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Ein Kommentar von Alexander Benesch

Alle paar Stunden gibt es neue Spekulationen und Informationen aus Ermittlerkreisen über die Ermittlungen gegen Sebastian Edathy, die ehemalige große Hoffnung der SPD. Bereits im Januar zog er sich unter Verweis auf “gesundheitliche Probleme” aus dem Bundestag zurück. Bereits zuvor war augenscheinlich geworden, dass die SPD ihn nicht mehr mit wichtigen Aufgaben betrauen werde. Die Welt spekuliert unter Verweis auf Ermittler, dass Edathy möglicherweise rechtzeitig eine Vorwarnung über den Durchsuchungen seiner Privat- und Geschäftsräume erhalten haben könnte, was ihm Zeit gegeben hätte, belastendes Material verschwinden zu lassen.

Hochrangige SPD-Kreise bestätigten der “Welt”, dass namhafte Sozialdemokraten bereits im Dezember 2013 von dem Verdacht gegen Edathy wussten.

Laut Quellen der Welt aus Sicherheitskreisen wird Edathy vorgeworfen, sich bei einer kanadischen Firma sogenannte Posing-Videos mit einer Kreditkarte bestelt zu haben. Dies seien Aufnahmen der “Kategorie 2” bei denen die Genitalien nicht im Vordergrund stehen und bei denen keine sexuellen Handlungen zu sehen sind, sondern nur nackte Jungs zwischen 8 bis 14 Jahren. Der Besitz ist in Deutschland zwar nicht strafbar, es ist jedoch nichts Ungewöhnliches, dass Behörden den Besitz als Anfangsverdacht dafür betrachten, dass der Besitzer auch härteres, illegales Material besitzen könnte.

Edathy fühlt sich völlig zu unrecht verfolgt, die Behörden betonen wiederum, dass es sich um ein typisches Vorgehen handele. Es waren kanadische Behörden gewesen, die im Zuge ihrer Ermittlungen Informationen ans Ausland weitergeleitet hatten. Über 340 Personen wurden verhaftet, 386 Kinder gerettet.

Die Welt schreibt weiter:

Die schlimmsten Filme und ihre Käufer meldeten sie ihren Kollegen in den USA – und dann Interpol. Schließlich waren einschlägige Hinweise auch beim BKA gelandet, was im weiteren Verlauf dann zu dem Verdacht gegen Sebastian Edathy führte.

Wann immer ein einflussreicher Politiker Ziel von Ermittlungen wird und seine Karriere ein abrupte Vollbremsung erfährt, starten Spekulationen, ob derjenige sich nicht vielleicht einflussreiche Feinde gemacht haben könnte. Das Naheliegendste bei Edathy ist seine Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss. Hat er sich aber wirklich großartig Feinde gemacht dabei oder trommelte er einfach laut, um in der Bevölkerung den rigorosen Aufklärer zu mimen? Bei dem Ende des NSU-Ausschusses fragte ihn der NDR:

Gab es aus ihrer Sicht in irgendeiner Form Unterstützung oder gar eine Kooperation des NSU oder des NSU-Umfelds mit staatlichen Behörden?

Was er konsequent verneinte:

Wir haben keine Hinweise dafür, dass es, was schlimm genug ist, sich um mehr gehandelt haben könnte als um eine massive Zusammenballung unglaublicher behördlicher Fehlleistungen. Für ein bewusstes Wegschauen, was das Agieren des Trios betrifft oder gar für eine aktive Unterstützung gibt es keinerlei Indizien.

Er behielt völlig die genehme Linie des deutschen Polit-Establishments in allen Punkten bei. Es ist die alte Leier, wonach der Rechtsextremismus “unterschätzt” worden sei und man bei den Mordermittlungen vorurteilsbehaftet davon ausgegangen sei, es hätte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Täter aus dem türkischen organisierten Verbrechen gehandelt. Selbstverständlich machten die ursprünglichen Ermittlungen in Richtung Bosporus Sinn und tun dies heute noch. Edathy verharmlost sogar die Aktenvernichtung beim Bundesamt für Verfassungsschutz:

Es spricht etliches dafür, dass die Veranlassung der Aktenvernichtung im Bundesamt für Verfassungsschutz im November 2011 ausgesprochener Dummheit entsprungen ist. Gänzlich ausschließen, dass bewusst Unterlagen vernichtet werden sollten, kann man zwar nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings höher, dass es sich um ein verantwortungsloses Bescheuertsein gehandelt hat. Was allerdings die Frage aufwirft, wie doof man sein kann, um dennoch im Bundesamt für Verfassungsschutz Referatsleiter werden zu können.

