.g. 30.000 Opfern bleiben 8188 Opfer übrig. Von diesen sind 900 Opfer in Bandenkriegen und 1300 Opfer von Gewaltverbrechen, bei 3400 Opfern ist das Motiv nicht bekannt.

Bekannt ist jedoch, dass auch in den USA über 90% der Mörder eine lange kriminelle Historie mit Gewalt hinter sich haben. Mehr als 20% haben zum Tatzeitpunkt sogar eine “einstweilige Verfügung”, sich dem Opfer nicht zu nähern. Diese Menschen bekommen auch in den USA keine legalen Waffen. Die Frage bleibt, wie sie illegal an Waffen heran kommen.

 

Waffen und Kinder: Waffenwahn?

Reporter Cornel Bunz interviewt Mütter, die selber schießen und ihren 3-12 jährigen Kindern das Schießen beibringen. Auf die Frage, ob das nicht ein bißchen früh sei, antwortet ein Mutter: “Nein, Vorsicht ist besser als Nachsicht.” Die Tochter vom “Pistolen Pfarrer” stößt ins gleiche Horn. “Ich will niemanden verletzen”, sagt sie, “aber wenn jemand mich oder meine Familie angreift, dann muss ich handeln.”

In den USA gibt es viele ungeschützte Orte und auch viele Verbrecher mit Schusswaffen. Der Kriminologe Gary Kleck geht von 500.000 bis  2.500.000 Fällen pro Jahr in den USA aus, in denen Waffen zur Selbstverteidigung benutzt werden. Meist reicht schon das Zeigen der Waffe. In 80% der Konflikte fällt kein einziger Schuss.

Aber Kinder? Auch Kinder befinden sich in den USA öfters durch einen bewaffneten Einbruch in Gefahr und verteidigen sich, ihre Geschwister oder Mütter mit eben diesen Waffen. Wer es nicht glaubt, möge hier als Beispiel drei Geschichten lesen: When Kids and Guns Mix

Kinder sind neugierig. Laut einer US-Studie von 2006 wussten 39% der Kinder, wo die Waffen der Eltern aufbewahrt werden und 22% haben sogar damit rumgespielt.

Sich ausschließlich auf Strategien zu verlassen, die natürliche Neugier eines Kindes zu verringen, indem man Kindern erzählt, dass Waffen gefährlich seien, oder die Annahme, ein Kind sei stets gehorsam und würde ein gefundene Waffe niemals berühren, sind völlig ineffektiv, sagte Matthew Miller, stellvertretender Direktor des Harvard Injury Control-Forschungszentrum und Co-Autor der Studie.

Ist es da nicht besser, Kinder mit auf den Schießstand zu nehmen und ihnen unter Aufsicht zu zeigen, wie man mit einer Waffe umgeht? Wir zeigen unseren Kindern doch auch, wie gefährlich Feuer wird, wenn man es unsachgemäß verwendet.

If you see a gun: STOP! Don't Touch. Leave the Area. Tell an Adult.Eddie Eagle Sticker

Wenn Kinder lernen, mit Waffen sachgemäß umzugehen und ihre Neugier auf dem Schießstand befriedigt wird, dann funktioniert auch das “ Eddie Eagle GunSafe® Program, mit dem die NRA seit 1988 über 25 Millionen Grundschulkinder aufklärt:

Wenn du eine Waffe siehst:
STOP!
Nicht anfassen.
Verlass den Ort.
Erzähle es einem Erwachsenen.

Das funktioniert natürlich nicht, wenn das Kind zum allerersten Mal durch einen Fund den Umgang erhält. Das ist das gleiche wie beim Feuer. Wer mit Eltern zündeln durfte, ein Lagerfeuer überwachen durfte, der wird einen kleinen Brand melden. Wer nie in die Nähe von offenem Feuer gelangte, wird fasziniert vor dem Brand stehen, Stöckchen rein werfen und es beobachten.

Die gleiche Einstellung habe ich auf dieser Seite gefunden: Disarming Kids’ Curiosity

Kathy Jackson beschreibt sehr anschaulich, wie sie es in ihrer Familie machte und wie ihre erweiterte Eddie’s Eagle Regel tatsächlich funktionierte.

Als unsere Kinder zu jung zum Sprechen waren, verstauten mein Mann und ich einfach die Waffen an einem sicheren Ort, wo sie auch heute noch verwahrt werden. Aber als die Kinder alt genug waren, Fragen zu stellen, Dinge zu erforschen und zu ergründen, realisierten wir, dass wir eine weitere Sicherheitsschranke benötigen zwischen unseren Kindern und unseren Schusswaffen. Daher begannen wir unseren Kindern zu erklären, wie man sicher mit Schusswaffen umgeht.

