Politik

Peaches Geldof war Okkultistin, nannte Namen der Mütter, die ihre Babies an perversen Rockstar aushändigten

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Foto: Dell Inc. CCA-2.0

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Von Alexander Benesch

Peaches Geldof, die Tochter des reichen Künstlers Bob Geldof, verstarb kürzlich ohne erkennbare Todesursache. Ihre Mutter war einst an einer Drogenüberdosis gestorben, der Ex-Ehemann der Mutter erhängte sich mit einem Gürtel.

Peaches nannte vergangenen Winter auf ihrem Twitter-Account die Namen von zwei Müttern, die ihre Säuglinge dem inzwischen inhaftierten Sänger der Rockband Lost Prophets für Sex zur Verfügung gestellt hatten. Die Presse war wenig überrascht, als vergangenes Jahr Peaches Begeisterung gefunden hatte für die okkulte Gruppe Ordo Templi Orientis (OTO) des berüchtigten Aleister Crowley. In der Vergangenheit schnupperte Peaches auch kurz in die Scientology-Organisation hinein, deren Gründer L. Ron Hubbard mit Crowley bekannt war. Auf Twitter teilte Peaches Fotos von ihren Crowley-Büchern, ermunterte ihre Fans, sich einzulesen. Ein Tattoo von ihr zeigte sogar das Kürzel OTO.

Seltsame Todesfälle, Perversion und Verbindungen zu Geheimgesellschaften sind im Showbusiness nichts Ungewöhnliches. Nach dem angeblichen Erhängen von Schauspieler David Carradine erklärte der Author Craig Heimbichner, dass der Vater von Carradine Mitglied des OTO gewesen sein soll.

Der verstorbene “Sir” James Wilson Vincent Savile, Träger des britischen Rittertitels sowie des Order of the British Empire und des katholischen Gregoriusordens, war ein überaus prominenter DJ und BBC-Fernsehmoderator und gilt nun als einer der größten Kinderschänder aller Zeiten. Die Vorwürfe reichen bis hin zum Missbrauch von jungen, teils schwerkranken Patienten in Kinderkrankenhäusern, in denen Savile als Großspender ein- und ausgehen konnte wie es ihm beliebte.

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Neue Anschuldigungen berühren ein noch heikleres Territorium: Eine Dame erzählte ihrer Therapeutin Valerie Sinason von düsteren okkulten Ritualen in den Kellerräumen des Stoke Mandeville-Krankenhauses im Jahr 1975. Als junges Mädchen will sie Savile erkannt haben unter den Männern in zeremoniellen Roben und Masken, die sie im Schein von Kerzen schlugen und missbrauchten. Eine zweite Frau sprach zu Sinason von einem sehr ähnlichen Szenario fünf Jahre später.

Crowley

Die sogenannte Gegenkultur der 1960er basierte auf dem Schock-Okkultisten Aleister Crowley und dessen abgedrehten mystischen Ideologien und Ritualen. Crowley wurde auf einem Albumcover der Beatles verewigt. Auch Led Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page ist bis heute Anhänger der Crowley-Religion und schwört, die Musik und Texte durch Channeling “geschaut” zu haben. Frank Zappa las Crowleys Werke im Jahr 1968, die Rolling Stones wurden vom Satanisten Kenneth Anger im selben Zeitraum an Crowleys Lehren herangeführt.  Auch die heutigen Musikstars wie Rapper Jay-Z bekennen sich zur Lehre namens “Thelema”.

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Es handelte sich bei der Person Crowley objektiv betrachtet um einen armseligen, narzisstischen Verlierer, die nie seine schlechte Beziehung zur eigenen Mutter verarbeiten konnte und die die Karriere als Okkultist und “Sex-Magier” mit der reichhaltigen Erbschaft des eigenen Vaters bezahlte. Möglicherweise handelt es sich um einen der abgedrehtesten Schwerkriminellen Britanniens des 20. Jahrhunderts.

Als Guru brachte er seinen weiblichen Anhängerinnen bei, dass beispielsweise Sex mit Tieren diverse mystische Tore öffnen würde. Für ihn war der magische Flimflam wohl mehr oder minder bewusst eine Art und Weise, um seinen Frauenhass auszuleben und stellvertretend für seine Mutter Frauen zu erniedrigen. Seine erste Ehefrau landete in einer Irrenanstalt, die zweite drehte auch durch, scharenweise weitere Beziehungen begingen Selbstmord oder endeten drogenabhängig in der Gosse.

