Alexander Benesch

Die Bundesrepublik Deutschland hat ungewöhnlich schwache Verteidigungskräfte zu Beginn des 21. Jahrhunderts. „Umgeben von Freunden“ hieß das Motto und so wurde hemmungslos abgerüstet, verkleinert, aufgelöst. Die Bewaffnung und Ausrüstungen sind entweder veraltet, oder ungenügende Neuentwicklungen, die den Rüstungsunternehmen viel Geld einbringen und den Soldaten Kopfschmerzen bereiten. Eine Auflistung der grottigsten Gegenstände finden sie hier.

Die Landesverteidigung verlässt sich auf Bündnispartner und übergreifende Streitkräfteverbände wie Eurocorps, deren Loyalität bei Brüssel liegt, nicht bei der deutschen Bevölkerung. Laut geltendem EU-Recht können Streitkräfte eines Mitgliedslandes in einem anderen eingesetzt werden um dort „Krisen zu bewältigen“. Rumänische Truppen oder (bei einer EU-Erweiterung) türkische Truppen auf deutschem Boden wären das Rezept für eine Katastrophe und könnten zusätzliche bewaffnete Konflikte schüren. Innerdeutsche Spannungslinien verlaufen entlang von Wohlstandsgrenzen, ethnischen und ideologischen Grenzen. Deutschland hat eine sehr hohe Bevölkerungsdichte von 239 Personen pro Quadratkilometer. In Frankreich liegt der Wert bei nur 96, in Spanien 80. Die Ausweichmöglichkeiten sind eher gering.

Die strategisch begehrten Städte sind Zentren von Politik, Kultur, Kommunikation, Industrie und Verkehr. Der Angreifer versucht prinzipiell, die strategischen und taktischen Vorteile der Stadt zu nutzen und deren Nutzung durch den Feind zu verhindern. Die Kontrolle über bestimmte Städte bieten auch einen psychologischen, propagandistischen Vorteil. Städte zu kontrollieren bedeutet oft, das öffentliche Leben eines großen Einzuggebietes zu kontrollieren.

Foto: Berlin

Ganze Regionen in Deutschland haben städtischen Charakter, wie das Rhein-Main-Gebiet. Städtische Verhältnisse bieten dem Verteidiger viele Möglichkeiten und stellen den Angreifer vor große Herausforderungen. Staaten des Warschauer Pakts hatten in der Vergangenheit einen Schwerpunkt auf Orts- und Häuserkampf gesetzt. Noch heute bilden viele Staaten und Gruppen nach diesen Prinzipien aus. Man ging davon aus, in jedem Konflikt in ausgedehnte Kämpfe in bebautem Gelände verwickelt zu werden.

Bei den Russen war die Geschwindigkeit eines Eroberungsfeldzuges die Priorität. Bietet sich die Möglichkeit, umgeht man bebautes Gelände, kreist es ein und isoliert es. Zeitverlust gilt als schlimmer, als der Verlust von Mensch und Material.
Will man ein bebautes Gebiet aus strategischen Gründen doch einnehmen, anstatt es zu umkreisen und zu isolieren, und schlägt ein schnelle Erstürmung fehl, folgt die zweite Agriffswelle mit speziell zusammen gestellten Truppen. Bebautes Gelände bedeutet Schutz, Versteckmöglichkeiten, begrenzte Beobachtungszonen und kurze Schussfelder, die Bewegung mechanischer Einheiten ist erschwert. Gebäude mit dicken Wänden bieten geschützte Stellungen. Gebäude mit besonderen Beobachtungs- und Wirkmöglichkeiten eignen sich als spezielle Stellungen. Straßensperren sind im bebauten Gelände sehr wirkungsvoll, weil sie schwerer zu umfahren sind. Panzerabwehrlenkwaffen sind wegen dem engen Raum kaum verwendbar.

Einheiten werden sehr oft von beim Orts- und Häuserkampf von ihren Nachbareinheiten abgeschnitten. Mehrere getrennte Gefechte ergeben sich so auf engem Raum. Die stetig verbesserte Luftaufklärung in Echtzeit durch Satelliten oder Drohnen sorgt für eine bessere Koordination als bei urbanen Schlachten der Vergangenheit. Auch Amateure setzen imer häufiger kleine, handelsübliche Videodrohnen ein. Der Verteidiger hat, wenn er Stellungen ausbaut und Straßensperren errichtet, Vorteile gegenüber dem Angreifer, der aus seiner Deckung heraus muss um vorzustoßen. Je langsamer der Angreifer vorankommt, umso stärker kann sich der Verteidiger eingraben. Es sind im städtischen Kampf mehr Soldaten pro Frontabschnitt nötig als bei klassischen Gefechten im offenen Gelände. Einheiten für den Städtekampf brauchen auch wesentlich mehr Munition, Granaten oder Brennstoff für Flammenwerfer.

