Pedobear-640

Alexander Benesch

Laut Quellen der “Welt” aus Sicherheitskreisen wird dem prominenten SPD-Politiker Sebastian Edathy vorgeworfen, sich bei einer kanadischen Firma sogenannte “Posing”-Videos mit einer Kreditkarte bestellt zu haben. Dies seien Aufnahmen der “Kategorie 2″ bei denen die Genitalien nicht im Vordergrund stehen und bei denen keine sexuellen Handlungen zu sehen sind, sondern nur nackte oder leichtbekleidete Kinder zwischen 8 bis 14 Jahren. Der Besitz ist in Deutschland zwar nicht strafbar, es ist jedoch nichts Ungewöhnliches, dass Behörden den Besitz als Anfangsverdacht dafür betrachten, dass der Besitzer auch härteres, illegales Material besitzen könnte.

Edathy fühlt sich völlig zu unrecht verfolgt, die Behörden betonen wiederum, dass es sich um ein typisches Vorgehen handele. Es waren kanadische Behörden gewesen, die im Zuge ihrer Ermittlungen Informationen ans Ausland weitergeleitet hatten. Über 340 Personen wurden verhaftet, 386 Kinder gerettet. Die Welt schreibt weiter:

Die schlimmsten Filme und ihre Käufer meldeten sie ihren Kollegen in den USA – und dann Interpol. Schließlich waren einschlägige Hinweise auch beim BKA gelandet, was im weiteren Verlauf dann zu dem Verdacht gegen Sebastian Edathy führte.

Die Welt spekuliert unter Verweis auf Ermittler, dass Edathy möglicherweise rechtzeitig eine Vorwarnung über den Durchsuchungen seiner Privat- und Geschäftsräume erhalten haben könnte, was ihm Zeit gegeben hätte, belastendes Material verschwinden zu lassen.

Wie auch immer die Ermittlungen ausgehen werden, die Republik spricht wieder über Pädophile an den Schaltstellen der Gesellschaft und die gesetzliche Lage.

Legales Posing – legaler Sex?

Das erste große Dilemma der Pädophilen bei ihrem Wunsch nach Legalität und gesellschaftlicher Akzeptanz sind die Eltern und die Behörden, die es sich mehr oder minder erfolgreich zum Auftrag machen, Kinder zu schützen. Es geht bei den immer wieder erwogenen Gesetzesvorschlägen zur “Entkriminalisierung sexueller Beziehungen und Darstellungen” nicht um die oft zitierten, harmlos wirkenden Grenzfälle, wie zum Beispiel die Frage, ob jemand mit 17 Sex mit einem 25-jährigen haben darf. Für echte Pädophile sind 17-jährige fast schon so uninteressant wie 27-jährige. Es geht vielmehr und hauptsächlich um Sex mit Kindern zwischen 0 und 16 Jahren.

Mit solchen propagierten Gesetzesänderungen wollen die Pädophilen zunächst einerseits Kinderpornographie legal machen, andererseits im Hinblick auf pädophilen Sex die Eltern sowie Behörden vom Hals haben. Strafverfolgungsbeamte und Therapeuten stoßen zwar immer wieder auf einzelne Typen, die nur Bildmaterial heimlich konsumieren und nie selbst ein Kind anfassen, dennoch gelten die Fotos und Videos gemeinhin als elementare Stufe in der Karriere von Missbrauchern. Viele potentielle Täter sind zum Glück noch abgeschreckt durch publizierte Verhaftungen wegen dem Tausch von Aufnahmen und beenden ihre Sucharbeit, vernichten ihre Archive und attackieren keine Kinder.

Würde man eine Legalisierung von “gewaltfreien”, “freiwilligen” Produktionen erlauben, bedeutet das dass Pädophile dann ein hohes Maß an Rechtsschutz genießen, während es die Straverfolgungsbehörden unendlich viel schwerer hätten, illegale Produktionen zu unterbinden. Legale Strukturen von Kinderpornographie bedeuten, dass hinter einer legalen Fassade mafiöse Strukturen geschützt sind, und das richtig große Geld mit hartem, verbotenen Material sowie mit der Vermittlung von Kindern an Kunden für illegale Handlungen gemacht wird. In den USA und Kanada versteckten sich hinter lasziven Kinder-Model-Seiten häufig verbotene Angebote, die von Behörden aufwändig ermittelt werden mussten. Anstatt sofort Durchsuchungsbeschlüsse und Vernehmungen machen zu können, müsste man bei einer Gesetzesänderung erst langwierige Undercover-Ermittlungen durchführen, um Beweismaterial für Verbrechen zu sammeln. Pädophile organisieren sich teilweise wie mafiöse Geheimgesellschaften, die neue Kunden bis ins Detail durchprüfen und später bei Verbrechen filmen um Erpressungsmaterial zu bekommen. Wie soll da ein Undercover-Ermittler tiefer vordringen, wenn “reguläre” Kinderpornographie legal ist?

