GK_Sierra_Security_Contractors_in_Afganistan-640

Von Alexander Benesch

Mythos #3: Söldner sind durchweg totale Profis und immer finstere Typen die machen können was sie wollen

Dieser Mythos hält sich “dank” Blackwater so hartnäckig wie der Islam in der Wüste. Niemand außer linken Sessel-Bolschewisten benutzt den Begriff “Söldner”, stattdessen heißt es “Contractor”, also Vertragsnehmer oder Vertragsarbeiter. Was hat im Vergleich dazu der staatliche Soldat unterschrieben? Genau, auch einen Vertrag. Männer bewerben sich also für Verträge mit einer Laufzeit von 3 Monaten (selten) bis 1 Jahr (die Regel). Die Aufgabengebiete sind verschieden und involvieren nicht pausenlos epische Feuergefechte: Personenschutz, Leute finden, Sachen bewachen usw. Für einen Contract gibt es zwischen 60.000 und über 300.000 $ steuerfrei plus Versicherung und Krankenkasse plus bezahltem Urlaub von bis zu 3 Monaten im Jahr; Neulinge starten meist bei 80.000$. Ka-Ching!

Das mit dem großen Reibach stimmt also; wie sieht es dann mit dem Rest der allgemeinen Vorstellung aus? Letztendlich ist man gezwungen, sich in allen möglichen und unmöglichen Situationen auf diejenigen Figuren verlassen, die der Auftraggeber sonst noch so angeheuert hat. Idiotenquote statt Blutsbrüder, und das in einer lebensgefährlichen Umgebung! Es gibt keine standardisierte Ausbildung wie im Militär, sondern man castet alles von übergewichtigen Ex-Marines, Fobbits (Soldaten die sich nur sicher in der Forward Operating Base aufhielten), Leute die es nicht zu den Spezialeinheiten geschafft haben, unehrenhaft Entlassene und 20-jährige die noch nicht erwachsen sind.

Garantiert einem ein Contract den gleichen unantastbaren Status wie ein Botschafter? Können Kamele fliegen? Es gilt für die Tough Guy Contractors in Katar oder Kuwait bestes Benehmen und strengstes Alkoholverbot. Wer erwischt wird, fliegt. Man muss jederzeit peinlichst darauf achten, beim Überqueren von Grenzen oder anderswo in Dritte Welt-Ländern keine der geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze zu verletzen, um nicht verhaftet zu werden. Eine leere Patronenhülse im Gepäck? Da werden sie die gleiche Reaktion ernten, als hätten sie eine Bazooka über die Grenze schmuggeln wollen. Eine Packung Schmerztabletten die sie auf dem Schwarzmarkt oder woanders sogar legal erstanden haben? Sie gelten nun als internationaler Drogenschmuggler, landen in einem überfüllten Gefängnis mit verstopften Toiletten und verlieren ihre Erlaubnis für Contractor-Arbeit. Sie beleidigen aus Ärger Einheimische oder die Regierung in Katar oder Saudi-Arabien? Ab ins Loch. Ihr Ex-Arbeitgeber findet schnell Ersatz für sie, Abenteurer gibt es genug.

Die einheimischen Gesetze sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind und sie als “Ungläubiger” dürfen sich dann gegen die Scharia-Gerichte in einer anderen Sprache verteidigen. Der für sie zuständige Botschafter ist zu beschäftigt damit, in seinem 20.000 $ Appartment Dinnerparties abzuhalten und private geschäftliche Deals abzuschließen, um mehr für sie zu tun als ihnen einen nutzlosen Besuch abzustatten und ihnen die Nummer eines örtlichen Anwalts zu geben, der ihnen und ihrer Familie sämtliche Ersparnisse abknöpfen wird. Falls sie gefoltert werden, lässt der Botschafter seiner Sekretärin einen Brief “mit starken Formulierungen” diktieren der dann an ihre Haftanstalt gesendet wird. Ihre Firma hält genau 30 Tage lang den Anschein aufrecht, sich um sie zu kümmern, dann darf man sie als “Missing in Action” deklarieren und betrachtet sich nicht länger als zuständig.