Noch besser für das Establishment hätte Edathy seinen Job wohl kaum machen können. Er spielte den wütenden Fußballtrainer, dessen Mannschaft viele Fehler auf dem Platz machte. Jetzt müssen sich die professionellen Ermittler, die in den Jahren mit dem Fall beauftragt waren, quasi als engstirnige und dumme Amateure darstellen lassen.

Edathys Mutter war aus der DDR geflohen, sein Vater indischer Einwanderer. Wegen Diskriminierungen in seiner Kindheit war er dann später der flammende stellvertretende migrationspolitische Sprecher der SPD im Bundestag von 1999 bis 2002 und von 2000 bis 2006 Sprecher der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus und Gewalt der SPD-Bundestagsfraktion.

Man nahm also ausgerechnet ihn für die Leitung des NSU-Untersuchungsausschusses. Er, der auf dem linken Auge blind scheint und für den es wohl ein politisch-menschlicher Affront gewesen wäre, wenn ausländische kriminelle Organisationen auf deutschem Boden mit der Mordserie in Verbindung gebracht worden wären.

Vergessen sie also getrost die Verschwörungstheorien, laut denen das Establishment sich irgendwie an Edathy rächen wollte und wir ihm jetzt während den Ermittlungen als verfolgten Ritter des Rechts zujubeln sollen. Die einzigen, die wirklich ein überzeugendes Motiv gehabt hätten, ihm eins auszuwischen, sind Ermittlerkreise. Die berufen sich aber auf die kanadische Operation Spade und können sich eine solche Amtshilfe nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Auch sind Ermittler nicht das Politestablishment.

Denken sie daran, es besteht die Möglichkeit, dass er rechtzeitig gewarnt wurde und sich erst nach einer Pufferzeit nach dem NSU-Ausschuss aus “gesundheitlichen Gründen” zurückzog. Was wäre wohl passiert, wenn die Ermittlungen gegen Ende des Ausschusses an die Öffentlichkeit gelangt wären?

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Der gefährlichste deutschfeindliche ARD-Beitrag. Ever.

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20 comments

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Manfred Lebek 5. März 2014 at 8:38

Ich könnte mir vorstellen, dass Herr E. sich da aus zurückgehaltenen NSU-Akten eine Aufbaufinanzierung für seine Karriere basteln wollte, was aber dem BND gar nicht geschmeckt hat, der dann aus Herrn E. wiederum eine startbereite Rakete gebastelt hat und diese dann auch gezündet hat.
Fazit: Die Akten sind weg und Herr E. ist weg!

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Deltay 21. Februar 2014 at 16:59

Superinteressanter Beitrag, der darauf abzielt, dass der Inder Edathy als leicht zu führender, weil erpressbar, als NSUuntersuchungsausschussvorsitzender von Friedrich eingesetzt wurde, als klar war, dass der Untersuchungsauschuss nicht mehr zu verhindern war.
http://www.openpr.de/news/778363/Fall-Edathy-Wenn-dieser-Blogger-Recht-hat-stuerzt-die-Regierung-Merkel.html
Friedrich war demnach auch Edathys Handler (Führungsoffizier).
Edathy war ja dumm genug, sich darauf einzulassen und in hohe politische Ämter einzusteigen, dass jeder der in der Lage war, sich Kreditkarteninfos zu besorgen, die Richtlinien der Politik vorgeben konnte. Dieses Risiko ist der VorzeigeMultikulti bewusst für alle Deutschen eingegangen.
Gruß
[color=red]Deltay[/color]

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AlexBenesch 21. Februar 2014 at 17:06

Das Problem an dieser Theorie ist, dass die Kanadier längst die Info mit Gott und der Welt geteilt hatten, Interpol etc. Da war die Katze schon aus dem Sack und die deutschen hohen Beamten hätten Edathy nicht mehr versprechen können, alles unter den Teppich zu kehren. Außerdem: Edathy kam im Ausschuss doch zu dem Establishment-genehmen Ergebnis. Warum ihn dann abstrafen und verheizen? Lohnt doch nicht.