Den Konsumenten werden die cleanen Softpornos mit Kindern und das reine Zuschauen und Masturbieren schnell zu wenig. Die Forschung zeigt, dass Pädophilie eng zusammenhängt mit narzisstischen Störungen und Sadismus. Der Härtegrad steigt kontinuierlich an. Nur Kinder geben den Tätern das Gefühl, zu genügen, in der Lage zu sein, Kontrolle auszuüben.

Man stelle sich die irrsinnige Situation vor, dass die eigene 13-jährige Tochter von einem Pädophilen in eine sexuelle Beziehung hineinmanipuliert wird, und man als Eltern dann keine juristische Handhabe mehr dagegen hat. Man könnte dem Kind zwar den nicht-sexuellen Umgang mit fragwürdigen Freunden gleichen Alters verbieten, nicht aber den sexuellen Umgang mit fragwürdigen Erwachsenen! Ein Kind darf eigentlich ohne Zustimmung der Eltern keinen einzigen Kauf tätigen, aber mit fremden alten Männern vögeln? Müsste man dann als Eltern tatenlos herumstehen, wenn die eigene Tochter Wochenenden beim erwachsenen 35-jährigen Sexpartner verbringt? Was wenn man sich als Eltern weigert, die Tochter gehen zu lassen? Kann dann der Pädophile die Eltern bei der Polizei anzeigen und verklagen wegen “Missachtung der sexuellen Rechte des Kindes”?

In anderen Kulturkreisen würden die Eltern dieses Problem ohne Behörden und Anwälte, sondern eher mit Axtstielen, Plastikfolie und Bleichmittel lösen. Das zweite große Dilemma der Pädophilen ist, dass sie in den allermeisten Fällen nicht attraktiv auf Kinder wirken, insbesondere nicht sexuell und erst recht nicht auf das gleiche Geschlecht. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie zum Beispiel  die 15-jährige britische Schülerin die ein Verhältnis mit ihrem Lehrer hatte und mit jenem durchbrannte. Auch nicht vergessen ist das Beispiel eines amerikanischen Teenagers der für den Sex mit seiner Lehrerin unter 30 noch zusätzlich belohnt wurde mit Geschenken.

Meistens sind Pädophile aber keine sexy Popstars, sondern ältere, wenig attraktive Figuren. Während niemand sich wundert, wenn 14-jährige Teenagerinnen auf männliche Schauspieler stehen, die doppelt so alt sind wie sie selbst, erwartet niemand dass ein Hetero-Junge von 14 Jahren Sexphantasien hat, die seinen 45-jährigen unattraktiven Sportlehrer mit Kaffee-Mundgeruch miteinschließen.

Gewalt

Die Dunkelziffer des Kindesmissbrauchs inklusive Gewalt und Gewaltandrohung ist sowieso schon viel zu hoch. Eine Legalisierung des sog. “gewaltfreien, ungezwungenen” Kindersexes würde dies noch zusätzlich verschärfen. Denn wenn Kinder regelrecht abgerichtet sind, schweigen sie nach außen. Kann das Kind den Behörden Sex-Aufnahmen auf Video und eindeutige E-Mails als Beweise für eine sexuelle Beziehung liefern, können die Täter erfolgreich behaupten, die Sex-Beziehung sei gewaltfrei und somit legal gewesen. Per Anwalt kann man sich so aus der Schlinge ziehen, solange keine sichtbaren Verletzungen nachweisbar und auf Sex zurückzuführen sind.

Selbst erwachsene Frauen haben größte Schwierigkeiten, sich aus einer gewaltsamen Beziehung zu lösen. Da spricht man nicht mit Ermittlern, ohne Aussage keine Ermittlungen. Da heißt es dreimal pro Jahr im Krankenhaus: “Ich bin die Leiter runtergefallen”. Im Inneren ihres krank gewordenen Hirns denken die Frauen dann, nur ihre Liebe könne ihren Mann letztendlich erlösen. Also bleiben sie freiwillig. Kinder haben es da noch schwerer.