Happy Contracting!

Mythos #4: Taktische Ausrüstung und Training ist nichts für Zivilbürger

So stellt sich ein Trottel vor, wie ein bewaffneter Amerikaner auf einen gefährlichen Einbrecher reagiert: Joe Redneck schreckt im Schlaf hoch, greift seinen 44. Magnum-Revolver unter seinem Kopfkissen, rennt in seiner Unterhose ziellos in seinem Haus herum und schießt planlos in die Richtung wo er den Eindringling vermutet und ballert durch die Wand seine Kinder tot. Und so stellt sich ein Trottel vor, wie Joe Redneck hätte reagieren sollen: Das Telefon greifen und den Notruf wählen, sich dann im Schrank verstecken, “Mimimimimi….” winseln und hoffen dass alles gut ausgeht.

Auch gewöhnliche Bürger haben sich den Zeiten angepasst und buchen Kurse für home defense bei professionellen Lehrern, die auch contractors ausbilden.

Die Trennung von Militär und Zivilbürger ist sowieso nichts anderes als schnöde Illusion. Regierungen fahren hier einen unfairen Doppelstandard, man gibt sich selbst carte blanche, schreibt aber den Bürgern alles Mögliche vor. Man zieht eine Trennung zwischen militärisch und zivil, hält sich aber selber im Ernstfall nicht dran. Ehrliche Militärs haben in Büchern zugegeben, dass die Trennung von zivil und militär überholt und naiv ist. Der vermeintliche Schutz, den man als Zivilist “genießt” ist oft eher Vogelfreiheit.

Die Schweizer haben das längst erkannt und ein Milizsystem etabliert, genauso wie die USA ursprünglich per Verfassung und gesundem Menschenverstand ein Milizsystem eingerichtet hatten. Leider verstecken Regierungen hinter der Trennung von militärisch und zivil meist nur unbegründete Verbote für Bürger. Zivilisten sind praktisch immer direkt von Kriegen betroffen. Regierungen zielen auf gegnerische zivile Infrastruktur ab um den gesamten Feind zu lähmen. Regierungen verpflichten auch nach eigenem Gutdünken ihre Zivilbürger in nullkommanichts für einen Kriegdienst: “Hier ist ihre Schaufel und ihr Gewehr! Jetzt marschieren sie und schießen in die Richtung die wir ihnen befehlen!”

Die sog. Staatengemeinschaft, gemeint sind die verschiedenen Regierungen, schreiben eigentlich allen Soldaten bzw. Partisanenkriegern oder sonstigen Kämpfern vor, dass sie sich jederzeit als Soldaten zu erkennen geben müssen. Keine Sau hält sich aber dran. Weltweit führen Männer Doppelleben als gewöhnliche Bürger und Widerstandskämpfer. Man taucht in der generellen Bevölkerung unter. Oft mit Segen von NATO, Russland, al-Kaida oder sonstwem. So entstehen ja gerade die meisten neuen Regierungen.

Regierungen verschmieren, wenn sie es für nötig halten, die fiktive Trennlinie zwischen militärisch und zivil. Da werden Militär, Polizei und Geheimdienste einfach zusammengeworfen und das Trennungsgebot aufgehoben. Soldaten und Spitzel operieren in zivil oder ohne parlamentarische Aufsicht. Zivilisten werden zwangsweise eingezogen und zum Kampf ausgebildet oder für Aufgaben verpflichtet, die zwar kein Schießen beinhalten, aber trotzdem eine militärische Bedeutung haben. Man verhängt das Kriegsrecht wegen einer Misere die man selbst verursacht hat. Der Staat macht was er will und erklärt seine eigenen Handlungen für legal während man seinen Gegnern mit übelsten Konsequenzen droht wegen unerlaubter “Kriegslisten”.