Foto: Warschau

Gebäude erschweren prinzipiell die Funkverbindungen. Störsender können auf bestimmten Frequenzen Signale aussenden, um dem Feind oder dem Angreifer die Kommunikation zu erschweren. Deshalb ist die gründliche Ausbildung von Soldaten im Häuserkampf so wichtig, weil der Kampf wesentlich komplizierter ist als im offenen Gelände und die Umsetzung der zentral geplanten Schlacht mitten im Gefecht schnelle Entscheidungen von Offizieren im Kampf erfordert. Die Soldaten sind auch höheren Belastungen ausgesetzt. Ein oft unsichtbarer Feind, hohe Verluste und winzige Rückzugs- und Ruheräume wirken sich katastrophal aus. Das Wort dafür ist Rattenkrieg. Die sechste deutsche Armee scheiterte in Stalingrad, obwohl man bereits 90% der Stadt unter Kontrolle hatte. Die deutschen Panzer konnten beispielsweise ihre Rohre nicht einem ausreichend großen Winkel nach oben bewegen, um die russischen Soldaten in hohen Gebäuden zu treffen, die mit ihren Panzerabwehrgewehren steil nach unten feuern konnten.

Ein einzelnes Gebäude, welches die Russen mit allen möglichen Waffen vollstopften, war von entscheidender Bedeutung und wurde schlicht nach dem russischen kommendierenden Offizier „Pawlows Haus“ genannt. Gebäude mit dicken Wänden und wenigen schmalen Fenstern bieten die beste Deckung. Ziegeldächer bieten keinen Schutz. Innenliegende tragende Wände bieten häufig bei älteren Gebäuden guten Schutz. Wer die Eingände, das Treppenhaus und die Etagengänge kontrolliert, kontrolliert ein Gebäude. Verteidiger können den Angreifern ihr Unterfangen so verlustreich gestalten, dass jene sich zurückziehen und das Gebäude umgehen. Künstliche Sperren werden errichtet durch Möbel, Stacheldraht und Minen. Auch wichtig sind Räume, die groß genug sind, um große Waffen nutzen zu können.

In Städten gibt es etwa 15% Freiflächen, darunter Sportflächen, Parkgelände und Ähnliches. Diese eignen sich zum Landen von Hubschraubern und Fallschirmspringern. Ein Angriff auf eine Stadt besteht im Wesentlichen aus drei Phasen: Einschließung des Ziels, Sicherung des Raumes, Säuberung des Geländes. Man schließt den Verteidiger von Nachschub und Verstärkung ab, und rückt dann möglichst schnell vor. Ist die grobe Kontrolle erlangt, unterteilt man das Gebiet in Kompaniezonen und „säubert“ Haus für Haus, Häuserblock nach Häuserblock. Vor dem Angriff in Friedenszeiten gesammelte Informationen über die Bevölkerung und die Stadt, sowie erbeutete Informationen aus den städtischen Zivilbehörden, lassen es zu, die Bürger aufzulisten und einzuteilen je nach deren Fähigkeiten und Gefährlichkeit.

Informationen über nahezu alle Details der Stadt sind von der Zivilverwaltung erhältlich: Lagepläne, Pläne unterirdischer Anlagen und Wege, Listen wichtiger Personen, Informationen über die Stärke und Ausrüstung der Polizei, Informationen über die Bevölkerung, über Zivilschutzanlagen, Wasser, Gas, Benzin, Kraftwerke, Krankenhäuser, Radio/Telefon/Zeitungen, Lebensmittel, Behörden und Baufirmen. Bedeutsame Führungsfiguren werden entweder „umgedreht“ und zur Kooperation gezwungen, oder publikumswirksam eingesperrt, manchmal auch gleich hingerichtet. Improvisierte Haftlager lassen sich schnell errichten in Sporthallen, anderen leeren Gebäuden ausreichender Größe und auch in umzäunten Freiflächen. Die Lagerverwaltung wird sich je nach ihrer Kapazitäten ausladend Zeit lassen, den Status der einzelnen Häftlinge zu prüfen und über deren weiteres Schicksal zu urteilen.