Hat der Missbrauch gar rituelle Züge angenommen, ist die Aussage eines Kindes gleich gar nichts mehr wert. Kommt die Aussage erst viel später wenn das Kind bereits erwachsen und in der Therapie ist, riskiert man mit einer Anzeige gegen den Täter eine Gegenklage wegen Verleumdung und Rufmord.

Die “netten” Ideologen

Wenn Pädophile nicht totale Geheimhaltung bewahren, sondern sich anonym im Internet oder über politische Frontgruppen der Öffentlichkeit präsentieren, spielen sie die “netten” und “verantwortungsbewussten” Ideologen, die entrechtete Minderheit. Sie verweisen auf einen “ethischen Verhaltenskodex” der zum Beispiel Gewalt ausschließe oder Penetration unter 12 Jahren verbiete. Was wenn aber der gewünschte Sexpartner trotz Gerede von einem Verhaltenskodex und trotz Gewaltlosigkeit immer noch keinen Anflug von Interesse hat, mit einem alten unattraktiven Typen ins Bett zu steigen?

Eine oft genutzte Möglichkeit ist der Sextourismus. Die Nachteile liegen da aber auf der Hand: In asiatischen Ländern entsprechen die Kinder vielleicht nicht dem eigenen Geschmack, Kinderprostituierte haben oft viele gefährliche Krankheiten und sind nicht einem einzigen Kunden hörig. Immer lauert die Gefahr, verhaftet zu werden.

Dann braucht es eben die gut gefüllte Trickkiste. Manche machen ihre eigene esoterische oder christliche oder fernöstliche Sekte auf und lassen sich zur heiligen Figur stilisieren, der Kinder dargeboten werden müssten und dies für die Kinder und dere Eltern eine besondere Ehre darstelle. Die Kinder werden dementsprechend von Anfang an psychisch bearbeitet.

Ist das mit der Sekte zu aufwändig, kann man trotzdem Gehirnwäsche betreiben: Pädophile geben den Zielobjekten das, was ihnen mangelt, wie Aufmerksamkeit, Zuwendung, menschliche Nähe, und lassen sich das mit Sex bezahlen. Sie bauen abwechselnd das Ego der Kinder auf mit Schmeicheleien und wieder ab mit dem Einreden von Schuldgefühlen. Gerade unsichere, ungefestigte Kids werden so hörig.

Geschenke und Belohnungen ziehen natürlich auch immer, je ärmer das Elternhaus des Kindes umso effektiver. Der Sugardaddy kauft Playstations, Urlaube, teure Kleidung. Auch beliebt: Das Bieten von bisher ungekannten Freiräumen, beispielsweise die alternative Wohnmöglichkeit weg von den Eltern oder der Zugang zu Alkohol und Drogen.

Täter müssen gar nicht einmal dem Kind Gewalt androhen um Druck aufzubauen, sondern können stattdessen den Eindruck erwecken, sie selbst seien in Gefahr, Gewalt zu erleiden, wie etwa durch wütende Eltern, Polizisten oder Gefängnisinsassen. Das kann doch das Kind dem Täter nicht antun! Erfindet man noch eine kranke Mutter oder ähnliche Tränendrüsen-Charaktere, die auf den Täter angewiesen sind, ist die emotionale Manipulation perfekt. Wenn der Pädophile in den Knast wandert, könnten ja die süßen Hundebabies die er gekauft hat, im Tierheim und dann bei bösen Männern landen! Wenn sonst gar nichts mehr hilft, droht der Täter einfach an, beim Verlassenwerden Suizid zu begehen. Ein weiterer Klassiker: Das schrittweise Herantasten und plötzliche Überrollen. Damit haben sogar Erwachsene oft noch Schwierigkeiten, Kinder sind hier total verloren.

Kultur

Hat man politisch keinen Erfolg, greift man über die Kultur an um die gewünschte Veränderung herbeizuführen. Crowley und die Musikkultur ist hierfür ein Beispiel. Ein weiteres ist Hollywood, die hochgradig pädophile Film- und TV-Industrie. Gecastet werden die hübschesten Kinder, oft nur nach sexuellen Gefälligkeiten. Der Schauspieler Corey Feldman erklärte 2012, dass er früher mit anderen Showbusiness-Kindern auf Parties herumgereicht wurde wie ein Sexspielzeug. Jeder hätte, so der Tenor zu der Zeit, mal “die Coreys gehabt”.