In Mexiko hatten beispielsweise Bürger die Schnauze voll von den grausamen Mafiakartellen und der korrupten Polizei und bildeten Selbstschutzgruppen, die sog. Autodefensas. Die Mitglieder versuchen natürlich, alles an taktischer Ausrüstung zu bekommen was zu beschaffen ist. Payday, bitches!

In den USA sind Bürgermilizen sogar in der Verfassung verankert. Dort dürfen bewaffnete Bürger auch Millionen Verbrechen pro Jahr verhindern. Selbstverständlich wird da der Staat schnell nervös. Viele taktische Gegenstände wie Schalldämpfer und Trainings sind in vielen Ländern verboten.

In den USA ist die Rechtslage völlig chaotisch und von Bundesstaat zu Bundestaat unterschiedlich. Es werden zunehmend Magazine mit einer Kapazität über zehn Schuss verboten, Politiker wollen gar alle halbautomatischen Waffen verbieten und jedwede taktischen Kapazitäten für den Staat beanspruchen.

Der zehn Jahre lang gültige Federal Assault Weapons Ban war Teil des Violent Crime Control and Law Enforcement Act of 1994 und machte den Verkauf bestimmter halbautomatischer Schusswaffen, welche nach Inkrafttreten des Gesetzes hergestellt wurden, zwischen dem 13. September 1994 und dem 13. September 2004 illegal. Modelle wie das Colt AR-15, die TEC-9, Varianten der AK-47 sowie Uzis wurden namentlich aufgeführt; desweiteren wurden generelle taktische Merkmale festgehalten wie u.a. Klappschafte, Teleskopschafte, Pistolengriffe, Bayonetthalterungen und Mündungsfeuerdämpfer.

Die Gründungsväter schufen das Milizsystem auf Basis der Annahme, dass kriegstaugliche Schusswaffen explizit erlaubt sein müssen. Schätzungen besagen, dass zwischen einem und sieben Prozent aller Morde mit Assault Weapons begangen werden. Die vier Millionen Assault Weapons in den USA stellen nur etwa 1.7 Prozent aller Schusswaffen dar.  Von 1985 bis 1989 wurde in der berüchtigten Problemstadt Chicago nur ein einziger Mord mit einem Gewehr begangen welches für ein militärisches Kaliber ausgerichtet war. Von den 17.144 von der Polizei Chicagos beschlagnahmten Schusswaffen waren nur 175 “vom militärischen Typ.” Von den mehr als 4000 im Brennpunkt Los Angeles polizeilich beschlagnahmten Schuswaffen waren nur rund 3% Assault Weapons. Landesweit werden in weniger als vier Prozent aller Morde in den vereinigten Staaten Gewehre verwendet. 47 solcher Studien ergaben zusammengefasst, dass weniger als 2% der für Verbrechen  verwendeten Schusswaffen Assault Weapons gewesen sind.

Mythos #5: Taktische Ausrüstung muss ausgefallen sein oder sei nur Marketing Gag

Der Stiefel-Hersteller MAGNUM verkauft seit Jahrzehnten in fast alle Länder der Welt. Auf der IWA-Messe habe ich erfahren, warum für jede einzelne Region und oft sogar einzelne Länder völlig andere Modelle produziert werden: Die einen Kunden schauen nur auf den Preis, die anderen ist die Lebensdauer der Stiefel am wichtigsten, die anderen wollen schwere Sohlen, die anderen leichte Sohlen, und so weiter und so fort. Ein hurrah auf den Kapitalismus! Im Kommunismus gab es stattdessen “die Stiefel”, ein hundsmiserables Einheitsmodell mit begrenzter Verfügbarkeit.

Magnum bastelte den ersten Stiefel bei dem sogar die Sohle in Crye Multicam war. Dummerweise musste man jede produzierte Charge erst Crye zur Prüfung vorlegen….