Die Waffen des städtischen Kriegs

  • Nuklearwaffen: Für den Erstschlag kommt in Militärstrategien von Atommächten in Betracht, mit Hilfe von Nuklearraketen strategisch wichtige Städte oder Stadtteile zu bombardieren. Die Schockwirkung eines solchen Angriffs kann jeden Widerstandswillen beim Gegner frühzeitig brechen und einen ausgedehnten Städtekrieg im Zielland vermeiden. Es gibt auch nukleare Fahrzeug- und Kofferbomben die an strategischen Plätzen gezündet werden können.
  • Lenkraketen und spezielle Bunkerbrecher: Ein Fernbeschuss von wichtigen Zielen in einer Stadt ist durch moderner Leitsysteme möglich. Es werden auch gerne zivilie Infrastruktureinrichtungen bombardiert, auch wenn dies nach internationalem Recht verboten ist. Diese Art von Kriegsführung ist ruinös teuer.
  • Kampfflugzeuge und Drohnen: Können Kraftwerke, Industrieanlagen, Luftabwehreinrichtungen, Straßen, Militäreinrichtungen, Flughäfen und alle möglichen weiteren Ziele treffen, um eine Stadt abzuschneiden und für den Angriff durch Bodentruppen zu schwächen. Können auch einen Feuersturm entfachen der eine ganze Stadt niederbrennt und vor dem nicht einmal Schutzbunker unbedingt helfen. Winzige Drohnen mit Sprengladung können per Fernsteuerung in feindliche Stellungen geflogen werden. Winzigste Drohnen in teilweise Insektengröße dienen der Aufklärung.
  • Helikopter: Gepanzert oder ungepanzert, verfügen sie über Raketen und Maschinengewehre, es lassem sich Geschosse aus abgereichertem Uran gegen Panzerungen verschießen. Dadurch werden die beschossenen Gebiete langfristig verseucht.
  • Panzer: Haben es schwer in den engen Räumen, sind leicht Ziel von Panzerabwehrwaffen und verstopfen im beschädigten Zustand Straßen.
  • Geländewagen und Pickups: Schnell und vielfach einsetzbar als Truppentransporter, fahrbare Flugabwehrkanone, und fahrende schwere Maschinengewehrstellung. Die allermeisten solchen Fahrzege sind ungepanzert oder schwach gepanzert und fahren auf Reifen. Schwere gepanzerte Fahrzeuge ersetzen zunehmend ihre ungepanzerten Vorgänger, sind aber um ein Vielfaches teurer.
  • Kampfroboter: Bereift oder mit kleinem Kettenantrieb lassen sich Geräte fernsteuern, teilautonom oder vollautonom einsetzen um menschliche Truppen zu schonen. Laufende Kampfroboter sind in der Entwicklung.
  • Sturmgewehre: Gewöhnliche Kampfentfernung bis 300 Meter.
  • Scharfschützengewehre: Kampfentfernung bis zu 2 Kilometer.
  • Flammenwerfer: Verheerende Wirkung auf 20 bis 50 Meter Reichweite. Man trifft auch Gegener im toten Winkel und über Bande. Wird gerne direkt in Öffnungen von feindlichen Verteidigungsstrukturen geschossen oder hin und herschwingend um verschanzte Soldaten zu töten.
  • Panzerabwehrwaffen: Viele Fahrzeuge widerstehen inzwischen billigen Waffen wie der RPG-7. Direkte Treffer sind aber selbst bei gepanzerten Helikoptern verheerend.
  • IEDs: Improvisierte Sprengsätze wurden in modernen städtischen Schlachtfeldern wie Syrien zu einer der häufigsten Waffen
  • Mörser Minen, Handgranaten, Nebelgranaten
  • Reizgas, Giftgas, biologische Kampfstoffe: Verboten, aber immer eine Gefahr. Lassen sich auch mit einfacheren Mitteln in Kriegssituationen improvisieren.
  • Weißer Phosphor: In Falludschah großzügig eingesetzt, verbrennt lebendes organisches Gewebe
  • Schallwaffen, Mikrowellenwaffen: Schallkanonen wie LRADs eignen sich eher gegen Menschenmassen, bisherige Mikrowellengeräte wie das Active Denial System brauchen 16 Stunden Vorbereitungs- und Aufwärmzeit bis sie eingesetzt werden können. Im Irak sollen stationäre, unauffällige Geräte auf ganze Stadtviertel gerichtet worden sein um Schlaf und andere Körperabläufe zu stören. Bereits in der Desert Storm-Kampagne wurden Mikrowellensysteme gegen Bunkeranlagen getestet. Das Ergebnis waren verwirrte, kampfunfähige Gegner.
  • Thermobarische Waffen: Bestehen aus einem Behälter mit einer brennbaren, meist gesundheitsgefährdenden Substanz, z. B. Ethylenoxid, Propylenoxid oder Decan. Zur Zündung werden zwei Sprengladungen verwendet: Durch die erste Sprengung wird der Brennstoff fein in der Luft verteilt, das Aerosol entsteht. Danach, typischerweise ca. 150 Millisekunden später, wird die Aerosolwolke entzündet. Der Brennstoff kann in Höhlensysteme, Bunker o. ä. eindringen, was diese Waffen auch gegen befestigte Ziele wirkungsvoll macht, gegen die konventionelle Sprengkörper wegen der mangelnden Druckwirkung nur eingeschränkt effektiv sind. Außerdem hält die Druckwirkung wesentlich länger an als bei einem konventionellen Sprengstoff. Darüber hinaus haben Aerosolbomben eine wesentlich stärkere Hitzewirkung als konventionelle Sprengladungen. Das macht diese Bombe effektiver für die Tötung von Menschen und Zerstörung anderer Weichziele wie u. a. ungepanzerte Fahrzeuge. Der Erstickungstod ist eine häufige Folge einer Aerosolbombe. Der Grund liegt aber nicht im Sauerstoffmangel an sich, sondern an Verletzungen der Lunge, einem sogenannten Barotrauma. Die Phase des Unterdrucks bewirkt eine Expansion der Luft in der Lunge, was zu entsprechenden Schäden führen kann.