Das Kinderpublikum lernt von den Programmen, dass Sexyness neben Macht alles ist was zählt. Im fiktiven Plot heißt es vielleicht, dass das Gute siegt, egal wer man ist, die Kids wissen aber ganz genau dass in der realen Welt nur die attraktiven Kinderschauspieler die Top-Rollen bekommen und Multimillionäre werden. In den Harry Potter-Romanen ist die wichtigste weibliche Kinderfigur ein unscheinbares Mädchen mit zottigen Haaren und zu großen Vorderzähnen, für die Filme castete Warner Brothers Emma Watson, die inzwischen alt genug ist um öffentlich ein Sexsymbol genannt zu werden. Sobald die Kinderschauspieler/Sänger erwachsen sind und nicht mehr in den Kiddie-Programmen auftreten, machen sie entweder sexualisierte Rollen mit einem cleanen, familienkompatiblen Anstrich, oder geben sich gleich ein völlig nuttiges Image wie Miley Cyrus.

Ein Erwachsener findet ihren “skandalösen” Auftritt eher langweilig und billig, sie selbst hingegen ist wahrscheinlich wieder einmal Anhänger von Crowley’schen Lehren und betrachtet die Nummer als Bewährungsprobe, als eine Art Ritual mit dem sie gemäß mythischer Lehren Schamgefühle und Hemmungen verdammt. Für die Kids im Publikum heißt es wieder: Sex = Erfolg.

Das Internet und Smartphones liefern Kindern Pornographie en masse und niemand von den jungen Konsumenten versteht wirklich die Pornoindustrie. Praktisch niemand wird ein Star in der Branche, die meisten sind Mädchen aus zerrütteten Familien die als Kinder befingert wurden und mit irgendeinem Sugardaddy oder Zuhälter durchgebrannt sind. In L.A. wohnt man dann in Porno-Kommunen und wird als neues Gesicht anfangs noch häufiger gebucht für 400$ pro Drehtag, später muss man dann schon abstruseres vor der Kamera machen um noch Jobs zu kriegen und irgendwann ruft einen niemand mehr an.

Weil die meisten mit Drogen und Parties ihr Geld verblasen, bessern sie die Kasse auf indem sie sich an betuchte Fans fürs Wochenende vermieten lassen. Die Stunts vor der Kamera sind meist nur auf Drogen erträglich und die medizinischen Behandlungskosten muss man selber tragen, falls es der männliche Partner beim Dreh übertrieben hat. Die große Hoffnung ist es, vor dem gefürchteten Alter von 30 Jahren es irgendwie zur Produzentin zu schaffen, um nicht komplett abzustürzen.

Das Ergebnis vom Pornokonsum sind für die Kids eine rekordverdächtige Verbreitung von Krankheiten, das Unvermögen bei normalerem Sex irgendein Interesse aufzubringen, Beziehungsunfähigkeit und eine viel geringere Hemmschwelle, mit erwachsenen Sugardaddys anzubandeln die große Versprechungen machen.

Ausgerechnet die Liberalen

Natürlich hält die Realität liberale Theoretiker und Ideologen nicht auf, ebenfalls solche Gesetzesänderungen zu fordern. Beispielsweise  argumentierte der Anarchokapitalist Stefan Blankertz, doch die Pädo-Grünen in Ruhe zu lassen:

Wie können Libertäre, denen es sonst nicht politically incorrect genug zugehen kann, sich an einer Mainstream-Kampagne beteiligen, die zwar den vermeintlichen politischen Gegner trifft, aber mit einem Thema, das auf typisch etatistische Weise verdreht wird? – unter dem Gummibegriff “Pädophilie”, als ob es in einer libertären Gesellschaft nicht bloß ein einziges Kriterium für Rechtmäßigkeit gäbe: Freiwilligkeit.