Und: Teflon-Merkel wird NICHT stürzen über Edathy

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Deltay 22. Februar 2014 at 14:53

Dass es ein Problem sein könnte, wenn noch andere die Erpressungsinfos gegen Edathi haben, haben die deutschen Beamten unter Friedrich einfach nicht bedacht.

Die haben gedacht:
Wir haben Erpressungsmaterial und setzen ihn als Vorsitzenden für den Untersuchungsausschuss ein. Wenn er nicht so macht, wie wir wollen (was bei ihm als Ausländer mit seinen antideutschen Reflexen sowieso unwahrscheinlich war), sägen wir ihn jederzeit ab.

Zugegeben, Edathy hat die ihm zugedachte Rolle als Vertreter der offiziellen NSU-Version perfekt gespielt, weil ihm a) die “Rechte-Terroristen-bedrohen-uns”-Story sowieso in seinen ideologischen Kram gepasst hat, aber vielleicht auch (Er sah ja keinerlei Verbindungen zu den Geheimdiensten) weil er b) “gutgemeinte” Briefings (aka Erpressungen) von Friedrich (oder einem seiner Frontmänner) gekriegt hat.

Aus Sicht Friedrichs war Edathy der perfekte Kandidat. Edathy war Antifa und damit voll auf Linie der offiziellen NSU-Version und hatte gleichzeitig den KiPo-Abschaltknopf mit eingebaut.
Dass es ein Problem sein könnte, wenn noch ein Anderer (ausländische Geheimdienste, angesäuerter Polizeibeamter) diesen Knopf drückt, hat der einfach nicht bedacht. Friedrich hat sich einfach auf das große Establishment verlassen und ist davon ausgegangen, dass die schon dafür sorgen, dass niemand sonst diesen Knopf drückt.

Die Tatsache, dass Friedrich so schnell zurückgetreten ist, zeigt meiner Auffassung nach, dass da mehr ist, als öffentlich diskutiert.
Wennn Friedrich tatsächlich der Handler von Edathi war, dann sind das Mafia-Methoden, und das hat der nicht gemacht, ohne dass es von Merkel gebilligt war.
Wenn Merkel ihn (Friedrich) jetzt fallen lässt, wie eine heiße Katofel, so muss Friedrich das als Verrat empfinden. Und Verräter werden in keiner Armee der Welt am Leben gelassen. Ich gehe davon aus, dass innerparteilich Merkel extreme Probleme hat.

Stellt sich nur noch die Frage, warum Opperman diese Presserklärung rausgegeben hat, in der er Friedrich, Zielke (BKA) und eigentlich auch sich selbst ans Messer geliefert hat. Meine Erklärung Oppermann hat einen Blick in den Abgrund des Sumpfes getan und ist panikartig nach vorne geflüchtet. Selbst wenn man ihm Weitergabe von internen Ermittlungsinfos vorwirft. Immer noch besser als in diesen unergründlichen Abgrund mit reingezogen zu werden….

Gruß
Deltay

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bernd schneider 15. Februar 2014 at 3:24

Innere Sicherheit ist ganz einfach.
Grenzen zu
und im Land ist Ruh!