Widerstandsgruppen

Um einen zumindest theoretischen Rechtsschutz zu genießen, braucht eine Widerstandsgruppe einen verantwortlichen Anführer, muss ihre Waffen und sichtbare Abzeichen offen tragen. Ansonsten gilt man als Saboteur, Spion oder Terrorist. Ein Anschluss an Reste von staatlichen Stellen kann notwendige Legitimation liefern. Widerstandsgruppen können sich untereinander oder mit Resten von staatlichen Einheiten verbinden.

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11 comments

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6e75 28. Oktober 2013 at 17:28

Im Bezug auf den I. Teil, beim Punkt Widerstandsgruppen, wäre es Klasse wenn Du die Kategorisierung, sprich ab wann gilt eine Vereinigung/ Gruppe nach I.R. als Terroristische Vereinigung, bzw. an welchen Merkmalen, kann erkannt werden, was eine Legitime Widerstandsgruppe zu Kriegszeiten ausmacht.

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Killuminati 28. Oktober 2013 at 19:46

@6e75

Wer terrorist oder freiheitskämpfer ist liegt doch immer im Auge des betrachters. Wenn du von der Regierung gehirngewaschen wirst, dann wird für dich jeder zum Terroristen der sich gegen die Regierung auflehnt. Ab wann eine Vereinigung also zur einer terrororganisation wird , haben die jeweiligen Führer zu ent5scheiden denen du nachlaufen wirst .

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beewhyz 28. Oktober 2013 at 21:21

Ist schon objektiv unterscheidbar, ob eine Widerstandsgruppe ein Land / Region aus einer Diktatur in eine auf Rechtsstaatlichkeit basierende Gesellschaft überführen möchte oder selbst nur eine Zwangsherrschaft anstrebt.

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Agent Orange 28. Oktober 2013 at 21:44

In der BRD besteht kein Zwang zur Hirnwaschung, selbst das Auge des Betrachters bleibt trocken. Und wenn die Regierung selber Terrorist ist, lauf ich ihr nicht nach, sondern …… AMOK

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FH 28. Oktober 2013 at 22:31

@beewhyz

„Rechtsstaatlichkeit“, gibt es sowas überhaupt?? 🙂

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Liane 28. Oktober 2013 at 23:59

Ja, der Staat hat immer recht. 😀

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FH 29. Oktober 2013 at 17:31

😀 stimmt auch wieder…
wenigstens kann man noch lachen. finde ich ganz wichtig.

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Liane 30. Oktober 2013 at 1:35

Und just seit heute morgen ist mir gar nicht mehr nach lachen zumute. 🙁
Meine kleine Kitten-Kätzin ‚Mira‘ (13 Wochen alt), die ich für meinen Katerchen ‚Chico‘ (und auch für meinen Freund und mich^^) geholt habe, war aufeinmal total matt und müde. Ist so gar nicht ihre art. Die beiden haben sich schon nach 2 Tagen akzeptiert, gespielt und gekuschelt.