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Der größte Verkaufsschlager ist jedoch immer noch das einfache Basismodell:

magnum-regular

Man nimmt das was man kriegen kann. Kriegt man moderne Sachen, hat man gut lachen. Materialversagen kann im realen Leben schnell gefährlich werden, zu Verlust von weiteren wichtigen Gegenständen führen, zu Verletzungen und weiteren Problemen. Eine richtige Einsatzjacke oder Hose z.B. kann einen 10 Jahre und weit länger begleiten und ist in extremen Zeiten extrem viel Wert. Die Verfügbarkeit neuer Sachen ist bei chaotischen Zuständen ein Riesenproblem. Praktisch die gesamte Kleidungsproduktion befindet sich seit langem in Dritte-Welt-Ländern. China kann die Produktion schnell umstellen auf vorwiegend eigene militärische Nutzung und schon stellen die Fabriken keine kik-Discount-Hosen mehr her sondern BDUs für die kommunistische Volksarmee.

helikon-gunfighter

Der Look alleine macht einen bestimmt nicht zum Jack Bauer; in voller Montur beim Ausleihen von 24-Staffeln in der Videothek auf dem Heimweg nicht ausgeraubt zu werden, ist noch keine taktische Leistung.

Es gibt Jacken von Arc’teryx für schlappe 1000 €. Wer’s kauft, hat besser einen dicken Geldbeutel. Manche Gegenstände auf dem Markt erfüllten bereits so wie sie waren, die geforderten taktischen Voraussetzungen. In einem Extrem-Übungs-Kurs von James Yeagers Tactical Response hieß es: Glock-Pistolen funktionierten noch ein bisschen, alles andere funktionierte gar nicht mehr.

Alle Witze über übertriebenes Tactical-Marketing wurden schon gemacht:

GET-SOME11

airsoft

Die meisten Gegenstände werden auf Basis von Kundenwünschen und Kundenfeedback entwickelt.

Go with the times – go tactical!

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16 comments

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des Deppen Spion 24. März 2014 at 14:57

Reichsbürger, hä? Staatsangehörigkeit: Bayern ! :mrgreen:

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Ahnentreue 23. März 2014 at 20:21

Die coolen Amis schon wieder.
Jede Mende Anabole-Steroide im Blut und deshalb kleine Glocken in der Hose, daß kompensieren sie mit einer großen Knarre in der Hand. Immer auf Dauerfeuer für die Patronenhersteller, aber treffen tun sie nichts, außer weiche Ziele. Mit der Kuhjungenart ist es schnell vorbei, wenn Mal Waffengleichheit herrscht – dann sind sie schnell weg.

Die Amis haben die größte Söldnerarmee der Welt – die Bundeswehr.

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asdf 24. März 2014 at 14:24

Bist du zufällig so ein Reichsbürger?

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Ahnentreue 24. März 2014 at 15:35

nein, bist du US-Bürger?

muß man Reichsbürger sein um die Kuhbuben zu beschreiben.

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abgelehnt83 24. März 2014 at 23:10

Er ist Österreichsbürger.
Und als solcher natürlich was besseres als ein “Piefke”

Selbst wenn er national denkt, diese Schmäh gegen den nördlichen Nachbarn kommt da immer durch!

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Ahnentreue 25. März 2014 at 0:41

Der Linke im konservativen Gewand unterstellte einfach Dinge; was anderes kann er nicht bringen. Stellt einfach etwas in den Raum, was gar nicht statt gefunden hat. So sind die Admins hier wenn der Schmäh ausgeht.

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John-Boy 24. März 2014 at 14:55

Ich denke der Neid (und auch die Dummheit) spricht wieder mal aus ihm.

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Ahnentreue 24. März 2014 at 15:39

Der Ami spricht wieder Mal aus dir.

Auf was neidisch sein……. auf deine CIA Karriere?