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Barroso 14. Februar 2014 at 8:23

EXKLUSIV-EU will Sparguthaben für Firmenfinanzierung nutzen

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA1C00320140213

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fatalist 14. Februar 2014 at 5:04

Bitte nicht vergessen, Herr Benesch, was Wolfgang Eggert auf Elsässers Blog dazu gepostet hat:

Zitat Eggert:
„Edathy führte den Untersuchungsausschuss kritisch. Erst nachdem er mit dem Bundesverfassungsgericht gedroht hatte, konnten die Abgeordneten im Frühjahr 2013 den V-Mann-Führer von “Corelli” in einer nicht-öffentlichen Sitzung befragen. Der Sonderermittler Bernd von Heintschel-Heinegg attestierte Corelli aka Thomas R. die Mitgliedschaft beim Ku-Klux-Klan, wo er als Kleagle neue Mitglieder anwerben sollte. R. soll für das Magazin “Der weiße Wolf” geschrieben haben. Sein Name fand sich auf der 1998 in einer Garage in Jena gefundenen Adressliste von Uwe Mundlos, zu dem Corelli direkten Kontakt gehabt haben soll. Er befindet sich mittlerweile in einem Zeugenschutzprogramm. Edathy sorgte dafür, daß im Abschlussbericht des U-Ausschusses Tacheles geredet wurde. Er griff wiederholt die Geheimdienste und Ermittlungsbehörden an, E. nannte den Ausfall rechtstaatlicher Prinzipien “beschämend”. “ZITAT ENDE
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/02/08/compact-prasentiert-streitgesprach-daniele-ganser-vs-karl-heinz-hoffmann-zum-oktoberfestattentat/#comment-84195

Herr Eggert hat offenbar einen gänzlich anderen Blick auf die Realität als Sie, Herr Benesch. Wie kann das sein?

Nur zur Klarstellung: Die Einschätzung von Alex Benesch ist zu 100% zutreffend.

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EuroTanic 13. Februar 2014 at 23:13

MIr ist es persönlich wurscht warum Eathy schuldig sei. Für mich ist er per se schuldig, weil er Politiker ist. Für mich ist jeder der wählt, oder sich wählen lässt an der Stabilisierung des falschen System schuldig.

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toonsteiner 13. Februar 2014 at 22:05

also ich finde die ganze sache höchst amüsant !! geht ja gerade in runde zwei : wer hat was wann VORHER (2013) schon gewusst ?? das hat der friedrich sauber eingefädelt !!

evtl. hat ja Edathy (aus privatrache) noch das ein oder andere auf der pfanne.
er war ja schliesslich bei so mancher NSU-“abstimmungsarbeit” mit von der partie !

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Morbus Ignoratia 13. Februar 2014 at 20:26

Der Punkt ist einfach, das 100% des politischen Establishments entweder in die Justizvollzugsanstalt oder in eine geschlossenen Anstalt gehören.

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Freigeist 13. Februar 2014 at 23:50

Sadist. But i’am cool with that.

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lol ey 13. Februar 2014 at 19:25

“Die einzigen, die wirklich ein überzeugendes Motiv gehabt hätten, ihm eins auszuwischen, sind Ermittlerkreise. Die berufen sich aber auf die kanadische Operation Spade und können sich eine solche Amtshilfe nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Auch sind Ermittler nicht das Politestablishment.”

Das ist so dermaßen falsch, dass ich wirklich baff bin. Die Mörder von Polizistin Kiesewetter etwa, hätten wohl auch ein überzeugendes Motiv. Sowie ihre Hintermänner. Wenn z.B. rauskäme, dass Mundlos und Böhnhardt zwar brutale Nazis waren, in dem Fall aber nicht abgedrückt hatten. Und 9/11 inszenieren können, Sandy Hook usw. usf., aber einen simplen Namen mit auf eine bereits bestehende Liste setzen geht nicht? Das kostet doch nichtmal was… Vermutlich hat der Gutenberg bei nem Plausch darum gebeten.. reality beats fiction ist meine Erfahrung.

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Liberty 13. Februar 2014 at 18:12

Gute Analyse. Ich hatte mich schon gefragt was er verbrochen hat, aber scheinbar ist nichts in Sicht womit er sich Feinde gemacht haben könnte.

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Lars 13. Februar 2014 at 16:35

edathy war ausserdem ein vehementer verfechter der vorratsdatenspeicherung.