Ja, dann erstmal zur Arbeit gefahren und heute (oh, ist ja schon nach 12 jetzt) am späten Nachmittag war sie immer noch so komisch. Also sofort zum Tierarzt und schwubbs; die kleine hat 40,2 Fieber. Der TA meint, es könnte eine Coronaviren-Infektion sein, welche eine Inkubationszeit von 4 Wochen haben kann und wir sie erst seit 2 Wochen haben. In dem Kittenalter nicht ungewöhnlich, meint (!!!) der!! Naja, also Spritzen mit Antibiotika, und einem fieberhemmenden und immunsystemstärkenden Mittel.

Woher haben wir die Katze? Von einer Tierschutzorg. die sie von einer wild lebenden Katze „gerettet“ haben. Und ich hatte mir immer geschworen, nie Katzen aus solchen Orgs., Heimen usw. zu holen!! Eben genau deswegen; Krankheiten und Verhaltenssörung -.-
Oki, vom Verhalten her ist sie super sozial, lieb, zutraulich und verspielt, aber meine beiden anderen Katzen hatte ich aus wohlwollenden Hobbyzüchtungen geholt, wo sie auch vor Krankheiten gut geschützt waren.

Tja, nun habe ich tierische Angst, dass es FIP sein könnte bzw. (richtigerweise) sich daraus entwickeln kann – muss aber nicht sein, und der TA denkt da auch nicht dran. FIP ist zwar nicht ansteckend für meinen Chico, aber für sie wäre es dennoch tödlich. Aber die Symptome sprechen dennoch dafür. -.-

Am Freitag wird dann erstmal geschaut wie es mit dem Fieber aussieht und ich darf sie beobachten, ob sie inzwischen wieder munter wird.

Blablabla^^ Ist das gerade Off-Topic? 🙁

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Liane 2. November 2013 at 5:50

So falls es wen interessieren sollte.. 😀
(Jetzt habe ich den Scheiß ja schonmal geschrieben)

Also Mira gehts wieder supi. Sie war schon am Tag nach ihrer Behandlung am Dienstag wieder putzmunter. Am Freitag war dann nochmal ihre Nachkontrolle und ihre Körpertemperatur war wieder bei 38 Grad. (Katzen haben etwas höhere Temperaturen als Menschen, bei denen ist erst ab 39 Grad erhöhte Temperatur/Fieber)

Hat nochmal eine Infusion bekommen und ich habe für Mira und Chico „Profender Spot-On“, ein Entwurmungsmittel zum Auftröpfeln auf den Nacken, mitgenommen. Das Zeug baut eine Art Depot im Körper auf, also es wirkt zwischen 2 – 4 Wochen im Körper gegen alle Spül-, Rund-, Band-, und Hakenwürmer und ihrer einzelnen Stadien. Schon in den ersten 24 Stunden sollen schon die ausgewachsenen Würmer abgetötet werden und der Rest der Wirkungszeit sorgt dafür, dass die Larven auch abgetötet werden.

Tja, und siehe da; in ihrem Kot fand ich doch gleich 6 Würmer. 😀

Freu mich, dass es ihr wieder gut geht und nichts schlimmes ist – schon gar nicht FIP.

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Liane 2. November 2013 at 5:57 Reply
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cinc 30. Oktober 2013 at 19:31

Die Haager Landkriegsordnung regelt hier in den Absätzen 1 und 2 das wesentliche:

Art. 1

Die Gesetze, die Rechte und die Pflichten des Krieges gelten nicht nur für das Heer, sondern auch für die Milizen und Freiwilligen-Korps unter folgenden Bedingungen:

1.
dass jemand an ihrer Spitze steht, der für das Verhalten seiner Untergebenen verantwortlich ist,
2.
dass sie ein festes, aus der Ferne erkennbares Abzeichen tragen,
3.
dass sie die Waffen offen führen und
4.
bei ihrer Kriegführung die Kriegsgesetze und -gebräuche beobachten.

In den Staaten, in denen Milizen oder Freiwilligen-Korps das Heer oder einen Bestandteil des Heeres bilden, sind diese unter der Bezeichnung «Heer» einbegriffen,

Art. 2

Die Bevölkerung eines nicht besetzten Gebiets, die beim Herannahen des Feindes aus eigenem Antriebe zu den Waffen greift, um die eindringenden Truppen zu bekämpfen, ohne Zeit gehabt zu haben, sich nach Artikel 1 zu organisieren, wird als Kriegspartei betrachtet, sofern sie die Gesetze und Gebräuche des Krieges beobachtet.

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