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Alexander Benesch

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Unter dem Motto „Rüsten für den Frieden“ beschloss die kommunistische Partei Chinas vergangenen Monat beim Volkskongress in Peking eine Erhöhung der Militärausgaben auf bis zu rund 200 Milliarden Dollar. Dies ist zwar mehr als Deutschland, Großbritannien und Frankreich zusammen, scheint aber auf den ersten Blick immer noch weit abgeschlagen von den gigantischen 600 Milliarden, die die Amerikaner Ausgeben. Die Zahlen sind jedoch trügerisch: Amerika kauft zu Luxuspreisen, verprasst Unsummen wie beim F35 Strike-Fighter-Projekt ohne optimistische Resultate, versteckt Korruptionsgelder in überhöhten Abrechnungen.

China kann zu Billigstpreisen herstellen, stiehlt und kopiert Technik aus aller Welt. Die Militärausgaben sind längst in Wirklichkeit weit über die einer Nation in Friedenszeiten hinaus:

Chinas militärische Entwicklung ist ganz offensichtlich dem gesamten wirtschaftlichen Fortschritt des Landes untergeordnet. Aber es gibt gute Gründe zu glauben, dass sich China auf den Tag vorbereitet, an dem es willens und in der Lage sein wird, seine wirtschaftlichen Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Zwar verkündet Peking ein jährliches Militärbudget, das offiziell etwa zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht, aber unter China-Experten, darunter auch das amerikanische Verteidigungsministerium, ist allgemein bekannt, dass die Verteidigungsausgaben des Landes viel höher sind und etwa dem Dreifachen der offiziellen Zahlen entsprechen. Das ist ein höherer Anteil als in den USA. Aber selbst das ist nicht die ganze Geschichte.

Die Regierung kann nach Belieben und innerhalb kürzester Zeit Ressourcen vom zivilen in den militärischen Bereich verlagern. Zudem handelt es sich bei den Zahlen, die Chinas Militärausgaben beschreiben, um nominale Angaben. Passt man die Ausgaben des Landes der Kaufkraftentwicklung an, so erhöhen sich die Militärausgaben um 80% oder mehr.

 

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