… Früher oder später wird jedes Kind fragen, ob es auch mal laden und abfeuern darf.

…Bevor man zum Schießstand geht, sollten die Kinder eine Ahnung bekommen, was sie dort erwartet. Sie sollten die Schusswaffenregeln für Kinder kennen und die Vier Kardinal-Regeln zur Sicherheit. Sie müssen auch wissen, dass das Tragen der Schutzbekleidung (Gehörschutz, Schutzbrille) und das Einhalten der Regen nicht verhandelbar ist, wenn man das Privileg erhält, mit einer echten Waffe schießen zu dürfen.

Die vier Kardinal-Regeln

  1. Jede Waffe ist jederzeit geladen.
  2. Ziele niemals auf etwas, dass du nicht zerstören willst.
  3. Der Finger bleibt solange weg vom Abzug bis das Ziel erfasst ist und du wirklich abdrücken willst.
  4. Vergewisser dich, was sich hinter deinem Ziel befindet..

Diese vier Regeln gelten für jeden, nicht nur für Kinder, immer und überall. Sogar, wenn man sich zu 100% sicher ist, dass man die Waffe selber entladen hat, ist die Überprüfung des Ladezustands das erste, wenn man eine abgelegte Schusswaffe in die Hand nimmt.

Sollen nun Kinder ungehindert an Waffen kommen?

Ich denke das kommt auf das Wohnumfeld an. Wir in Deutschland leben meist an Orten, wo die Gefahr, dass unser jugendliches Kind mit einer Waffe Selbstmord verübt, größer ist als dass es sich damit gegen wilde Tiere oder Verbrecher verteidigen müsste. Ich würde daher nie, auch wenn es erlaubt wäre, Waffen und Munition für Kinder zugänglich verwahren.

Und so sehen es auch viele US-Amerikaner, die ähnlich wohnen, wie z.B. Carrie Lightfoot, die aus ihrem Hobby ein Geschäft machte und sich speziell um die Bedürfnisse amerikanischer Waffenbesitzerinnen kümmert. Guns & Your Children ist eines ihrer Themen.

Eventuell ist die sichere Aufbewahrung in der Pampas, wo der nächste Nachbar 3 Kilometer weit entfernt ist, ganz anders zu betrachten. Oder in Detroit, wo die Mordrate bei 36 pro 100.000 Einwohner lag und sich die Polizei länger als eine halbe Stunde Zeit ließ, bevor sie am Ort eines Verbrechens eintraf. “Wenn Sekunden zählen, ist die Polizei Minuten weit weg“, ist nicht umsonst ein geflügelter Spruch in den USA. Ich maße es mir nicht an, zu bestimmen, was das Beste für einen anderen ist. Ich möchte nur, dass jeder Waffenbesitzer die Sicherheitsregeln einhält, sich der Gefahr bewusst ist und das Risiko richtig einschätzen lernt. Dazu ist Aufklärung besser als jedes Verbot. Man denke an das Beispiel mit dem Feuer.

Der restliche Beitrag des Galileo Film: kurz und knapp

Die Gefahr durch die angeblich fehlenden Background Checks auf Gun Shows werde ich später einmal thematisieren.

Eine krass gefährliche Smart Rifle, die aus jedem Anfänger einen Scharfschützen macht?

20.000 Euro kostet dieses Gewehr, ähnlich viel wird ein gekaufter Attentäter kosten, der unregistriert ohne GPS auch schwerer nachverfolgt werden kann. Zudem bewegen sich i.d.R. menschliche Ziele und stehen nicht starr rum wie im Test. Und die meisten Morde passieren eh in einem Umfeld von Küchengröße. Das Gewehr ist eher eine tolle Innovation für die Wildregulierung in weitläufigen Naturparks, ein “must have” für alle reichen Dödels, die immer das neueste haben wollen und sicher für einige Sniper-Einheiten in Behörden interessant. Ich glaube aber nicht, dass damit die Opfer von Attentaten steigen werden. Da gibt es günstigere und effektivere Mittel, wie z.B. Feuer und Benzin auf engem Raum.

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14 comments

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Chris 21. April 2014 at 17:57

Waffen sind in Deutschland doch schon freiverkäuflich. Jeder kann sich nen Messerblock kaufen, jeder kann sich nen Golfschläger kaufen.

Komisch dass es keine Golfschläger Amokläufe gibt.

99% der Menschen sind vernünftig. Dein Nachbar wird dich nicht von heut auf morgen mit nem Golfschläger kaputt hauen.