Er infizierte sich bei unzähligen Prostituierten mit Syphilis und Gonorrhoe. Hätte es damals AIDS gegeben, er wäre wohl dran krepiert. Das viele Kokain hatte schön Löcher durch seine Nasenhöhlen gefressen und die Heroinsucht zehrte ihn aus als er bereits weit in der Welt herumgekommen war und sich in Italien niedergelassen hatte um dort eine “Schule der Magick” zu führen. In seiner armseligen Kommune streunten Hunde und Katzen, hinterließen ihre Fäkalien überall. Nachdem zuviele Ex-Mitglieder sich an die Behörden gewandt hatten mit gruseligen Aussagen über die Vorkommnisse, ließ Mussolini ihn aus dem Land werfen.

Bis heute verrenken sich intellektuelle Möchtegerns bei dem Versuch, die krankesten Stellen in Crowleys Büchern zu “erklären”. Schreibt der Meister von rituellen Blutopfern mit Tieren und männlichen Menschenkindern, erklären seine heutigen Jünger, dass es sich nur um “symbolhafte Beschreibungen” handle.

Lost Prophets

Die 24-jährige Peaches Geldof nannte Ende November letzten Jahres auf ihrem Twitter Account die Namen von zwei Müttern, denen von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird, ihre Säuglinge dem Rockstar Ian Watkins angeboten zu haben. Die Behörden erklärten, dass Opfer von sexuellem Missbrauch anspruch auf lebenslange Anonymität besitzen. Die Verbeitung von Informationen, die zur Identifizierung führen, stelle ein Verbrechen dar.

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Watkins soll Kinderpornographie besessen und die Vergewaltigung eines einjährigen Mädchens geplant haben. Über einen Anwalt ließ er die Vorwürfe abstreiten. Schließlich bekannte er sich der versuchten Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch schuldig. Desweiteren bekannte er sich drei weiterer Missbrauchsfälle mit Kindern schuldig. Unter den Opfern befand sich ein männlicher Säugling. Der Geheimdienst GCHQ entschlüsselte einen versteckten Dateiordner auf seinem Laptop mit Videos von seinen Taten. Er erhielt 29 Jahre Haft, die beiden Mütter die dem Rockstar hörig schienen erhielten 14 und 17 Jahre.

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6 comments

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Toxi1965 13. April 2014 at 21:33

@Harry

Du hast schon den Artikel gelesen ? Es geht darin um Okkultismus und ihre Auslebung bze Verbindungen .

Oder willst du dich jetzt ehrlich am dem Begriff Gegenkultur hoch ziehen ?

Man erkennt schon sehr leicht das du Alex nur einen rein-drücken willst .

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Harry 13. April 2014 at 23:27

Schön dass man es erkennt – er hat da wirklich einen gigantisch blinden Fleck, und seine diesbezüglichen Einsichten wären wohl um einiges interessanter wenn er den nicht hätte.

Sich jahrelang um das Thema Psychologie herum zu drücken, es dann für wichtig zu erklären und dann dieses polnische Gebetbuch in einer Artikelserie anzupreisen ist jedenfalls nicht akzeptabel.
Und die 60er und 70er waren ja nichts Anderes als die Entdeckung der naturwissenschaftlichen Psychologie durch die Normalbevölkerung – Aneignung von Herrschaftswissen..

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Orendel 13. April 2014 at 21:27

Generell gilt es da genauer hinzuschauen. Hier schließt sich übrigends ein Kreis. Während man hierzulande über das okkulte Rußland und die etwas leichtgläubigeren Menschen dort lacht, ist die “Szene” an den Schalthebeln in England und den VSA ebenfalls total okkult versifft. Derweil wird da immer von “Wissenschaft” und “Fortschritt” geschwallert, turnen aber bei tausende Jahre alten Ritualen herum. Das ist global agierend der letzte Dreck.

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Harry 13. April 2014 at 23:38

Ist halt der Ost-Import. § 249 StGB-DDR hat ja auch Eingang in die deutsche Sozialgesetzgebung gefunden.

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Harry 13. April 2014 at 19:20

Zit. AB: “Die sogenannte Gegenkultur der 1960er basierte auf dem Schock-Okkultisten Aleister Crowley und dessen abgedrehten mystischen Ideologien und Ritualen.”

Nein, die sogenannte Gegenkultur der 1960er basierte auf den naturwissenschaftlichen Forschungen von Wilhelm Reich und Timothy Leary – vielleicht mal Learys Doktorarbeit von 1957 lesen.

Manchmal glaube ich, Alex sei doppelt so alt wie er ist und in der DDR aufgewachsen, und hätte sich immer noch nicht von der Meinung gelöst, die 60er und 70er im feindlichen kriegstreiberischen Westen hätten lediglich aus langen Haaren, Jeans und beat-Musik bestanden – und denen, die sich damit ihr Frühstück verdient haben.

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Harry 13. April 2014 at 23:03

“Fritz the Cat” lohnt sich auf jeden Fall.

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