Wer selber Kinder hat und die Folgen von Kindersex-Legalisierung abschätzen kann, gilt bei Extrem-Liberalen als “emotional” und “etatistisch”. Anarchokapitalisten scheitern immer wieder an der komplexen Realität weil sie meinen, sie könnten ihre simplen Formeln von absoluter Freiwilligkeit auf jedes Gebiet anwenden, von dem sie keine Ahnung haben, wie etwa Verbrechen, Psychopathologie, Militär, Ermittlungsarbeit, Einwanderung oder verdeckte Kriegsführung. Die Realität ist, dass zuviele Menschen auf das Prinzip Freiwilligkeit pfeifen und die Anarchokapitalisten oder Voluntaristen unfähig sind, effektive Maßnahmen zu ergreifen um ihre Vorstellungen und Interessen durchzusetzen. Auch Mainstream-Liberale von der FDP freundeten sich mit der Kindersex-Legalisierung an:

Die FDP veranstaltete 1981 sogar eine Anhörung im Bundestag, bei der pro-pädophile Sexualforscher wie Helmut Kentler dozierten. Der berichtete von einem Projekt in Berlin, bei dem er 13- bis 15-Jährige, die an „sekundärem Schwachsinn“ litten, gezielt bei Päderasten unterbrachte: „Weil sie in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren.“ Aus der FDP-Fraktion gab es keine Nachfragen.

Auch personell sei die FDP mit einschlägigen Gruppen verflochten gewesen. Erst vor drei Wochen zog die Wiesbadener FDP-Frau Dagmar Döring ihre Bundestagskandidatur zurück, als ein Pro-Pädophilie-Text von ihr aus dem Jahr 1980 bekanntwurde.

Pädos wollen natürlich die Legalisierung einzig aus ihren eigenen sexuellen Interessen heraus, auch wenn sie sich nicht entblöden, ideologische Motive vorzuschieben wie etwa die sexuelle Befreiung der Kinder ab 0 Jahren. Nicht-Pädos unterstützen aus ideologischen, theoretischen Überlegungen eine Legalisierung. Die Pädos weigern sich natürlich, die psychologische Ebene der ganzen Angelegenheit zu betreten, weil sie dann entlarvt und chancenlos wären. Deshalb versucht man, ständig auf der juristischen, ideologischen Ebene zu bleiben. Ideologische Nicht-Pädos von den Linken oder Liberalen weigern sich wiederum, die psychologische Ebene der ganzen Angelegenheit zu betreten, weil dann die eklatanten Mängel ihrer Ideologie entlarvt würden. Also bleiben auch sie auf der juristischen Ebene und schwafeln von Rechtsnormen und Rechtsprinzipien.

Die Geisteshaltung

Was aber sagen die Experten über die psychologische Ebene? Ich zitiere aus dem leider vergriffenen Werk “Rotkäppchens Schweigen – Die Tricks der Kindesmissbraucher und ihrer Helfer”:

Es gibt aber auch jugendliche Missbraucher, die ein Doppelleben führen. Die Täterexpertin Ann Salter berichtet:

“Mit Abstand der gefährlichste jugendliche Missbraucher, den ich je begutachtete, war ein fünfzehnjähriger Junge, der jedes einzelne männliche Kind, bei dem er Babysitter war, anal vergewaltigt hatte. Unglücklicherweise war er bei einer sehr großen Zahl von Kindern Babysitter. Er war ein Einserkandidat in der Schule , immer ordentlich und angemessen gekleidet, immer höflich und hilfsbereit gegenüber den Eltern.”

Ein anderer Kindesmissbraucher getand seine Taten, nahm an einer Therapie teil, bat alle um Verzeihung, zeigte sich berührt und einfühlsam. Doch später stellte sich heraus: Er hatte noch andere und weit schlimmere Taten begangen. Vor allem hatte er regelmäßig nach jeder Therapiestunde seine Tochter missbraucht.

Die möglichen Gründe dafür, dass man Kindesmissbraucher nich erkennt, sind vielfältig und liegen vor allem in den psychischen Störungen begründet, an denen die meisten von ihnen leiden. Viele, auch Fachleute, sind zwar immer noch der Ansicht, nichts stimme mit den Kindesmissbrauchern nicht, außer dass sie Kinder missbrauchen. Doch neuere Forschungen zeigen, dass psychiatrisch sehr viel mit ihnen nicht stimmt, wenn es auch nicht die eine “Kindesmissbraucher-Störung” gibt, die man diagnostizieren könnte.