Legalisiert alle Schusswaffen. Wenn jeder ne Knarre trägt dann haben die Psychos schiss Gewaltverbrechen zu begehen. Waffen sind doch schon legal, die Psychos können auch mit nem Golfschläger Amok laufen. Welcher Dummkopf will jetzt Golfschläger verbieten?

Als Schlusspunkt, Du, Ich, dein bester Kumpel ist normal im Kopf. Wenn wir eine Schusswaffe tragen ist das gut. Die weniger als 1% Psychos scheissen sich in die Hose wenn sie über einen Amok lauf nachdenken.

Ich befürworte eine Gesellschaft in der jeder vernünftige eine Pistole hat. Wer jeden normalen Menschen nicht eine Pistole zu traut der sollte Küchenmesser verbieten. Mit einem Küchenmesser kann ich auch jemanden verletzen. Das Küchenmesser muss ich nicht durchladen oder entsichern, ich kann gleich zustechen.

Da aber 99% der Menschen normal im Kopf sind gibt es nicht jeden Tag Küchenmesser-Stechereien. Deshalb wird es auch bei Frei-Verkäuflichen Schusswaffen nicht jeden Tag Schießereien geben.

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H0L0gr4mm 18. April 2014 at 12:15

Also ich sage ja immer, Waffen brauchen den richtigen Umgang und die richtige Schulung. Einfach nur Waffen für jeden im “Supermarkt um die Ecke” freizugeben, halte ich da für falsch.

Erst muss man wissen wie man mit so nem Ding umgeht, dann kann man die Waffen freigeben.

Amerika ist damit großgeworden, Deutschland nicht, hier ist der Umgang mit Waffen noch Ungewohnt. Das wäre wie wenn man in nem Land die kein Strom haben und nur mal düster davon gehört haben, jetzt großzügig komplett eingerichtete Haushalte mit Strom gibt, ohne den Leuten dort zu erklären das Strom mitunter gefährlich sein kann.

Ich selber denke nicht, das Waffen ein Land sicherer machen, aber auch nicht unsicherer. Es kommt mehr auf die Leute an wie sie sind.

Und wegen Waffen und Kindern: Also es gibt die Leute die selbst denken können und mit keiner Waffe einfach mal so aus Spas auf andere ziehlen, und welche die das nicht können. Als ich mal klein war, hatte ich mir ne Armbrust gebaut gehabt. Die war zwar nicht stark, aber konnte schon schaden anrichten (Glasscheibe kaputtmachen, loch in die Dose, sowas halt). Nen Kumpel von mir der ist damit herumgefuchtelt, als die geladen war. Der Schuss hatt sich dann auch irgendwann gelöst, was den ziemlich erschrocken hatte. Ich selbst binn damit immer sehr vorsichtig umgegangen, obwohl mir niemand erklärt hatte.

Also, es ist IMMER wichtig, das wenn man sowas freigiebt, die Leute vorher aufzuklären, wie man mit sowas umgeht.

Und um nochmal auf die Sicherheit einzugehen: Ich höre ja immer wieder, dass Waffen jemanden vor Verbrechern schützen. Das mag bedingt auch stimmen, aber im Prinzip sind dann die Leute die jetzt mit Messern rummlaufen in D, dann die die mit Pistolen herummlaufen. Der Familienvater, der jetzt regelmäßig im Schützenverein auf Pappscheiben schiest, hatt nicht die gleiche Vorraussettzungen, wie der Verbrecher, der die Waffe richtig benutzt.

Treffen kann der Vater mit sicherheit besser, aber ob er auch abdrückt, wenns so weit ist, das ist wieder ne andere sache. Der Verbrecher wohl wird eher bereit sein abzudrücken. Dafür schreckt eine Waffe aber auch gut ab, vorallem wenn der Gegenüber merkt an der Haltung u.s.w, dass man damit umgehen kann und mit sicherheit ist die Wirkung eines Warnschusses auch nicht zu verachten.

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Orendel 18. April 2014 at 8:51

Ich persönlich mag keine Gesellschaft, welche bewaffnet ist. Auch die Ausgabe von Waffen an jeden Depp, nur weil er einen Schein, einen Beruf, oder einen Verein hat, lehne ich ab. Da nehme ich mir die Freiheit zu sagen, der 08/15 Mongo ist zu dumm zum Reflektieren, deshalb braucht er auch keine Knarre.

Allerdings, wenn ich mir die Vorgänge genauer betrachte, mag ich noch weniger eine Gesellschaft, welche der Tyrannis wehrlos ausgeliefert ist. Wir werden in der kommenden freieren Gesellschaft nicht um Milizen vor Ort herumkommen. Freie Frauen und Männer, welche einen Mindesstandart für die Gemeinschaft erfüllen. Guten Leumund, eine Familie, einen guten treuen Charakter, aktives Einbringen in die Gemeinschaft vor Ort etc., werden in verpflichtet, diese Gemeinschaft dann auch zu schützen. In der Not auf bewaffnet.