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Freier Bürger 13. Februar 2014 at 14:05

Für mich besteht auch kein Zweifel das Edathy zum politischen Establishment gehört. Das er nun aufgeflogen ist mit solchen Schweinerein, nun, vielleicht wird Mal wieder einer offizielle abgestraft damit man so die gutgläubige Bevölkerung etwas beruhigen kann. Nach dem Motto: Kein Grund zur Aufregung! Unser Rechtstaat funktioniert einwandfrei! Wir ermitteln gegen die bösen Kinderporno Typen!
Das in Wirklichkeit noch viel größere und abstoßendere Schweinerein vertuscht werden und überhaupt erst garkeine Ermittlungen stattfinden wird somit wieder einmal unter den Tisch fallen gelassen.
Das nenne ich großes Theater fürs Volk!

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Freigeist 13. Februar 2014 at 14:59

Er ist eben KEIN Establishment denn sonst würden solche Verfahren nichtmal laufen. Diese ganzen Heinis im Parlament sind ALLE austauschbar und selbst ein Steinbrück kann von Heute auf Morgen zerstört werden.

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Orendel 13. Februar 2014 at 18:01

Da ist er im Recht, der Herr Rechter. Ohne wenn und aber. Es stellt sich immer mehr die Frage, inwiefern die Aufklärung und die Republikanisierung stattgefunden hat.

Denn aufgeklärt, oder willig abstrakt zu denken, sind die Menschen nicht. Ansonsten würden den alternativen Medien hierzulande die Türen eingerannt.

Und ob es jemals, außer im Selbstverständnis und der eigenen Wahrnehmung, eine Mitbestimmung gab, seit dem Übergang der Stammes.- in eine Staaten-gesellschaft, darüber läßt sich auch immer weniger streiten. Freiheit sieht anders aus.

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bernd schneider 13. Februar 2014 at 20:52

Diesmal stimme ich dir voll und ganz zu.
Drei Sachen sind mir bei dieser Sache aufgefallen.
Er gab sein Bundestagsmandat ab, aus gesundheitlichen Gründen.Ein paar Tage später werden seine Räumlichkeiten durchsucht. Hätte er Dreck am Stecken, hätte er sein Bundestagsmandat bestimmt nicht niedergelegt, weil er dann durch seine Immunität vor Ermittlungen/Hausdurchsuchungen geschützt gewesen wäre.
Obwohl er den NSU-Untersuchungsausschuss völlig systemkonform geleitet hat, war er nach der Bundestagswahl nur noch einfacher Abgeordneter ohne großen Einfluss.Eigentlich hätte er doch zur Belohnung für seine “gute” Arbeit befördert werden müssen, oder?!
In einem Artikel der Ruhrnachrichten heißt es, er bestreitet die Vernichtung von Beweismitteln nur eine Festplatte mit Daten vom NSU-Untersuchungsausschuss sei vernichtet worden.
Von wem bleibt in dem Artikel leider unklar.
Auch das wichtige SPD Politiker angeblich seid Dezember von der Sache wußten und nichts gesagt haben sollen stimmt mich nachdenklich.
Soll hier die SPD diskreditiert werden um sie für Merkels Enteignungspolitik weich zu klopfen?

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Orendel 13. Februar 2014 at 13:43

Heiße Spur Herr Benesch. Ich persönlich mag mittlerweile keine Partei mehr, die SPD jedoch am wenigsten, das Parteibuch hatte ich irgendwo noch rumstehen. 😀

Der Edathy scheint da einfach ein weiterer Lump zu sein, welcher da in Position gehievt wurde. Da kommt doch keiner mit Moral und Tugend in einen Ausschuß, das ist doch klar. Ausschuß …. es heißt Ausschuß. 😀

Aber selbst einer der politischen Lumpen ist nicht so dumm, mit Kreditkarte Kinderphotos zu kaufen, auf seinem Rechner, mit eigener IP. 😀

Die absolute Schwachsinnigengeschichte, die da aufgetischt wird, glauben nur noch die geistig retardierten Kauf.-, Arbeits.- und Steueraffen. Die ganze Sache um die NSU stinkt einfach. Hier muß man Compact loben, die haben da schön was aufgearbeitet, gutes Sonderheft, übrigends auch bei recentr im Shop. 😀

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