Da gibt es den Täter mit der dissoziativen Störung, der in aller Regel selbst nicht ahnt, dass er an einer solchen Störung leidet. Das bedeutet, seine Persönlichkeit besteht aus voneinander mehr oder weniger extrem getrennten Teilen, die unterschiedliche Erinnerungen ihr eigen nennen, verschiedenartig empfinden und handeln. Die Gefängnisse sind voll mit Menschen mit dissoziativen Störungen, ebenso wie die Psychiatrien. Wenn Wissenschaftler in diesen Einrichtungen Studien durchführen, stellen sie in der Regel etwa bei einem Viertel der Insassen solche Diagnosen fest. Außerhalb solcher Studien werden diese Störungen heute selten bis nie erkannt oder gar behandelt.

Kindesmissbraucher leiden auch häufig an narzisstischen Störungen. Das bedeutet, sie haben eine deformierte, unvollständig entwickelte Persönlichkeit und leiden an quälenden Gefühlen innerer Wertlosigkeit. Deshalb brauchen sie Situationen, die ihnen das Gefühl vermitteln, stärker oder besser zu sein.

Sexueller Missbrauch von Kindern eignet sich perfekt für die Befriedigung krankhafter narzisstischer Bedürfnisse. Bösartige Narzissten sind die natürliche Klientel für destruktive Kulte, für Mind Control und rituellen Missbrauch. Das Denken des Narzissten ist von Natur aus stark von magischen und kindlichen Vorstellungen geprägt.

Der mit dem bösartigen Narzissmus verwandte Sadismus ist das Vergnügen daran, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen. Zm ureigensten Wesen von Sadisten gehört es, dass sie sich selbst immer unter Kontrolle haben, gerade so wie die vollständige minutiöse Kontrolle der Missbrauchssituation ihnen das eigentliche Vergnügen bereitet. Insofern gibt es für Außenstehende nichts zu bemerken, solange sie nicht selbst zum Opfer werden oder zufällig beobachten, wie er andere zum Opfer macht. Sadisten sind zumeist überaus freundliche Menschen.

Eine weitere Gruppe von Tätern sind die “Pädophilen”, die sich selbst als “Freunde der Kinder” verstehen. In einer Studie gestanden immerhin 7% von befragten männlichen Studenten ein, dass sie möglicherweise sexuelle Handlungen mit einem Kind vollziehen würden, vorausgesetzt, sie könnten sicher sein, nicht entdeckt zu werden.

Wer sich selbst pädophil nennt, will sich zumeist gegenüber gewalttätigen Kindesmissbrauchern abgegrenzt wissen. Pädophile sind Weltmeister im Erfinden von Ausreden. Sie schieben sowohl kindliche Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit als auch die Fähigkeit von Kindern, sexuelle Empfindungen zu haben vor, um ihre Taten zu rechtfertigen.

Entgegen ihrem schmeichelndem Selbstbild entwickelt sich nicht selten aus “normaler” Pädophilie im Laufe der Zeit jedoch brutaler Sadismus. Weil Pädophile einer Ideologie anhängen, in der ihre Taten etwas mit “Liebe” zu tun haben, brauchen sie kein schlechtes Gewissen zu haben. Sie lügen und täuschen für eine “gerechte Sache”.

Auch sie leiden oft unter narzisstischen Problemen und sind sehr darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen und nirgends anzuecken. Auch sind sie oft unterwürfig und weichen der Auseinandersetzung mit normalen Erwachsenen aus.

Als letzte Tätergruppe sei hier noch etwas über die Psychopathen gesagt. Psychopathen kennen und verstehen Schmerz und Angst nicht die ihre Opfer erleiden. Psychopathen sind egozentrisch, impulsiv, verantwortungslos, ohne tiefe Emotionen und pathologische Lügner. Ihnen fehlen Mitgefühl und Reue, während sie pausenlos soziale Normen verletzen. Doch auch den Psychopathen merkt man die Mängel in ihrer Persönlichkeit kaum an. Diese “Raubtiere” unter den Menschen sind extrem gute Täuscher, können äußerst charmant sein und werden von anderen oft sogar als “charismatisch” gesehen. Psychopathen sind Weltmeister im Manipulieren ihrer Mitmenschen. Er kann angepasst und unauffällig leben, weil er heimlich Kinder missbraucht und quält. Ein Teil der verurteilten Vergewaltiger und Kindesmissbraucher (zwischen 5 und 35%, je nach untersuchter Gruppe) sind Psychopathen. Bislang konnte noch für kein Therapieprogramm nachgewiesen werden, dass es Psychopathen helfen kann.