Das ist eine Republik Freunde.

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Orendel 18. April 2014 at 8:53

Ups. 😀

Ohne “in” am Ende und nicht “auf” sondern “dann auch”. 😀

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Mole 17. April 2014 at 23:46

Da möchte ich Toxi noch zustimmen, um dieses vertrauen geht es bei kindern. ein sehr schönes beispiel.

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Mole 17. April 2014 at 23:41

Ok, … also, … das video ist grauenvoll. es gibt definitiv us amerikaner, jung und alt, die gewissenhaft mit waffen umgehen können, aber dieser gezeigte müll ist ja nur noch krank. der tolle reporter, der sich beim schiessen nach hinten lehnt, leute die am händy daddeln und in der anderen hand mit der knarre wedeln. 3 jährige kinder auf dem schiessplatz, die ihre gefühle noch nicht mal in worte fassen können. ABSOLUTER FUCK OFF BULL SHIT.
jeder der bei der bundeswehr wahr wird wohl wissen was ich meine. wenn man in den usa im wald spazieren geht muß man ja angst haben das man von querschlägern getroffen wird, wenn dort überall leute in der gegend rumballern. “Schau mal schatz, hir hängen ganz viele rote scheiben, ist aber ne tolle aussicht”
diese 4. kardinalsregeln, … hmm hab ich noch nix von gehöhrt (bin aber auch kein Sportschütze) und klingt auch etwas krank, es sei denn man geht davon aus das ausschließlich auf NICHT lebendige ziele geschossen wird. auf einem schießplatz gelten andere, wichtigere regeln, für die allgemeine sicherheit. das lernt man bei der bundeswehr auf jeden fall ganz gut. der respekt for waffen und grundlegende regeln sind wohl das wichtigste. ganz besonders bei kindern.
ich bin auch dafür das es für sportschützen leichter oder günstiger wird ihr hobby auszuüben aber eine gewisse “hürde” muß da schon vorhanden sein. wenn ich bedenke wie viele verschiedene völker und religionen hier in deutschland beheimatet sind wäre es glaube ich nicht so gut wenn hier jeder, wie in den usa frei waffen kaufen könnte. dann käme es auch hier zu mehr gewalt, da gewisse gruppen keinen skrupel haben eine waffe auch zu benutzen.
Ich möchte auch gerne einem schutzenverein beitreten, aber nur um auf scheiben zu schießen. große waffen, kleine waffen, mal auf kurze distanz, mal auf lange, vielleicht gibt es ja auch schießplätze mit sich bewegenden zielen (weiß ich nicht) in deutschland. spaß macht es mir auf jeden fall. aber wenn ich da an gewisse personen aus meinem umfeld denke … ???
verteidigen ist ja gut aber besser wäre es wenn man die garnicht braucht.

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Toxi1965 17. April 2014 at 22:37

Mein Vater hatte mir ein Luftgewehr mit 13 Jahren zum Geburtstag geschenkt . Wir haben uns ausführlich über die Sicherheit mit dem umgang der Waffe unterhalten.
Ich wußte was ich durfte und was gefährlich war.
Aber eins war ganz besonders wichtig , das war das Vertrauen was mir mein Vater entgegen brachte . Dieses zu entäuschen war ein unerträglicher Gedanke für mich.

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EuroTanic 17. April 2014 at 15:45

Dass ein Staat den Bürger mit Gewalt (Gesetze, Gerichte, Polizeit, Strafen, Gebühren, Steuern) davon abhalten muss eine Waffe zu besitzen zeigt doch einfach, dass er Unrecht hat/tut. Von einer schlechten Sache muss man normale Menschen nicht mit Gewalt abhalten. Schlechte Menschen kann man auch mit Gewalt nicht davon abhalten. Ergo sind Waffengesetze nur zum Wohle des Staates und der Gewalt.