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Orendel 23. März 2014 at 15:39

Ein Söldner ist ein Söldner, wir sind doch hier nicht in der Behindertenwerkstatt. 😀 Da gibt es die professionellen Kräfte, wie auch die Schläger. Da hat sich seit ein paar tausend Jahren nichts geändert. Wer mit seiner Muttersprache ein Problem hat, der sollte in ein anders Land ziehen. 😀

Das Thema ist interssant, aber zieht halt in Europa nicht. Noch nicht. So ehrlich muß man sein.

Irendwie ist mir das Ganze zu seicht geschrieben, als ob mir ein debiler Sozie verkaufen will, daß der Kinderhort besser für mein Kind ist, als die (Mutter) Familie. 😀

Spannend ist das Thema mit der Milz. Zu diesem Thema gehört ein sachlich und nüchtern geschriebener Artikel her, nicht Geschrubbel wie von einem Punk, warum es in Goße so toll ist.

In jedem Kreis sollten europaweit Milizen aufgestellt werden, da kommt dann nicht jeder rein, sondern eben tugendhafte Mitglieder der jeweiligen Gemeinschaft. Das Gewaltenmonopol muß zwingend weg vom Staat, wieder hin zum Bürger, das betrifft die Polizei, wie auch die Justiz, welche dann vor Ort rekrutiert und gewählt wird.

Natürlich kann man auf übergeordnete Kräfte in der Verteidigung nicht verzichten, Armee, Luftwaffe, Marine, Geheimdienste, diese müßen aber in der Summe immer schwächer sein, als die vom Bürger gestellten Kräfte.

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Guido 23. März 2014 at 17:43

“da kommt dann nicht jeder rein, sondern eben tugendhafte Mitglieder”

Genau darauf kommt es an. Soziopathen wie Freigeist, von deren Sorte es auf recentr eine Menge gibt, würden dann von der Miliz ausgeschlossen und müssen unbedingt von Waffen fern gehalten werden. Um Soziopathen zu erkennen, braucht man kein aufwändiges Screening. Es genügt, die Kommentare zu lesen, welche fast immer manipulativ verschwurbelt sind.

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abgelehnt83 23. März 2014 at 20:27

Mir ist jemand wie Freigeist tausendmal lieber als all die Hohlköpfe die in letzter Zeit vermehrt ihre Ergüsse in die Kommentarsektion schleudern. Dass er anscheinend ein zu großes Maul gegenüber Beneschs Unternehmen und damit Lebenswerk hatte ist zwar ein fettes Minus, aber das meiste was er hier und vor allen Dingen in der Sendung gebracht hat, war nicht völlig aus der Luft gegriffen, für manchen bestimmt zu “right wing”, aber egal, wobei er auch hier und da mal Müll gelabert hat, aber da kann man auch drüber hinwegsehen – als User! Als Verantwortlicher hockt einem da Telemediengesetz, StGB und Political Correctness im Nacken, ist aber wohl nicht die Schuld der Klartexter, wie auch immer, wie es mit den beiden und ob überhaupt weitergeht, ist nicht meine Angelegenheit und es ist ja Beneschs Firma…

Aber jetzt zu deiner Aussage:
Das Gegenteil von Freiheit ist Angst,
das Gegenteil von Angst ist Freiheit.
Ich habe keine Angst vor bewaffneten Freigeistern.
Ich habe auch keine Angst vor “bösen” Büchern.
Ich habe auch keine Angst vorm Kapital, auch wenn ich weiß, dass ich so oder so niemals den Boss spielen würde
Damit will ich nicht irgendwie angeben, nur anzeigen, wie hier die Gesellschaft die Hosen vor sich selbst voll hat

Und “Geschwurbel” ist mein Lieblingswort, immer nur bei den anderen, gell?
Der politische Feind äußert entweder “Parolen”, wenn man nicht “schwurbeln” will oder es sei ja “Geschwurbel”, wenn man etwas ausführen will
Ja SO sieht substantiierte Kritik aus, warum nicht gleich “facepalm” oder “gähn”

lol

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Freheit?? 5. April 2014 at 12:55

Also die einem verfügen über Waffen können und dürfen sich verteidigen, aber die anderen nicht. Wer legt das, wie fest? Empfehlung aktuelles Waffenrecht der BRD.