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YTP 17. April 2014 at 13:29

Das Problem an dem 2. Verfassungszusatz ist, dass jemand (der Staat) darüber entscheiden soll, der jedoch kein Interesse an bewaffenten und unabhängigen Bürgern hat. Das ist in etwa so als müsste man einen Einbrecher um Erlaubnis fragen, sich einen Alarmanalge installieren zu dürfen. Also läuft das auf einen ständigen Kampf um das Recht auf Waffenbesitz, zwischen Bürgern und Bürokraten hinaus. Und ich kann verstehen, wenn manche Bürger keine Lust darauf haben und endlich ihre Ruhe wollen (Stichwort PRG…aber das ist jezt ein andere Thema)

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abgelehnt83 17. April 2014 at 22:18

Und in der supitollen Privatrechtsgesellschaft, in der dann die Versicherungen alles abklären – welche natürlich auch NÜÜÜMALS von den alten Eliten verseucht/infiltriert/gegründet wurden -, können die dann nicht den (einfachen) Leuten – z.B. im Kleingedruckten – verbieten eine Waffe zu tragen?? Und zwar aus fadenscheinigen Gründen (“Waffenbesitzer sind Risikogruppen”) oder am besten: Nicht verbieten, sondern supibillige Tarife für Nichtwaffenbesitzer und dann parallel dazu Privatbullen installieren, auf die man sich dann verlassen soll und wird (welche allerdings mit den Privatversicherungen zusammenarbeiten) Unmöglich? Wiiiesooou? Joah, man könnte doch auch aus dem System BRD aussteigen “und woanders hin, wenn es dir hier nicht passt”^^ Wer nicht die wahren Übel der Menschheit erkennt und gewisse Realitäten, der flüchtet sich halte in die nächste Utopie, die dann keine ist oder wäre

Die Diktatoren der Welt wissen, wie man die Leute bekommt! Egal ob über einen Staat oder über irgendwelche “freiwilligen” de-facto-Organe einer PRG

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YTP 17. April 2014 at 23:57

Erstens habe ich nicht gesagt, dass ich von einer PRG vollkommen überzeugt bin, da ich noch viele Frage dazu habe. Zum beispiel könnten die Eliten der anderen Länder die Grundstücke der Bürger einer PRG langsam aufkaufen, die Verträge der Sichterheitsfirmen kündigen und sie so immer verkleiner. Es gäbe noch andere Fragen die ich dazu habe. Aber um zu deinem Argument zurück zukommen, habe ich nie behauptet, dass es in einer PRG keine bösartigen Menschen gibt, die die anderen schädigen wollen, jedoch habe ich keinGewaltmonopol, dass mich entwaffnen möchte und ich dadurch gezwungen bin immer für meine (verbleibenden) Rechte unentwegt zu kämpfen. Jedoch kann ich nicht wirklich verstehen, warum eine Versicherung ein Interesse darin hat die Leute zu entwaffenen, da bewaffnete Bürger Kriminalität reduzieren, was die Kosten reduziert. Und wenn mir eine Versicherung verbietet Waffen zu tragen, dann wechsle ich zu einer anderen. Den Staat kann ich jedoch leider nicht so einfach wechseln. Einem Gewoltmonopol wie etwa in den USA sind Skandale durch ausufernde Polizeigewalt recht egal, was einem Sicherheitsunternehmen nicht egal wäre. Wie gesagt, ich bin auch nicht von einer PRG restlos überzeugt.

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Andreas 17. April 2014 at 9:22

“Die Propaganda gegen den Privatbesitz von Waffen”

https://www.youtube.com/watch?v=rWKOS-UHkNo

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Freier Bürger 17. April 2014 at 8:49

Unsere Medien und unsere etablierte in der Regel linksgrüne Politschickerie hasst eben alle Waffen. Und Undifferenziertheit ist ein Standardmerkmal bei solchen “Reportagen”. Ich tue mir das schon lange nicht mehr an, ich bekomme beim zusehen Magenkrämpfe aufgrund der verzerrten Wahrheiten dort bzw. der glatten Lügen. Beim Thema Waffenbesitz haben eh die meisten Medienschaffenden Schaum vorm Mund und gehen ab wie ein Zäpfchen wenn es darum geht die US-Amerikaner als schießwütige Waffennarren darzustellen während wir “aufgeklärten” (wohl eher dummstolzen!) Europäer dagegen ja so “Fortschrittlich” in Bezug auf Waffen seien. Wie bescheurt muss man eigentlich sein!? Wir sind stolz darauf unbewaffnet, wehrlos, der Willkür staatlicher Waffenträger und obendrein noch völlig kontrollierbar zu sein, hier fällt mir der Satz von den “glücklichen Sklaven” ein! Ekelhaft diese Art von “Berichterstattung”, interessant übrigens in dem Zusammenhang das vor einigen Jahren doch herauskam das tatsächlich die menschliche Sirene der Grünen, seine Borniertheit Claudia Roth doch tatsächlich eine Waffe besessen hat, freilich zum Selbstschutz! Höchstinteressant wie ich finde…..

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Ahnentreue 18. April 2014 at 15:53

Na sowas

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