Es gibt Interessen des Einzelnen, Interessen der Bürger und das Öffentliche Interesse, was nach meinem Kenntnisstand 3 verschiedene Dinge sind.

Aus eigener Erfahrung weiß ich die Polizei sind nicht die schnellsten, müssen erst von der Dringlichkeit überzeugt werden, genug Kapazitäten im Augenblick zur Verfügung haben und der eigene Standort noch umständlich erklärt werden, sowie vorausgesetzt: Telefon/Handy, als auch Handyempfang, was immer noch nicht selbstverständlich ist. Jeder kann das auf eigene Faust recherchieren.

Manchmal ist bei dem „Massenmedien“ zu lesen, bloß keine Schusswaffen, kein Widerstand leisten und dem bösen bewaffneten Verbrecher alle Wertgegenstände überlassen, damit er nicht „provoziert“ wird. Schön und Gut, aber was falls der Gauner sich entschließt Zeugen zu beseitigen oder eine Art Marc Dutroux ist?
http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Dutroux
Wer weiß schon, wie viele „Familiendramen“ echte Familiendramen waren?

Nach meinem Wissen hat in einer Notsituation JEDER das Recht sich mit allen zur verteidigen, was man/frau irgendwie habhaft werden kann. Allerdings dürfen die meisten keine Schusswaffen besitzen, was aus meiner Sicht eine Einschränkung der Rechte ist.

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H0L0gr4mm 23. März 2014 at 15:39

Also wegen der Sache zu freiher Waffenverfügbarkeit: Wenn Waffen einfach nur so frei verkauft werden, ohne das die Leute die richtige Ausbildung dazu haben, dann würden sich die Leute wie “Joe Redneck” verhalten und könnten überhaubtnicht mit einer Waffe umgehen.

Dazu braucht es die passende Ausbildung. Das kann einfach schon sein, das man mit so nem Ding umgehen kann und damit für andere und sich selbst keine Gefahr darstellt (ausser halt für den Einbrecher ;)).

Zusätzlich kommt aber noch hinzu, das beachtet auch wieder niemand, das nicht die Menge der Waffen die in der Zivilbevölkerung verfügbar ist, darüber bestimmt, wieviel Krimminalität es gibt. In den USA sind Waffen verbreiteter als in Deutschland, es gibt dort aber auch mehr Krimminalität. In der Schweiz gibts auch mehr Waffen als in Deutschland, dort gibts aber wehniger Krimminalität (nach offiziellen Statistiken zumindestens).

Auf die Leute kommts an. Und betrachten wir doch mal wie die meisten Leute sind. Die meisten Leute sind ungebildete, narzistische und selbstüberzeugte Menschen. Das ist nicht unbedingt immer zu 100% deren Schuld, aber die meisten scheinen damit ja zufrieden zu sein oder sehen zumidnestens keinen Grund irgendwas daran zu ändern.

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OSINT 23. März 2014 at 14:03 Reply
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desert_tigerstripe 23. März 2014 at 13:39

Das Bild von dem Kampfmops finde ich herrlich.
Leider scheitern viele schon daran simple Gegenstände wie Kompas und Klappspaten oder rationheater richtig zu benutzen. 🙂
Da hilft auch kein Crye, Kitanica, Tyr oder sonst was.

Lustiges Zitat das ich mal beim schiessen gehen gehört hab…

-Ist das Teil von Magpul ?

-Wie Magpul? Wenn ich Plastikschrott an der Kanone haben will dann schraub ich Tubberware drann da weiss ich wenigstens das es was taugt ^^

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